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am 23. August 2006
...nun denn, in Sachen Artwork (wieder absolut am Limit der Geilheit) wissen die Herren auch mit Album Numero Sieben wie eh und je zu beeindrucken. So weit so beständig. Die entscheidende Frage aber bleibt, was gibt's zu hören, und in Anbetracht des Ausnahmestatus dieser Band wollen wir uns ga etwas mehr Zeit nehmen, dieses etwas genauer zu beleuchten:

Los geht's mit This Will Never End" und seit langem macht sich wieder Grinsen im Gesicht des alteingesessenen BG-Fans breit. Befreiendes old school Speed Metal Riffing leitet in die neue Langrille. Ein Schrei setzt ein und (mittlerweile) ungewohnt leicht nachvollziehbares Bombastliedgut bricht herein um in einem tollen Refrain zu gipfeln und den Brücke zu alten Tagen zu schlagen. Gelungener Einstand!

Das folgende Otherland" stellt sich als superb und songdienlich arrangierte Epik-Midtempohymne in typischem Stile heraus und geht mit gutem Refrain, feinen Übergängen und artig mehrstimmigen Arrangements ebenso auf Nummer Sicher, wie der nicht überragend, aber dennoch unterhaltsam und ebenso angenehm leicht verdauliche Ohrwurm Turn The Page".

Weiter geht's mit Fly", der bereits allseits bekannten Single, die sicher zu den Highlights des Albums zählt und BLIND GUARDIAN mal von einer ganz anderen Seite zeigt. Modern hektische Töne werden mit alteingesessenem Handwerk kombiniert und - wenn auch auf Dauer nicht wirklich unabnützbar - zu einem gelungenen Semi-Hit vereint, der die Rückkehr zu effizienterem Handwerk untermauert. Dass die Herren um Frontbarden Hansi nichts von ihrem unverkennbaren Charme und Gespür für fantasyreife Breitwandkompositionen verlernt haben, zeigt dann spätestens Carry The Blessed Home". Eine getragen keltisch angehauchte Folk-Pfadfinder-Lagerfeuer-Ballade, mit großartig hymnischem Wandertagsrefrain, die ebenso wie das unwiderstehliche Skalds & Shadows" (der kleine Bruder des The Bard's Song") definitiv das Zeug zur live Hymne hat. Genau jene beiden Songs personifizieren einen großer Teil dessen, was BG seit jeher ausmacht, und solche Volltreffer sind immer wieder aufs Neue große Kunst, wie man sie nur von dieser Band geboten kriegt!

O.k., man will den Leser ja nicht überstrapazieren, im Prinzip ist eh schon viel gesagt und die letzte Entscheidung trifft jeder für sich persönlich. Erwähnen muss man neben fein, aber eher unspektakulärem Durchschnittsgut wie The New Order", dem vorhersehbar netten Straight Through The Mirror", sowie dem eingängigem Ohrwurm Another Stranger In Me", definitiv noch Lionheart" und The Edge"; zwei überraschend düster, hart und wuchtig angelegte Paukenschläge, bei denen zwar vielleicht mit etwas druckvoll bzw. kantigerer Produktion noch mehr möglich gewesen wäre, die aber allemal Spaß machen und bereits beim ersten Durchlauf viel Aufmerksamkeit wecken und von denen vor allem zweitgenannter, mit seinem unaufdringlichem Refrain, ein absolut wegweisendes Highlight des Albums darstellt, das ebenso wie die Single eine neue Facette der Band zeigt und wohl gerade deswegen so schmackhaft scheint. Sollte das die zukünftige Orientierung der Herren sein? Mir wär's recht!

Langer Rede, kurzer Sinn:

BLIND GUARDIAN bleiben ihrem Sound treu und sind immer noch völlig einzigartig im Klanguniversum. Und dennoch, A Twist In The Myth" ist weder die Fortführung des zuletzt eingeschlagenen Sackgassenweges der überproduzierten Mammutalben, noch eine Rückkehr zu alten Speed Metal Glanztaten wie dem unerreichten Tales From The Twilight World", die BLIND GUARDIAN zurecht zu einer der größten europäischen Metal Bands und einer weltweit einzigartigen Institution machten.

Mehrstimmige Refrains prägen auch heute die Klanglandschaften, jedoch weit effektiver und strukturierter eingesetzt als zuletzt (auch wenn sie manchmal den nötigen Druck vermissen lassen und einige der Songs in Sachen Härte nahezu bremsen) , Arrangements und Vielfalt lassen auch keine Wünsche offen und im Endeffekt bleibt kein wirklich schwacher Song zu bekunden.

