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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Februar 2007
Bei diesem Film handelt es sich um eine absolut gelungene Arbeit: Anthony Hopkins verkörpert ungemein glaubwürdig (schon die äußere Ähnlichkeit des Schauspielers mit dem Künstler ist frappierend!) den Maler Pablo Picasso und schafft es, den Charakter des Spaniers überzeugend und faszinierend umzusetzen. Dieser besteht aus Charme und einem ungeheueren Genie gepaart mit einer ordentlichen Portion Spleenigkeit, ja beinahe Wahnsinn. Auch mit der Besetzung von Natasha McElhone als Picassos Geliebte und Mutter zweier seiner (vielen) Kinder ist ein wahrer Glückgriff gelungen. Die Schauspielerin begeistert durchweg mit ihrer Darstellung der einzigen Frau in Pablo Picassos Leben, die es geschafft hat, ihm dem Laufpass zu geben- und nicht wie so viele ihrer Vorgängerinnen an seinem Charakter zu zerbrechen (der treffende Originaltitel des Filmes ist "Surviving Picasso").
Der Film behandelt nämlich nicht Picassos gesamtes Leben, sondern beleuchtet die Zeit näher, die er mit der Malerin Francoise Gilot verbracht hat. Sehr eindrücklich wird ihre Liebegeschichte geschildert: von den Anfängen voller Enthusiasmus und dem Reiz des Neuen über die Ernüchterung hervorgerufen durch Picassos schwierigen Charakter bis hin zum schließlichen Bruch der Beziehung.
Fazit: überragende Darsteller, Picassos Leben faszinierend und spannend erzählt!
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Der vorliegende Film befasst sich mit dem Künstler Pablo Picasso( 1881-1973) aus der Sicht seiner langjährigen Lebensgefährtin Francoise Gilot, mit der er zwei Kinder hatte und zwar Claude, geboren 1947 und Paloma, geboren 1949.
Francoise( Natascha McElhone) lernt Picasso( Antony Hopkins) kennen als sie eine junge Studentin war. Sie ist Tochter aus so genannt gutem Hause. Ihr Vater und ihre Großmutter sind entsetzt über die Beziehung zu dem vierzig Jahre älteren Mann, der wegen seiner vielen Frauenaffären berüchtigt ist.
Picasso wirkt sehr kraftvoll, agil und lebenshungrig, trotz seines fortgeschrittenen Alters und umgarnt die junge Frau mit viel Raffinesse.
Sie zieht zu ihm in die Wohnung, wird seine Geliebte und nimmt an seinem künstlerischen Leben teil. Man sieht wie Gemälde, Skulpturen und Keramik-Gegenstände entstehen. Man erlebt beide bei dem Maler Matisse und erhält eine Idee von der künstlerischen Wandlungsfähigkeit Picassos.
Frauen inspirierten ihn und sollen seinen Malstil immer wieder aufs Neue beeinflusst haben, sofern er in sie verliebt war und sie zu seinen Geliebten wurde.
Francoise berichtet von seinen Vorfrauen: von Olga , einer russischen Tänzerin, die er 1918 heiratete und mit der er ein Kind hatte, von seinen Geliebten Marie und Dora, die sich um ihn schlugen, während er das Kunstwerk " Guernica " schuf.
Bei solchen Rückblenden lernt man Picasso als einen sehr selbstbezogenen Menschen kennen, der Freude daran findet, seine Frauen zu demütigen.
Er scheint seine gesamte Sensitivität in seine Werke eingebracht zu haben, so dass er in der Interaktion mit seinen Mitmenschen geradezu monströs erscheint , weil er auf niemand Rücksicht nimmt. Er sah seine Gegenüber nicht als eigenständige Menschen, sondern nur in Bezug auf seine Bedürfnisse.
Picasso schenkte den Menschen seine Kunst, mehr konnte offenbar von ihm nicht erwartet werden.
Sehr geizig scheint er gewesen zu sein, wenn man dem Film Glauben schenken darf.
Er gab Francois, die Mutter zweier seiner Kinder war, kein Geld für den Unterhalt, obschon er Millionen besaß und war zudem zu seinen Bediensteten knauserig, seelenlos und herrschsüchtig. Er scheint wenig über sich nachgedacht zu haben, vielleicht weil er zu sehr mit seiner Kunst befasst war. Ihn deshalb an den Pranger zu stellen, wäre meines Erachtens allerdings nicht richtig. Auf der einen Seite herrschte Überfluss im künstlerischen Können, andererseits offenbar Mangel an Empathie. Kein Mensch ist vollkommen.
Francois trennt sich nach einigen Jahren des Zusammenlebens von Picasso, während er bereits eine neue Beziehung mit einer Keramikverkäuferin unterhält. Sie verurteilt ihn nicht, sondern zieht Konsequenzen für sich und ihre Kinder. Eine bemerkenswerte Frau.

