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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
14
Fearless - Jenseits der Angst
Format: DVD|Ändern
Preis:18,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 18. Januar 2007
Nach einem Flugzeugabsturz gibt es nur wenige Überlebende. Einer davon ist Max, der auch maßgeblich für die Rettung der Übrigen verantwortlich ist. Der Absturz allerdings hat in ihm einen Schock ausgelöst, der ihn permanent über den Dingen stehen läßt. Er findet keinen Bezug mehr zu seiner gewohnten Umgebung, d. h. Familie und Beruf sind ihm völlig fremd.

Einzig die Nähe zu Carla, einer jungen Frau, die während des Absturzes ihr zweijähriges Kind verloren hat und glaubt, allein die Schuld dafür zu tragen, gibt ihm eine gewisse zwischenmenschliche Energie.

Auf eine spektakuläre, sehr nachhaltig wirkende Art und Weise beweist Max Carlas Unschuld am Tod ihres Kindes und befördert sie wieder ins Leben zurück. Er selbst durchlebt nocheinmal – vor dem Hintergrund einer allergischen Reaktion – die letzten Minuten an Bord des Unglücksfliegers und überwindet sein Trauma.

„Fearless“ ist ein Katastrophenfilm und auch wieder nicht, weil er sich zu keiner Zeit der Klischees herkömmlicher Produktionen dieses Genres bedient. Es ist auffällig, daß dieser amerikanische Film, der in erster Linie mit Amerikanern besetzt ist, so unamerikanisch daherkommt. Verantwortlich dafür sind sicher das Drehbuch von Rafael Yglesias und der Inszenierungsstil Peter Weirs. Der Australier hat „Fearless“ seinen eigenen, ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Und der ist wirklich ungewöhnlich, da der Film unaufhörlich zwischen hartem Realismus und mystischen Überzeichnungen schwankt. Ein leichter Touch Hollywood ist auch dabei, aber das war wohl nötig, um a) die Geldgeber von diesem Projekt zu überzeugen und b) dieses Drama hin und wieder zu entspannen – und selbst das ist gut gelungen.

Jeff Bridges ist die Rolle des Max auf den Leib geschrieben, die Rolle der Carla wird von Rosie Perez nicht minder schlecht verkörpert. Kurzauftritte von John Turturro und Tom Hulce können diese Performance nur positiv unterstützen. Die letzten zehn Minuten des Films – das ist die Phase, in der Max einen allergischen Schock erleidet, die schrecklichen Szenen an Bord der Maschine ein zweites Mal vor Augen hat und sich dadurch, allerdings mit der Hilfe seiner Frau, ins Leben zurückkatapultiert – sind derart intensiv, daß es einen fast zerreißt. Das Visuelle ist eins, definitiv schon faszinierend genug, aber untermalt und letztlich ergänzt um den mehrminütigen Auszug aus dem 1. Satz der klassischen 3. Symphonie des polnischen Komponisten Henryk Gorécki, der in diesem Zusammenhang eine schier unbeschreibliche Dramatik entwickelt.
11 Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. September 2006
Max Klein hat einen Flugzeugabsturz überlebt. Dieses Erlebnis stellt sein vorheriges Leben in Frage. Max fühlt sich nun unsterblich und der absoluten Wahrheit verpflichtet. Traumwandlerisch durchs Leben laufend und mit dem Tod flirtend bringt er sich immer weiter in die Isolation und entfernt sich von seinem alten Ich.

Ein wahnsinnig intensives, atmosphärisch dichtes Psychodrama von Peter Weir ("Club der toten Dichter") mit einem genialen Jeff Briges ("The Big Lebowski") in der Hauptrolle. Absolut sehenswert!
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am 6. März 2013
I use this movie for workshops about personal development. It is gripping, touching and has aspects that are very well suited to illustrate some truths about life.

Recommended for anyone working with self development, Fourth Way or similar.
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am 23. September 2006
dieser film lässt einen erschüttert aber inspiriert zurück: was hier meisterhaft abgehandelt wird ist vielschichtig und tiefgründig wie das leben selbst und könnte "cineastische philosophie" im besten, künstlerischen sinne genannt werden. ein wirklich bewegender film, der einem noch tage später zu denken gibt. unbedingt ansehen!
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am 6. April 2013
Der Film ist großartig! Er beschreibt (von Jeff Bridges hervorragend dargestellt) einen Menschen im Schockzustand,
nachdem er einen Flugzeugabsturz überlebt hat. Der Film beschreibt seinen mentalen Weg zurück ins Leben.
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am 5. September 2007
Ich finde diesen Film sehr visionär, seiner Zeit voraus. Inzwischen dürfte allerdings jeder jemanden kennen, auch wenn nur über drei Ecken, der so eine Art "Erwachen" durchgemacht hat.

