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Kundenrezensionen

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am 31. August 2006
...kommt Dylan daher und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er richtig Spaß bei der Sache hat. Kam die "Time out of mind" von 2000 noch etwas düsterer rüber (begnaded "Love sick"), folgte mit der "Love and theft" (2004) ein etwas beschwingterer Dylan, was nun fortgesetzt wird. Das Album ist eine Mischung aus Songs über die Liebe, das Leben und oft ist viel Wut zu spüren.
Das erste Stück "Thunder on the mountain" scheint wie ein Pferd zu galoppieren und man kann nicht anders, als mitzuswingen (hier wird übrigens Alicia Keys erwähnt!). Etwas ruhiger gehts mit "Spirit on the water" weiter, entspannte Sofa-Atmo kommt bei diesem "Liebeslied" auf, die im dritten Stück prompt gebrochen wird: "Rollin'and tumblin'", das sehr nach vorne treibt; countryesk gehts weiter "When the deal goes down", die Pedalsteel jault, Dylan murmelt und zieht den Text, dass es eine Freude ist. Das Albumkonzept, der Wechsel zwischen schnellen und langsamen Stücken bleibt erhalten: Track 5 "Someday baby" macht richtig Spaß und swingt konsequent bis zum Ende; melancholisch dann Nr. 6, der "Workingman's Blues # 2" (eine Fortsetzung des Workin Mans Blues des Countrysängers Merle Haggard, z.B. auf der CD "A Portrait of Merle Haggard/Keep Movin' on"), mit wunderschöner Pianobegleitung! Wieder sehr swingend Nummer 7 "Beyond the horizon", ein Liebeslied: "Beyond the horizon, the sky is so blue, I've got more than a lifetime to live lovin' you", melancholisch gehts in die Nummer 8 "Nettie Moore", die er sehr vermisst, was man deutlich hört und wieder flotter die Nummer 9 "The levee's gonna break" - der Deich wird brechen. Entlassen werden wir aus diesem rundum gelungenen Album mit dem Schlusstrack "Ain't talkin", der mit 9 Strophen an den "alten" Dylan erinnert; der Refrain sagt alles über die Zukunft von Bob:
Ain't talkin', just walkin'
Walkin' ever since the other night.
Heart burnin', still yearnin'
Walkin' 'til I'm clean out of sight.
In diesem Sinne: Wir freuen uns auf das nächste Album!
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am 14. Januar 2007
Dylan ist zu alter (Best-)form zurück gekehrt. Was mit dem letzten Album schon angedeutet wurde findet in Modern Times nun seine Vollendung. Dylan besinnt sich auf seine Wurzeln und gleichzeitig auf die Wurzel aller Populärmusik:BLUES. Der Blues ist allgegenwärtig und Dylan und Bnad spielen ihn relaxt und mit mit dem nötigen Feeling. Dylan krächzt Textzeilen von tiefer Bedeutung(die Lyrics sind wunderbar gelungen) über die relaxten Shuffle-Rythmen und würzt hie und da mit einer deftigen Prise Country und Folk sowie schnellem Rock N Roll. Eine unfassbar geniale Coverversion des Muddy Waters-Klassikers "Rollin And Tumblin" ist auch dabei und als ob das ganze nicht genug wäre schmeisst Dylan noch ein paar Ballden/balladeske Songs hinterher die sowas von düster-schön sind, dass man nur zu dem Schluss kommen kann, dass Bob das geschafft hat, was fast niemand seiner Kollegen zu Stande bringt: Jahre nach den alten Hitscheiben und Klassikern ein Album zu machen, dass sich nicht vor Legenden wie "Blonde On Blonde" verstecken braucht.-----und damit ist eigentlich genug gesagt worden.
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am 9. Oktober 2006
Wenn heute jemand ein gutes Album schreibt, muß er dann nicht Angst haben, daß es keiner kauft? Bob Dylan macht es trotzdem. Ruhig, langsam, schleichend kommt es von hinten, durch die Hintertür, um einen umso eindringlicher zu erfassen. Gehör, Geduld und einen Funken Verstand muß man mitbringen, das ist fast alles. Den Rest steuert das Genie bei.

Ist man einmal durchgestiegen, durch dieses Meisterwerk, offenbart sich, wie weit das Album von dem weg ist, was heute Erfolg hat. Die neue Zeit fabriziert und fabriziert: Schrott. In Supermärkten werden Fernseher aufgebaut, die konzipiert sind, in zwei, drei Jahren den Geist aufzugeben. In Musikläden stehen Cds, die nicht einmal zwei Monate nachhalten. Bob Dylans Cds hört man heute noch. Die alten Klassiker und die neue Platte. Das macht den Unterschied aus.

