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Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen
4
2,8 von 5 Sternen
The Planets/+
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,96 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 2. Februar 2017
Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die technische Umsetzung, nicht auf das Werk an sich oder die Interpretation.

Die Aufnahme ist in weiten Teilen erheblich zu leise, also man hört wirklich eigentlich nichts mehr. Nur mal zwei extreme Beispiele: Titel 2, Venus -16.9dB !! und Titel 7, Neptun, mit -25,3dB !!!

Sowas habe ich wirklich noch nie gesehen. Das ist so dermaßen schlecht. 25dB unter dem Maximalpegel, als Spitzenpegel in einer Aufnahme... Dynamik hin oder her, aber das ist einfach nur noch schlecht. Und im übrigen nur noch 12bit Hifi! Und so hört sich das ganze dann auch an. Es klingt so wie wenn irgendwo im Nebenzimmer Musik läuft. Undeutlich, leise murmelnd.
Welcher Tontechniker auch immer dieses Ding verbrochen hat, muß während der Aufnahme auf seinen Ohren gesessen sein.

Mein Fazit:
Ich habe diesen Kauf ehrlich bereut und würde auf gar keinen Fall jemandem diese CD weiterempfehlen. Es gibt mit Sicherheit bessere Aufnahmen von diesem Werk.
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am 10. August 2006
Die vorliegende Aufnahme dokumentiert das so genannte Ad Astra-Projekt, bei dem die Berliner Philharmoniker vier zeitgenössische Komponisten beauftragten, sich mit den musikalischen Mitteln von heute dem Thema "Weltraum" zu nähern. Die so entstandenen vier Kompositionen kreisen gewissermaßen als "Asteroiden" um die zentrale Gravitationsquelle dieses Space-Programms, "The Planets" von Gustav Holst, denen der britische Komponist Colin Matthews zu Beginn des neuen Jahrtausends einen "Pluto" zugesellte, welcher hier ebenfalls eingespielt wurde. Es handelt sich um Konzertmitschnitte ('recorded in concert' lt. Booklet) aus der Berliner Philharmonie, die vom 15. bis 18. März 2006 entstanden. Neben den erwähnten vier musikalischen Asteroiden enthält CD Nr. 2 als Dreingabe ein beeindruckendes gut zehnminütiges Video, das auf jedem modernen PC oder Apple-Computer abspielbar ist. Unter dem Titel "The Making of The Planets and Asteroids" (und vor spacingem Hintergrund) erläutert Sir Simon Rattle den gedanklichen Ansatz des Ad Astra-Projekts und informiert über seine Beziehung zu und seine Arbeit mit und an den Planets. Zu Wort kommen ebenfalls die vier Komponisten Matthias Pintscher, Mark-Anthony Turnage, Brett Dean und Kaija Saariaho, letztere nur mit eingeblendetem Foto und schriftlich fixiertem Zitat. Probenausschnitte und die bombastische Musik Holsts machen dieses fantastisch geschnittene hochemotionale Video zu einem kinoreifen Trailer für ein ansonsten reines Audioprogramm. - Soviel zum Wer, Wie, Wo, Wann, Warum und Weshalb.

