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Kundenrezensionen

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am 26. Mai 2017
Selten hat mich ein Film so berührt wie dieser. Die schauspielerische Leistung ist sagenhaft und unheimlich authentisch. Ich bin begeistert, berührt und mitgerissen.
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am 13. Juni 2017
Der Film ist echt etwas besonderes und hat diese 3 Oscars echt verdient! Ein Film zum Verlieben, der auch nach mehreren Malen nicht schlechter, sondern besser wird!
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am 22. November 2016
Ich möchte meine persönliche Erfahrungen mit dem Thema Homosexualität, mit Bezug auf den Film, mitteilen:

Ich bin selber bisexuell!!!

Als Kind habe ich mich dafür versteckt, fühlte mich mehr zu Jungs hingezogen. Ich machte auch viele Witze über Frauen.

Als Tennie wechselte ich die Seite. Ich sammelte mit Mädels Erfahrungen, die auch schön waren. Ich verliebte mich auch in Mädels.

Als Erwachsener weiß ich nicht genau, was richtig ist. Schwul bin ich ja nicht, womit ich auch kein Problem hätte, aber Frauen mag ich auch nicht besonders. Was ist besser: Biologisch sicherlich die Heterosexualität, da es unserer Fortpflanzung dient
(Dieses wird für mich im Film auch gezeigt: Keine Kinder, kein Sex mehr! Scheidung? Männer wollen doch nur Sex von Frauen, so das Vorteil!).
Wenn ich aber danach gehe, was und worin mehr Liebe steckt, da die gleichgeschlechtliche Liebe.
Frauen sind nämlich nach meiner Erfahrungen tatsächlich materialistischer und achten mehr immer auf die finanzielle Seite (Geld). Dieses gilt auch für die Verwandtschaft, wie Schwiegereltern. (Dieses wird im Film mit dem reichen Schwiegervater auch gezeigt).Wenn man mit einem Mann eine Beziehung führt, hat man(n) diesen Ärger nicht, sondern man muss mehr erklären. Warum und schade eigentlich.
Ich finde es schön, dass heute so offen mit dem Thema umgegangen wird, (Früher war es verachtet und verboten, wie im Film gezeigt) dennoch finde ich es merkwürdig: Wenn jemand hetero ist, dann wird ja auch nicht goß drüber geredet. Ich finde es auch schön, wenn jemand sich outet und ich hasse es, wenn über ihm gelästert wird und er deswegen diskriminiert wird. Ich sage dann immer: "Du heterosexuelle Sau."
Jeder soll doch selber wissen, wo es sich wohl fühlt. Wenn jemand mit einem Man gerne zusammen leben möchte, dann finde isch es OK, rege ich weder darüber auch, noch wundert es mich besonders. Der eine die Richtung, der andere die Richtung.

Heterosexualität ist doch keine Krankheit, genauso wenig wie Homosexualität, ach nein, muss doch umgekehrt, jedenfalls für viele jetzt. :-)
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am 9. August 2006
Selten hat mich ein Film so nachhaltig getroffen, wie dieser. Ich dachte, ich wäre vorbereitet. Lange bevor der Film bei uns in die Kinos kam, hatte ich schon die Kurzgeschichte von Annie Proulx gelesen, die ich übrigens sehr empfehlen kann. Wenn es geht, sollte man sie auf Englisch lesen. Sie wurde hier zwar fast eins zu eins adaptiert, aber sie "fühlt" sich doch ganz anders an. Es hat nichts genutzt: Meine Tränen konnte ich kaum unterdrücken. Während des Films fühlt man zwar hauptsächlich mit den beiden Jungs UND deren Frauen mit, aber danach fängt man unwillkürlich an, über sein eigenes, bisheriges Leben nachzudenken. Über die Entscheidungen, die man getroffen hat oder eher, die man aus Feigheit nicht getroffen hat.

