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am 17. Februar 2007
Der Film wird im Handel etwas irreführend als «Thriller» vermarktet. Ohne sich der «Suspence»-Elemente zu bedienen, die in diesem Genre üblich sind, schildert «Mysterious Skin» auf einfühlsame und ehrliche Art, welche Folgen das sexuelle Missbrauchserlebnis zweier Achtjähriger auf deren weiteres Leben hat. Während der eine verzweifelt versucht, das ins Unterbewusstsein verdrängte Erlebnis, das ihn peinigt, aus Erinnerungsfragmenten wieder zusammenzusetzen, macht sich der andere auf die selbstzerstörerische Suche nach der Intensität des vermeindlichen «Geliebtwerdens» von damals, die ihn bis an den Rand des Abgrunds führt. Ganz am Ende des Films führt die Suche nach Wahrheit beiden jungen Männer zusammen an den Ort, wo alles begann, und stellen sich der schmerzlichen Erinnerung. «Mysterious Skin» bleibt bei der Darstellung des pädophilen Missbrauchs und der Prostitution glaubwürdig und verzichtet auf eine einfache, moralisierende Schwarz-Weiss-Malerei oder gängige Klischees. Die Figuren bleiben als Menschen und in ihrem Verhalten nachvollziehbar echt. Das nebenbei auch ein Amerika gezeigt wird, das vom kommerziellen Hollywood-Kino im Regelfall einfach ausgeblendet wird, macht den Film zusätzlich sehenswert.
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am 20. Februar 2013
Ich habe den Film eigentlich nur durch Zufall gesehen und war begeistert. Die Thematik fand ich ganz interessant, deswegen habe ich mich entschieden ihn mal zu schauen. Mit solchen Themen, wie die im Film, beschäftigt man sich im Alltag meist nicht und viele möchten bestimmt noch nicht mal darüber nachdenken.
Ich habe schon einiges gesehen, die heftigsten Horrorfilme, Filme in denen gefoltert und getötet wird. Aber selten hat mich ein ein Film so mitgenommen, wie dieser hier. Es liegt wohl an der Art, wie das Thema behandelt wird. Zum einen werden die Szenen mit dem Pädophilen gezeigt, natürlich wird nichts sexuelles gezeigt, aber man bekommt den Hergang zu sehen, das ist nicht selbstverständlich. Zum anderen werden die Folgen ausschließlich durch die Handlungen und Denkweisen der beiden Hauptdarsteller gezeigt. Das ist, meiner Meinung nach, die große Stärke dieses Filmes (und auch des Buches). Man ist als Zuschauer gezwungen über das Thema selbst nachzudenken und die Aktionen der Personen mit dem Geschehnissen zu verbinden. Dadurch wird die Hauptaussage der Geschichte auf eine interessante Weise transportiert und kommt beim Zuschauer besser an, wenn man sich darauf einlassen möchte.

Der Film ist kein Popcorn-Kino, und sicherlich kein Familienfilm. Er ist ziemlich traurig und einige stellen sind ziemlich heftig. Er ist recht unverblümt und selbst das Ende ist nicht typisch. Ich frage mich manchmal heute noch, wie es wohl weiter gehen würde und empfinde wirklich Mitleid mit den (fiktiven) Personen.

Auch schön ist, dass der Missbrauch an 2 Kindern sehr unterschiedlich dargestellt wird. Einmal Neil, der sich die Sache irgendwie schön redet, dennoch unbewusst darunter leidet und in die Prostitution abrutscht.
Und dann gibt es noch Brian, der sich nicht erinnert und sich einbildet, ihn hätten Aliens entführt. Ihre Wege sind sehr unterschiedlich und auch nicht untypisch, soweit ich es recherchieren konnte.

Auch sehr schön ist, dass der Film zwar 2004 erschien (oder 2005?), dennoch die Zeit des Buches umgesetzt hat und man durch Kostüme und Kulisse eher den Eindruck bekommt, der Film wäre aus den frühen 90er Jahren.
Die Schauspieler sind alle klasse, die Deutsche Synchro ist gelungen. Man sollte ihn sich aber mal in Englisch ansehen, lohnt sich.

Wer Interesse an der Thematik hat und sich nicht ganz so leicht abschrecken lässt, ist mit diesem Film bestens bedient.
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am 17. Oktober 2006
Wenn man schon sehr viele Filme gesehen hat, gibt es eigentlich ganz wenige Dinge, die einen noch überraschen können. „Mysterious Skin" hat es seit langer Zeit mal wieder geschafft. Und wie. Ich habe den Film ohne die Handlung zu lesen einfach mal auf Verdacht mitgenommen, als ich die sensationell hohen Bewertungen im Internet gesehen habe. Und da Thriller (steht tatsächlich auf der Rückseite als Vermerk) eh mein bevorzugtes Genre ist, dachte ich, hier vielleicht einen spannenden Film zu sehen, doch davon ist dieses Werk hier aber so was von weit entfernt. Es handelt sich nämlich um ein lupenreines Drama, das auch an keiner Stelle irgendwie spannend ist. Doch wer jetzt glaubt, dass nun ein Verriss folgt, der wird sich im Laufe der nächsten Abschnitte getäuscht sehen.

