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am 22. Februar 2013
Immer wieder wundere ich mich, wenn ich lese, dass "Reign in blood" das beste Slayer-Album sein soll. Für mich hat diese Band zwei Jahre später mit "South of Heaven" ihr bestes Werk abgeliefert, da es meines Erachtens um einiges abwechslungsreicher und zudem auch härter, als der Vorgänger war. Aber da wird wohl jeder Fan eine andere Meinung haben, hier verhält es sich so, wie wenn man sich über den tatsächlichen Geschmack des Elementes Wasser streiten würde - es gibt keine objektiv korrekte Aussage. Eine womöglich ziemlich sinnfreie Einleitung, aber ich möchte dennoch klarstellen, dass Slayer für mich eine der saubersten Thrash Metal Bands des Genres sind und auch bleiben werden. Trotz dessen gab es in der Karriere Slayers einige ziemlich kontroverse und recht zwiespältige Alben, wie jenes aus dem Jahre 2006 mit Namen - "Christ Illusion" -.
"God hates us all" ist in meinen Ohren mindestens genauso gut, aber auch genauso durchwachsen, wie das oben genannte "Christ..." - Album.
Auf der Haben-Seite steht, dass Slayer sich gesanglich auf einem Höhepunkt befanden, ihre Stärken der früheren Alben jedoch völlig nicht ausleben konnten.
Man nahm größtenteils das Bein vom Pedal um zwischendurch einmal voll durchzustarten und den einen oder anderen Fan zu überzeugen, dass sie es noch können, auch wenn das Grundkonzept ein anderes ist, als je zuvor. Dazwischen wird die Platte jedoch etwas schwächer, da hier einfach vieles gleich klingt.
Härter waren Slayer hier meiner Meinung nach trotz allem und auch musikalisch ist "God hates us all", das durch starke Tracks wie den Tempowechsler "Disciple", "God send death", "New faith", "Seven faces", "Bloodline", "Deviance" und das auf der Collectors Edition enthaltene, rasante "Payback", ein Höhepunkt Slayers.
Über die Texte und die nicht kristallklare Produktion kann man diskutieren, aber für mich ist und wird "GHUA"(trotz kleinerer Schwächen) weiterhin eine der besten Alben der US-Thrash-Metal Band bleiben.

Fazit: Ohne Rücksicht auf (Fan)Verluste nahm die Band 2001 "God hates us all" auf, das ironischerweise am 11. September. 2001 erschien und kleinere Schwächen verkraften kann, da neue Stärken dazukamen, obgleich nicht jeder Song vollkommen zu überzeugen weiß. Dennoch "nur" 4 starke Sterne.
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am 1. April 2014
Super Album mit einigen Knaller- Songs! Slayer- typisch, wer sie mag, wird dieses Album lieben! Absoluter Pflichtkauf für alle Fans.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Dezember 2009
Viele Metal-Bands machen es sich seit jeher sehr schwer. So auch Slayer.
Die Öffentlichkeit kennt einen als gottlose Krawallmacher ohne jeglichen Sinn für Anstand. Man hat das Image einer provozierenden Krach-Combo inne. Das ist ein schweres Schicksal, denn trotz all der Ablehnung sehnen sich diese Sittenwächter doch nach einer Bestätigung und auch die Fans wollen, dass die Band einmal mehr der Gesellschaft und ihren Moralvorstellungen ins Gesicht spuckt. So ist das auch bei Slayer. Und so müssen sie sich jedes Mal darüber Gedanken machen, wie man die alten Riffs neu anordnet, um den typischen Mix aus Geschwindigkeit und Härte hinzukriegen, der den meisten Leuten schlecht werden lässt. Jedes Mal müssen neue provokante Thesen formuliert werden, auf dass die Moralapostel auf die Barrikaden gehen. Und jedes Mal muss das Cover so blutig und unheilvoll ausfallen, dass man es vor den Augen der Jugend verstecken sollte.
Slayer ist dies 2001 mal wieder gelungen. Nur seit Jahren schimmert auch mal wieder so etwas wie Innovation bei den Songs durch. Slayer haben es geschafft und klingen noch härter und roher als je zuvor. Die These lautet: "Gott hasst uns alle". Und das Cover zeigt eine blutende, von Nägeln durchbohrte Bibel, was durch ein harmloseres Cover verdeckt wird. Und so ist das Image zum wiederholten Male erfolgreich bestätigt. Slayer bleiben Slayer.
Doch im selben Jahre bekennt sich Sänger Araya als gläubiger Katholik. Wie passt das denn jetzt zusammen? Die Fans gehen nun auch auf die Barrikaden, bei mir löst diese Reaktion jedoch nur Kopfschütteln aus. Araya selbst bezeichnete sich diesbezüglich als "Schauspieler" und das spiegelt auch mein Verständnis der Musik von Slayer wieder. Das sollte man alles eh nicht zu ernst nehmen und einfach genießen, dass es der Band erneut gelungen ist, ein durchweg gelungenes Album aufzunehmen, auch wenn das alles nicht unbedingt neu klingt. Immerhin ist es das meiner Meinung nach spannendste Album der Band seit den 80ern. Und eigentlich würde ich gerne 4 1/2 Sterne geben.
Am Ende bleibt alles eine Frage des Images.
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am 15. Juni 2015
Ein Hammer-Album. Mein Sohn hat mich drauf gebracht. Seit "South Of Heaven" habe ich Slayer aus Augen und Ohren verloren. Die Musi pustet einem den Bregen aus dem Schädel.
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am 21. Oktober 2014
zum relaxen ist die cd mit sicherheit nicht geeignet! aber dafür ist sie ja auch nicht gedacht :)
wer auf die musik steht wird das album mögen !
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am 31. Juli 2015
Nach den eher schwachen Vorgängern war ich auf "God hates us all" doch sehr gespannt. Zu meiner großen Erleichterung orientiert sich das Album weniger am "Nu Metal", allerdings wird es von ganz starken "Hardcore"- Einflüssen geprägt. Da wird mächtig auf den Instrumenten herumgeschrubbt, das wirkt doch alles ziemlich brachial und ungestüm. Das "Tom Araya" im eigentlichen Sinn gesungen hätte, gab es eigentlich noch nie, auf "God hates us all" ist das aber fast ausschließlich eine Schreien! Ich habe mich wirklich des Öfteren gefragt: "Warum schreit der mich so an"? Gelegentlich ist mir das wirklich auf die Nerven gegangen, mal ehrlich, wer will den schon ständig angeschrien werden? Das macht keinen Spaß!
Das er es anders und vor allem besser kann, hat er auf früheren Alben doch sehr eindrucksvoll bewiesen. Aber offensichtlich gehört das eben zum "Slayer"- Stil in dieser Zeit, genauso wie die teilweise schon sehr unmelodischen Songstrukturen. Für mich haben sich "Slayer" mit diesem Album endgültig im Mittelmaß etabliert - sehr schade!
Anspieltipps: "God send death" und "Bloodline".