Die Figuren wirken so real, unverstellt und ungekünstelt. Alle Figuren, auch die der Frauen, werden tief ausgeleuchtet. Was die Geschichte so sympatisch macht, sind die vielschichtigen und widersprüchlichen Charaktere. Hier gibt es kein Schwarz-Weiß-Denken. Man wünscht den beiden Männern zwar, dass sie zueinander finden, aber der Film scheut nicht davor zurück, die Verletzungen, die sie ihren Frauen antun,
eindrücklich darzustellen. Der Film strotzt vor unglaublich dichten und intensiven Szenen, die eher an Theater als an Film erinnern, vor allem im letzten Drittel. Alle Darsteller sind überirdisch. Mal Kammerspiel, dann wieder große Bühne. Ich nenne da z.B die erste Begegnung von Ennis und Jack auf dem Parkplatz, in der kein Wort gesprochen wird. Deren letzte Begegnung, bei der sich die Rockies wie eine riesige Bühnenkulisse dramatisch im Hintergrund auftürmen. Die Szene in der Küche, in der Alma Ennis zur Rede stellt und ihm klar wird, dass sie alles wusste. Den Besuch bei Jacks Eltern und besonders die "Hemdenszene", bei der dem Zuschauer endgültig die Schraubzwinge um das Herz gelegt wird und viele andere. Die Kamera hält auf die Gesichter, ein Entkommen ist nicht möglich. Nicht viel wird gesagt, aber was gesagt wird, wiegt oft tonnenschwer. Nicht umsonst sind Zitate aus dem Film schon zu geflügelten Worten geworden. Den Rest besorgt das Spiel und die Mimik der Darsteller.

Beginnt Brokeback Mountain noch schwerelos und leicht, entwickelt sich recht schnell eine Dynamik, wie in einer griechischen Tragödie. Die Beziehung zwischen den beiden Männern reisst nicht nur sie selbst, sondern auch alle in ihrer Umgebung in den emotionalen Abgrund. Langsam, aber unaufhaltsam. Alle wissen es, aber keiner kann dagegen an. Die Berge sind stumme, kalte Zeugen. Vieles bleibt offen und liefert Anlass für Diskussionen und Interpretationen, wie im wahren Leben auch: Wie starb Jack? Was wussten seine Eltern von ihrem Verhältnis? Was will Ennis mit: "Jack, ich schwör's Dir!" sagen? Und gerade das macht diesen Film zu etwas Besonderem. Es wird nichts vorgekaut und man kann soviel aus der Geschichte herausholen, wie man selbst mit einbringt.

Brokeback Mountain ist natürlich nicht der erste Film, der sich mit schwulen Themen beschäftigt. Trotzdem ist er ein Novum. Eine schwule Beziehungsgeschichte hat es noch nie vorher auf die große Leinwand außerhalb der Programmkinos geschafft. Und sie ist es wert, erzählt zu werden. Macht sie es auch dem heterosexuellen Zuschauer erfahrbar, was es heißt, nur im Verborgenen ("in the closet") seine Liebe auszuleben zu können und was der Grund dafür ist: Homophobie, einmal seitens der Umgebung (im Film ja selten direkt sichtbar) , zum anderen aber vor allem die der Betroffenen selbst, verinnerlicht seit frühester Kindheit. Und diese verinnerlichte Homophobie ist es, die es Ennis unmöglich macht, die Liebe, die er für Jack empfindet, wirklich zuzulassen. Und das unterscheidet diese (schwule) Liebesgeschichte eben doch von allen anderen. Es erfordert Mut und eben eventuell die Bereitschaft, mit seinem gesamten vorherigen Leben und den Menschen, die einem wichtig sind, zu brechen. Das kann nicht jeder. Schon garnicht jemand, der von der Welt jenseits der Berge keinerlei Vorstellung hat. Liebe überwindet eben doch nicht sämtliche Schranken.