Ich habe vor Jahren einen mehrseitigen Bericht über die Persönlichkeitsdefizite Picassos im Spiegel gelesen, die sich besonders im Umgang mit Frauen offenbarten. Von daher verblüffte mich die Darstellung seiner Person im Film nicht. Sie war sogar harmlos im Verhältnis zu dem, was der Spiegel zum Besten gab.
Für Picassos Werk sind seine Persönlichkeitsdefizite unerheblich. Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Keine der Damen wurde gezwungen Zeit mit dem Künstler zu verbringen. Es geschah freiwillig.
Ein Künstler, wie Picasso konnte unmöglich ein bürgerliches Leben führen. Für Menschen seines Könnens gelten andere Maßstäbe, die letztlich die Vorraussetzung dafür sind, dass große Kunst entstehen kann.

Ein interessanter Film. Sir Anthony Hopkins füllt die Rolle Picassos beeindruckend aus. Eine Glanzleistung!

Empfehlenswert.
44 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2007
Wer sich mit dem Leben von Künstlern und ganz speziell Picasso auseinandersetzen möchte: für den ist dieser Film absolutes Pflichtprogramm.
Das der Film nicht in die Kinos kam und, soweit ich weiß, nicht mal die Produktionskosten einspielte, verwundert dabei nicht: nur die wenigsten wollen sich heute auf so eine tiefe und spannende Reise begeben. Hervorragende Darsteller, in ihrer Ähnlichkeit (wenn man mit Originalfotos vergleicht) verblüffend, klar modellierte und hervortretende Charaktere, eindringliches Schauspiel, wundervolle Bilder, die manchmal schon selbst ein Gemälde sind, machen diesen Film aus meiner Sicht zu einer cineastischen Kostbarkeit. Und nicht nur das: man darf diesen Film auch ruhigen Gewissens als "Bildungsfernsehen" in Reinkultur ansehen und sollte ihn zum Pflichtbestandteil im Kunstunterricht machen - wie übrigens einige andere Lebens-Filme von Künstlern auch.

Eine überzeugende Leistung, ein überzeugender Film, der die literarischen Vorlagen wertvoll ergänzt und widerspiegelt - wenn ich mehr als 5 Sterne verteilen könnte: hier wären sie angebracht.
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Hätten die Macher dieses Filmes das zugrunde liegende autobiografische Werk von Francoise Gilot "Leben mit Picasso" wirklich verstanden, dann wäre ihnen die finanzielle Katastrophe, die dieser Film nach sich zog, vielleicht erspart geblieben, weil sie ihn dann nämlich nicht gedreht hätten. Er spielte in den USA gerade einmal etwas mehr als ein Zehntel der Kosten ein. In wirklich beeindruckenden Bildern wird uns die zehnjährige Beziehung der beiden Künstler erzählt, aus der zwei von Picassos zahlreichen Kindern hervorgingen. Der Zuschauer ist gefesselt vom Spiel der beiden hervorragend ausgewählten Darsteller, die den Originalen auch noch sehr ähnlich sehen. Dazu kommen die wirklich meisterhafte Schilderung des Milieus und die farbenfrohe Bildersprache dieses Films. Er ist wunderschön, solange man auch die Botschaft nachvollziehen kann, die er transportiert: Picasso ist ein egozentrischer Wüstling, der auf nichts und niemanden Rücksicht nimmt, Francoise sein Opfer, das besser auf seinen Vater und die Großmutter gehört hätte anstatt sich mit einem vierzig Jahre älteren Mann und der Malerei einzulassen. Letztlich ist Francoise Gilot als einzige seiner Geliebten nicht an Picasso zerbrochen und hat ihn sogar verlassen. Diese Botschaft reflektiert auch der reißerische Originaltitel "Surviving Picasso".

