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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
218
4,6 von 5 Sternen
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am 1. Oktober 2011
Beim Kauf hatte ich Sorge das dieses Hollywood Collection Label auf der Verpackung drauf ist, ist es aber nicht nur auf der Folie, der Film ist Hammer, finde es aber doof, das die Verpackung nicht die Standart Größe anderer Blu Rays hat (Also einheitlich), sie ist etwas dicker. Fast um das doppelte der normalen Verpackung. Das nervt weil wenn man ein Regal dafür hat ist es nicht einheitlich und passt unter Umständen nicht in die vorgegebenen Schlitze.
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am 29. September 2006
Womit laesst sich nach dem Kalten Krieg das meiste Geld verdienen? Wer darueber schon mal nachgedacht hat und immernoch keine Antwort weiss, dem ist entweder nicht zu helfen oder er sollte sich “Lord of War” anschauen.

Darin wird die fast authentische Geschichte eines Waffenhaendlers erzaehlt, der sich vom kleinen Mpi verkaeufer zum grossen Tycoon hocharbeitet.

Besonders nach dem Zusammenbruch des Sowjetregimes gelingt es ihm in das grosse Waffengeschaeft einzusteigen, Widersacher auszuschalten und die internationale Polizei zu foppen. Stets bewegt er sich dabei jenseits der Legalitaet. Durch geschickte Tarnungen entgeht er jedoch stets seinen Haeschern.

Glanzstueck ist die Szene, in der er mit seinem mit Waffen vollgepumpten Transportflugzeug von zwei Kampfflugzeugen ueber Afrika abgefangen wird. Nach Warnschuessen wird er zur Landung gezwungen. In seiner Not landet er mitten im Busch. Die geschmuggelten Waffen verschenkt er flugs an die Zivilbevoelkerung und beseitigt somit die Beweise. Sein Widersacher von der Polizei hat wieder das Nachsehen.

Dass er dabei noch ein Privatleben mit einem chicen Fotomodell, das er ebenso hinters Licht fuehrt, hat, scheint dabei nicht zu verwundern.

Als Einzelgaenger im Berufsleben ist er scheinbar der Beste seines Faches. Ob Bosnien, Somalia oder Nachfolgestaaten der UdSSR – er hat Kontakte und Geschaeftserfolge ueberall in der Welt.

Nicht die Warlords im eigentlichen Sinn sind die Beherrscher und Forcierer der Krisen und Kriege, sondern er, der die Nachfrage befriedigt.

Der Film zeigt schonungslos die Realitaet, fast frei von moralischen Erwaegungen.
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Wer wissen will, was es mit der »Friedenspolitik« unserer Regierungen – besonders der USA – auf sich hat, wird mit diesem Film optimal bedient.

In wundervoll kaltschnäuziger Weise spielt John Cage einen in die USA eingewanderten Ukrainer namens Juri Orlov, der gnadenlos seine familiären Verbindungen nutzt, um sich im Waffenhandel eine goldene Nase zu verdienen. Als stets feiner gekleideter Herr »über« den Krieg verschiebt er unbeteiligt Waffen von einem Land ins nächste und schaut unbeteiligt zu, wenn Kindersoldaten, machtgeile Warlords und angebliche Demokraten sich gegenseitig abmetzeln. Wichtig ist ihm nur, dass Waffen und Munition verbraucht werden, um Platz für Nachschub zu schaffen.

Der Film wirkt wie eine zynische Dokumentation, weniger wie ein Spielfilm. Das macht ihn für mich besonders eindrucksvoll.
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am 17. August 2006
da zum grandiosen Inhalt schon viel gepostet wurde, noch meine Anmerkung zur Kameraführung und Bildersprache. Alleine diese ist Oskarreif. Der Bildersprache ist aussagekräftig, ohne blutrünstig zu sein. Und besticht durch liebevolle Details die zusammen mit dem Inhalt für mich persönlich Lord of War eines der relevantesten und besten Filme der letzte Jahre werden lässt.

Angefangen vom Intro, über Details wir die Drahtgitter AK47 als Kinderspielzeug bis hin zur surrealen Darstellung vom "Planeten" Monrovia. In jeder Szene ist die Kameraführung und Bildauswahl so perfekt, das hier ein Kunstwerk geschaffen worden ist.

Fazit: Selten war ich von einem Film so restlos begesitert!
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am 4. Juni 2017
Sehr inspirierender Film nach einer wahren Gegebenheit. Finde solche Filme richtig gut, wo sich jemand vom Niemand zu einer reichen und mächtigen Person hoch arbeitet. Mit Nicolas Cage top besetzt. Ganz klare Kaufempfehlung.
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am 12. September 2006
Nicolas Cage ist und bleibt einfach einer der am konstantesten Schauspieler. Egal ob Ex-Knacki ("Con Air"), Guter-und-böser-Bube ("Face/Off") oder - bald im Kino zu sehen - als New Yorker Polizist ("World Trade Center"): Cage spielt einfach immer sehr gut. So auch in Andrew Nicholls' Meisterwerk um einen einfachen Einwanderer, der nach einer verkauften UZI (O-Ton: Cage: "sie ist so leise, dass Sie mich damit hier und jetzt erschiessen könnten, ohne dass jemand es merken würde") zum bedeutendsten Waffenhändler auf dem blauen Planeten mausert. Eine One-Man-Show für Cage, der diese auch perfekt meistert. Sogar renommierte Schauspielkollegen wie Ian "Bilbo Baggins" Holm oder Ethan Hawke werden hier an die Wand gespielt.