Und auch wenn die ewig Heutigen das nicht wahr haben wollen: Wenn alles vergessen ist, was heute Erfolg hat, wird Bob Dylan noch als Gott im Olymp leben und gehört finden.
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am 11. Oktober 2006
Das ist für mich wirklich mal was richtig Gutes von B.D. Was hab ich als Stift meinen letzten Groschen für den Kerl ausgegeben. Bis München bin ich geträmpt für ein Konzert, in dem der Kerl völlig lustlos auf der Bühne gelangweilt in die Klampfe haut. Egal. Es war Bob Dylan. Das Unplugged- Album fand ich schon bemerkenswert lebendig aufgenommen. Aber die Scheibe hier ist wirklich große Klasse. Jetzt wird der alte Knochen nochmal richtig vital. Jetzt, wo ich nicht trämpen muss. Klarer Kauf für alle Musik begeisterten Menschen!!
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am 6. November 2006
Nach fünf ewigen Jahren des Wartens hat es nun endlich das Licht der Welt erblickt – des Meisters 44. Album – das beste seit rund zwei Jahrzehnten. Dylan selbst sagte zuletzt der Musikpresse, dass er „schon seit 20 Jahren kein gutes Album mehr“ gehört hat. So ganz mag man ihm das natürlich nicht glauben, wenn man sich allein seine Solowerke in dieser Zeit betrachtet, die mal mehr, mal weniger solide daherkamen.

Modern Times ist, was man gemeinhin ein spätes Meisterwerk nennt! Natürlich wird hier die Musik nicht neu definiert, keine Elektronik verwendet und auf Platitüden verzichtet. Dylan anno 2006 ist, wie auch vor 40 Jahren schon, jemand der nicht abgefahren sein will. Grundsolide wäre ein Wort das ihm Nahe kommt, oder weise. Ihm selbst würde es natürlich nicht gefallen ihn so zu bezeichnen.

Aber genau das ist es, was sein neues Album wieder einmal so unwiderstehlich macht. Keinen Moment klingt es aufgesetzt, überfordernd oder gar modern – und trotzdem so perfekt, wie seit 20 Jahren (fast) kein anderes. Songs wie „Spirit on the water“ oder „Ain't talkin'“ sind Juwelen, die sich einreihen in ein Lebenswerk das allein durch die Songtexte ganze Bücher füllen könnte. Musikalisch reihen sich fein akzentuierte Streicher in eine Reihe mit Mundharmonika, Slidegitarre und jazzigem Schlagzeug. Dazu Dylans einzigartig näselnde Stimme, verbittert, gebrochen und doch versöhnlich. Es ist berührend ihn wieder in einer solchen Höchstform zu hören!

Ja, es sind Geschichten die nicht abgefahren und überdreht sind, sondern das widerspiegeln, was einem jeden Morgen beim Blick in den Spiegel durch den Kopf geht, oder bei einer einsamen Heimfahrt von der Arbeit oder einem viel zu langen Abend in einer Bar, nachdem die letzten Freunde auch schon gegangen sind – es ist das ganz normale Leben, das ihn trotz all des Erfolgs und der Drogen immer wieder einholt. Das darf man einfach nicht verpassen!

PS: Die Zusatz-DVD ist eine feine Sache für alle Dylan-Fans. Sie lohnt sich allerdings nur, da der Preis der Limited Deluxe Edition kaum vom Einzel-CD-Preis abweicht.
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am 6. September 2006
Da ich eingefleischter Bob Dylan Fan bin, bin ich natürlich etwas befangen.

Mir gefällt die CD sehr gut, schon aus dem Grund da ich 5 Jahre auf etwas Neues warten musste. Der Beginn mit Thunder on the Mountain ist die richtige Einstimmung auf diese CD. Luxus Aufmachung und DVD dazu mit 4 Titeln macht Zusatzfreude.

Auch ein Fan kann noch etwas bemängeln. Schade dass es keine

Songtexte gibt. Nachdem ich diese CD erhalten hatte, habe ich alle meine LP's von Bob hervorgeholt und es gab ein Dylan Wochenende. Es ist schon gigantisch, was er im Laufe der Jahrzehnte alles komponiert und herausgebracht hat.

Bob ich danke Dir und wünsche mir und uns noch viele gemeinsame Jahre.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. November 2006
Glücklicherweise bedeutet der Titel "Modern Times" nicht, dass Dylan jetzt auf im Trend liegende Musik zurückgreift. Ganz im Gegenteil. Sie spiegelt quasi seine Sicht auf alte US-amerikanische Musiktraditionen wider. Er betätigt sich seit einiger Zeit als DJ und spielt auch da Lieder, die lange vor dem Rock`n`Roll entstanden sind. Das hat wohl abgefärbt und so hat Bob Dylan seine Adaptionen der alten Stile entworfen.

