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Kundenrezensionen

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am 14. Mai 2007
Da jeder diesen Film kennt und jeder von ihm spricht, habe auch ich ihn mir ansehen müssen. Leider konnten eine Freundin, mit der ich diesen Film anschaute, und ich der Handlung und den Charakteren nichts abgewinnen. Die Handlung ist künstlich in die Länge gezogen, dabei werden unnötige Szenen gezeigt, gleichzeitig aber auf Szenen verzichtet, die wirklich die Liebesgeschichte der Protagonisten und auch ihre Gedanken und Gefühle deutlich darstellen. Nachdem ich diesen Film angeschaut hatte, war ich einfach nur froh, dass er vorbei war.

Mir persönlich fehlt dabei einfach die Einsicht in die Beziehung der Ehepaare, aber eben auch in die Beziehung der Hauptdarsteller untereinander. Man kann zu den Hauptcharakteren einfach keine Beziehung aufbauen und auch ihre schwierige Situation, die sich aus ihrer Homosexualität ergibt, wird nur sehr oberflächlich dargestellt.

Mein Fazit: leihen, nicht kaufen!!
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am 31. Januar 2008
Anfangs fand ich den Film sehr fad, da wenig gesprochen wurde und die Handlung etwas in die Länge gezogen wurde. Da dachte ich schon das der Film ganz schön langweilig ist. Erst gegen Ende des Films wurde alles etwas aufregender (endlich passiert mal was).
Insgesamt ein trauriger Film der durchaus zum Nachdenken anregt. Für mich nicht ein Film den man öfters sehen muss.
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am 3. Juni 2007
Hab mir die DVD angesehen, weil der Film so hochgelobt und angepriesen wurde. Abgesehen von den wunderschönen Landschaftsaufnahmen gabs nichts, was nicht schon mal da gewesen wäre. Ok, diesmal waren die unglücklich Liebenden zwei Schwule-aber sonst..Kein Unterschied zu den Filmen, die es schon über unglückliche, weil anderweitig gebundene, heterosexuelle Liebespaare gibt. Langatmig, kaum Handlung, wenig Dialoge und wenn dann völlig nichtssagend. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten kam zu kurz. Zuerst sprechen sie kaum miteinander-abgesehen davon, wie sehr ihnen die Bohnen zum Hals raus hängen und fallen dann in der nächsten Szene wild übereinander her. Dabei hätte man aus dieser Thematik-die Probleme einer homosexuellen Liebe in Zeiten wo man noch weit von Outings entfernt war- wirklich was machen können. Schade!
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am 6. April 2006
Das ist er also. Der Film, über den praktisch jeder in den letzten Wochen und Monaten
geredet hat. Der Kritiker auf der ganzen Welt bezauberte und bewegte, der ihrer
Meinung nach die Welt und das Denken verändern kann, unseren Glaubens
erschüttern. Der Film, auf den ich über drei Jahre lang gewartet habe.
Nur um anschließend das Kino mit einem schalen Nachgeschmack zu verlassen.
Zwei Männer, die sich lieben, sind unfähig oder zu verängstigt, es zuzugeben, weil die
Zeit und Gesellschaft, in der sie leben, es ihnen so befiehlt. Welch ein Potential steckt in
einem solchen Stoff! Man denkt sofort an Titanic, Shakespeare, Romeo und Julia...
Und die literarische Vorlage kommt diesen Dramen verdammt nahe. Annie Proulx'