Mir leuchtete allerdings ihre Schlichtheit im Hinblick auf das Werk des Malers überhaupt nicht ein. Ich verstand die Beziehung der beiden nicht wirklich und beschloss das Buch zu lesen. Und tatsächlich: Dem Film gelingt es nicht, uns die wirkliche Geschichte zu erzählen, weil man sie wahrscheinlich gar nicht bildlich erzählen kann. Vielleicht kann sie auch nicht jeder verstehen, denn dazu müsste man in der Lage sein, wie Picasso zu empfinden und zu denken.

Wir können nicht auf der einen Seite den Künstler verehren und auf der anderen Seite den Menschen in ein Schema pressen. Picasso passt in kein Schema, denn sonst wäre er nicht Picasso. Tatsächlich bestand zwischen ihm und Francoise Gilot eine sehr tiefe Bindung, die vor allem Picasso sofort bei der ersten Begegnung begriff. Sie war für ihn die einzige Frau, die ihn völlig verstand und wirklich liebte. Dennoch bekämpfte er seine eigene Liebe für sie, weil er intuitiv wusste, dass eine zu intensive Beziehung zu ihr seine Unabhängigkeit und künstlerische Kreativität zerstören würde. Picasso war ein Mensch voller Lebensenergie, der dauernd Neues ausprobierte. Er musste dazu frei und unabhängig sein. Andererseits liebte und verehrte er die Gilot und sehnte sich nach ihrer Liebe. Merkte er dies jedoch, dann wurde er wütend und grob zu ihr, weil er Angst hatte sich selbst zu fesseln. Sie war die einzige Frau, wenn nicht der einzige Mensch, der seiner überragenden Intelligenz gewachsen war. Picasso langweilte sich mit fast allen Menschen. Er wusste im Voraus wie sie reagieren würden, und es machte ihm Spaß damit zu spielen. Wir sehen das - wenn wir es denn wissen - beispielsweise an seinem üblen Umgang mit den Kunsthändlern. Allerdings fehlt uns hier zum völligen Verständnis der Anfang dieser Geschichte, nämlich das genau umgekehrte Verhältnis zu der Zeit als Picasso noch nicht berühmt war. Das alles und vieles mehr kann uns der Film nicht zeigen. Picassos Persönlichkeit und seinen wahrscheinlich enormen inneren Konflikten wird dieser Film nicht gerecht. Er verurteilt und vereinfacht. Das weiß man aber erst, wenn man das Buch seiner Gefährtin gelesen hat.