Eingespielt wurde das neue Werk mit seiner aktuellen Tourband: Tony Garnier am Bass, Schlagzeuger George G. Receli, den Gitarristen Mike Hansen, Stu Kimball und Denny Freeman sowie dem Multiinstrumentalisten Donnie Herron. Der Meister selber hat wieder unter dem Pseudonym Jack Frost produziert.

Die CD beginnt unspektakulär mit dem lockeren Boogie "Thunder on the mountain", bei dem die Begleitband ihre ganze Routine ausspielt. Es folgt "Spirit on the water", ein federleicht hingetupfter Swing, der aus den goldenen 20er Jahren zu stammen scheint, aber wie alle Titel ein Dylan-Original ist. "Rollin` and tumblin`" bildet einen ersten Höhepunkt. Hier assoziiert man einen stoisch treibenden Blues-Rock-Klassiker in der Interpretation von z.B. Canned Heat als Vorlage. Bobs brüchig, raspelnde Stimme ergänzt den Song perfekt. Bei "When the deal goes down" wird es beschaulich. His Bobness croont sich durch eine waschechte Schnulze. "Someday baby" bietet wieder souveränen, abgeklärten Boogie-Blues und die anschließende Ballade "Workingman`s Blues" bietet sich förmlich als Cover-Version fürs Americana-Umfeld an. "Beyond the horizon" bemüht wieder die Swing- und Ragtime-Ära als Referenz. Die raffiniert aufgebaute Ballade "Nettie Moore" ist mit einem monoton-primitiven Drum-Beat unterlegt. Wenn dieser ausgesetzt wird, übernehmen Streicher die Untermalung. "The Levee`s gonna break" ist ein flotter Rockabilly-Swing. Den Ausklang und Höhepunkt des Albums bildet der über 8 1/2minütige Song "Ain`t talkin`". Die mehrschichtige, fein abgestimmte Instrumentierung verbreitet eine mysteriöse Atmosphäre, wie man sie von der CD "Oh mercy" kennt. Der Refrain kriecht nach und nach in die Gehörgänge und nistet sich da ein.

Unbestritten ist Bob Dylan einer der bedeutendsten Musiker unserer Zeit. Mit "Modern Times" legt er kein Meisterwerk à la "Highway 61 revisited" oder "Blood on the Tracks" vor, er bietet aber solides Handwerk mit nicht alltäglichem Material. Und dass er damit die Charts stürmen konnte ist erfreulich, weist er damit doch einigen der gut verdienenden talentlosen Selbstdarsteller auch umsatzmäßig auf die Plätze.

Wer an der CD interessiert ist, sollte sich ein Exemplar der limitierten Auflage mit beigelegter DVD und verbesserter Aufmachung sichern. Die DVD enthält das Promo-Video von "Blood in my eyes" (auf "World gone wrong" von 1993), den Auftritt bei der Grammy-Verleihung anlässlich von "Love sick" von 1998, das Video zum Song "Things have changed", der im Film "Wonder boys" mit Michael Douglas verwendet wurde sowie die komplette Band-Version von "Cold irons bound" aus dem Film "Masked and anonymous", in dem Dylan selbst mitspielt. Die 3 Gitarristen (u . a. das texanische "Gitarren-Wunderkind" Charlie Sexton) liefern sich hier einen heißen Ritt.
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am 27. August 2006
Diese lang erwartete CD ist vom ersten bis zum letzten Stück hörenswert und sehr ansprechend gestaltet. Manchem mag das neue Album als ein Rückgriff auf Bewährtes vorkommen - Gene Autry hätte heute etwa so geklungen, da bin ich mir sicher -, es ist unterdessen zeitgemäßer, als man denkt. "Love and Theft" hatte mir nicht besonders gefallen, die ganze Einspielung wirkte auf mich ein wenig bemüht und insgesamt schien mir die CD nicht unbedingt notwendig. So ist "Modern Times" nach einer ganzen Weile das erste Dylan-Album, das sehr weitgehend meine Erwartungen trifft.

Wie nur wenige andere namhafte Künstler seiner Generation hat Bob Dylan einen ungebrochen starken Antrieb bewiesen. Er ist nach wie vor ein großartiger Live-Performer, geistig äußerst beweglich und als Songschreiber und Musiker gleichermaßen recht einfallsreich. Ich finde, seit er seine schwere Erkrankung überstanden hat ist Dylans Stimme sehr viel warmherziger geworden, was nicht mit Seichtheit verwechselt werden will. Die in der Zeit seiner Herzbeutelentzündung durchschrittene Todesnähe zeitigt seiner Kreativität eine bemerkenswerte Tiefe. Auf seiner aktuellen CD gehen die Texte zuweilen sehr weit über die Nachdenklichkeit früherer Stücke hinaus und wirken eindringlich wie selten zuvor (Workingman's Blues #2, Ain't Talkin'). Das Wissen um die Bedrohtheit des eigenen Lebens verschränkt sich hier untrennbar mit seiner Wahrnehmung der Welt in ihrem epochalen Wandel. Schon allein deshalb kommt diesem Album ein hoher Repertoire- und Referenzwert zu.

