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Kundenrezensionen

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am 18. März 2008
1957: In seiner Villa in Los Angeles erholt sich der britische Regisseur James Whale (Ian McKellen), abgeschieden lebend mit seiner frömmelnden Haushälterin (Lynn Redgrave), von den Folgen eines Schlaganfalls. Geplagt von "elektrischen Gewittern" in seinem Kopf, fürchtet er, langsam den Verstand zu verlieren. Die schlagartig auftauchenden Erinnerungen an seine unglückliche Kindheit und an den Ersten Weltkrieg verdeutlichen die ungeheure Spannung in seinem Leben: Das Elend des begabten Kindes in einer ignoranten Umwelt und die Außenseiterrolle als Homosexueller, Doppelmoral inklusive. In seiner Einsamkeit freundet er sich langsam mit seinem neuen Gärtner (Brendan Fraser) an.
In erster Linie ist "Gods and Monsters" natürlich Ian McKellens Film. In seinem Gesicht spiegeln sich Qual, Leidenschaft, Sehnsucht, es erzählt mindestens genauso viel wie die Rückblenden. Auch gewisse Gemeinheiten, besonders gegenüber seinem Intimfeind George Cukor, gehören zu seinem Wesen und haben im Film einen großen Unterhaltungswert. Auch Brendan Fraser entwickelt erstaunlich die Figur des Gärtners vom eher schlichten Gemüt zum Seelenfreund des großen Regisseurs. Lynn Redgrave in der eher kleineren Rolle als Haushälterin ist sensationell: bigott, verschroben und von einer überraschend großherzigen Hingabe. Die Swimmingpool-Szene ist die traurigste und schönste Szene überhaupt: Der tote Whale strahlt noch so viel Zufriedenheit und Ruhe aus, dieses Leben überwunden zu haben. Darüber hinaus vermittelt der Film viel Zeitkolorit, viel Anteil am Gelingen des Films hat auch die Filmmusik von Carter Burwell.
In manchen Kritiken wurde seinerzeit manchmal bemängelt, der Film sei zu sehr Kammerspiel oder Theater um großes Kino zu sein. Ich sehe darin allerdings keinen Widerspruch.
Fazit: Drei sensationelle Darsteller in einer überzeugenden und zu Herzen gehenden Geschichte über Freundschaft, Liebe und Tod.
Der Film spielt eindeutig in der 5-Sterne-Liga, die Ausstattung der DVD ist allerdings ärgerlich: Keine Untertitel, unnötige Schreibfehler auf dem Cover ("geörige Portion" [sic!] Spannung) und keinerlei Extras. Hier hätte man sich mehr Informationen gewünscht, schließlich geht es um James Whale, den Schöpfer von "Frankenstein" und "Der Unsichtbare", Regisseur der meisterlichen Remarque-Adaption "The Road back". Die auf Druck der Nazis von Universal vorgenommenen Schnitte und Änderungen führten zu einem künstlerischen und kommerziellen Desaster, das Whales Karriere maßgeblich verkürzte. Angesichts der Zielgruppe von "Gods and Monsters" hätte man sich eine liebevollere Umsetzung gewünscht, die dem Ausnahmeregisseur und den Zuschauern dieses exzellenten Films besser gerecht wird.
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am 22. April 2001
Die Geschichte des großen Frankenstein-Regisseurs James Whales und seines Gärtners Clayton Boone besticht vorallem durch die perfekt besetzten Rollen; Sir Ian McKellen spielt einfach grandios und überzeugend und hätte meiner Meinung nach auch den Oscar für seine Rolle mehr als verdient. Auch Brendan Fraser, von dem man ja nun mehr oder weniger nur PopCornKino (Die Mumie...) gewöhnt ist, überzeugt auf ganzer Linie. Wer allerdings glaubt, daß der Film leichte Kost wäre, irrt. Es braucht schon Energie, um die knapp zwei Stunden durchzustehen, besonders weil es sich um einen ruhigen Film handelt; es passiert einfach nicht viel, und die Rückblenden, in denen Whales bisheriges Leben in sehr kurzen Zügen immer wieder die eigentliche Handlung "unterbricht", wirken beim ersten Sehen etwas irritierend und verwirrend. Aber gerade deshalb kann man seinen Blick auf die Personen, ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen richten, und versuchen zu verstehen, warum sie so sind wie sie sind, warum Whales, der leidet, weil man sich nicht an ihn, sondern nur an seine Filme erinnert, sterben will.
Ein wirklich anspruchsvoller Film, nichts für zwischendurch. Eine großartige Charakterstudie. EINFACH EIN MUSS!!!
(Tip: Man sollte mit mehreren gucken und dann etwas darüber diskutieren, damit man nicht ganz alleine ist, wenn man etwas nicht verstanden hat.)
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am 27. Februar 2007
Dieser Film lässt einen nach dem Abschalten nicht so schnell los. Wunderbar gefilmt, viel Sarkasmus, viel Gefühl (teilweise mit Taschentuchfaktor, teilweise mit Erotik)und großartige Schauspieler lassen diesen Film zu einem guten Kino-Erlebnis werden. Patrik Stuart (Kpt. Picard) sagte einmal: "Kino muß eine gute, fesselde Geschichte erzählen!" Das stimmt bei diesem Werk! Ein tolles Ende rundet die Lebensgeschichte eines Homosexuellen und eines "einfach gestrickten" Mannes komplettierend ab. Nur zu empfehlen.
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am 10. Februar 2014
Eine wunderbare und konsequent erzählte Geschichte, über einen sehr interessanten - und nicht zu letzt - sehr gut aussehenden Mann. Traumhaft schöne Bilder, die oftmals wie Kunstwerke wirken. Sir Ian Mc Kellen - ein Mann zum Niederknien - brilliert mit einer Charmeoffensive, so dass man sich einfach spontan in ihn verlieben muss. Mein Fazit: Ein toller Film für einen verregneten Sofanachmittag und zum immer wieder mal anschauen. Schade nur dass schwule Geschichten oftmals so tragisch enden.
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am 27. Oktober 2015
Ein sehr guter Film mit wenigen, aber tollen Schauspielern. Ian McKellen liefert eine einmalige Show ab. Abgesehen von den Rückblenden haben mir auch die Locations gut gefallen, zudem bietet der Filme echt tolle Dialoge, die zum Nachdenken anregen.