Der Film handelt von zwei 8-jährigen, aber doch sehr unterschiedlichen Jungen. Der schüchterne Brian (mit süßer riesengroßer Brille) wacht eines Tages mit blutender Nase im Keller seines Elternhauses auf und weiß nicht, was in den letzten Stunden vorgefallen ist. Im Laufe der Zeit und der Jahre verstärkt sich seine Vermutung, dass er in dieser Zeit von Außerirdischen entführt wurde. Als er dann auch noch Avalyn kennen lernt, die eine ähnliche Erfahrung gemacht hat, scheint die Sache klar zu sein. Doch wer ist der Junge, der immer in seinem Traum erscheint? Was hat er mit dieser Sache zu tun? Neil macht eine Erfahrung ganz anderer Sorte. Er verliebt sich nämlich in seinen Baseballtrainer. Seine Liebe wird von diesem auch erwidert und es kommt zu sexuellen Handlungen. Seitdem weiß Neil, dass er schwul ist und verdient sich in den nächsten Jahren sein Geld als Stricherjunge, trotz vieler Warnungen seiner Freunde Brian und Wendy. Als er seine beste Freundin in New York besucht, gerät er an einen perversen Typen, der ihn vergewaltigt und schlägt. Er flüchtet daraufhin an Weihnachten zu seiner Mutter nach Kansas und erhält überraschend Besuch...

Im Endeffekt kann man sich eigentlich schon denken, auf was dass alles hinausläuft. Aber das ist in diesem Falle absolut unwichtig, denn ich kann mich nicht erinnern, dass es ein Regisseur jemals auch nur annähernd geschafft hat, eine solch komplizierte und unangenehme Geschichte, die sich ja schließlich um Kindesmisshandlung und deren Folgen dreht, so gefühlvoll und klischeefrei in Szene zu setzen. Trotz sehr niedrigem Budget baut er hier mit viel Phantasie wunderschöne Traumsequenzen ein, die dem Zuschauer manches Geheimnis allmählich näher bringen.

Der Film basiert auf einem Roman von Scott Heim, der aufgrund des brisanten Themas eigentlich als unverfilmbar galt. Doch Regisseur Araki gelingt dieses Kunststück auf eindrucksvolle Weise.

Die beiden Hauptdarsteller Brady Corbett und Joseph Gordon-Lewitt erweisen sich zusätzlich als absolute Glücksgriffe. Insbesondere letzterer verleiht seinem Charakter eine enorme Intensität, und obwohl er ja eigentlich „nur" eine „männliche Hure" spielt, ist er für den Zuschauer ein absoluter Symphatieträger und hat von beiden auch die weitaus schwierigere Rolle. Trotzdem spielt auch Corbett seinen Charakter als schüchterne, unscheinbare „Brillenschlange" sehr überzeugend.

Was den Film so interessant macht, ist, dass die Geschichte beider Jugendlicher parallel erzählt wird, wobei Regisseur Araki zwischen beiden Entwicklungen hin- und herspringt. Erst gegen Ende laufen die beiden Geschichten der Jungs zusammen und beide stellen sich gemeinsam ihren (für Brian sehr unangenehmen) Erinnerungen. Die Schlussszene ist einfach fantastisch und bildet einen absolut würdigen Abschluss für dieses einfühlsame, kleine Meisterwerk.

Da hier durchaus etwas härtere Szenen gezeigt werden (auf Hardcoresex hat man aber dann doch verzichtet, ist aber auch nicht nötig und würde dem Film eher etwas an Qualität stehlen), ist die FSK 18-Freigabe übrigens nicht ganz ungerechtfertigt, wird aber natürlich nochmals dazu beitragen, das der Film auch auf DVD kein großer Verkaufsschlager werden wird, es sei denn durch Mundpropaganda

Fazit. Hier zeigt sich wieder mal, dass eine gute Story und eine einfühlsame Regie, sowie engagierte Darsteller, kein großes Budget benötigen. Ein ungewöhnliches und bewegendes Werk, das den Zuschauer noch lange nach dem Abspann beschäftigt.
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am 31. März 2007
den film hab ich wegen michelle trachtenberg gekauft, (die "dawn" aus buffy) - und joseph gordon-levitt ist mir auch kein unbekannter (aus latter days), hab allerdings nicht gewußt worums in dem film geht...

