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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
43
4,1 von 5 Sternen
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am 31. Mai 2016
Während er sich zuvor in Richtung Reagge und später mal mit Soul experimentiert oder mehr Richtung Rock geht, ist es hier die Disco-Musik mit Funkwurzeln, die Jan Delay als Inspirationsquelle genommen hat. Mit einer guten Band im Hintergrund sind die Stile, Rythmen, Grooves und das handwerkliche an sich durchaus eine gute Basis, auf der die Platte steht. Den darauf vertretenen Songs fehlt es aber im Ganzen an greifenden Melodien.

"Klar" ist ganz klar der Hit auf dem Album, "Für immer und dich" und "Kirchturmkandidaten" haben auch Potential, schöpfen dies aber, wie einige der anderen Songs, leider nicht bis zum letzten Rest aus. Manchmal fehlt einfach noch ne Hookline, manchmal dürfte der Song etwas kürzer oder variantenreicher sein.

"Mercedes Dance" ist ein Album, das mehr Potential hat, mehr Disco hätte sein dürfen und nochmal einen Feinschliff gebraucht hätte. Eine solide Basis mit guten Stellen, das mich aber im Ganzen nicht immer mitnimmt. Drei Sterne also dafür von mir. Fans von Jan dürfen da aber natürlich mindestens einen Stern mit drauflegen.
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am 8. August 2006
Durchgehend ein herausragend gutes Album. ich durfte Jan vor einigen Wochen in Aschaffenburg schon live erleben, was die Vorfreude massiv geschürt hat. War echt genial, auch dank der 10 köpfigen Live- Band. Jetzt das Album gehört: Durchgehend genial, nicht ein Tiefpunkt. Ich finde nicht dass das Rio Reiser Cover nicht funktioniert. Es hebt sich eher vom Rest des Albums ab und steigert nur noch die Vielseitigkeit dieser Platte im Kontrast zu Feuer oder Plastik, bei denen es etwas schneller zu Werke geht. Insgesamt absolute Kaufempfehlung!
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Jan Delay, der näselnde Rapper der "Absoluten Beginner", coverte Anfang 2000 "Irgendwo, irgendwie, irgendwann" von Nena und brachte mit "Searching for the Jan Soul Rebels" eine Reggae-Platte heraus. Lange hat es gedauert bis zum Comeback (ganze 5 Jahre), und trotzdem schlug Jans "Mercedes Dance" voll ein. Weshalb, erfährt man schon im Intro: "Ein neuer Jan, ein neuer Anfang / Reggae ist tot, jetzt ist Funk dran" rappt er da. Diesmal nach HipHop und Reggae also eine Funk-Platte, die was ganz Anderes bietet als man von ihm gewohnt ist. "Klar", die 1. Single-Auskopplung ist ein absolut chartstauglicher Hit zum Mitsingen und -swingen. Textlich hat er es auch diesmal voll drauf, in "Kartoffel" rappt er: "Ich schreibe noch 'n Superhit über dieses öde Gemüse und seine Eigenschaft / Stärke zu besitzen, aber leider keinen Geschmack". Sehr witzig und wortgewandt! Auch der Beat der Nummer über das "Knollgewächs", die auch auf dem Soundtrack des Films "Leroy" zu hören war, eignet sich zum mitnicken und der Refrain geht ins Ohr! Manchmal wird Jan von weiblichem Background begleitet ("Kirchturmkandidaten"), und jedesmal gehen die Nummern sofort ins Ohr und bleiben auch drin! "Für immer und dich" ist die einzige Ballade auf dem Album und eine gute Neuinterpretation des Rio-Reiser-Hits. Mit der etwas schnelleren Nummer "Feuer", die funktypisch Saxophon- und Trombone-Sound erklingen lässt, kam Jan bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest 2007 sogar auf Platz 2.
Nach "Gasthaus zum lachenden Stalin", der einzigen Instrumental-Nummer mit sehr coolem Funk-Sound, geht es weiter mit Gesellschaftskritik ("Plastik"), bevor die Platte in dem absolut lässig-coolen "Im..." (Duett mit Udo Lindenberg) ihren letzten Höhepunkt findet.

Fazit: Extrem coole, innovative Platte von einem sehr guten deutschen Musiker, der sich fantastisch weiter entwickelt hat. Obwohl es auf dem Album nur Hits und keinen einzigen "Lückenfüller" gibt, trotzdem ein Stern Abzug: Die Platte ist für 5 Jahre Wartezeit einfach zu kurz! Nur 11 Songs, Intro und Instrumental-Pause mitgerechnet, sind mir etwas zu wenig! Bleibt nur zu hoffen, dass es bis zur nächsten CD nicht wieder so lange dauert...
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. August 2006
Bleibt alles anders, sang Herbert Grönemeyer auf einem seiner letzten Alben und dieser Maxime verschreibt sich Jan Delay (der ja auch 2000 auf Grönemeyers Label Grönland mit "Irgendwie…" das erste Mal in dieser Form in Erscheinung trat) voll und ganz.

