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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
5,0 von 5 Sternen
Into the Pandemonium
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 14. Juni 2009
Into The Pandemonium war 1987 ein echter Schock für viele Anhänger extremer Musik. Drum Computer (One in their pride) und Coverversionen (Mexican Radio) von Nicht-Metal-Bands galten bis dahin als Frevel. Undenkbar gar, ein Album, wie hier geschehen, mit einem Coversong zu eröffnen. Und doch wagten Frost auf dem Höhepunkt ihres kreativen Schaffens all dies und fügten derart genreuntypische Elemente sogar sehr gelungen in ein Gesamtkonzept, welches vielleicht am ehesten mit dem Label Avantgarde Death Metal beschrieben werden konnte. Damals selbst der Plattenfirma Noise Records zu experimentell, fanden Stücke wie Tristesse de la lune zunächst nicht ihren Weg auf das Album. Das Berliner Label, mit dem sich Celtic Frost später vollkommen verwerfen sollte, hielt derart gewagte Soundexperimente gegenüber einem Metal-Publikum für nicht zumutbar! Zum Glück wurde dies später, im CD-Zeitalter nachgeholt! Auf dieser CD sogar noch um diverse Bonustracks (Single B-Seiten und Remixe) erweitert. Schade, dass Herr Fischer (a.k.a. Mr. Warrior) bei der Edition dieser CD-Ausgabe auch das Layout verändert hat. So findet sich auf dem Cover leider nicht mehr der Originalschriftzug, sondern das erst später entworfene CF-Logo. Schade, da somit der Originaleindruck verfälscht wird. Aber überhaupt hat Herr Fischer mehrfach daran gearbeitet, die eigene Geschichte umzuschreiben. Den Nachfolger Cold Lake etwa, wollte er gänzlich verleugnen. Die Pre-Celtic Frost Band Hellhammer ebenfalls über viele Jahre, bevor er sich darauf besann, dass er damit einen Meilenstein extremer Musik geschaffen hatte. Celtic Frost waren niemals eine spieltechnisch begabte Band. Dennoch haben sie es geschafft, mit ihrem geringen musikalischen Können sehr kreativ umzugehen und haben es durch Mut zur Experimentierfreudigkeit geschafft, Grenzen zu verlegen. Innerhalb einer grundsätzlich konservativen Zuhörerschaft ist dies überraschenderweise vor allem mit Into the Pandemonium voll umfänglich gelungen. Das Album gilt unter Kennern nach wie vor als unantastbares Heiligtum. Zu danken ist dieser Erfolg sicherlich dem erwähnten authentischen Mut der Bandmitglieder, die mit Into the Pandemonium so sehr an ihre Grenzen gingen, dass in den Jahren danach eine Art Burn Out mehr als offensichtlich war. Into the Pandemonium war all die Opfer wert, steht das Album doch bis heute für Innovation und Kreativität wie kaum ein anderes Werk innerhalb des Metal Genres.
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am 25. September 2010
Moment mal, bislang nur eine, wenn auch durchaus zutreffende, Rezension für dieses bahnbrechende Kunstwerk?

Wer es nicht selbst anno 1987 miterlebt hat, macht sich wohl keine Vorstellung, welche Irritationen die Frosties mit diesem Album auslösten. Ein Jahr zuvor hatten SLAYER mit "Reign in Blood" den beliebten Härterschnellerbrutaler-Wettbewerb für alle Zeiten überflüssig gemacht (auch wenn das bis heute nicht alle kapiert haben). Wer innovativ sein wollte, musste also neue Wege beschreiten und genau dies taten die Eidgenossen in einer derart radikalen Weise, dass manchem Metaller die Nieten von der Kutte fielen.

Zu den gewohnten CF Trademarks, morbide Thrash Riffs und kehliges Gebelle, gesellten sich phasenweise Frauengesänge, klassische Streicher, industrielle Beats sowie ein Herr Warrior, der bisweilen so klagend sang, wie man es eher von den Death Rockern CHRISTIAN DEATH gewohnt war.

Bereits mit dem Opener "Mexican Radio" fuhr man volles Risiko, handelt es sich doch um eine Coverversion der New Wave-Band WALL OF VOODOO. Und finden sich auch einige Tracks, die eine traditionsbewusste Klientele bedienen, dürfe so mancher Metaller auch heute noch beim Genuss des gesamten Albums zwischen Headbangen und Kopfschütteln schwanken- wie gut, dass dies kaum auffällt.

Bei aller stilistischen Vielfalt wirkt die Platte dennoch wie ein in sich stimmiges Gesamtkunstwerk, was sich der einzigartigen, beklemmenden Atmosphäre verdankt, die von dem kongenialen Artwork, einem Gemälde von HIERONYMUS BOSCH, perfekt visualisiert wird.

Ich kenne keine Metal Band, die, bei technisch eher eingeschränkten Fähigkeiten, ein derart mutiges und innovatives Album geschaffen hat. Trotz mancher späterer Ausrutscher gebührt Mainman T G Warrior Fischer für dieses Glanzstück ein ewiger Ehrenplatz in der Metal Hall of Fame sowie etwas mehr Aufmerksamkeit für seinen großartigen CELTIC FROST - Nachfolger TRIPTYCHON.
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am 18. August 2016
"Rex Irae" war mehr oder weniger das erste Gothic-Lied. Zum ersten Mal hat eine Heavy-Band eine Opernsängerin für die Vocals engagiert. Ein Meilenstein der Musikgeschichte!

Flotte Hard-Rock-Musik. Das Album ist in sich stimmig, aber fernab vom heutigen mainstream.
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am 29. Mai 2015
Super Qualität und die Lieferzeit war auch sehr verträglich!!!!!!!!!!!
Da kann man nun wirklich nicht meckern!
und was soll man bei einem solchen Genre-Highlight noch sagen?
Muss man haben!
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