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Kundenrezensionen

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am 18. November 2008
Über den Film kann man mit Sicherheit trefflich streiten, aber im Nachhinein kann man sagen, Pierce Brosnan ist zumindest mit einem Knall abgetreten, der sich gewaschen hat!
Über lächerliche Gadgets wie den unsichtbaren Aston-Martin sollte man einfach hinwegsehen können, schließlich ist es Mr. Bond und kein Tatort-Krimi!
Zur DVD muß aber gesagt werden, daß die so großartig angekündigten "besten Extras aller Zeiten" schlicht armselig sind!
Vor allem fehlt das 75 Minuten lange Making-of der Erstausgabe!!
Diese hatte darüber hinaus das wesentlich stilvollere Hauptmenü (mit riesigen Eiskristallen vor blauem Hintergrund!)
Zusätlich fehlt eine sehr beachtliche Dokumentation über die Entstehung der spektakulären Titel-Sequenz,die wiederum von Daniel Kleinman stammte.
Hier wird sehr gut erläutert, mit welchem technischen Aufwand alleine diese paar Minuten Filmvorspann gestaltet wurden.
Allein die Tatsache, daß diese Dokumentationen fehlen, macht deutlich, daß man die "alte" Doppel-DVD unbedingt behalten sollte!
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am 17. November 2012
.....und das trotz und auch wegen der - zugegeben - übertrieben futuristischen Gadgets (unsichtbares Auto, Strahlenwaffe aus dem Weltall) und Action ( Tsunamisurfen ;-) die oft kritisiert werden - und trotz des von vielen geschmähten Pierce Brosnan ( der meiner Meinung nach die Rolle des coolen, eleganten, gutaussehenden und jeder Situation gewachsenen Agenten - und das waren wahrscheinlich auch die Regievorgaben - gut meistert ).

Es geht in diesem Bond um Waffenhandel im großen Stil und um Erpressung in großem Stil – also ganz auf der Linie der älteren Bond-Filme (Feuerball, Goldeneye, Dr.No)
Es wird das klassische Bondthema bedient!
Sicherlich kommt in diesem Film das alte Bondflair des weltmännischen, wortgewandten und trotz aller Härte charmanten Agenten nicht so rüber wie früher, dafür trumpft der Film mit anderen Vorzügen auf und es ist halt ein sehr techniklastiger Bond - aber warum sich mal nicht auch abseits der ausgetretenen Pfade bewegen?
Zum Thema Realismus (-freaks) und authentische Actionszenen: waren die früheren Bonds denn mit solchem Abstand realistischer? ( tauchende Autos, Unterwasserstadt, Weltraumstation, See mit Satelitenschüssel, Wurfhüte, explodierende Stifte, fliegende Autos, Geigenkasten-Rodeln usw.) Eigentlich nicht – in jedem Bond gab es eine oder gar mehrere „unrealistische bisweilen gewollt oder ungewollt lächerliche oder ironische Szenen“ die im wahren Leben und auch in der Zeit in der die Filme spielen, nie funktioniert hätten! Will man ein hohes Realismuslevel muss man eigentlich zu den Daniel Craig-Bonds oder ganz weit zurück zu den Connery-Bonds greifen.
Überhaupt das Thema: Hauptdarsteller – Jeder Bonddarsteller, auch Brosnan hat die Figur in einem anderen Licht gezeigt und eine eigene Note aufgedrückt.
Das man Bond – Filme aufgrund einer Antipathie gegenüber dem Hauptdarsteller oder dessen Aussehen stark abwertet ist lächerlich und auch Brosnan hat seine Sache als leicht arroganter, weltmännischer, sarkastisch-selbstbewußter Agent gut gemacht – mit hohem Sympathiefaktor, nein ich bin nicht schw….
Des Weiteren gab es für mich eigentlich erst seit Goldeneye ( mit einigen Aussnahmen früherer Filme) fulminante Actionszenen, die ich in einem Bond-Film sehen will und die aus der „Masse der Actionfilme“ herausstechen (eine normale Schießerei findet man in jedem Fernsehkrimi), auch in diesem Film; – wobei ich auch zu einem sparsamen Technikeinsatz (siehe Craig) tendiere – im nachhinein übertrieben und gleichzeitig störend ist eigentlich nur das unsichtbare Auto !? über das Tsunami-Surfen kann man geteilter Meinung sein., Dem Einsatz der "Weltallkanone" sei aufgrund des hohen Spannungsfaktors zum Schluss verziehen und genauso dem grenzwertigen, aber nicht weniger spannenden Flugzeugfinale.