Mein Fazit: Ich würde davon abraten dieses Album blind zu kaufen, sondern erst einmal probeweise reinzuhören. Wer bereits die beiden Vorgänger nicht mochte, der wird wahrscheinlich auch mit "God hates us all" keine Freude haben. Im Gegensatz zu den letzten beiden Alben glaube ich schon eine Steigerung erkannt zu haben, allerdings ist mir der "Hardcore" und "Nu Metal" Anteil einfach noch zu hoch!
Wer damit ebenso wenig anfangen kann wie ich - vorsichtig sein!
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am 5. November 2011
Slayers *God Hates Us All* erschien erstmals 2001 und erneut reihte sich eine erstklassige Scheibe in den Reigen der Slayer-Veröffentlichungen ein und setzte die Erfolgsgeschichte der Könige des Thrash-Metals eindrucksvoll fort.

Könige kann man fast so sagen, obwohl die Scheibe über weite Strecke eher wie das Werk nur eines einzigen Königs daher kommt. Kerry King war für fast das komplette Songwriting verantwortlich und griff nur gelegentlich auf die Hilfe von Tom Araya und Jeff Hannemann zurück. Er legte seinen ganzen Hass und seine ganze Aggression in die Songs und das Endergebnis möchte ich fast als Meisterwerk auf die selbe Stufe wie *Hell Awaits* oder *Reign In Blood* hieven.

Anspieltipps: ALLES!!!

Mit dieser Scheibe schufen Slayer nicht nur ein exzellentes Hau-Drauf-Album, sondern bewiesen eindrucksvoll das auch im neuen Jahrtausend schwer mit ihnen zu rechnen war. Und das sie immer noch im Stande waren, alles erdenklich niederzumähen, daß sich Ihnen in den weg stellte.

FAZIT: ein Meisterwerk des neuen Jahrtausends...
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am 11. September 2012
"God hates us all" - genau heute vor 11 Jahren erschienen, an dem Tag, als die Flugzeuge in das World Trade Center gelenkt wurden.....

