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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen
Tragische Ouvertüre / Klavierkonzert 2 / Sinfonie 3
Format: Audio CD|Ändern
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Juli 2015
Bei diesen Live-Mitschnitten von den Salzburger Festspielen kann man immer wieder magische Momente erleben. Gerade in der 3. Symphonie von Brahms entstehen immer wieder solche intensive Momente größter Schönheit (Ende 4. Satz als Beispiel). Hier zeigt sich die Klasse eines Knappertsbusch, jenem "Probenmuffel", der unter Live-Bedingungen es immer wieder schaffte, die Musiker zu Bestleistungen zu animieren. Die Symphonie ist spannend, wie aus einem Guss, perfekt ausbalanciert zwischen Dramatik und Lyrik.
Auch C. Curzon gelingen im 2. Klavierkonzert magische Momente, insbesondere der 3. Satz ist von einer unglaublichen Schönheit und Lyrik, im Verbund mit dem famosen Solo-Cellisten der Wiener Philharmoniker. Nicht verhehlt werden kann, dass Curzon nicht alles perfekt gelingt, dass er gerade bei diesem Mammut-Werk doch auch technisch ab und an etwas ins Schwimmen gerät, was aber wenig stört angesichts der äußerst gelungenen Gesamtkonzeption des Klavierkonzerts.
Nicht verhehlt werden kann, dass leider insbesondere in der dritten Symphonie die Tonqualität nicht optimal ist, an zwei Stellen ist sie zudem verrauscht und wie übersteuert.
In der Summe dennoch eine herausragende Interpretation der 3. Symphonie und eine sehr gute des Klavierkonzertes, welches in sich aber nicht so geschlossen ist. Bei einer nicht ganz unproblematischen Tonqualität.
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am 12. November 2008
Meine Wertschätzung für diese unglaubliche, Gänsehaut hervorrufende Interpretation der F-dur Symphonie von Johannes Brahms ist riesengroß. Ich zähle sie zu meinen absoluten Lieblingsaufnahmen in meiner symphonischen Sammlung und es braucht nur die ersten Takte dieses Meisterwerks, um jeden von meiner Meinung zu überzeugen. Denn wie es Knappertsbusch gelingt das Devisenthema des erten Satzes zu gebähren, lässt einen aufs positivste erschaudern und vermittelt ein unmittelbares gewaltiges Ergreifen. Diese Symphonie kommt aus einer Tiefe, wie ein Titan, welcher im Aufstehen begriffen ist und überrascht mit dem Farbenreichtum der Blechbläser, welche von Knappertsbusch hier eine völlig neue Rolle zugeteilt bekommen. Wo andere Dirigenten wie etwa Karajan die Bläser bewusst im Hintergrund halten, tönen sie bei Knappertbusch erhaben. Hier merkt man die unglaubliche Individuelle Klasse der Wiener Philharmoniker zu dieser Zeit. Und wie der Dirigent sie hier zu Hochleistungen verführt, kann wohl nur bei Live-Aufnahmen festgehalten werden.
Denn eben dieses Enstehen im Moment, dieses schmutzig röchelnde, nicht immer fehlerfreihe Spielen (Knappertsbusch war kein Fan von Proben) verleiht dieser Einspielung ihre Lebendigkeit.
Der erste Satz gelingt genial überwältigent. Diesem folgt nun das Allegretto Andante und Knappertsbusch nimmt den Komponisten hier wörtlich "schreitend". Er hat ein Gefühl für Schönheit in ihrer Entwicklung und so hört man dieses schwärmende Streicherspiel mit Genuss des Öfteren. Der dritte satz ebenfalls ein Ruhiger, namentlich Poco Allegretto ist wohl der bekannteste der Symphonie, der wohl zu oft zu Kitsch verklärt wird. Nicht so bei Knappertsbusch, der es versteht uns durch einen melancholischen Rythmus einen Urwurm schönster Art zu verpassen, der nicht ahnen lässt was da im letzten Satz auf uns zu kommt.
Hier verlangt er den Wienern alles ab, die nun rasend daher kommen wie eine Feuerwalze. Wo andere zu seicht sind, wütet Kna im großen symphonischen Stil. Nun kann man sich nicht mehr halten und die Symphonie erwartet am ende ihre ruhige Erlösung durch das F-dur Devisenthema des ersten Satzes und man ist sich klar : man hat hier Brahms Dritte neu entdeckt.
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