Was macht nun Stirb an einem anderen Tag aus – ganz einfach der hohe, durchgehende Unterhaltungswert und Kurzweiligkeit oder anders, es kommt keine Minute Langeweile auf – genau wie in fast allen anderen Bondfilmen und außerdem es ist immer noch ein Film der Bond-Serie und paßt auch dazu.
So bietet SaeaT eine akzeptable Story, skrupellose Gegenspieler, exotische-stylische Schauplätze, den fast besten Filmbegin der gesamten Bondreihe (sehr interessante Note war hier auch das der steht’s perfekt gestylte Bond mal sein Fett abkriegt), "Spitzen" in den Dialogen, tolle Darsteller, viele Anspielungen auf frühere Bonds,sehr viele und für Bond-Filme sehr hohe Spannungsmomente (die allerdings mit sehr futuristischer Technik erkauft werden) und klasse Zweikämpfe mit für mich einer der bei weitem besten Fechtszenen (in London) der Filmgeschichte, also jede Menge Pluspunkte, die über die übertriebenen Gadgets und Waffen sowie manche Ungereimtheit bei weitem hinwegtrösten.
Für mich wirklich störend, sprich abwertend war nur das unsichtbare Auto und das zerschossene Bedienungshandbuch – man sollte für den Humor nicht die komplette Glaubwürdigkeit einer Szene opfern – trotzdem hangelt sich Brosnan gerade noch auf 5 Sterne.

Das Bluray-Bild ist sehr gut und scharf, der Ton klar und gut abgemischt.
Der Film enthält Audiokommentare, Making of s, Szenen-Direktanwahl, Bilder-Datenbank.

Daumen hoch für die another day
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am 7. August 2016
Naja, zum Inhalt ist hier ja schon mehr als genug geschrieben.
Ich habe mich für die DVD anstatt der Blu-Ray entschieden, da die Qualität dadurch nicht sooo arg viel besser wäre. Letztlich habe ich den Film gekauft, um meine James Bond DVD-Sammlung zu vervollständigen. Schnelle Lieferung, anständiger Preis .. Perfekt
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am 28. Februar 2004
Man soll es kaum glauben, aber der neueste Bond "Stirb an einem anderen Tag" scheint den Vorgänger tatsächlich unterbieten zu wollen. Natürlich soll der Film unterhalten, was ihm streckenweise auch gelingt. Spätestens wenn aber die neuen Bond-Waffen ins Spiel kommen ist es aus mit der Realität.
MI6 in allen Ehren, aber ein unsichtbares Auto zu bauen halte ich eher für unwahrscheinlich. Bonds Gegenspieler, damals noch ein "simpler" Goldfinger oder Kananga, ist nun ein DNA-manipulierter Agent, der oh Wunder der (unmöglichen) Biotechnik sein Äußeres komplett wandeln kann. Bond selbst hält 14 Monate (!! 8 Wochen hätten es auch getan !!) schlimmste Folter aus ohne dass davon irgendwelche körperliche oder psychische Schäden zurückbleiben und ist danach sogar imstande willentlich seinen Herzschlag anzuhalten um ihn zum richtigen Zeitpunkt wieder einsetzen zu lassen. Da fragt man sich wirklich ob der Zuschauer hier für dumm verkauft werden soll.
Trotz der guten Leistung von Pierce Brosnan (für mich nach Sean Connery immer noch der beste Bond) verkommen die neuen Bond-Filme immer mehr zu einer unfreiwilligen Lachnummer und man sehnt sich nach den guten alten Streifen, die weniger actionüberladen waren, aber dafür wesentlich mehr Charme und zumindest einen gewissen Hang zur Realität hatten.
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am 3. Oktober 2006
"Die Another Day",der zwanzigste Bond,wurde mit großer Spannung erwartet, enttäuschte aber viele Bond - Fans: miserabel getrickst sei er, langatmig,an den Haaren herbeigezogen, voller Unwahrscheinlichkeiten und peinlicher Albernkeiten,die Dialoge seien platt und vulgär, seelenlose Action habe das alte Bond - Feeling verschüttet -ja, "Die Another Day" sei überhaupt kein "richtiger" Bond, sondern ein zweitklassiger Actionfilm von der Stange, Dutzendware.

Trotz all dieser Kritik habe ich mir die DVD gekauft, in erster Linie, zugegeben, weil ich den vielgerühmten Eispalast sehen wollte - ansonsten erwartete ich nach den langweiligen und drögen Vorgängern nicht mehr viel:

Besuch im Eispalast, dann verschenken. Case closed, Akte Bond geschlossen.