Aber es ist nicht nur Cages Verdienst, dass dieser Film zu den besten des Jahres 2005 zählt. Auch der Regisseur, Andrew Nicholls, trägt vieles dazu bei. Wie schon in "Gattaca" (auch mit Ethan Hawke) wirft er hier einen zynischen Blick auf gewisse Aspekte von Politik und Militär aber auch auf die niederen Regionen der menschlichen Seele. Nur: während "Gattaca" in der Zukunft spielt und damit Raum für Spekulationen übrig lässt, spiegelt "Lord of War" (leider) die Realität wieder. Dieser Film gehört nun wirklich zu den zynischsten aller Zeiten. Dagegen wirkt selbst "Syriana" fröhlich wie ein Biene-Maja-Cartoon! Trotzdem: nichts, aber auch wirklich nichts wirkt übertrieben. Selbst dann nicht, als Cage mit einem Flieger in der afrikanischen Wüste notlanden muss und die Einheimischen den gestrandeten Riesenvogel innert eines Tages bis auf die letzte Schraube auseinandernehmen.

Fazit: beste und bitterböse Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau. Chapeau an alle Beteiligten dieses Films!

P.S.: nur noch eine kleine Randnotiz: in einer Szene steht Cage vor einer Riesenladung Kalaschnikows. Im Making-Of hiess es, die Filmemacher hätten echte Gewehre gekauft.

Attrappen waren zu teuer...
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am 22. März 2007
Was diesem Film gelungen ist, gelingt nicht gerade vielen Filmen (wie z.B. Trainspotting): Er geht eine sehr spröde und undurchsichtige Materie mit einem satirischen Unterton an. Dadurch bekommt der Zuschauer den Eindruck, dass sich der Plot selbst nicht allzu ernst nimmt. Gerade dadurch bleibt es einem offen, ob man den Film auf eine kritische Art interpretiert oder einfach nur gebannt der Geschichte des Waffenhändlers Yuri Orlov (grandios in Szene gesetzt von Nicholas Cage) folgt. Durch diesen satirischen Grundton entwickelt der Film eine Art ungezügelten Elan, der viele verschiedene Sparten von Zuschauern in die Kinosessel zu drücken vermag, obwohl es sich natürlich nicht um den typischen Popkornfilm handelt.

Fazit:

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Wieder einmal ein unglaublich guter Film mit einigen sehr talentierten Schauspielern. Man sollte ihn unbedingt gesehen haben, nicht zuletzt wegen der eindruckvollen Bilder und einigen interessanten globalpolitischen und historischen Einsichten. Top Movie!
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am 25. Oktober 2006
Ein schaurig gemeiner erstklassiger Film, der einem sämtliche Illusionen nimmt.

Die Hauptfigur ist ein aus einer Einwanderer-Familie stammender Nichtstuer, der irgendwann feststellt, dass er nur zwei Dinge wirklich gut kann. Lügen und Waffen verkaufen. Und das im großen Stil. Der Streifen erinnert mich an "Blow" (Film über den Aufstieg und Fall eines Drogenbarons). Beide Streifen zerren an den Nerven und nehmen dich mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Während Johnny Depp in Blow alles verliert, macht Nicolas Cage weiter, als wäre nach alldem nichts gewesen. Natürlich hat Cage einen starken Gegner namens Ethan Hawke, der irgendwann feststellen muss, dass sein Tun zwar ehrenwert, jedoch völlig ausweglos ist. Ob Drogen- oder Waffenhandel: es gibt in unserer Gesellschaft kein Mittel, sie zu bekämpfen bzw. einzudämmen. Dieser Film zeigt nachdrücklich und gewaltig, dass ein Menschenleben nichts, aber auch gar nichts wert ist.

Sie haben Pobleme und versinken in Selbstmitleid? Dann schauen sie sich nicht nur "Lord of War" sondern auch "Blow" und besonders "City of God" an.

Da weiß man, was man mehr hat ...
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am 1. Februar 2007
Zum Inhalt des Filmes wurde hier bereits alles ausführlich gesagt: Der in die USA eingewanderte Ukrainer Juri Orlov erkennt die Zeichen in seinem Umfeld und nutzt seine familiären Verbindungen vor und nach dem kalten Krieg, um sich im lukrativen Waffenhandel eine goldene Nase zu verdienen...