Und Brokeback Mountain ist auch ganz großes Hollywood-Kino: sexy Darsteller (wer wollte mit Jake Gyllenhaal nicht rumknutschen?), grandiose Bilder in brillianten, kühlen Farben und ein wunderbarer, melancholischer Score. Man sollte einen gewissen Sinn für romantische Geschichten mitbringen. Hier geht es zwar um die deutsche Fassung, aber eins kann ich sagen, dass Brokeback Mountain um Lichtjahre besser in der Originalfassung ist. Aber die ist bei der deutschen Ausgabe ja eh drauf. Die deutschen Stimmen sind einfach zu glatt. Und z.B. Ennis' berühmter Satz: "If You can'''''t fix it, You gotta stand it" ist mit "Wenn du'''' es nicht ändern kannst, dann musst Du eben damit leben", nicht nur falsch übersetzt, (mit etwas zu leben ist etwas anderes, als es auszuhalten), sondern wird in der deutschen Fassung auch ganz anders betont. Und das Vibrieren in Jacks Stimme, wenn er Ennis ein gemeinsames Leben auf einer eigenen Ranch vorschlägt, ist allein schon herzzerreissend. Und dass die beiden Männer ziemlich ungebildet und einfach sind, zeigt sich auch am Slang und falscher Grammatik. Sowas müsste man im Deutschen doch auch hinbekommen. Der Film sei zu lang? Ich fand das nicht. Ang Lee braucht diese Zeit, um den Zuschauer soweit wie möglich mit den Charakteren emotional zu verbinden. erst so entfaltet der Schluss seine herzbrecherische Wirkung. Man sollte sich Zeit nehmen, dafür sorgen, dass man nicht gestört wird. Man mache es sich bequem und begebe sich auf eine kleine Reise in die Berge. Die kann aber Folgen haben.....
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am 21. April 2017
Super Film, von der Geschichte her Top. Auch die Aufmachung ist super. Jeder der auf solche Filme steht muss diesen hier gesehen haben.
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am 23. März 2006
Ich finde es wurde noch nie zuvor eine Liebesgeschichte so unsentimental und trotzdem so berührend in einem Film erzählt wie hier. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Film nicht allen zusagen wird, man muss sich auf diese Geschichte einlassen können oder selbst so etwas erlebt haben (wie es mir passiert ist), um verstehen zu können was diese beiden Männer füreinander empfinden. Es geht hier nicht um Homosexualität sondern einfach um Liebe - dass es sich um 2 Männer handelt, noch dazu in den 60-er Jahren stellt eben den Rahmen für die "Unmöglichkeit" dieser Liebe.
Doch meiner Meinung nach steckt da noch viel mehr drinnen, auch die beiden Charaktere sind sehr spannend. Die Unfähigkeit von Ennis seine Gefühle auszusprechen oder zu leben, tut richtig weh. Jack versucht zumindest seine Gefühle und Bedürfnisse zu leben, auch wenn er scheitert. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt am Ende des Films, dass Ennis vielleicht doch was begriffen hat.
Also Conclusio möchte ich sagen, besser man hat so geliebt wie diese beiden Männer als gar nicht!

Mich hat die Leistung der beiden jungen Schauspieler sehr beeindruckt: sie haben die Leidenschaft, den Zwiespalt und den Schmerz sehr glaubhaft dargestellt, die Intensität war spürbar. Besonders beeindruckt war ich von Jake Gyllenhaal, der mir vorher nicht wirklich bekannt war. Abgesehen davon dass er gut aussieht glaube ich, dass er ein viel versprechender und außergewöhnlicher junger Schauspieler ist. Ich denke es werden noch mehr gute Filme mit ihm folgen.
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am 1. November 2016
Dieser Film ist super um seiner Familie zu offenbaren das man schwul ist. Mein Bruder, nennen wir ihn "Holger" ist gestandene 40, verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Neigungen vermochte er sehr gut zu verstecken, so dass tatsächlich niemand geahnt hatte dass seine Liebe nur Männern galt wie seinem besten Freund , nennen wir ihn "Floriette"
Wie sollten wir es denn ahnen ? Er trug ja keinen Rock oder schminke. Im Gegenteil ,ich glaube er und Floriette waren Mitglieder in einem Rocker Club. Sie zogen jeden Samstag ihre Leder Kutten an sagten das sie Ihre Bikes reiten wollen. Das er Sonntags nicht mehr richtig sitzen konnte lag wohl am stundenlangen Motorradfahren dachten wir, obwohl er kein Motorrad besitzt.
Das beide statt Metallica und Heavy Metal nur stundenlang YMCA , its raining Man und Goodbye Horses von Q Lazzarus hörten fanden wir zwar komisch aber nicht verdächtig.
Anormal fand ich nur das sie jeden Freitag nach der Arbeit zusammen den Western Brokeback Mountain ansahen. Sie besitzen alle Versionen des Film, von Directors Cut bis Super Extended Cut, sie haben dutzende in ihrem Hobbykeller.