Fast scheint es, als hätte Kerry King geahnt, was die Welt im neuen Jahrtausend erwartet, liest man sich seine Texte zu "God send Death", "Here comes the pain", "War Zone" oder "New Faith" durch, handeln sie doch u.a. von Krieg, Genozid, religiösem Wahn und Terror.

beste Songs:

Disciple
New Faith
Bloodline
War Zone
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am 27. Februar 2003
Nachdem ich mich nach hören von "Diabolus..." fühlte, wie ein französischer 5-Sterne-Chefkoch, den man 50 Minuten lang dazu gezwungen hatte, sich 11 kalte Big Mäc von vorgestern reinzuhauen, war ich beim Nachfolger "God hates..." natürlich pessimistisch. Aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase an den neuen, agressiveren Sound hat sich mir ein Album offenbart, daß ich als das Drittbeste Slayers, nach "Reign.." und "Seasons..", bezeichnen möchte. Zumindest der Slayer-typische "Tempowechseler" Disciple, die Double-Bass-Nummer "Payback" und das melodiöse "Bloodline" gehören wohl zu den besten Songs, die Slayer je komponiert haben. Auch die Stakkato-Midtempo Nummer "Threshold", das "Gemini"-ähnliche "Seven Faces", die Double-Bass-Orgien "Exile" und "God send.." oder das langsam-hypnotische "Deviance" gehören für mich zu den Sahnetörtchen in Slayers Karriere. "Here Comes..." beeindruckt vor allem durch ein brachiales Intro.
Gewöhnungsbedürftig ist das "Geschrei" des auf diesem Album immerhin schon 40 jährigen Tom Araya. Wie auf "Undisputed..." brüllt bis kreischt er die Texte grundsätzlich in voller Lautstärke; und das dermassen brutal, dass man daran zweifeln muss, daß es möglich wäre, dieses Songmaterial auch live zu spielen. Spätestens nach den dritten Song müsste Araya entweder heiser sein, oder mit einem Blutgerinsel im Hirn tot auf der Bühne liegen...
Die Riffs wechseln zwischen "ganz gut" über "supi" zu "weltklasse" und zurück, insgesamt bleibt ein Eindruck eines akkustischen hinterversohlt-bekommens der extra-sahne, aber besonders herausheben möchte ich mal den vollkommen unterbewerteten Drummer Paul Bostaph. Was er hier abliefert, lässt Dave Lombardo erscheinen wie ein gestörtes Einzelkind, dass vor lauter Trotz mit Mamas Holzlöffel auf eine Omotrommel einhackt. Grossartig bis perfekt ist mein Urteil.
Natürlich müssen Slayer in ihren Texten wieder provozieren, was diesmal Firts mit dem "11.September" bedeutet, aber die sind, bis auf Araya und den unschuldigen Bostaph, nunmal bekloppt, und mittlerweile sollte man sich daran gewöhnt haben.
Ein tolles Album, dass an einigen Stellen an beste Slayer-Zeiten erinnert, teilweise unnachahmlich "Slayer" ist, auch recht modern klingt und eigentlich nur ein Gourmet-Stück für alle Liebhaber des harten Metal-Sounds darstellen kann. Selten hat es soviel Spass gemacht, sich die Gehörgänge zu ruinieren, wie bei "God Hates Us All"
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am 18. August 2006
Ich habe lange davor zurückgeschreckt mir dieses Album zuzulegen da ich aus diversen Quellen meines Freundeskreises gehört habe das dieses Album schlecht und kommerziell sei und mit Alben wie Reign in Blood oder Hell Awaits nichts mehr zu tun hat.

Es stimmt sicher das dieses Album nicht mehr den Stil von damals hat was jedoch nicht automatisch eine verschlechterung bedeutet und meiner meinung nach in diesem Fall auch nicht vorliegt.

Andere Bands wie etwa In Flames haben ihren Stil über die Jahre auch extrem verändert was sicher auch nicht allen gefallen hat, aber man erkennt dennoch sofort die Band die dahintersteht und so ist es auch bei Slayer.

Ok God hates us All ist anders.

Na und?

Es ist gelungen und auf seine art und Weise vielseitig und man kann es ohne Probleme mehrere male hintereinander hören ohne monotonie zu empfinden.

Mein Tipp an alle die meinen alles neue mit Altem zu vergleichen.

Geht mal völlig ohne Erwartungen und besondere Vorstellungen an das Album ran und findet gefallen (oder auch nicht) an dem etwas anderen und Nu-Metal angehauchten Sound der auch etwas hat.

Der einzige Kritikpunkt den ich ansprechen muss ist das mir die Solos nicht alle gefallen haben, speziell das "Solo" auf Bloodline ist nicht wirklich als solches anzuerkennen auch wenn der Song an sich sehr schön ist und als Hörprobe zu empfehlen ist.

Also kurz gesagt: Etwas anders als die Alten scheiben aber sicherlich auch gut auf seine Weise.Man muss es halt mögen.
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