Nun gibt es ja CDs, zu denen man sofort eine innige Beziehung entwickelt, die man einfach liebt und um nichts in der Welt aus der Hand geben würde. Zum Teil eine völlig irrationale Angelegenheit. Passionierte Musik-Liebhaber kennen dieses Gefühl sicherlich. Diese nagelneuen Planeten und alles um sie herum werden jedoch nicht zu den wenigen auf diese Weise geadelten Einspielungen in meiner Sammlung gehören. Ich bin's ja auch selber schuld: Wieder einmal habe ich mich von einer tollen Aufmachung, von der trügerischen "Neu = Besser"-Erwartung und den großen Namen blenden lassen. Denn die Planeten, welche Rattle und die Berliner Philharmoniker hier abliefern, sind weder durchgehend hochklassig noch bereichern sie den umfangreichen Katalog um eine erwähnenswerte Neu- oder Anders-Deutung dieses populären Werkes. Ich gehe sogar so weit, dem Orchester, genauer den Trompeten, im ersten Satz (Mars, the Bringer of War) einen Spielfehler vorzuhalten: Im dritten Takt vor Ziffer II - das ist die Passage, in welcher Tenortuba und Hörner auf der einen und Trompeten auf der anderen Seite aufputschende, verzahnte Zweitonsignale schmettern, bevor es zum ersten großen Klanghöhepunkt kommt - wirft die 3. oder 4. Trompete zur Unzeit einen kurzen undefinierbaren Ton ins Gemenge, der beim ersten Durchgang womöglich gar nicht auffällt, dem nach mehrmaligem Anhören aber deutlich das Prädikat "Versehen" anhaftet. Zugegeben: Mit Partitur in der Hinterhand und etlichen Mars-Einspielungen im Hinterkopf fällt es erheblich leichter, diesem im Klangrausch fast untergehenden Faux pas auf die Spur zu kommen, und wahrscheinlich ist das den meisten Hörern auch einfach egal. Aber die Frage muss schon erlaubt sein, was sich die Herren Toningenieure und -techniker bei so etwas denken. Werden solche Aufnahmen nicht penibel abgehört? Und was ist mit dem Dirigenten? Unterzieht der seine eigenen Einspielungen keiner Endkontrolle, bevor er sie auf die Hörerschaft loslässt? Nun könnte man natürlich auf die Live-Bedingung hinweisen, aber mal ehrlich: Hier spielen ja nicht irgendwelche Amateurmusiker, sondern die Berliner Philharmoniker! Mitleid ist hier wohl fehl am Platze. - Schon einmal gab es einen peinlichen Trompeten-Patzer in einer Planeten-Einspielung: 1989 machten sich James Levine und das Chicago Symphony Orchestra auf ihre musikalische Reise durchs Sonnensystem. Wiederum war es Mars, bei dem zunächst die Musiker und anschließend die Tontechniker versagten. Letztere merkten nicht, dass erstere in der leisen Steigerungsepisode vor der Tutti-Reprise des hämmernden 5/4-Rhythmus' die Übersicht verloren. Sie verpassten Einsätze, spielten zur falschen Zeit und setzten dann zwecks Schadensbegrenzung vorübergehend ganz aus. Mittlerweile hat die Deutsche Grammophon diese Aufnahme wohl aus dem Katalog genommen - aus gutem Grund. (Nachtrag 25.04.2014: Hat sie NICHT. Nach wie vor erhältlich.) Der Berliner Kiekser ist lange nicht so auffällig wie der Blackout aus Chicago, aber er ist da. Und wenn man ihn einmal wahrgenommen hat, bleibt er haften.

Meine subjektive Einschätzung der anderen sechs Sätze:

"Venus" - ein Adagio - gestaltet Rattle stellenweise so langsam, dass der Fluss der Musik verloren zu gehen droht.

"Merkur" und "Jupiter" können durchaus überzeugen. Keine Frage: Die Berliner sind ein virtuoses Spitzenorchester!

Beim "Saturn" hat man den Bassregler im vierten Takt unverhältnismäßig nach oben gezogen, um nur ja die Wichtigkeit des Kontrabassthemas zu betonen - völlig unnötig. Am Ende des Satzes vermisse ich die Durchhörbarkeit und damit die ätherische Wirkung der wunderbaren Flötenarpeggios. Außerdem gefällt mir der unklare Sound des Orgel-Pedals in der Philharmonie nicht. Hören Sie sich das mal in der Decca-Aufnahme mit dem Orchestre symphonique de Montréal unter Charles Dutoit an: Das tiefe "C" im neunten Takt vor Schluss haut richtig in den Magen! Die mächtigen fortschreitenden Akkordtürme des Mittelteils dagegen sind grandios gelungen - na bitte, geht doch!

"Uranus" hat meines Erachtens zwei kleine Schwächen: 1. Das Grundtempo des tänzerischen 6/4-Takts ist mir persönlich ein wenig zu langsam geraten. 2. Nach dem bis zur Raserei gesteigerten Paukensolo nach Ziffer VIII gelingt es nicht, Pauke und Blech bei der gewaltigen Rekapitulation des Grundmotivs gemeinsam auf den Punkt zu bringen.

"Neptun" besticht durch glasklar perlende Celestaklänge und Harfenarpeggios. Im abschließenden Allegretto-Teil hätte Rattle es aber ein wenig ruhiger angehen lassen können. Die Chorvokalisen zerfließen nicht, sondern hetzen in die Unendlichkeit.

Colin Matthews "Pluto" ist eine würdige, hervorragend realisierte Beigabe zu Holsts Planeten. Frisch, modern, mitreißend und absolut brillant interpretiert. Spitze! Überhaupt hat man irgendwie den Eindruck, dass sich das Orchester bei den fünf zeitgenössischen Kompositionen erheblich wohler fühlt als im Klanguniversum des Gustav Holst. Von den vier "Asteroiden" sprechen mich diejenigen von Kaija Saariaho ("Asteroid 4179: Toutatis"), Mark-Anthony Turnage ("Ceres") und Brett Dean ("Komarov's Fall") am meisten an. Weniger sagt mir Matthias Pintschers "Towards Osiris" zu, bei dem sich mir auch nicht so wirklich erschlossen hat, wie der dem Stück innewohnende ägyptische Mythos mit der Ad Astra-Idee korrespondiert.