Das zeigt sich meistens, indem diese Personen sich merkwürdig verhalten, den Kontakt zu ihrer Familie und zu langjährigen Freunden verringern oder ganz abbrechen, in ein anderes Land reisen und einfach nicht mehr sie selbst zu sein scheinen. Sie machen komische Sachen, umgeben sich mit komischen, esoterischen Leuten und Gedankengut, und scheinen dringend psychatrische Hilfe zu gebrauchen. Trotz guten Zuredens und Mitgefühls werden sie nicht mehr normal. Da kann man ihnen noch so sehr den oder den Doktor empfehlen, oder endlich mal Antidepressiva oder so zu schlucken, aber sie wollen einfach nicht hören.

Zumindest ist das die Sicht von Otto-Normalverbraucher aus. Bezeichnenderweise fallen auch alle bisherigen Rezensionen so aus. Totales Unverständnis.

Umgekehrt aber, für alle, die selbst schonmal ne Weile im Zustand der Erleuchtung verbracht haben, oder erleuchtet sind, ist dieser Film ein grosses Filmerlebnis, und die Erlebnisse von Max sind sehr schön dargestellt und veranschaulichen die Schwierigkeiten mit denen man zu rechnen hat, wenn man den normalen Trott abrupt nicht mehr mitmacht (oder man könnte sagen, wenn man mal über den Rand der ersten sieben Karten des großen Arkanums hinausschaut ;). Natürlich ist ein Flugzeugabsturz ein bisschen weit hergeholt und theatralisch, aber am Ende ist es natürlich nur ein Film!
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am 28. Oktober 2007
Mit "Fearless - Jenseits der Angst" gelang Peter Weir wohl einer der unterschätztesten Filme der 90er und ebenso ein herausragendes Musterbeispiel für die großartige, nicht minder unterschätzte Schauspielkunst von Jeff Bridges.

Der zutiefst menschliche, emotional packende Film trägt unverkennbar die einzigartige Handschrift von Peter Weir, Regisseur von Meisterwerken wie "Die Truman Show", "Der Club der toten Dichter" oder "Der einzige zeuge". Der Film erreicht beinahe eine lyrische Ebene, er ist meditativ und lässt einen noch Tage nach dem Ansehen nicht mehr los. Vielleicht sieht man sogar die Welt um sich herum danach ein wenig mit anderen Augen.

Die aufwühlende Geschichte von Max Klein, der einen schrecklichen Flugzeugabsturz überlebt und sich danach unverwundbar fühlt, ist emotional so dicht, dass es einem regelrecht die Sprache verschlägt. All die außergewöhnliche emotionale Last, die der Protagonist auf seinen Schultern trägt, wird für den Zuschauer spürbar gemacht. Aber auch die Komplikationen, die Kleins Familie nach dem Unfall widerfahren, sind brilliant ausgearbeitet.

Peter Weir lässt sich unglaublich viel Zeit kleine Gesten zu zeigen, die eine unglaubliche Wirkung auf den Zuschauer hinterlassen. Die grandiose, nuancierte Darstellung von Jeff Bridges ist jedoch das Herz des Films. Es ist schier unbeschreiblich, wie viel Bridges in seine Performance investiert. Es ist eine regelrechte Tour de Force, die sich auf der Leinwand entfaltet. Wenn man sich betrachtet, wie emotional fordernd seine Rolle ist und wie wenig Anerkennung er dafür erhielt, muss man sich schon wundern. Dies ist nicht das erste Mal, dass Bridges deratiges widerfährt, über die Jahre hin hat er sich jedoch zum vielleicht unterschätztesten Darsteller seiner Generation entwickelt.

Doch er wird von der ebenfalls hochkarätigen Rosie Perez unterstützt, die hier die wohl beste Leistung ihrer Karriere zeigt, wofür sie auch eine Oscar-Nominierung und diverse Auszeichnung von amerikanischen Kritikerverbänden erhielt. Sie spielt die streng katholische Carla, die bei dem Absturz ihren zweijährigen Sohn verlor und mit dieser Last verständlicherweise nicht klarkommt. Sowohl ihr Charakter, als auch der von Bridges, machen extreme, wenn auch unterschiedliche, emotionale Erfahrungen durch. Sie bauen eine Beziehung zueinander auf, die nur sie verstehen können, sie aber auch beide von Grundauf verändern wird. Dies geschieht jedoch sehr zum Leidwesen von den jeweiligen Familien.

Isabella Rossellini zeigt ebenfalls eine bravouröse Darstellung als Kleins Ehefrau, die nach dem Unfall keinen Zugang mehr zu ihrem Ehemann findet. In weiteren Rollen überzeugen noch John Turturro als Therapeut, Tom Hulce ("Amadeus") als Anwalt, Benicio Del Toro als Carlas Mann und Deidre O'Connell als Witwe von Kleins bei dem Unfall umgekommenen besten Freund.