Nun habe ich den Film gesehen und muß gestehen, daß ich aufs angenehmste überrascht wurde! Ich möchte im folgenden für den Vielgeschmähten eine altmodische Lanze brechen.

Dieser Bond ist nicht schlechter - allerdings auch nicht besser - als viele seiner Vorgänger, gehäkelt nach dem gleichen Muster, oder um ein anderes vielstrapaziertes Bild zu bemühen, nach dem gleichen Rezept zubereitet.

Wer von einem Bond einen realistischen Agentenfilm erwartet, dem ist nicht mehr zu helfen, der ist nicht zu retten, nicht einmal von 007.

Commander Bond ist so etwas wie ein "Ken" für Erwachsene, die Stories sind völlig hirnrissig, haben die emotionale Tiefe einer Popcorntüte, sind so komplex und vielschichtig wie ein Memory und beanspruchen den Intellekt nicht mehr als eine Partie "Uno".

Spektakelkino mit hohem Schauwert, schön anzusehende, aber auf Dauer etwas ermüdende Postkartenkulissen, zum Teil wirklich sensationelle Stunts, ein paar lockere Sprüche.... eine Zirkusvorstellung in Technicolor mit einer mehr oder weniger unterhaltsamen Rahmenhandlung.

Dazu eine betörende Titelsequenz und ein eingängiger Song - fertig ist die Geige...äh, der Bond.

All das ist "Die Another Day". Okay, über Halle Berry als Lena Odenthal als Bikinischönheit (die grauenhafte Frisur stellt schon fast eine grobe Verletzung der Menschenrechte da) kann man durchaus geteilter Meinung sein.Der Titelsong ist wirklich miserabel, und ich habe auch schon wesentlich bessere Titelsequenzen gesehen (man denke nur an so wunderschöne Songs wie "For Your Eyes Only" oder "Diamonds Are Forever" und atemberaubend schöne Titelsequenzen wie "Thunderball" oder "Diamonds Are Forever" Manche Sequenzen sind miserabel getrickst - aber man denke mal an die Lachnummern in "Moonraker" oder "Thunderball" - wobei letzterer ja durchaus kein schlechter Bond ist! Daß James Bond sich von Verletzungen aller Art überdurchschnittlich schnell erholt, ist auch nichts wirlich Neues. Und für die Gattung der Löchersucher waren die Drehbücher der Bond - Filme schon immer äußerst ergiebige und beliebte Expeditionsgebiete. Was nun die Plattheit und Vulgarität der Dialoge angeht, so hat "DAD" auch dies mit seinen Vorgängern gemein, daß viele Doppeldeutigkeiten und kleine Anzüglichkeiten in der deutschen Synchro plattgewalzt werden und nur noch ordinär klingen. Mein Tip: Schauen sich immer die OV an, eventuell mit englischen Untertiteln - selbst wenn Ihnen einiges entgeht, alles ist besser als die zotige und piefige Synchro der Bond - Filme. Das fängt ja schon bei den Titeln an: das wundervolle, mehrdeutige, leicht bedrohliche "The Living Daylights" wird zu "Hauch des Todes", der Titel eines viertklassigen Romans, ohne jeden Bezug zum Originaltitel, vor allem, wenn man den Titelsong mal genau anhört.

Also, ein Bond wie jeder andere: klasse Action, atemberaubende Sets, Menschen, Tiere, Sensationen! Die vielen liebevollen Anspielungen auf alle neunzehn Vorgänger machen das Ansehen noch kurzweiliger. Und das leicht getrübte Verhältnis zwischen Bond und M (die Szene in der stillgelegten U-Bahn Station ist eine der abgründigsten - no pun intended! - aller zwanzig Bonds) verleihen dem Film etwas leicht Düsteres und Bedrückendes - zum wohl erstenmal klingt wenigsten ansatzweise etwas von der Kälte, der Schäbigkeit und der Einsamkeit eines Agentenlebens an (wenn Sie einen richtigen Agentenfilm sehen wollen, seien Ihnen "The Spy Who Came In From The Cold" oder "Three Days Of The Condor" empfohlen, auch "The Ipcress File" bietet sich an).