Besonders für Fans der alten Universal Horror Filmen von James Whale sehr empfehlenswert. Würde den Film jeder Zeit wieder kaufen und kann ihn jedem nur empfehlen.
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am 4. April 2009
Wer sich für die Geschichte des Horrorfilms interessiert und vor allem auch für James Whale, den Regisseur der Universal Frankenstein Filme "Frankenstein" und "Frankensteins Braut" (die, in denen Boris Karloff das Monster spielt), sollte diesem Film einiges abgewinnen können, wird doch der Charakter des Regisseurs intensiv beleuchtet.

Der Charakter Whales findet seinen Ausdruck in einem einzigartigen Stil der Frankensteinverfilmungen, die diese so qualitativ weit über vergleichbare Verfilmungen herausheben (z.B. die immer noch gute Adaption des Dracula Stoffes durch Tod Browning).

Allerdings wäre es zu einfach, den Film nur als biographische Verfilmung oder als erweitertes "Making-of" zu verstehen.

Die Handlung beleuchtet zwar die letzten Lebensjahre des Frankenstein Regisseurs (dargestellt von einem genialen Ian McKellen) und nimmt immer wieder Bezug darauf, wie dieses Werk durch Whale und sein Team geschaffen wurde und welche Rückwirkungen der Film auf seinen Schöpfer hatte (ähnlich wie das Monster auf Frankenstein).

Andererseits thematisiert der Film die Homosexualität Whales und zeigt einen alten Mann, der sich vor allem an seine durch den ersten Weltkrieg zerstörte Liebe erinnert und dessen Leben durchzogen von Melancholie ist. Der Kontakt mit dem attraktiven jungen Gärtner (Brendan Fraser) beschwört die Geister seiner Vergangenheit herauf, sich steigernd zu einer für beide Seiten schmerzhaften aber auch erlösenden Konfrontation. Bis dahin ergibt sich eine subtile, sexuell aufgeladene und psychologisch angespannte Grundstimmung, die viel von dem Reiz dieses Filmes ausmacht.

Auf diese Weise gelingt es dem Film, Whale und seine Frankensteinverfilmungen auf sehr persönliche Weise zu würdigen.

Mehr noch beschreibt der Film vor allem eine Geschichte von wahrer Liebe und aufrichtiger Freundschaft zwischen Männern und übertrifft damit z.B. Brokeback Mountain bei weitem, der dagegen leider sehr viel einfacher gestrickt und klischeebeladen erscheint.
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am 28. Februar 2016
.....ein Film der mich gefesselt hat,ruhige Kameraführung...sehr gute Dialoge voller tiefe menschlicher Abgründe...selten das mich ein Film so zum nachdenken gebracht hat...
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am 12. November 2016
Mir persönlich hat der Film sehr gefallen. Das hat er allerdings nur den Darstellern zu verdanken.
Ian McKellen spielt hier alle an die Wand.
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am 27. November 2009
Die Fassung mit dem Riesen FSK-12-Sticker enthält diesen wiederwärtigen "Du bist verdächtig, ein Raubkopierer zu sein!"-Trailer, der sich im handelsüblichen DVD-Player (im Gegensatz zu einer kopierten Fassung) nicht wegdrücken, überspringen, oder vorspulen lässt.

Ich würde eine solche DVD nicht kaufen - wenn ich das vor dem Kauf wüsste. Deswegen dieser Hinweis.
44 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


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