Sie alle tragen dazu bei, "Fearless" zu einem unvergesslichen Stück Kino zu machen, dessen Bilder sich tief ins Gedächtnis einbrennen. Peter Weir gelingt es, Emotionen zutiefst spürbar zu machen, seine Charaktere tiefgründig und ohne Zweifel absolut glaubhaft und lebensecht darszustellen. Seine Regie brilliert durch den langsamen Aufbau, er lässt dem Zuchauer Zeit, die Geschichte für sich im Kopf entfalten zu können. Er besticht durch ein unglaubliches Auge fürs Detail, wie man es nur äußerst selten bei Filmen feststellen kann. Auch hervorzuheben ist sein immenses Talent Musik mit Bildern zu verbinden. Am spürbarsten wird dies bei dem Ende, dass an emotionaler Sogkraft nicht zu überbieten ist. Man sitzt nur noch regungslos da, hält den Atem an und ist einfach nur überwältigt.

"Fearless" ist ein sträflich unterschätzter Film, der nun scheinbar nach Jahren mehr und mehr Anerkennung findet. Ein fantastischer Film, der jedem ans Herz zu legen ist.
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. November 2011
Mit hervorragenden Darstellern besetztes, absolut brilliantes Drama, welches überdies mit einem intelligenten Drehbuch aufwarten kann. Der routinierte Regisseur überwindet die künstliche Grenze zwischen Independent und Mainstream, indem er sie einfach ignoriert. Stattdessen konzentriert er sich strikt auf die cineastische Qualität. "Fearless" ist das Gegenteil von einem Blender. Die unvergleichliche Rosie Perez und Kult-Dude Jeff Bridges beseitigen mit ihren hochgradig authentischen Performances die letzten Zweifel an der Relevanz des Dramas, werden dabei von Isabella Rosselini und Benicio Del Toro kompetent unterstützt.
Sehr ruhig, dialoglastig und zutiefst menschlich ist "Fearless" ein Filmklassiker, der wohl kaum jemanden kalt lassen dürfte.
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am 1. November 2012
Peter Weir hat ein sehr komplexes Phänomen aus der Psychologie beackert. Das PTS: Posttraumatisches Stresssyndrom. Wer einen Flugzeugabsturz überlebt, hat es garantiert und reagiert für seine Umgebung sonderbar bis unverständlich. Hier ist es Max (Jeff Bridges). Er liefert eine äußerst beeindruckende Leistung ab. Jemand der dem Tod ins Auge geschaut hat, kennt keine Furcht. Der rast auch volles Rohr mit dem Auto gegen eine Wand (ohne Airbag!). Sein Liebesverhalten zur Ehefrau (Isabella Rossellini) ändert sich total und seine Arbeit wird zur Nebensache. Das hat Peter Weir recht glaubhaft in Szene gesetzt und bis in kleine Nebenrollen hochgradig besetzt: Tom-Amadeus-Hulce, der als Anwalt den finanziellen Aspekt bearbeitet, John Turturro den psychologischen. Nur Benicio Del Toro muss mit gebremstem Schaum spielen (ungewöhnlich für ‘Che‘), seine Frau Carla (Rosie Perez) hingegen agiert wirklich oscarreif. Gegen die hier angebotene, überraschende Überwindung des PTS à la Hollywood (dank einer Erdbeerallergie zurück ins Leben) mögen Experten Einwände haben, aber sie ist griffig und leicht nachvollziehbar. Unterhaltsam und weit besser als die üblichen Katastrophen-Filme.
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am 22. März 2007
Ein Passagierflugzeug stürzt in ein Maisfeld und bricht auseinander. Es gibt Überlebende. Einer davon ist Max. Er hilft vielen Verwundeten und desorientierten Menschen den Weg aus der immer noch gefährlichen Todeszone. Auch ein Baby rettet er.

Doch Max hat Schwierigkeiten seine eigene Rettung richtig zu werten. Er sucht nach seiner Bestimmung, nach dem Sinn seines Überlebens. Dabei findet er nicht sofort den richtigen Weg, sondern landet in der einen und anderen Sackgasse. Zum einen glaubt er nicht mehr in einer tödlich gefährlichen Welt zu leben und alles Risiken eingehen zu können. Des weiteren vermutet er einer überirdischen Macht entronnen zu sein und nicht mehr deren Regeln zu unterliegen. Bei seinen Überlegungen und Taten entfremdet sich Max von seiner Familie. Gespräche mit einer Frau, die ihr Baby beim Absturz verlor bringen Max zurück auf den rechten Weg.

Der Film erzählt das Trauma eines Überlebenden nach einer Katastrophe. Neben Schuldgefühlen entstehen auch Gedanken nach dem Sinn solcher Ereignisse und warum einige sie überleben und andere nicht. Der Protagonist wird aus seiner bisherigen Lebensbahn geworfen und der Zuschauer begleitet ihn auf den Weg dorthin zurück. Interessanter andersartiger Film mit guter Besetzung.
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