"Brokeback Mountain" ist vielleicht die stärkste, bewegendste, zärtlichste und schönste
Kurz- und Liebesgeschichte, die je geschrieben wurde. Leider war das Beste, was Ang Lee
daraus machen konnte, eine langatmige und -wierige Doku über die zweifellos atemberaubenden
Berge Kanadas und die arg unnatürlichen Schauspielkünste zweier junger Hollywood-Stars.
Das ist es im Großen und Ganzen, wie sich Brokeback Mountain - der Film zusammenfassen
lässt. Der Film, der... na, Sie wissen schon.
Ich habe ja schon so einiges gesehen. Gute Filme. Schlechte Filme. Lange Filme.
Dröge Filme. Kurzweilige Filme. Fesselnde Filme. Aber dieser Film... hat mich einfach
nicht berührt. Null. Kein Bisschen. Nein, es reichte nicht einmal zu einem Schluchzer.
Einzig Jake Gyllenhaals theatralische Gesten und dramatischen Abgänge sind amüsant
mit anzusehen. Aber mehr rührte sich bei mir nicht. Vielleicht ist
besagter Mr. Gyllenhaal einfach eine zu schillernde Figur um einen simplen Cowboy
zu spielen. Oder Heath Ledger für selbige Rolle zu intellektuell. Beide haben schon
fantastische Rollen gespielt - dabei handelte es sich jedoch um Shakespeare oder
Independent-Filme.
Vielleicht ist der Film einfach nur schlecht geschnitten (was mich bei Ang Lee ehrlich
gesagt überrascht) - Szenen und Landschaftsbilder ohne Gnade oder Pause aneinander-
gereiht, kühl, gefühllos und hektisch. Der Regisseur lässt ihnen keine Zeit, ihre
Wirkung zu entfalten, es fehlt einfach der Fluss. Aber was an diesem Film wohl am Meisten
nervt, ist die allzu offensichtlich mit Überwindungen verbundene Darstellung des zentralen
Liebespaares. Die schreit geradezu heraus: "Wir wollten das nicht machen, aber jetzt, wo
wir mit drinhängen - lass es uns einfach hinter uns bringen!" Ich find so eine Einstellung
einfach unprofessionell. Ein Schauspieler sollte in der Lage sein, in die verschiedensten
Rollen zu schlüpfen, inklusive Wechsel zwischen Hetero- und Homosexualität. Aber wenn
du schon so ein Problem damit hast, dann lass die Rolle doch ganz. Aber nein, in diesem
Film bleibt uns nichts erspart: Zögerlich-gezierte, erzwungene Küsse wie zwischen
zwei peinlich berührten Teenagern, undefinierbare Liebesszenen im Dunkeln, wo man
nicht mal erkennt, was da eigentlich vor sich geht oder wer überhaupt beteiligt ist, und
das Fehlen jeglicher Intimität und Nähe. Da wird aus einem Liebesdrama ganz schnell
peinliches Kasperletheater. Die übertriebene Gestik in den
dramatischen Szenen tut ihr übriges dazu. Theatralische Gesten, dramatisch
vorgetragene Dialoge - willkommen bei Shakespeare! Davon abgesehen, dass das
nicht zum Ton der Geschichte passt (die doch eine Lovestory zwischen zwei simpel
gestrickten Männern ist) - es baut sich noch
mehr unnötige Distanz zwischen dem Zuschauer und dem Geschehen auf der
Leinwand auf. Und so hat man dann oft das Gefühl, entweder klassisches Theater zu
gucken oder zwei Schauspielern bei einer Probe zuzuschauen - und beides hat in
einem Film nichts zu suchen. Denn ist nicht das Beste, was ein Film zu bewirken
vermag, den Zuschauer mitten ins Geschehen zu ziehen, zu fesseln und vielleicht für
einen Moment sogar die Realität vergessen zu lassen?