jedenfalls ist das einer von den filmen bei denen man nicht mehr abdrehen kann wenn man einmal angefangen hat...

also ich kann nur sagen er ist nicht wenig grauslich und das auf eine recht gemeine art...

die story:

zwei burschen, neil (joseph gordon-levitt) und brian (brady corbet) haben eine gemeinsame vergangenheit - beide wurden als achtjährige kinder von ihrem baseballtrainer sexuell missbraucht, ohne dass ihre eltern auch nur die leiseste ahnung gehabt hätten.

zehn jahre später ist neil ein abgebrühter stricher, während brian überzeugt ist, dass er in seiner kindheit ein opfer ausserirdischer entführer war - ganze abschnitte in seiner erinnerung fehlen komplett...er erinnert sich nur in seinen träumen an den "anderen" jungen, der ihm vielleicht klarheit verschaffen könnte - also macht sich brian auf die suche nach neil...

was mir an diesem film überaus gut gefällt ist, dass er nicht (wie man eigentlich erwarten würde) in kompletter hoffnungslosigkeit ertrinkt....
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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2010
Im Sommer des Jahres 1981 sind Brian Lakey (George Webster) und Neil McCormick (Chase Elliot) 8 Jahre alt, leben in der gleichen Stadt und beide gehen auch in die Kinder-Baseballmannschaft, die der Coach (Bill Sage) betreut.
Ansonsten haben die beiden Jungs kaum Gemeinsamkeiten, sie sind auch nicht miteinander befreundet.
Während Neil, der ohne Vater aufwächst, bereits erste sinnliche Wahrnehmungen macht und merkt, dass er die vielen Liebhaber seiner Mom (Elisabeth Shue) irgendwie anhimmelt, ist Brian ein sehr schüchterner, von seiner Mom (Lisa Long) extrem behüteter kleiner Junge, der merkt, dass sein Vater (Chris Mulkey) nicht besonders viel übrig hat für Weicheier, wie er eins ist.
Der Junge sitzt eines Abends, nach einem Spiel, verängstigt und mit blutender Nase im Keller. Er weiß nicht mehr, was mit ihm passiert ist. Seine Mutter geht davon aus, dass er beim Baseball verletzt wurde, und nimmt ihn daraufhin gleich wieder aus der Mannschaft. Neil dagegen steigt zum besten Spieler auf, denn er ist der Liebling vom Coach, der ihn fotografiert, seine Stimme auf Band aufnimmt, mit ihm im Kino Horrorfilme schaut, Süssigkeiten en Masse zuhause hat...und...das neugierige Kind missbraucht.
Mit 15 verdient sich Neil (Joseph Gordon Levitt) als örtlicher Stricher seine Kohle. Er schleppt wahllos seine Freier ab, Gefühle verbirgt er, es zählt der schnelle Sex mit älteren Männern und sein Marktwert hilft ihm sich aufzuwerten.
Weitere drei Jahre später sollen sich die Wege von Neil und Brian (Brady Corbet) wieder treffen.
Denn Brian, der immer noch ein schüchterner Riesenbrillenträger ist, möchte herausfinden, warum er seit 10 Jahren immer wieder diese Aussetzer hat, bei denen er das Bewusstsein verliert.
Er vermutet irgendwann, dass UFOs und Ausserirdische dahinterstecken, da zu jener Zeit auch mal ein unbekanntes Flugobjekt, dass mehrere Leute in der Stadt gesehen hatten, lange Zeit für Gesprächsstoff sorgte.
Daher nimmt er Kontakt zu der älteren Avalyn Friesen (Mary Lynn Rayskub) auf, die er aus dem Fernsehen kennt und die vorgibt Kontakte und unheimliche Begegnungen der dritten Art zu haben.
Neil hängt inzwischen mit seinen Freunden Wendy (Michelle Trachtenberg) und Eric (Jeffrey Licon) ab und erzählt ihnen von seinen vielen gierigen Freiern. Ein Umzug nach New York verschärft seine Eskapaden...
Gregg Araki hat mit "Mysterious Skin" im Jahr 2004 einen sehr aufwühlenden, aber auch subtilen Film zum Thema Kindesmissbrauch und Prostitution.
Dabei stellt der Regisseur einzig und allein die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt, er vermeidet den üblichen moralischen Standpunkt und zeigt - ohne zu werten - die Entwicklung der missbrauchten Kinder auf ihr weiteres Leben. Dabei gelingt es ihm das Trauma in seiner Gesamtheit zu zeigen und legt zwei kranke Seelen frei.
Die Sichtweise der Opfer zeigen, ohne Sicht der Erwachsenen einzunehmen, ist der große Verdienst des Films.
Es wird klar, dass der eine Junge in einem fatalen Verdrängungsprozess steckt, der sein komplettes Leben bestimmt und beengt.
Der andere Junge entwickelt als Heranwachsender zunehmend Züge einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit stürzt er sich in seine vielen sexuellen Abenteuer. Zu Beziehungen ist er unfähig. Er ist ein Getriebener seiner instabilen Emotionen.
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am 24. August 2013
Der achtjährige Brian Lackey findet sich eines Abends mit blutender Nase im Keller wieder. Er weiß nicht mehr, was mit ihm passiert ist. Seine Mutter glaubt, dass er beim Baseball verletzt wurde, und nimmt ihn daraufhin aus der Mannschaft. Brian hat in den folgenden Jahren immer wieder Aussetzer, bei denen er das Bewusstsein verliert, und nachdem er als Teenager einen Bericht im Fernsehen gesehen hat, in dem es um Entführungen durch UFOs geht, glaubt er selbst fest daran, dass er von einem UFO entführt wurde.