Auch wenn das Feuer, die mitreisende Energie früherer Werke auf der Strecke bleibt und die Abschlussschwäche der letzten Zeit nicht ganz behoben wurde, kann das neue Werk also ohne Zweifel als gelungener, wenn auch streckenweise etwas unspektakulärer Brückenschlag zwischen A Night At The Opera" und Imaginations From The Other Side" gesehen werden, der sowohl alte als auch neue Fans gleichermaßen erfreuen wird können.

Meilensteine klingen zwar anders, aber diese haben BLIND GUARDIAN ja schon hinter sich....
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am 2. September 2006
Bis jetzt haben uns Blind Guardian immer etwas bahnbrechendes serviert. Und wenn es zuletzt auch nur die Anzahl der verwendeten Spuren war, gibt es diesmal sogar noch mehr zu bemängeln, denn die Truppe hat tatsächlich begonnen schlechte Songs zu schreiben. Was sich die Herren Kürsch/Olbrich dabei denken, mit "Carry the blessed Home" einen Song zu veröffentlich, dessen Keyboard-Sound an den sprichwörtlichen Fingernagel auf der Tafel erinnert, ist mir schleierhaft. Dazu gibt es mit "Turn the Page" einen äußerst belanglosen Song, den ich mir nur als "Verneigung" vor der deutschen Mittelalter-Rock Szene mit verunglückter Vocalline erklären kann.

Warum kann man sich also "A Twist in the Myth" als Blind Guardian Fan trotzdem bedankenlos zulegen?

Grund dafür ist, dass die Band hier auch einige der stärksten Nummern ihrer Karriere am Start hat. Namentlich wären dies die an "A Night at the Opera" erinnernden "Otherland" und "Lionheart", die beiden absolut banduntypischen aber dafür äußerst hitverdächtigen "Fly" und "Another Stranger Me", das rockige "The New Order" und die typische Ballade "A Bard's and Future S..." ähem "Skalds and Shadows".

Alle diese Lieder haben tolle Refrains, die trotz der immer noch reichlich vorhandenen Chöre, mitsingtauglich sind, und haben - abgesehen vom geradlinigen "Skalds and Shadows" - teilweise fast schon atemberaubend komplexe Strukturen in den Strophen, das das Hören nicht langweilig werden lassen.

"This will never end" und "Straight through the mirror" sind ebenfalls noch recht amtliche Songs in typischem Blind Guardian Gewand. Mit "The Edge" habe ich allerdings auch meine Probleme, denn hier fallen die Chöre tatsächlich etwas negativ auf, und bremsen diesen eigentlich brettharten Song merklich.

Zusammengefasst, kann man wieder einmal sagen, dass sich die Gardinen wieder einmal weiterentwickelt haben, aber immer noch sensationellerweise wie keine andere Band auf dem Planeten klingt (und das schließt die "alten" Blind Guardian mit ein). "A Twist in the Myth" macht es dem Hörer schwer, es ist äußerst komplex, fordert eine gewisse Einsatzbereitschaft, bietet aber dafür auch entsprechende Entlohnung. Meilensteine sehen aber auch anders aus.

Guardian Fans der älteren Generation, sollten hiermit etwas mehr anfangen können, als mit "A Night at the Opera", für alle die die Alben ab "IFTOS" bevorzugen ist die Anschaffung sicher lohnenswert. Jenen Menschen, die sich nie wirklich für die Band begeistern konnten, sollten zunächst reinhören, außer Ihr seit ein notorischer Sammler von CDs mit genialen Coverartworks ;-).
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am 11. Oktober 2006
Bei Blind Guardian hat man immer das Problem, dass kein Album wie das vorherige klingt, und damit ist jede Beschreibung schwierig. Musik ist bekanntlich Geschmacksache, und darüber zu streiten ist eigentlich sinnlos.

Fuer mich ist und bleibt Guardian eine der besten Metal-Bands der letzten 15 Jahre, und auch mit diesem Album ist ihnen wieder ein großer Wurf gelungen. Wenn auch wahrscheinlich nie wieder etwas an das geniale Nightfall in Middle Earth heranreichen wird, schaffen sie es doch, sich permanent weiterzuentwickeln und doch noch irgendwie den charakteristischen Guardian-Sound zu bringen. Für mich war jede der letzen Scheiben der Band gewöhnungsbedürftig, d.h. ich musste jede erst ein paar Mal anhören, um sie wirklich zu mögen, und mit diesem Album war es nicht anders. Beim ersten Durchhören dachte ich noch "naja, ganz OK", aber beim vierten Mal bin ich wieder so weit wie bei Nightfall und denke, dass sich erstmal keine andere Scheibe im Player meines Autos drehen wird (und ich fahre jeden Tag ca. 1,5 Stunden).