Viele sagen oder denken, dass Leute, die den Film nicht mögen, ein Problem mit
Homosexualität haben, speziell mit den schwulen Liebesszenen, die auf der
Leinwand dargestellt werden. Das ist es nicht mal (abgesehen davon: welche
Liebesszenen?). Ich mag gute Dramen und ich mag auch schwule Dramen, das
ist für mich kein Kriterium. Ich habe auch viele schöne schwule Lovestories gesehen.
Aber dieses Pärchen wirkt auf einfach nicht realistisch genug. Oder nah genug. Oder
verdammt noch mal menschlich genug.
Ich versuch's noch einmal: Zwei Männer, die zusammenarbeiten, stellen überrascht
fest, dass sie einander anziehend finden. Ihre Gefühle überwältigen sie komplett und
eines Tages tut es auch ihre Leidenschaft. Sie flüchten in den erstbesten Unterschlupf,
den sie finden können, fallen übereinander her und haben unbeholfenen, aber
leidenschaftlichen Sex. Diese Liebesszene ist mehr Gewalt, denn Zuneigung, da ist
mehr Gier als Leidenschaft in ihren Gesichtern, aber einige Blicke und Momente
verraten Zärtlichkeit und Liebe, unbändige Lust. Es ist schmutzig, sie sind
unkontrolliert und lassen einfach ihren Gefühlen freien Lauf. Die Lust und der
Schmerz in ihren Augen - er wird beinahe greifbar. Eine tolle Szene und eine
der schönsten Liebesszenen, die ich je gesehen habe. Weil sie so unschuldig
und menschlich ist. Und eine Lawine von einer Liebesgeschichte freisetzt.
Doch die Szene, die ich hier gerade beschrieben habe, stammt nicht
aus "Brokeback Mountain", sondern aus dem schwulen Drama "Proteus" und
berührt damit um so vieles mehr als der gesamte Cowboyfilm.
Der Film hat ja auch seine Highlights. Starke Frauenfiguren - Michelle Williams
und Anne Hathaway waren großartig. Auch schön: Der sanfte
Soundtrack mit leisen Gitarrenklängen oder ordentlich Country Power und
wunderbare Liebesballaden. Und dann natürlich die atemberaubende Natur
Kanadas. Aber was nützen zwei gute Schauspielerinnen, schöne Musik und
schicke Naturbilder, wenn der Rest des Films einfach nicht stimmt?
Fazit: Dieser Film kommt von der Brisanz her dreißig Jahre zu spät, hat den
falschen Regisseur (hätte entweder ein schwuler Regisseur oder Francis Ford
Coppola machen sollen), ist fehlbesetzt (und damit meine ich jetzt die beiden
männlichen Hauptdarsteller) und insgesamt einfach überbewertet. Ich wünsche
mir, dass die Geschichte eines Tages von einem unbekannten (europäischen)
Regisseur mit unbekannten Darstellern und einfach in kleineren Dimensionen
noch einmal verfilmt wird. Annie Proulx' epische Geschichte hat zwar universelle
Ausmaße, doch die bedeuten nicht gleich universelles Marketing.
In der Geschichte des Kinos hat es Filme gegeben und wird es hoffentlich weiter
Filme geben, die uns berühren, die unseren Glauben
erschüttern, unser Denken verändern können und die wir nie vergessen.
"Brokeback Mountain" gehört ganz sicher nicht dazu.
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am 11. Juni 2013
Viel Natur, ok, viel Gefühl (auch Männer haben so etwas). Aber packend? Traurig am Ende gewiss. Das reicht mir letztlich doch nicht so ganz, um es nochmals anzusehen.
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am 22. Dezember 2009
Lieferung prompt.