Die zweite zentrale Person des Films ist Neil McCormick: Auch Neil ist zu Beginn des Films acht Jahre alt und ebenfalls Mitglied der Baseball-Mannschaft. Neil weiß schon als Kind, dass er schwul ist und hat sich beim Eintritt in die Baseball-Mannschaft in den pädophilen Trainer verliebt. Dieser missbraucht Neil den ganzen Sommer lang. Neil wird dabei als Köder benutzt, um andere Jungs zu misshandeln.
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am 18. August 2010
Zwei Jungen erleben in ihrer Kindheit ein Trauma in Form von sexuellem Missbrauch. Beide entwickeln sich vollkommen anders und leben ihre Erfahrungen völlig gegensätzlich aus. Am Ende finden beide zusammen und lösen gemeinsam das Trauma ihrer Kindheit.

Ein tiefgründiger Film, der nachdenklich macht und Erinnerungen wecken kann. Überaus klar und nüchtern erzählt der Film seinen grausigen Inhalt, ohne Schnörkel und Effekthascherei, wie man es aus Hollywood gewöhnt ist.

Ein gelungenes Meisterwerk!
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am 21. Dezember 2015
Das Erste, was schnell auffällt, ist die Story. Man merkt ab der ersten Minute, dass es keine klischeebehaftete Null-Acht-Fünfzehn Geschichte ist. Anfangs könnte man den Film als "Bizarr" einstufen aber umso mehr man sich darauf einlässt und umso intensiver man den Film schaut, desto spannender und interessanter wird er. Die Charaktere sind sehr gut in Szene gesetzt, so das man einfach mitfiebern muss.
Die Story werde ich nicht erklären, dass machen andere besser als ich. Das Thema geht einem sehr nah und ich hab selten so einen gut gemachten Film gesehen. Für mich ein Kauf, der sich mehr als gelohnt hat und den ich in meiner DVD Sammlung nicht missen möchte!
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am 19. Februar 2011
Das Thema Missbrauch an Kindern ist ein heikles, bei dem ein Filmemacher sehr schnell auf die Schnauze fallen kann.
Das Publikum reagiert bei solchen Themen sehr sensibel, meist aber hart und unmissverständlich, schwarz oder weiss.

Dieser Film geht die Geschichte unverblümt (doch ohne klischeehafte Zurschaustellung), raffiniert verschachtelt an und gewinnt dadurch extrem an Glaubwürdigkeit. Er lässt genügend Spielraum für sachliche Diskussionen zum Thema,

Es gibt nur wenige Filme zu diesem Thema, die wirklich überzeugen. (Ebenfalls unbedingt empfehlenswert: "The War Zone" von Tim Roth)

Klare Kaufempfehlung: ein Film, den man gesehen haben muss. ein film, den man nicht so schnell vergisst.
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am 13. Februar 2011
"Mysterious skin" (Unter die Haut)

Eine wirklich sehr ergreifend erzählte Story über zwei junge Männer aus verschiedenen Verhältnissen, die auf den Spuren ihrer Kindheit, ihre dunkle Vergangenheit entdecken. Unheimlich eindrucksvoll und spürbar merklich: Es geht unter die Haut! Die Sympathie zu den Darstellern ist schnell aufgebaut und das Interesse unter anderem durch eine "Alien-story" schnell entfacht. Jegliche humoristische Stellen im Film, werden schnell durch grausame Szenen ersetzt, die einen sprachlos machen, da sie auf hochglanz gedreht wurden und sehr ästhetisch wirken. Kein Film für emotional empfindliche Gemüter und zum romantischen Abend zu zweit, würde ich es auch nicht unbedingt empfehlen sondern der Film fällt eher in die Kategorie: Schwerste Schicksalsschläge". Überzeugend ist der Film durch die hohe Kompatibilität zur Realität. Ein mal gesehen-und nie wieder vergessen!
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