Manche Vorlieben ändern sich mit der Zeit. Dylan ist jetzt 65, da verlangen die Jazzbesen nach keiner Begründung. Doch einen Gang herunter zu schalten, bedeutet nicht unbedingt, Langeweile aufkommen zu lassen. Das neue Album hält ganz im Gegenteil manche Überraschung bereit. So wird, wer sich guter Boxen erfreut, das Cello auf "Nettie Moore" lieben. Ein musikalisch wie menschlich großes Einvernehmen zwischen ihm und seiner Band hat sich bei dieser Einspielung als sehr hilfreich erwiesen. Es ist Bob Dylan gelungen, mit den bestens aufeinander eingespielten Musikern seiner Tourband ein recht geschlossenes Album aufzunehmen, frei von atmosphärischen Brüchen und recht überzeugend in seiner Produktion. Wie bereits "Oh Mercy" und "Time out of Mind" zeigt sich auch "Modern Times" aufnahmetechnisch gründlich ausgelotet bis in alle Feinheiten. Hier werden keine Hörgewohnheiten strapaziert. Das Ganze bewegt sich in schlichtem Rahmen und nicht an einer einzigen Stelle droht die Einspielung, synthetisch zu klingen.

Auch das verdient, erwähnt zu werden: Anders als die Covergestaltung der vorangegangenen CDs befürchten ließ, ist dieses Mal das Design recht gelungen. Man könnte mit dem Cover ein sinkendes Schiff assoziieren. Doch das wäre schon beinahe eine Interpretation.
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am 18. Oktober 2008
Zu erst einmal muss ich sagen, dass dies das erste Album von Bob Dylan ist, mit dem ich mich näher beschäftigt habe. Auf das Album selbst bin ich auch eher durch Zufall gestoßen, die CD befand sich nämlich im Spieler des Mietwagens, den ich mir für meine mehrwöchige Neuseelandreise in diesem Jahr besorgt hatte. Meine eigene Musik, die so garnicht in die Dylan-Richtung geht, hatte ich in Deutschland vergessen. Ein Glücksfall wie sich herausstellen sollte.
Zu erst war ich allerdings schon etwas skeptisch, der einzige der mir öfter mal von Dylan erzähle war mein Vater. Da mir nicht viel anderes übrig blieb (Radioempfang war vielerorts nicht möglich), probierte ich Modern Times einfach einmal aus. Und von da an lief knapp 5 Wochen fast dauerhaft diese CD. An der CD gefiel mir vom ersten Hören an der Abwechslungsreichtum. Neben eher "schnellen" und eingängigen Titeln wie "Thunder on the Mountain" gab es auch viele ruhigere und entspanntere Songs mit ebenfalls schöner Melodie. Die Atmosphäre der CD passte auch einfach perfekt zu den einsamen Highways und den traumhaften Bilder, die ich während des Fahrens immer wieder bewundert konnte.
Gestern habe ich mir dann zum ersten Mal seit meiner Reise wieder das Album angehört, und muss sagen, dass die Lieder eigentlich nichts von ihrer Wirkung verloren, sondern im Gegenteil immer wieder für schöne Erinngerungen sorgten.

Fazit: Für mich als Laie,zumindest was Bob Dylan angeht, ein wirklich abwechslungsreiches Album mit schönen Melodien und einer ganz speziellen Atmospähre!
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am 25. August 2006
Moderne Zeiten sind an sich nichts Neues, wir kennen sie und nun ist es raus, wer über 40 Jahre diese Zeit, die offentsichtlich bleibt, übersetzt: Bob Dylan.

Mit diesem Album tummelt er sich in den Zeitflüssen der Popkultur, bluesed wie in alten Tagen zum Wechsel in den Swing des Südens und macht nicht halt vor dem tiefgehenden Pathos des Gospels. Fetziges trifft auf windspielende Zwischentöne, seine krächzende Stimme wie ein belebtes Reibeisen wie eh und je und diesen modernen Zeiten überstülpt er wie eine neue Botschaft eine bekannte Langsamkeit. Seine 10 Songs kommen in einer guttuenden Betulichkeit, die nur manchmal in den harten Rocks an die Eigentlichkeit des Titels erinnert: Modern Times.

Dylans Musik, in einer Zeit, die bleibt, eben zeitlos - ein Meisterwerk.
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