Fazit.
Ein sehr schöner Film, der uns allerdings die wahre Geschichte nicht vermittelt oder nicht vermitteln kann. Ihn anzusehen war ein wirkliches Erlebnis. Und letztlich hat er mich dazu inspiriert das wunderbare Buch, auf dem er beruht, zu lesen.
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am 28. März 2007
Ein sehr gelungenes Porträt maximaler Selbstbezogenheit.Der Künstler,der nichts an sich selbst und seine Kunst schätzt,dem alles andere letztlich Beiwerk ist, dennoch natürlich tief gekränkt ist, wenn er im Rausch seiner eigenen Bedeutung nicht das Heft in der Hand hält.Picasso ist natürlich nicht das einzige Beispiel, aber ein besonders bemerkenwertes. Man fragt sich,ob Bedingung der Künstlerschaft die Besessenheit von sich selbst ist. Hopkins beweist einmal mehr, welch ein grossartiger Schauspieler er ist,wie glaubürig er in einer Rolle völlig verschwinden kann, so dass die Illusion erweckt wird, er sei ein anderer. Höchste Schauspielkunst,sehr sehenswert.
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am 9. Mai 2014
In diesem Film spürt man deutlich die annähernd unendliche positive Ausstrahlungskraft von Natatscha McElhone. Ich denke da gern weiter an ihre Rolle in 'Killing me softly'. Man kann dem alten Hopkins bald etwas sauer werden, dass er sie so mies behandelt. Aber gut, über seine Person etwas auf diesem Wege zu erfahren. War schon ein krasser Typ. Wer sich den Film wegen Natascha antut, wird in der zweiten Filmhälfte etwas enttäuscht. Gleichwohl ist der Streifen ein Muss, gibt es ja nicht allzuviel von bzw. mit ihr.
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am 11. Mai 2013
Immer wieder ein sehenswerter Charakterdarsteller, dieser Antony Hopkins.
Den Film selbst halte ich zwar für kein Meisterwerk, da er nicht in der Lage ist, die angemessene Atmosphäre für ein Psychogramm zu entfalten wie es reizvoll sein könnte, aber der Magie des Auftrittes von Antony Hopkins kann man sich kaum entziehen.
Sehenswert.
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am 27. Februar 2007
Ein sehr spannender und aufschlussreicher Film über Picoassos Leben mit Francoise Gilot. Wenn man Picasso besser verstehen will, sollte man sich diesen Film unbedingt anschauen. Es wird zwar nur ein kleiner Teilabschnitt seines interessanten Lebens gezeig von 1943 - 1953, jedoch kann man so viele Zusammenhänge aus seinem Leben, seiner Lebensphilosophie, seiner Malerei begreifen. Mit einer schonungslosen Direktheit wird hier über die Begegnung mit Francoise Gilot berichtet.
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am 30. Dezember 2010
Picasso, zum künstlerischen Genie erklärt, moderner Selbstvermarkter und umtriebiger, lebenshungriger Mann, wird in diesem überaus interessanten und sehr gut gemachten Film als schwierige, einnehmende und selbstsüchtige Person dargestellt, der seine Frauen zu psychisch Gefangenen degradierte und dieses Verhalten als Liebe verstand. Die einzige Frau, welche sich diesem egomanischen Wesen schlussendlich zu entziehen vermochte, war die Malerin Francoise Gilot, die 10 Jahre an der Seite des alten Picassos als Ehefrau verbrachte und 2 Kinder mit ihm hatte. Auf sie und ihr Zusammenleben mit Picasso fokussiert sich der Film und zeichnet die Entwicklung der Beziehung der Beiden nach, indem er vom anfänglichen Kennenlernen bis zur Trennung die einzelnen Perioden der gemeinsamen Zeit nachvollziehbar macht. Trotz der Aufopferung für den schon gealterten Picasso scheidet Francoise ihrem Selbstverständnis nach nicht als Verliererin aus seinem Leben, sondern erklärt am Ende des Films, schon die neue Frau an seiner Seite sehend, ihren persönlichen Gewinn aus der für sie dennoch aufopferungsvollen Beziehung mit ihm, in der sie sich vorrangig nach seinen Bedingungen richten musste. Der englische Originaltitel des Films leuchtet diesbezüglich mehr ein, da sie Picasso überlebt hat (Surviving Picasso) und nicht nur mit ihm verheiratet war, wie der deutsche Titel (Mein Mann Picasso) fast neutral vermeint.