Vom Dancehall und Roots Reggae seiner Debüt LP ist nur noch minimal etwas zu hören, stattdessen oszilliert sein neues Werk zwischen bewährten Beats von Tropf, nicht immer ganz geschmackssicheren 80er Discofunk und ausgesprochen geschmackssicherem 70er Funk mit Jazz und Soul Schlagseiten. Textlich schlägt Delay erneut und vielleicht etwas zu oft in "Ich bin der Derbste" Deutschrap Kerben, liefert aber abseits davon um so brilliantere Lyrik und Wortspiele, wie zum Beispiel "Ich bin kein Fan von Polyester/das ist doch eklig, denn das ist vom Dixie Klo die Schwester" (in: Plastik). Und den typisch nasalen Gesang, den er natürlich auch hier beibehält, kann mittlerweile wohl jeder der in der deutschen Musikszene nur etwas Ahnung hat, sofort zuordnen.

Dieses Album wird breite Anerkennung finden (und verdient sie auch) sowohl in der Links-Alternative Szene, als auch als Hintergrundbeschallung in Sat. 1/RTL Boulevardmagazinen (dort läuft die Single "Klar" schon rauf und runter). Es klingt zwar widersprüchlich, aber die einen lieben seine Slogans, die anderen nur die "funky" (um mal das Unwort zu benutzen) Musik. Für erstere hat Jan Delay zwar diesmal keine Diskurse über Terrorismus wie auf der ersten Platte bereit, schon aber Rundumschläge gegen alles was in Gesellschaft und Medien nicht stimmt, gegen typische deutsche Versteiftheit, Falschheit und Bully-Herbig-Humor. Mit "Im Landhaus zum lachenden Lenin" gibt es ein Instrumental, in dessen Titel sich so ziemlich alles hineininterpretieren lässt und mit "Feuer" ein musikalisch überragendes Stück, dessen Botschaft "Lass das Feuer, das in dir brennt niemals erlöschen" wohl selbst ein Bob Marley (um noch einmal auf den Reggae zurückzukommen) nicht eindringlicher hätte vermitteln können.

Jan Delay ist der letzte übriggebliebene der großen deutschen Rap Welle Ende der 90er, der noch in der Champions League der deutschen Musik mitmischt. Während Hip-Hop heute von weniger begabten Kollegen aus Berlin beherrscht wird, sucht er neue Wege und kollaboriert diesmal nicht mit Samy Deluxe oder Torch sondern lediglich mit Udo Lindenberg, zu dessen Meisterschüler und Kronprinzen er sich mittlerweile entwickelt hat.

Jan Delay ist in seiner Generation einzigartig, weil er populäre Musik machen kann, die überrascht, moedern ist und wirklich etwas zu sagen hat. In diesem Sinne ist er die männliche deutsche Antwort auf Madonna – nur in gut. Und wer gerne Vergleiche anstellt, a la dieses oder jenes hat mir hier oder da schon so oder so gehört, wird sich hier eingstehen müssen, dass man das hier SO noch überhaupt nicht gehört hat.
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am 1. Juni 2009
Was Delay auf "Searching for..." in Reggae-Form vorbereitet hat, geht nun noch feiner austariert in vielen Genres auf Mercedes-Dance weiter, textlich anspruchsvoll - und weit jenseits von banal - übt sich Delay in subversiver Zeitkritik.
Eine Fülle von Instrumenten, Sounds und Stimmen, alles Musiker vom Feinsten, natürlich und unaufgeregt produziert, eher näher an Unplugged als Bombast orientiert. Auf einem Stück singt Delay-Freund Udo mit und auch der zeitlos gültige, so früh verstorbene Rio, selbst ein linker Kritikmusiker, ist als Komponist mit einem Song vertreten. Trotz Näselstimme imer wieder ein Genuß, Delays bisweilen ätzenden, daher guten, Kommentaren zu lauschen. Eine der besten deutschen Platten der neueren Zeit.
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am 24. September 2006
Jan Delay ist mir ein Begriff geworden, als er noch bei den Absolute Beginners war. Damals fand ich die Musik nicht sonderlich ansprechend.

Als ich jedoch die 1. Single "Klar" hörte, war ich absolut begeistert. Ein wirklich starker Track mit einer Musikrichtung, die sehr gut zu ihm passt.