Allerdings werde ich von Amazon bereits das 2. Mal aufgefordert, diese DVD zu bewerten, es nervt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Mai 2008
Der Film ist nett. Langatmig, aber nett. Die Landschaftsaufnahmen sind wirklich beeindruckend und geben ein tolles Bild von der Natur Wyomings wieder, wo die Geschichte spielt.
Leider ist die so großartig angepriesene Liebesgeschichte, welche sich langsam und vorsichtig entfaltet in wenigen Cuts und wenigen Momenten abgehandelt. Danach geht es um den gemeinsamen Sex der beiden ...
Wäre auch nicht weiter schlimm, aber es passiert einfach nichts und Jake Gyllenhal (der in Donnie Darko oder Jarheads klasse war), wirkt hier immer etwas wie ein College Boy. Seine angeklebten Kotletten und der Schnauzbart wirken wie ein schlechter Gag von George Clooney und er wirkt insgesamt wie einer der City Slickers, während er auf Billy Crystal wartet, der den Film retten soll.
Heath Ledger wird der Rolle des verstörten, wortkargen Cowboys besser gerecht und bringt wirklich starke Leistung auf die Leinwand.

Insgesamt kann ich diesem Film guten Gewissens nur 3 Sterne geben, denn es gibt deutlich bessere Filme, die dieses Thema anschneiden. 'The Laramie Project' wäre einer davon.
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am 23. März 2008
Ein sehr guter Film mit guten schauspielerischen Leistungen. Ich finde ihn gut, obwohl ich kein Fan dieses Genres bin. Schade finde ich, dass der tiefere Sinn und die Dramatik, die ich den ganzen Film über erwartet hatte, erst in den letzten Minuten sichtbar wurde. Dennoch sehr gut gemacht und sicherlich sehenswert und fesselnd.
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am 12. Juli 2012
Ich habe ehrlichgesagt mehr von dem Film erwartet. Es ist durchaus ein interessantes Thema zu einer Zeit, in der Schwul sein nicht sonderlich toleriert wird oder es niemand wollte. Anfangs dachte ich noch, gut, es wird wohl noch so einiges passieren, bevor die beiden Männer zueinanderfinden, aber am Ende ist nicht sonderlich viel dabei herumgekommen - die beiden kamen/waren nie wirklich zusammen!
Die Szenen zwischen den beiden Männern sind so schnell wieder vorbei gewesen. Ich fand, es lief alles wie im Zeitraffer ab.

Ich hätte mir wirklich gewünscht ein paar mehr Szenen mit den beiden zusammen zu sehen. Solche, wie am Anfang wo sie sich gegenseitig ärgern. Oder nachdem sie sich nach 4 Jahren das erste Mal wiedergesehen haben und die gemeinsame Zeit auf dem Berg tobend im See verbringen. Doch kaum waren sie in den See gesprungen, war es einen Bruchteil einer Sekunde später schon wieder nachts, und die beiden sitzen am Lagerfeuer und reden miteinander über dies und jenes. Jack, der liebend gerne mit Ennis zusammen sein und ein Leben mit ihm auf der Ranch verbringen möchte, während Ennis sich das nicht einmal im Geringsten vorstellen kann und will, weil er durch ein Trauma aus Kinderzeiten viel zu viel Angst davor hat, was passieren könnte, wenn heraus kommt, dass er sich in einen Mann verliebt und mit ihm zusammen lebt. Das kann man nachvollziehen und ist völlig verständlich, als er Jack davon erzählt.

Alles ging sonst alles so schnell in dem Film, dass man kaum nachkam. Man hat die beiden Männer sich letztendlich immer nur unterhalten sehen, aber man konnte sich als 'Zuschauer/-in' nicht einmal ein klein wenig daran erfreuen, wo man die beiden Männer etwas Schönes zusammen erlebt hat sehen können. Oder das einfach nur die Zweisamkeit genossen haben.

Mir kam der Film wie: 'Die beiden lernen sich in der Einsamkeit der Berge kennen und lieben' - ihre Wege trennen sich nach einiger Zeit wieder und jeder der Männer heiratet eine Frau mit der er ein, bis zwei Kinder bekommen' - durch eine Karte die Jack Ennis schreibt, treffen sie sich nach 4 Jahren das erste Mal wieder und brechen Hals über Kopf in die Berge auf' - gehen nach ein paar Tagen wieder zurück zu ihren Frauen' - dann wieder gemeinsam in die Berge' - und so weiter und so weiter' Kurzfassung vor.

Fast so, als grüßt einen täglich das Murmeltier. So zieht sich das in dem Film - mit größeren Abständen in denen sich die beiden Männer nicht heimlich treffen - über zwanzig Jahre.

Zudem muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass zwischen den beiden alles in allem ziemlich 'derb' vonstattenging. Das fing schon bei ihrem ersten Mal an, wo ich wirklich mehr als überrascht war. Aber nicht das es zum Sex kommt, sondern wie! Es stört mich an sich nicht, aber in dem Film mit so einem Hintergrund und der den Titel 'Lovestory' bekommen hat, fand ich es irgendwie unpassend. Es soll jetzt auch nicht heißen, dass es total kitschig und übertrieben romantisch sein soll, denn das passt genauso wenig in die Zeit und zu den beiden Männern, aber etwas mehr Gefühl hätte schon dabei sein können/sollen/dürfen. Gerade dann, wenn man in so einer intoleranten den Partner findet, den man liebt und wo man die Liebe zu ihm nicht offen zeigen darf, nicht will oder nicht kann.