Persönlich habe ich mich noch nie mit Picassos Biographie bzw. Person auseinandergesetzt und war erstaunt, wie sehr sein Liebes- und Eheleben dem nicht nur als Vorurteil etablierten Standard des sozialen Lebens von berühmten Künstlern und Dichtern entspricht, die sich nicht dafür schämten einen hohen Verschleiß an Mitmenschen zu haben und diese gemäß ihres libidinösen und sozialen Wahnsinns wie Figuren in ihrem Leben anzuordnen. Picasso scheint das auf die Spitze getrieben zu haben. Die Selbstverständlichkeit mit der er die Frauen in die Abhängigkeit von seiner Person trieb, macht sprachlos und hinterlässt zumindest bei mir kein gutes Gefühl, weil ich ihn immer für einen großen Humanisten gehalten habe bzw. erklärt bekommen habe, dass er es sei. Dennoch, eine gewisse Gerechtigkeit fängt eben immer auch im Umgang mit den Allernächsten an und so erscheint Picasso hier als unersättlicher Despot, der die Frauen wie kleine Spielkugeln auf dem Tablett seines Lebens hin und her schiebt, ohne dabei auf die jeweiligen Folgen zu achten oder ihnen jenseits von ihm und seinem Ruhm ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, denn wichtig war für ihn hauptsächlich, dass sie in seinem Kontext funktionierten und lebten. Sie sollten handeln, wie er es intendierte und plante. Diese Unersättlichkeit macht ihn für mich in diesem Film letztendlich fast zu einer unsympathischen Figur und erinnert mich weniger an große Kunst oder Genialität, sondern an eine infantile Ethik des Nimmersatt, wie sie jedem schlecht gewordenen Banker zu eigen ist. Nur mit dem Unterschied, dass der Banker mit anderen Währungen handelt.
An dieser Stelle wäre zu fragen, ob man Künstlern einen ethischen Freifahrtschein auszustellen geneigt ist, damit sich die Kunst umso besser entfalten kann (bzw. auf die Frage stößt: Welche Opfer darf Kunst erfordern?) oder ob sich Picassos Verhalten nach allgemeinen Maßstäben messen lassen sollte? Letztendlich steht aber nach diesem Film fest, dass man Picassos Kunst nicht mehr mit einem verklärten Blick betrachten kann, wenn man den diese Kunst malenden Menschen in seiner Art und Persönlichkeit etwas näher kennengelernt hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. August 2010
...wird für meinen Geschmack genau richtig dargestellt.

Mit Anthony Hopkins, der Mann der auch Dr Hannibal Lecter in "Schweigen der Lämmer" dargestellt hat, hätte der Regisseur James Ivory die Figur des Hauptdarstellers Picasso nicht besser wählen können. Jeremy Irons oder Jack Nicholson hätten Picasso nicht charismatischer darstellen können.

Eine pedantische Verfolgung des Buchinhalts der Gilot ist mir allerdings nicht wichtig... Ich wollte Picasso fühlen, so wie ich seine Bilder fühle und das gelingt dem Film.

Meine ungeteilte Aufmerksamkeit hatte der Film von Anfang bis Ende.

Picassos Frauen waren auch sehr gut gewählt. Besondere Freude hatte ich an der Wahl der psychisch kranken und theatralischen Dora Maar. Seine erste Ehefrau Olga Chochlowa war amüsant. Die Gilot unscheinbar, aber die einzige die stark genug war ihn zu überleben....Marie-Therese Walter die wie eine sehr treue und pflichtbewußte Deutsche dargestellt ist...die kleine Tochter Maya, die mit ihrer Mutter immer wartet auf den gnädigen Besuch des Vaters..und zuguterletzt Jacqueline Roque, die letzte seiner Frauen, die Dienerin, die ihm bis in den Tot gefolgt ist.

Sehr genieße ich auch, dass diese Bio nicht superlativiert wird, wie es die Amerikaner immer so gerne machen. der Film ist, so finde ich, dieser Persönlichkeit gerecht geworden...mehr nicht aber auch nicht weniger. Ich sage Dank!
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