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Format: Audio CD|Ändern

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am 30. Juni 2007
An manche Scheiben komme ich über abenteuerliche Wege. Ich halte eine mir unbekannte CD in den Händen, psychedelisch angehauchtes Cover, hinten Foto's von einigen sehr haarigen Gestalten, Live-Aufnahme und denke, das könnte passen - wenn dann noch der Preis stimmt: alla-hopp, gekauft! Auf diese hirnrissige Art und Weise bin ich schon an so manche Krücke geraten - aber gelegentlich haut's mich dann zuhause um......

Wie ihr jetzt sicher geraten habt, bin ich tatsächlich auf diese Weise an FRANK BANG's SECRET STASH geraten. Als ich das erste Take in der Birne hatte, dachte ich: gleich haut's Dir die Festplatte 'raus - ja, so ein Oberhammer ist diese Live-Scheibe!!
Nun muß ich dazu sagen, daß etwas Lust auf ausgedehnte und intelligente Gitarren-Jams vor dem Kauf angeraten wäre. Wer mit 9 bis 20-minütigen Nummern nix anfangen kann, der wird an "Homegrown" wahrscheinlich wenig Freude haben.
Ein paar Eckdaten zu dieser Aufnahme: eingespielt wurde sie am 23.11.2005 in einem Club in Chicago IL. Spartanisch die Band: Frank Bang (Guitar, Vocals), Tony McQuaid (Guitar), Charlie Peirce (Bass) und Mark Diffenderffer (Drums) - sonst nix, fertig aus!!

Das Ganze erinnert mich sehr angenehm an die Black Crowes, etwas Drive-by-Truckers und frühe Allman's, gelegentlich sogar an Mules' "Live at Roseland Ballroom". FRANK BANG's SECRET STASH Musik ist tief im Blues verwurzelt und gelegentlich blitzen auch die schwerblütigen Gitarren des Southern-Rocks durch [ohne jetzt das Ding definitiv mit SR in Verbindung bringen zu wollen!!]. Wir können zwei erstklassige Gitarristen erleben, bei denen die Chemie offenbar stimmt - die Rhythmusgruppe ist perfekt aufeinander abgestimmt und ermöglicht so letztendlich überhaupt erst die langen Jams.

Den stärksten Eindruck hinterlassen bei mir die drei Long-Tracks "Cry out your name", "Man of many words" und "Ready for the ride" (nomen est omen: hier steht ein 20-Minuten-Ausritt an!!). Aber die Stärke dieser Scheibe liegt in der großen Homogenität des Songmaterials, da sind nicht die kleinsten Abstriche zu machen. Der Sound ist druckvoll und transparent.
Alles in allem ist "Homegrown" ein echter FÜNFER, obwohl ich da bei einem "Neuling" sonst eher vorsichtig bin - aber ich vergebe diese Wertung in diesem Fall mehr als gerne, denn wer "live" dermaßen gut ist, hat den Fünfer verdient!!
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am 28. August 2007
Genau wie Hobo's Mojo bin auch ich an die CD geraten. Allerdings erst nach seiner sehr guten Besprechung. Endlich kann ich die gesuchte CD selbst in Händen halten und voll und ganz bestätigen: Dieser Live-Mitschnitt ist ein echter Kracher!
Frank Bang wurzelt ganz eindeutig im Bluesrock. In einem Bluesrock, der schwer von den 1960ern profitiert: Eine schwere, ziemlich psychedelisch angefärbte Melange! (Wer mag, kann dabei durchaus Parallelen zu Hendrix oder Cream zu ziehen. Eine Verbindung zum Southern Rock sehe ich aber nicht unbedingt. Trotzdem empfehle ich jedem Southern Rocker, wo möglich, mal in die CD hineinzuhören!)

Jedenfalls bollert die Scheibe von Take 1 an ('Blind Crippled & Crazy') mächtig drauflos. Was nach diesem 5:39 langen 'Aufwärmer' folgt, ist ein regelrechtes Jam-Gewitter! Dabei versuchen sich vor allem 'Cry out your Name' und 'Ready for the Ride' gegenseitig zu übertrumpfen. Der 'Man of many Words' fällt gegenüber diesen beiden 'Mörder-Takes' allerdings ein bisschen ab.
Die für mich herausragendsten Nummern sind 'Sweetest Things' und 'Call the Devil my Friend'! Dass ist Rockmusik vom allerallerfeinsten! Sensationelle Nummern, mitreißend, euphorisch berauschend, drückend-hitzig, groovend, geil!!

Nach vier, fünf Bier hätte ich Frank Bangs Secret Stash (der immer noch aus den Boxen wummert, dass ich mir dabei die Haare föhnen könnte) vermutlich auch fünf Sternchen verliehen. Aber es ist grad früher Nachmittag und ich bin stocknüchtern. -Und da muss ich unweigerlich an die großen Live-Alben denken. -Und so gut wie Frank Bangs 'Bangbrothers' hier rüberkommen: Ich kann sie, Bier hin Bier her, irgendwie doch nicht auf ein Treppchen mit Hochkarätern wie der 'Isle of Wight', 'How the West...' oder 'Deepest End' (um nur mal im Bluesrock-Bereich zu bleiben) stellen!
Die vier vergebenen Sternchen kommen aber echt von ganzem Herzen! Danke an 'Saarbrücken' für diesen Glücksgriff. -Und dann warten wir mal ab, was Mr. Bang für Studioqualitäten an den Tag legt...
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