Als ich den Film zum ersten Mal sah war ich von seiner direkten und kaltschnäuzigen Handlung zunächst angewidert: Menschen wie Yuri Orlov nutzen die politischen Einflüsse der Großmächte, um im Schatten derer Waffengeschäfte sich ein im Grunde eher bescheidenes Stück von Kuchen abzuschneiden.
Nichtsdestotrotz ist dies mit großen finanziellen Gewinnen verbunden, die ihm ein Leben in Wohlstand bescheren. Obwohl mir die politischen Zusammenhänge schon länger bekannt sind (gerne auch in der Dokumentation "Fahrenheit 9/11" von Michael Moore nach zu sehen) war ich dennoch erschrocken wie geballt diese Zusammenhänge in "Lord of War" präsentiert werden. Dabei wird dies schon im Titel deutlich, während ein Kriegsherr ("Warlord") direkt im Geschehen des Krieges steht kommt der hier gezeigte "Lord of war" (Herr über den Krieg) nie wirklich mit dem Krieg in Kontakt. Kriegsunterstützend, ohne selbst dran teil zu haben. Eine Rolle, die besonders die USA seit Jahrzehnten international an den Tag legen, um ihre Interessen auf den Weltmärkten zu schützen.

Beeindruckend war ferner die Konsequenz, mit der die Hauptfigur wohl wissend auf den Abgrund zusteuert. Dabei verliert Orlov neben seinem Bruder auch jeglichen Bezug zur Realität und zu den Auswirkungen seines Handelns. Eine Szene hatte mir lange Schwierigkeiten bereitet: Als Yuri Orlov im einzigen lichten Moment des Filmes sich seiner Frau mit seinen aufkommenden Schuldgefühlen öffnen möchte, gibt diese ihm zu verstehen, dass sie sehr wohl wisse, woher der Reichtum käme, es sie aber nicht wirklich interessiere, solange man den gewohnten Lebensstandard behalte. Erst verwirrt, erkannte ich später, dass dies für mich die Schlüsselszene des Film ist: Die letzte moralische Hürde wird selbstständig aus dem Weg geräumt, keine Barriere stört den Fortlauf der Geschichte bis zum unausweichlichen Ende. Ab dieser Situation gewinnen alle Eindrücke des Filmes mehr und mehr an Grauen. Denn als Zuseher wird einem nun klar, dass es nicht zu einem typischen Happyend kommen kann, dazu ist der Hintergrund einfach zu real und endgültig.

Die Besetzung mit Nicolas Cage verleiht der ganze Geschichte noch eine weitere, böse Komponente: Sarkasmus. Die Art und der Inhalt der Monologe, mit denen der Aufstieg Orlovs in Erzählform begleitet wird, lässt den ganzen Film tiefschwarz erscheinen. Cage kann dies mit seiner ihm eigenen Art noch unterstützen, was einen das Ende schon fast ängstlich erwarten lässt.

Mein Fazit: Wer diesen Film noch nicht gesehen hat und sich über die wahren Hintergründe der "US-Friedenspolitik" ein Bild machen möchte, sollte sich auf was gefasst machen! Von mir volle fünf Sterne!
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am 3. Oktober 2006
In "Lord of war" erzählt uns ein Mann aus seinem Leben. Dieser Mann ist sehr schnell zu großem Reichtum gelangt, denn er hat sich damit beschäftigt, ein "menschliches Grundbedürfnis" mit seinem Handel zu decken. Die Rede ist nicht von Essen, Trinken, Sex oder Rauchen, nein: die Rede ist vom Töten. Und unser Erzähler ist Yuri Orlov (genial: Nicolas Cage), Sohn einer Einwandererfamilie aus der Ukraine, der eine Marktlücke zu seinem Lebensverdienst gemacht hat. Sehr schnell ist Yuri mit seinen Waffen an beinahe allen großen Krisenherden der Welt beteiligt und verdient ein wahnsinniges Geld damit. Skrupel hat er keine, vorerst zumindest. Yuri heiratet, bekommt ein Kind und fühlt sich nicht einmal schlecht, bei dem, was er tut. Auch sein jüngerer Bruder steigt mit in das Geschäft ein, doch im Gegensatz zu Yuri regen sich bei ihm bereits die ersten Zweifel über die erschreckende Skrupellosigkeit der Waffenschieber. Schon bald wird daraus ein tödlicher Konflikt...

"Lord of war" provoziert eindeutig - schon alleine mit dem Cover auf der DVD, das Nicolas Cage in Anzug und Krawatte, als wäre er ein biederer Geschäftsmann, zeigt. Erst bei näherem Hinsehen sieht man, dass er auf lauter Patronenhülsen steht...mit beißender Ironie, keinerlei Augenwischerei und erschreckend realen Bildern wird gezeigt, wie manche Menschen aus dem Elend anderer Profit schlagen - Yuri ist nur ein Synonym für alle anderen. Ein klasse, gut gemachter, vollkommen anderer Film, den man auch mit wenig Politikhintergrundwissen versteht und den man sich unbedingt ansehen sollte.
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