Die vielen schlechten Kritiken kamen wohl vor allem von echten Fans der Reihe - zu denen ich, daß ich es nur gestehe, nicht gehöre. Und ich muß zugeben, daß auch ich das Flair der Sechziger, Siebziger und frühen Achtziger vermisse. Aber das ist nicht dem Film anzulasten. Bonds sind - wie alle Mainstreamproduktionen - immer auch und vor allem Spiegelbilder der Zeit, in der sie entstanden sind - sie spiegeln, wenngleich sehr oberflächlich, den Zeitgeist wider. Daß mir die Bonds mit Sean und Roger besser gefallen, liegt einfach daran, daß ich den Neunzigern und dem neuen Jahrtausend nicht so viel abgewinnen kann, zumindest was die Populärkultur betrifft. Und ich denke, hier liegt der Hauptgrund für die schlechten Kritiken, die der Film einstecken mußte: es ist eher der Zeitgeist, den der Film widerspiegelt, als der Film selbst. Don't blame it on Bond.
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am 31. Juli 2004
I have watched this several times before I wrote anything. The movie takes repeat viewing well. Frankly, Bond was, and always will be Sean Connery. But, time marches on. We have been through Lazenby, Moore, Dalton and now Brosnan. Each bring their
own touch to the role.
Pierce is losing his pretty boy look as he ages, a plus in my opinion. He is finally growing into the new age Bond. Halle Berry is great as Jinx, naturally gorgeous to look at, but she also brings a much need touch of humour. Toby Stephans is a strong Bond foe, and his fight scene in the fencing school with Brosnan is one of the highlights of the movie. Very impressively staged scene that has great tension. A bit more believability than a lot of the typical Bond action sequences.
Sadly, with Q's Desmond Llewelyn passing, you have dry humour in the form of John Cleese assuming the role of the gadget master, who outfits Bond for his cases. There is a cute homage to the original Connery films with Brosnan tinkering with old props from Thunderball and From Russia With Love.
Face it, Bond, like Star Wars is showing it's age. Neither seem to impress audiences as they once did. With that in mind, I did not expect this to be a grade A Bond classic. Brosnan, while doing justice to the role, fails to make it his own, and each film he has done, just fades in my mind, even after watching several times.
This Bond film is fresh, it will stay with me, so basically, I think it's the strongest of Brosnan's efforts. He really seems to hit his stride in the film.
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am 20. November 2015
War einst geplant als der letzte Bond Film und bis Skyfall sollte das wohl auch stimmen =)
Er strotzt nur so vor geilen kleinen anspielungen an die bisherigen, teilweise sehr alten Bond Filme. Ein muss, auch für all die jenigen, die kein Fan von Pierce Brosnen sind
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Dezember 2015
"Stirb an einem anderen Tag" war der 20. James Bond Film und wurde 2003 von dem neuseeländischen Regisseur Lee Tamahori inzseniert. Er war mit 142 Millionen Dollar der bis dahin kostspieligste Bond Film, doch das weltweite Kassenergebnis war mit 430 Millonen Dollar phänomenal gut und damals der erfolgreichste Bond überhaupt. Auch heute rangiert er in Sachen Kassenerfolg immer noch auf Platz 5, aber alle nachfolgenden Filme mit Daniel Craig liefen noch besser.

Dennoch ist gerade "Stirb an einem anderen Tag" in Bond-Fankreisen alles andere als beliebt. Nicht nur, dass Nebendarstellerin Madonna eine Goldene Himbeere für ihren Cameo Auftritt als Verity bekam. Auch ihr etwas anderer Bond Song "Die another day" wurde oft kritisiert, weil die opulente Note fehlte und stattdessen der Song zu stark auf die Electro-Schiene setzte. Wenn man mal die Rankings ansieht über die besten Bond Filme dann landet der letzte Auftritt von Pierce Brosnan regelmässig weit hinten, wenn nicht gar auf dem letzten Rang.

Dabei ist der Film gar nicht mal so schlecht, wie er oft gemacht wird. Man muss allerdings einige extreme Verrücktheiten akzeptieren und vor allem viele Albernheiten. Denn diesmal darf der Oberschurke Colonel Tan Sun Moon (Will Yun Lee) aus Nordkorea mittels einer Laser-Gesichtsoperation sich in den britischen Millionär und Lebemann Gustav Graves (Toby Stephens) verwandeln. Ausserdem taucht erstmalig in der Bond Reihe ein unsichtbares Auto auf. Q (John Gleese) wird halt immer einfallsreicher und Moneypenny (Samantha Bond) träumt von einem Kuss mit 007. M (Judi Dench) ist richtig biestig, nicht nur weil ein Killersatellit, bestückt mit Blutdiamanten, die Erde bedroht. So muss James einmal mehr die Welt retten. Aber zuerst wird er in der fulminanten Eingangssequenz vom nordkoreanischen Militär gefangen genommen und unter Drogen gesetzt. Er entgeht nur knapp dem Tod und wird im Austausch mit dem Terroristen Zao (Rick Yune) freigelassen. Doch nun scheint man keine Verwendung für 007 zu haben. Doch so leicht lässt Bond nicht locker. Um seinen Ruf wiederherzustellen, flieht Bond und sucht einen Verräter in den eigenen Reihen. Diesmal stehen ihm sogar mit der undurchsichtigen Jinx Johnson (Halle Berry) und Miranda Frost (Rosamund Pike) zwei äusserst attraktive Girls zur Seite....