Eines Tages kam der WG Mitbewohner Dickson Xing von Floriette, ein kleiner Chinese dessen Spitzname "Bambuslatte" war und heulte sich bei mir aus, das Floriette ihn nicht mehr haben wolle sondern meinen Bruder Holger. Von da an Stürzte das ganze Kartenhaus zusammen und ich wusste das er ein Homo war. Jetzt macht im nach hinein alles einen Sinn.

Meine Fassungslosigkeit verstand wiederum Bambuslatte nicht, "hä ? du wusstest nicht das dein Bludel schul war ? fragte er mich", Ja woher denn ? schrie ich. Dann meinte er das dieser Film eben ein eindeutiges Zeichen dafür ist dass man schul ist , wenn man es sich öfter als ein mal ansieht.

Deswegen mein Appel an alle Menschen da draußen. Es ist ganz normal schwul zu sein, habt keine Angst vor dem Comming Out. Macht es kurz und schmerzlos für die Angehörigen oder knallt dieses Meisterwerk auf den Tisch und verlangt das man es sich ansieht. Wir werden es verstehen. Ihr bleibt ja trotzdem noch unsere Lieben. Wir sind doch auch nur Menschen.
Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht? Und wenn ihr uns beichtet das ihr schwul seid, lieben wir euch nicht ?
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am 24. April 2009
BROKEBACK MOUNTAIN ist kein Film, den man "mal eben so im Vorbeigehen" konsumieren kann. Es ist auch kein billiger Unterhaltungsfilm, mit dem man einen verregneten Sonntagnachmittag vor den DVD-Player verdösen kann. Der Film verlangt ein waches, aufmerksames und aufnahmebereites Publikum. Wir haben hier kein öliges Rührstück, kein "schwules Cowboy-Filmchen", kein langatmiges und seelenloses Landschaftsepos, keinen nervtötenden Kommerzstreifen, den die Welt nicht braucht - sondern ...
- eine sensible Charakterstudie über die stumme Seelenqual zweier einsamer, isolierter Männer, die nach ihrem sexuellen Erwachen tief im Innern zwar spüren, daß sie zusammengehören und daß ihre Liebe wahrhaftig ist, die aber von der gnadenlos homophoben Gesellschaft und von der eigenen (!) Paranoia letztlich zerstört werden. Was "Ennis" und "Jack" trennt, das ist tragischerweise nach fast zwanzig Jahren Kämpfen, Hoffen und Bangen mächtiger als das, was sie vereint. Die Botschaft des Films kann in einem einzigen Satz zusammengefaßt werden: Die Moralapostel sind es, die die Welt vergiften und Menschen, die anders leben und lieben wollen, unbarmherzig ins Abseits drängen.

Wer BROKEBACK MOUNTAIN noch nie gesehen hat, dem rate ich, sich Zeit und Ruhe (die vor allem) zu nehmen, um sich ganz und gar auf die Geschichte einlassen zu können. Denn nur dann scheint ein Begreifen der Handlung möglich. Ich zum Beispiel habe erst nach mehrmaligen Ansehen wirklich verstanden, was die Bilder und Symbole sämtlich bedeuten. (Beispiel: In einer Szene, die im Jahr 1963 spielt, schnitzt "Ennis" ein kleines Holzpferdchen. Nur ein Zeitvertreib? Mitnichten! Die Bedeutung des Holzpferdchens wird am Ende des Films im Jahr 1982 noch einmal aufgegriffen. Und dann erst versteht man die Symbolik des geschnitzten Pferdes aus dem Jahr 1963. Es lohnt sich also, den Film mehrmals anzusehen, denn es gibt viel zu entdecken.)