Wie dem ein oder anderem, kamen mir die Gefühle der Liebe etwas zu 'unterkühlt' rüber.

Es gab nur sehr wenige Szenen, in der ich wirklich geglaubt habe, die beiden hegen tiefere Gefühle füreinander und zeigen, und werden es auch weiterhin dem Anderen zeigen. Die erste ich sehen konnte, ist die, in der ersten Nacht nach ihrem ersten Mal. Ziemlich am Ende, als Ennis von Jacks Tod erfährt und ganz zum Schluss, wo er ihm irgendwas verspricht. Ansonsten fand ich es - ich muss auch leider so sagen - eher plump.

Ich hatte das Gefühl, dass man nur einiges von ihren Gefühlen für den anderen wirklich erkennen konnte, wenn sie getrennt gezeigt worden sind. Ennis, der irgendwann von Jack selbst erfährt, das er sich während er Zeit die sie nicht zusammen sind, sein Verlangen nach Männern wo anders still, und doch tatsächlich Anzeichen von Eifersucht zeigt, fand ich schon gut. Doch je länger die beiden ihre Beziehung heimlich weiter führen, umso aggressiver wird Ennis. Und es wird schlimmer, je länger er sich gegen den Gedanken mit Jack auf einer Ranch zusammenzuleben sträubt und als ihn Alma auf seine angeblichen Angeltouren mit Jack in den Bergen anspricht. Er ist immer leichter reizbar und er beginnt dadurch hin und wieder Schlägereien. Ganz so, als macht er so dem Trennungsschmerz, seinem Liebeskummer und seinem Frust Luft.

Denn lediglich Alma - Ennis Ehefrau - hat die beiden Männer sich küssen sehen.

Man hätte sicherlich mehr daraus machen können, wenn die beiden Männer zusammen waren. Vielleicht hatte ich aber auch nur den Eindruck dass es nicht so tiefgründige Gefühle zwischen den beiden Männern gibt, weil man recht wenig von und mit den Beiden gesehen hat. Mir persönlich war es zu wenig, um sich so richtig in sie und deren Gefühlswelt/-Chaos hineinversetzen zu können. Allem, in Ennis konnte ich es ein klein wenig, aber mehr nicht!

Ich fand das wirklich sehr schade, denn ich habe mir von dem Film sehr viel mehr versprochen und ihn mir auch ganz anders vorgestellt. Ich werde ihn dennoch erst einmal behalten und irgendwann vielleicht nochmal anschauen, wobei ich sehr skeptisch bin, dass sich meine Einstellung zu dem Film bei zweiten Mal anschauen ändern wird. Dazu fehlt ihm definitiv das gewisse Extra, was wirklich sehr sehr schade ist.
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am 7. September 2007
Ich hatte viel Zeit gebraucht, um mir den Film "anzutun". Ich hatte noch vor Erscheinen der deutschen Fassung mir die englische DVD ausgeliehen und sie nach 40 min, aufgrund der fehlenden "Slang"-Kenntnisse, zurück gegeben. Nun wagte ich einen erneuten Gang zur Videothek und schaute ihn nun als ganzes.

Dabei komme ich zu einem Schluss, der keinesfalls sexistisch gemeint ist:
Brokeback Mountain ist ein "Frauen"film und scheint sich männlichen Geistern zu entziehen.
Denn mich konnte der Film, wie viele andere Männer, wenig überzeugen. Das könnte gerade an der Tatsache liegen, dass der Film eher auf die Gestiken der Darsteller Wert liegt als auf Worte. Ich finde die Landschaften beeindruckend, die Atmosphäre wirkt stark erdrückend, aber dennoch will bei mir nicht der zündende Funke springen.

Denn für mich wirkt es alles zu "offensichtlich". Die Sehnsucht, zu der die beiden Darsteller tendieren, ist mir zu "Hollywoodmäßig". Denn die Knutscherei bei dem Wiedersehen beider Akteuer wirkt wirklich dilettantisch und erinnert mich eher an eine Soap.
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