Das Album ist insgesamt etwas ruhiger als die Vorgänger, und es wird auch wieder mehr gesungen als gekreischt, was ich persönlich zu schätzen weiß, weil Hansi einfach gut singt. Die Balladen sind eigentlich die besten seit Anfang der Neunziger; ich finde es irgendwie witzig, dass manche Leute maulen, dass Guardian nicht mehr klingt wie frueher und dann gleichzeitig anmerken, dass die Balladen ein Abklatsch von Bard's Song óder nur Beiwerk sind - was wollt ihr eigentlich?

Alles in allem eine gute Mischung aus Songs, die vom Stil her auch auf älteren Platten sein könnten und neuerem Material, dazwischen zwei sehr gute langsamere Songs. Wie gesagt, Guardian kopiert sich nicht selbst und klingt daher immer anders, deshalb wird es immer Geschmackssache bleiben, ich denke, dass sie genau deshalb interessant bleiben - und wenn ich an andere Bands wie Metallica, Manowar oder die Onkelz denke, schlägt sich Guardian echt wacker und liefert immer noch gute Qualität ab. Ich empfehle jedem, sich das Album sich mindestens 3-4 mal anzuhören und sich dann eine Meinung zu bilden.
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am 22. Oktober 2006
Hallo an alle BG-Fans und -Neulinge. Ich höre BG nun schon seitdem ich mir als Lehrbub die erste LP-Battalions of Fear abgeknappst habe. Damals mußte ich die Platte erst drei bis viermal hören bevor ich gefallen daran fand. Wenn ich mir nun die enorme Entwicklungs- und Zeitspanne Betrachte, bin ich einfach nur froh diese wirklich außergewöhnliche Band für mich gefunden zu haben.

Blind Guardian ist für mich die einzige Band die solche Akzente setzte und setzt. Bei bisher keiner anderen Band spürte ich für mich (!)eine solche Reifung mit jeder neuen Platte. Ich bin entzückt über 'A TWIST IN THE MYTH', schon allein ihrer Andersartigkeit gegenüber den Vorgängern. Man hört BLIND GUARDIAN und noch etwas neues! Hansi ist für mich unschlagbar in seiner Gesangsart. Ich sage dies Bewust ohne Bewertung, denn man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Und das er es immernoch (und besser) drauf hat beweist er hier grandios. Für mich steht auch außer Frage daß Hansi ein bischen von Demons & Wizards mitbringt. Gesanglich und Einflußtechnisch im Stil (Gitarre). A TWIST IN THE MYTH ist ein WEITERES Meisterwerk Blind Guardians. Ich hoffe es wird noch viele viele Jahre, immer wieder neues von den Meistern geben. Weiter so. BG -Rules!!!