Dabei greift Tamahori auch bewusst die unvergesslichen Bilder der alten Bond Filme auf. Er kopiert beispielsweise die Szene mit Ursula Andress am Strand und so entsteigt Halle Barry im Bikini aus den Wasser ans Ufer. Dieses Kopieren könnte man als dreist bezeichnen, aber der Macher schafft es auch in einigen Szenen zum klassischen Bond der frühen Jahre hinzu tendieren. Wobei manches dann aber wirklich albern und überzogen wirkt. Dennoch ist der Unterhaltungswert in diesem Film sehr hoch. Es gibt Verfolgungsjagden per Luftkissenboot, Auto oder Hubschrauber oder Rettungen im überfluteten isländischen Eispalast. Absurde Höhepunkte en Masse. Man kann daher vielleicht die geringere Wertschätzung dieses Films verstehen. Dennoch hat der unbeliebte Film auch genügend fesselnde Momente. Und Rosamunde Pike als auch Halle Berry bleiben als ungewöhnliche Bond Girls in bester Erinnerung.
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am 11. Mai 2003
Der Bond versucht in Teilen der Handlung (Opening) den Büchern etwas näher zu kommen als das bei fast allen anderen Filmen der Fall war. Dieses ist auch sicherlich der interessanteste Abschnitt des neuen Bond Movies. An die Härte der Romane kommt er aber nicht heran.
Was folgt, ist der Versuch Bond ins neue Jahrtausend zu transportieren. Dieses gelang aus meiner Sicht nur zum Teil. Die Reminiszenzen an alte Bondfilme sind sehr nett, vor allem wenn James das Buch "Vögel der westindischen Inseln" des Ornithologen James Bond, dessen Namen sich Ian Fleming für seine Figur aneignete, in der Hand hält. Leider hat die Handlung nicht allzuviel neues zu bieten, es gibt kaum etwas, was der Zuschauer nicht in der ein oder anderen Form in einem anderen Bond Film schon gesehen hat. Beim Schnitt hat man versucht sich an neueren Filmen zu orientieren, dieses halte ich für gelungen. Die Qualität der per CGI erstellten Szenen ist unterschiedlich von gut bis grauselig, hier könnten sich die Macher eine Scheibe beim "Herrn der Ringe" abschneiden.
Die DVD ist überaus gelungen und enthält jede Menge (!) Informationen. Bild und Sound sind gut, auf dem neusten Standard.
Vor allem zu loben ist die Möglichkeit sich den Film mit eingeblendeten Infos und kleinen Interviews anzusehen.
Die DVD erhält 5 Sterne, alleine der Film nur 3. Für Bond Fans ist es eh keine Frage......kaufen.
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am 16. März 2007
Traditionalisten könnte der in "Stirb an einem anderen Tag" dargestellte James Bond ein wenig zu überzeichnet und unwirklich erscheinen. Es hat den Anschein, als wäre diese Produktion darum bemüht, den technischen Overburn zu inszenieren. Darunter leidet natürlich die Logik des physikalisch und physisch Möglichen. Es ist eine Geschmacksfrage, ob das zu dem britischen Geheimagenten 007 passt - oder nicht. Tricktechnisch geht es in "Stirb an einem anderen Tag" ordentlich zur Sache. Regisseur Lee Tamahori ("Im Netz der Spinne", "Auf Messers Schneide", "XXX 2: The Next Level") setzt vermehrt auf CGI-Effekte anstatt auf herkömmliche, reelle Stunt-Szenen. Diese Tatsache verleiht dem Film ein spektakuläres optisches Erscheinungsbild und katapultiert den 20sten Teil der Bond-Reihe augenscheinlich ins nächste Jahrhundert. Fazit: Spannendes, visuell imposantes und empfehlenswertes Entertainment mit hohem Unterhaltungswert! "Stirb an einem anderen Tag" mag einer der umstrittensten Bond-Filme sein - Kameratechnik, Synchronisation, Schnitt und Besetzung sind jedoch erstklassig und wer dem 'Geheimagenten im Dienste seiner Majestät' zuspricht, sich entwickeln zu dürfen, wird an dem vorliegenden High-Tech-Action-Kracher viel Spaß haben. Der nächste Bond, "Casino Royale", nimmt sich im Hinblick auf die CGI-Technik dann wieder ein Stück weit zurück.
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