Zusammengefasst: Die Idee der Kombination von Holsts Planeten mit neuer, ähnlich inspirierter Musik finde ich grandios. Das Video und mindestens drei der vier Asteroiden sowie Matthews Pluto sind erste Sahne, aber die Planeten können mich nicht restlos überzeugen.

Nichtsdestotrotz: Vergessen Sie einfach, was ich über den 3. Takt vor Ziffer II im Mars gesagt habe, und Sie halten eine insgesamt solide Interpretation dieses "Smash hits" in Händen, für die ich 3 Sterne vergebe. Den vierten gibt's für die Projektidee, das Video und die Asteroiden.
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am 20. März 2017
Ehrlich gesagt war ich nie ein Freund von Simon Rattle. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, Simon Rattle ist mir äusserst sympathisch, hat aus einem Provinzorchester in der englischen Pampa einen ansehnlichen Klangapparat geformt und selbst im fortgeschrittenen Alter stets einen jugendlichen Elan versprüht, der äusserst ansteckend wirkt. Meine Bemerkung ist rein musikalisch und natürlich rein subjektiv. Musikalisch wurde ich einfach nie warm mit ihm. Und ich habe es in etlichen Konzerten und CD's immer wieder versucht. Die vorliegende Einspielung der Planeten verdeutlicht diese Einschätzung einmal mehr für mich.

Es fängt schon mit der Dirigiertechnik an. Wie kann man zu so einer Gestik sanft spielen? Sie erinnert mich eher an einen Holzfäller, als an einen Dirigenten. Den Taktstock hält er dabei wie einen Stab zum Staffellauf. Mir persönlich gefällt die leichtfüssige Eleganz eines Lorin Maazels, der Swarowski-Schüler Abbado/Metha oder eines Herbert von Karajans tausend mal besser! Und das klangliche Resultat erst recht. Jedenfalls habe ich bei Rattle noch keinen weichen Einsatz einer Instrumentengruppe oder eine akzentlos durchgeatmete Phrase gehört. Natürlich stimmt das so in seiner Absolutheit nicht, aber die harten Einsätze vermiesen mir früher oder später jedes Hörerlebnis unter Sir Simon. Lassen Sie mich ein Beispiel anführen.

Hören Sie sich das Intro zur Venus an. Es geht hier um keine Struktur, nur um reinen Klang, der uns staunend aus dem Weltall erreichen soll. Aber schon das Horn zu Anfang setzt derart ruckartig ein, als würde der Hornist einen Sack Kartoffeln abladen. Die mystische Stimmung ist jetzt schon vorbei und braucht die rauh einsetzenden Celli ein paar Takte später gar nicht mehr, um sie vollends zu ruinieren. Es ist wirklich bemerkenswert, wie unsensibel Rattle hier zu Werke geht. Was ich mit diesem Beispiel versucht habe darzustellen, zieht sich durch die ganze Aufnahme durch und erstaunt immer wieder. Ein Vergleich zur Karajan-Aufnahme von 1981 mit dem gleichen Orchester zeigt, wie es anders ginge. Das Orchester wirkt hier wunderbar ausbalanciert, die Phrasen haben Zeit zu atmen und jeder Planet hat einen definierten Höhepunkt auf den zugearbeitet wird. Diesem Aspekt wird jedwege emotionale Spontanität untergeordnet.

Das meines Erachtens deutlichste Beispiel findet sich letztlich im Neptun, dem Mystiker. Das einsetzen des Chors hat in Rattles Einspielung überhaupt nichts mystisches. Als der Frauenchor endlich einsetzt, fiel mir fast die Fernbedienung aus der Hand, so erschrocken bin ich. Und auch danach dürfen die Damen in einer Lautstärke und Art singen, die auf einem "mystischen Planeten" nichts verloren haben. Ganz anders in der Karajan-Aufnahme: Auch nach gut dreissig Jahren muss ich ganz genau hinhören, um den Einsatz der Damen nicht zu verpassen, so unmerklich werden sie plötzlich Teil des wahrlich mystischen Klangs.

Wenn sich Rattle mit der traditionellen Literatur des besten deutschen Orchesters schwer tut, kann ich das bis zu einem gewissen Grad noch verstehen. Aber Holst ist immerhin sein Landsmann. Da hätte ich mehr Feingefühl erwartet, zumal er für diese Einspielung eines der Top 3 Orchester der Welt zur Verfügung hatte. Meiner Meinung nach eine verpasste Chance.
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am 24. April 2013
If you don't have it yet, I urge you to buy it.
The pieces are directed and executed with mastery.
The recording is with a decent quality for a CD.
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