Das Schauspiel von Jake Gyllenhaal und Heath Ledger ist eine so große Kunst, daß es einen fast schon schmerzt, hinzusehen. Die beiden haben zahlreiche Preise für ihre Darstellung gewonnen - völlig zurecht. Da reicht oftmals ein nervöses Augenzwinkern hier, ein verlegenes Lächeln da, mit dem die Mimen ihre Figuren ausstatten - und der Zuschauer versteht, was in den Köpfen von "Jack" und "Ennis" vor sich geht. Auch die meisterhafte Darstellung der Sex-, Liebes- und Kußszenen, in denen die Cowboys rührend ungeschickt und sich nur langsam in die eben entdeckte (Homo)sexualität einfindend agieren, geht absolut zu Herzen. Und mal ehrlich: haben wir Heten uns denn gleich wie Vollprofis angestellt, als wir zum allerersten Mal verliebt waren und den allerersten Sex hatten??? ;-))

BROKEBACK MOUNTAIN lebt von den Bildern und vor allem von dem, was NICHT gesagt wird. Blicke, Gesten, Berührungen - all das sagt tausendmal mehr als jedes Wort. Wer nur dumpfes, lieblos produziertes Popcorn-Kino gewohnt ist, oder wer nicht bereit ist, auch mal selber zu interpretieren, der sollte lieber die Finger von dem Film lassen. BROKEBACK MOUNTAIN serviert dem Zuschauer nichts auf dem Silbertablett. Ang Lee möchte das Publikum dazu bringen, selbständig eigene Schlüsse zu ziehen. Das ist ihm gelungen. Meine Freunde und ich diskutierten im Jahr 2006 nach dem Kinobesuch wochenlang über den Film; fast jeder hatte am Ende eine andere Interpretation der Bilder - und jede unserer so unterschiedlichen Interpretationen ergab Sinn!!

Fazit: BROKEBACK MOUNTAIN ist ein Meilenstein der Filmgeschichte und ein bitternötiger Kulturbruch im (US-amerikanischen) Mainstream-Kino gewesen. Ohne falsches Pathos wird hier die Lebensgeschichte eines dem Untergang geweihten Liebespaares dargestellt. Die Schönheit dieser Liebe einerseits und die diese Liebe brutal korrumpierende Gesellschaft andererseits - das alles zeigt dieser zutiefst ergreifende Film.
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am 8. Juni 2017
Dem Film fehlt einfach alles... (Aktion, Handlung, Dramatik, ein richtiges Ende...)
es war einfach total fade! und das Ende? ohne Worte
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am 6. März 2008
Interessant und schön, dass in der heutigen, hektischen Zeit, in der viele Filme wie zappende Schnittsequenzen wirken, so ein Film produziert wurde und auch noch so viele Menschen tief berührt hat !
Letztlich sind wir doch noch Gefühlswesen mit der großen Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, aber auch nach der Freiheit, sein eigenes Leben selbstbestimmend in Einklang mit sich selbst gestalten zu können.

Die Enge und Zwänge, denen sich die beiden jungen Männer nicht entziehen können, weil sie es nicht anders gelernt haben, Träume und Sehnsüchte, die noch nicht einmal wirklich ausgesprochen werden....und letztlich die Resignation und tiefe Traurigkeit vor dem Leben, das am Ende in einer Katastrophe seinen Abschluss findet....das alles macht uns deshalb zutiefst betroffen und macht uns bewusst, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Brokeback Mountain ist großes Kino über die grossen Themen des Lebens, dargestellt von großartigen Schauspielern und inszeniert von Ang Lee, dessen Präsenz uns wieder bestätigt, dass die grundlegenden Dinge des Lebens kulturübergreifend für alle Menschen Gültigkeit besitzen.
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