Besonders gut gefallen mir die Songs "Klar", "Kirchturmkandidaten" und "Feuer". Jedoch sind alle anderen Songs ebenfalls gut.

Deswegen vergebe ich 4 Sterne. Go on, Jan Delay!!!
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am 29. Juni 2015
Man mag sich ja streiten darüber ob Herr Eißfeld eine nervige Näselstimme hat oder ob er charmant mit dieser Nicht-Stimme spielt.
Habe mich für die zweite Variante entschieden. Die CD ist ziemlich grandios. Funky, wunderbar lakonisch, die Texte z.T. witzig und originell.
("du siehst mich nie in 'nem verdreckten Shirt
eher mache ich 'n Track mit Björk;-) ".
Habe mich selten so lange (seit 2006) über eine deutsche Produktion gefreut wie in diesem Fall. Wundervoll arrangiert auch Rio Reisers "für immer und dich". Volle Punktzahl So satte Grooves aus deutschsprachigem Raum gibt's sonst nur bei Seeed oder Peter Fox.
Respekt! Kleine Kartoffel :-)
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am 23. September 2006
Der Jan probiert`s diesmal allein und zwar mit einem Album was zwischen Funk, deutschem Hip Hop und ganz leichtem Ska ein breites Feld abdeckt. Nachdem etwas dramatisch angehauchten Intro geht's schwungvoll zur ersten Nummer "Klar" (erste Auskopplung). Macht schon Laune dieses 'wir machen das klar, oh ja'. Es folgen drei etwas langsamere Stücke, darunter der Schmusesong "Für immer und dich". "Feuer" kommt mit so sinnreichen Sprüchen daher wie 'das wichtigste ist, dass das Feuer nicht ausgeht'. Es folgen eine handvoll Lieder, die sich mit den kleinen Katastrophen des Alltags auseinander setzen - z.B. dass man total auf dem Schlauch steht (ahn'ich gar nicht). Die meisten Lieder sind in einem moderatem Tempo gehalten, so dass sie sich hervorragend als Longe-Musik eignen. Textlich eher schwer einzuordnen - nicht wirklich system- oder gesellschaftskritisch, aber ein bloßes an der Oberfläche kratzen ist es auch nicht. Zusammen mit dem coolen Abgang (im Duett mit Udo Lindenberg) lässt sich das Album für die, die den Jan mögen, auf 4 Sterne Gesamteindruck subsumieren. Begründung: Sternabzug weil mir persönlich bei dieser Musik manchmal der letzte Kick fehlt.
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am 26. Oktober 2006
Wer hätte gedacht, das ausgerechnet Jan Delay auf seinem neuen Album eine Art deutschen Jamiroquai gibt. Fröhnte er auf dem Vorgänger noch ausgiebig dem Reggae, so liefert er hier eine süffige Mischung aus Funk, Hip/Hop und Pop. Spätestens wenn er anfängt zu singen ist es mit der Mimkry allerdings vorbei. Zu eigenwillig ist sein nasales Timbre, und passt doch auch in dieses musikalische Umfeld gut hinein. Schon im großspurigen Intro gibt er den Ton vor. Entspannt, rotzig und auf nette Art selbstverliebt bereitet er das Beet, in dem er danach ausgiebig jähtet. Das folgende "Klar" funkt mit E-Piano und treibendem Groove, dazu geschmeidige Roxy-Music-Frauenchöre. "Kartoffeln" bestätigt ihn als Meister der Lyrics über minimalistischem Funk mit fetter Orgel, während "Kirchturmkandidaten" auf seltsame Art ernsthafte Lyrics mit relaxtem Seventies-Funk und Mitsing-Refrain koppelt. Das er auch sanfter kann zeigt "Für immer und dich" mit seiner erinnert dann eher an deutsche Kost a la Rio Reiser. Des weiteren gibt es Ska und kühle Eighties-Disko ("Plastik").

Wieder einmal zeigt sich, das kaum ein deutscher Künstler momentan so entspannt mit den Stilen jongliert wie Jan Delay - ohne jede teutonische Schwere und mit übersprudelnder Musikalität. Nun müssen ihm nur noch die Fans auf seinem verschlungenen Weg folgen ...
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am 9. Juni 2009
Mercedes Dance ist eine der besten CDs, die ich seit langem gehört habe.
Beim ersten Hören treten die genialen Texte vielleicht noch zugunsten des super Sounds in den Hintergrund - aber nicht lange. Beim zweiten und dritten Hören kann man an der geballten Kraft (und Aussagekraft) der Worte nicht mehr vorbeihören. "Wieso kann er verdammt noch mal so cool sein wie er ist"? Vielleicht gerade, weil er eine "Kartoffel" ist.
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