Und eines sei am Ende nicht vergessen, für die die's interessiert. Meine Blind Guardian Bestlist beginnt mit >NIGHTFALL IN MIDDLEEARTH<
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am 26. Juli 2007
A twist in the myth ist objektiv betrachtet eine gute Power Metal Scheibe. Daher her rühren auch die 4 Sterne. Wenn ich sie allerdings mit dem bisherigen Schaffen von Blind Guardian vergleiche, käme sie nicht über die 3 Sterne-Marke hinaus.
Das hat mehre Gründe. Zunächst einmal möchte ich sagen das ich ein großer Blind Guardian Fan bin und mit nahezu allem ihrer 20 jährigen Schaffensphase etwas anfangen kann. Das reicht von Battalions of fear bis zu A night at the opera.Ich will damit sagen, dass ich weder ein Ewiggestriger bin, der eh alles nach Tales from the twilight world oder Somewhere far beyond scheiße findet, noch jemand, der nur, weil er Anhänger einer Band ist, auch alles was sie produziert gutfindet.
Das augenfälligste ist zunächst der neue Sound. Die Anzahl der Tonspuren wurde im Vegleich zu A night at the opera deutlich reduziert, was einen frischeren und leichteren Sound zur Folge hat, der gut mit dem weniger verschachteteln Songstrukturen harmoniert. Wie ich finde, fallen hingegen diverse digitale Effekte negativ auf, die, meiner Meinung nach, unnötig wie störend wirken und die Atmosphäre vieler Songs beeinträchtigen, da sie synthetisch wirken und eine gewisse Kühle vermitteln, welche besonders im Zusammenhang mit den textlichen Inhalten unpassend wirken.
Die Kompositionen selber sind kompakter als auf A night at the opera ausgefallen und auch dementsprechend instrumentiert. Ein wirklicher Schwachpunkt einiger Songs liegt jedoch gerade bei der Komposition.
Einige Stücke sind allgemein und im besonderen für BG Verhältnisse relativ einfallslos und gleichförmig. Dazu gehören Straight through the mirror, The edge und The new order. Diese Lieder sind glatter Durchschnitt und damit etwas, dass in der Diskographie von Blind Guardian so gut wie nie auftaucht. Dazu kommt noch das mit einem schönen Refrain versehene Carried the blessed home, dessen Chor und Duddelsack Parts allerdings so arrangiert wurden, dass es zu einer ziemlich kitschigen Ballade geworden ist, welche auch atmosphärisch nicht der textlichen Inspiration gerecht wird (Stephen Kings' Der dunkle Turm).
Zu den besseren Liedern gehören das schöne This will never end, das schwungvolle Turn the page, der gute Midtempo Song Lionheart und die alternative Version von Fly; Dead sound of misery.
Die Highlights der Platte sind klar das sehr gelungene Otherland mit tollem Text, der sehr gut mit der Melodieführung des Songs harmoniert, dann das innovative Fly, welches nach einer längeren Eingewöhnungszeit so richtig zündet und durch Abwechslungsreichtum glänzt (und dazu das einzige Lied ist, bei dem der kühle, leicht synthetische Sound wirklich funktioniert). Dann sind da noch der straighte Rocker Another stranger me, der mit tollem Text und ebensolchem Solo einfach Spass macht und schließlich noch die Ballade Skalds and shadows die sicher nicht ein neuer Bard song wird, aber trotzdem sehr gelungen ist.
Das macht alles in allem und trotz der Kritik ein gutes Album, dass nur im Vergleich mit den vielen vergangenen Großtaten der Guardinen - mal mehr, mal weniger - schwächelt.
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am 13. Oktober 2006
Habe eine ganze Weile gebraucht, aber mit "Skalds and Shadows" dann ein Lied entdeckt, dass mich ansprach, mit "Lionheart" dann den ersten echten Zugriff zum neuen Liedmaterial gehabt und mich langsam dran gewöhnt. Mittlerweile genieße ich auch "Dead Sound of Misery", was ich die ersten Male gemieden habe, aber die Refrains und andere Einspielungen, die plötzlich Gesang und Musik komplett verändern und so verschiedene Musikelemente verschmischen, gefallen mir am besten.
Außerdem klingt die CD mit 5.1 einfach traumhaft! Der Bass, die vermeintliche Härte, der Gesang, ich bin jetzt hellauf begeistert. Knapp vor "Nightfall in Middle Earth" ist "A Twist in the Myth" mein Liebling von BLind Guardian geworden.
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am 17. März 2007
Rief der unmittelbare, im übrigen bärenstarke, Vorgänger "A Night at the Opera", selbst im beinharten Fanlager der Heavy-Metal-Institution recht gespaltene Reaktionen hervor, so konnte man nach diesem gewagten Quantensprung in Sachen Komplexität und Bombast gespannt sein, was denn nun rund 3 Jahre später und nach dem ersten Besetzungswechsel in rund 20 Jahren Bandgeschichte (Ur-Drummer Thomen Stauch verließ die Band aufgrund der berühmten musikalischen Differenzen) der Nachfolger bringen möge: noch mehr Experimente und Bombast oder eine Rückbesinnung auf alte, traditionellere Tugenden? Das Ergebnis ist ebenso logisch wie konsequent, verfolgt man den Werdegang der "blinden Gardinen" über einen längeren Zeitraum: BEIDES! Der Opener "This will never end" ist orchestral inszenierter Guardian-Metal pur und hätte auch locker auf das Referenzalbum "Imaginations from the other Side (1995)" gepaßt, demgegenüber steht die bereits vorab veröffentlichte Single "Fly": hier lotet man neue Wege aus und bewegt sich bei weitem nicht mehr auf so bombastischen Niveau, wie man es von den letzten BG-Veröffentlichungen gewohnt war. Produktionstechnisch hat man dieses Mal etwas Ballast über Bord geworfen, ohne den von den Fans so geliebten Grundsound der Band indes zu arg zu verwässern. Unter dem Strich läßt sich festhalten: der Mix aus alten und neuen Elementen in sich ist weitesgehend stimmig ausgefallen, Belanglosigkeiten ("Lionheart", "The new Order") aber verhindern, dass sich "ATitM" in die Reihe der wirklichen Großtaten der Krefelder einreiht. Ein starkes, aber kein außergewöhnliches Heavy-Metal Album.
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am 2. Oktober 2006
Lange hab ich mit mir gerungen ob ich mir das neue BG-Album kaufen soll. War ich vom letzten Studioalbum doch maßlos enttäuscht worden. Nachdem ich dann allerdings mal reingehört hab stand mein Entschluss fest. Dieses Album wird gekauft! BG sind wieder da! Schon der Opener verspricht ein sehr sehr gutes Album in BG-Stil. War Opera nocht total überladen hat man bei Twist wieder alles richtig gemacht. Die Gitarren, der Gesang, die Texte - alles wirkt wie aus einem Guss. Jeder BG-Fan dessen Lieblingsalben Imaginations from the other side oder das Middleearth-Album sind können wieder bedenkenlos zugreifen. Warum keine 5 Sterne? Ganz einfach, sooo gut wie die Imaginations is das Album dann doch nicht :)
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am 4. September 2006
Also, schonmal im vornerein, ich bin kein Musikgenie und werde mir auch nicht anmasen, das Album auseinanderzunehmen, und auf jedes kleine bisschen melodie zu prüfen

Also: Ich kam durch Nightfall in Middle-Earth zu Blind Guardian, dementsprechend bin ich für die eingängigeren, epischen Songs der neuen Alben etwas mehr zu begeistern, was allerdings nicht heißt, dass ich die alten Sounds nicht mag, ist halt was anderes.

Was mir wichtig ist, ist, dass ich das Album für wirklich klasse halte und mir nichts Negatives aufgefallen ist. Es ist jede Art von Song vertreten, von mittelalterlich bis zu modernen, von ruhigen bis zu harten Stücken. Mit Otherland und Skalds and Shadows habe ich schon meine klaren Lieblingslieder gefunden und alle anderen gefallen mir auch super.

Meiner Meinung nach gehen die meisten Rezesionen etwas zu hart mit dem Album ins Gebet (was BG mit ihren teils wirklich genialen Stücken sicher teils auch selbst zu verantworten haben). Ich halte "A Twist in the Myths" für ein wirklich tolles Album, das sich eigentlich für jeden Blind Guardian Fan lohnen sollte, denn auch wenn manches Lied vielleicht kein Geniestreich ist, ist doch jedes einzelne höchst hörenswert. Lasst euch nicht zu arg von den anderen Rezesionen beeinflussen,die nur 4 Sterne gegeben haben, die setzten nur die Messlatte etwas zu hoch an :)
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am 9. November 2006
Im Vorfeld und auch jetzt noch wird oftmals geschrieben, dass Blind Guardian den Bombast zurückgeschraubt haben und sich wieder an ihren Anfängen orientieren. Naja, ganz so ist es nicht. Auch wenn BG 40 (geschätze) Gesangsspuren weniger verwendet, bleiben noch immer 100 (geschätzte) über. Spaß beiseite: nicht mehr ganz so überproduziert wie der Vorgänger, aber natürlich meilenweit vom ursprünglichen Purismus a la Battalions entfernt. Soll jetzt keine negative Kritik sein - ich tue mir nur schwer, das ganze Album am Stück durchzuhören, weil ich mit der Zeit das Gefühl bekomme, der Bombast erschlägt mich.

Das Songmaterial ist zum größten Teil hervorragend - mit leichtem Abfall ab Song 7. Die größten Highlights sind "Fly" und "Another Stranger Me". "This will never end" und "Otherland" sind weitere Favoriten meinerseits. Eine nette Sache ist "Dead Sound Misery", der Bonustrack. Dieses Lied ist musikalisch mehr oder weniger ident mit "Fly", nur etwas anders arrangiert und mit anderem Text und neuer Gesangsmelodie.

Schlussendlich kann ich das Album fast uneingeschränkt empfehlen, Nightfall bleibt für mich das beste Album von BG. Knappe 5 Punkte.
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