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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
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am 3. Juni 2017
I was very impressed by the way the novel was transported to the screen. And this is Curt Jürgens at the hight of his acting.
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am 11. September 2017
Stefan Zweigs (floh vor den Nazis ins Exil und nahm sich mit seiner Frau das Leben) SCHACHNOVELLE wurde mit Curd Jürgens und Hans-Jörg Felmy verfilmt. Mit heutigen Sehgewohnheiten hat dieser Film nichts zu tun, aber er lohnt sich trotzdem, auch wenn man keine 1-1 Umsetzung des Buches erwarten darf.

Ein Anwalt schlägt einen Schachweltmeister, ohne vorher je eine Partie gespielt zu haben. In Rückblenden wird erzählt, wie es dazu kommen konnte. Es zeigt sich, dass aller "Erfolg" seinen Preis hat, wenn man gegen tropfende Wasserhähne und knarrende Schranktüren kämpfen muss!

Jürgens spielt den von den Nazis Inhaftierten wirklich sehenswert (was Einzelhaft aus einem Menschen machen kann), aber für mich spielt HJ Felmy hier großartig, da er das Böse auf subtile und charmante Art feinst darbietet! Ein Film ohne Action, Blut oder wilde Verfolgungsjagden. Dafür einer mit Schauspielkunst und bedrohlicher Kammerspiel-Atmosphäre!

"nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr zeit, als sich in offenem gegensatz zu seiner zeit zu befinden und laut zu sagen: nein!"
K. Tucholsky
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am 13. Juni 2016
Die Kenner von Stefan Zweigs "Schachnovelle" werden vielleicht etwas enttäuscht feststellen, dass sich der Film nur ans Grundgerüst der Novelle hält. Wobei man der Leidensgeschichte des Dr. B. - im Film mit vollständigen Namen, Dr. Werner von Basil genannt - über 80% der Filmhandlung widmet. Dabei wird eine Beziehungsdramatik der Primaballerina Irene Andreny (Claire Bloom) zu Gestapo-Mann Hans Berger (Hansjörg Felmy) und natürlich zum "Weltmann" Dr. von Basil (Curd Jürgens) eingebunden. Im Wien der Großdeutschen Zeit will die Gestapo von Dr. Basil die Aussage erzwingen, wo sich die von ihm außer Landes geschafften Kunstschätze befinden. Die seelischen und psychischen Veränderungen, die Dr. Basil während seines erzwungenen Aufenthalts in einem karg eingerichteten Hotelzimmer erleidet - ausgelöst durch die "Einsamkeit und das Nichts" (wie es Stefan Zweig so intensiv in seiner Novelle beschreibt) - werden von C. Jürgens beeindruckend verkörpert. Auch hier versucht sich Dr. B. durch Schachspiel mit im Kopf erfundenen Figuren dem enormen Druck, den ihn Gestapo-Mann Berger aussetzt, zu entziehen. Der tropfende Wasserhahn, die knarrende Schranktür, das mit gleichmäßigen, kleinen Quadraten vergitterte Fenster, dessen Schattenwurf ihm als Schachbrett dient, treiben ihn dabei in den Wahnsinn, der in der Vorhalle des Hotels seinen dramatischen Höhepunkt findet.

Die Konfrontation von Dr. B. und dem Schachweltmeister, Mirko Czentovic (Mario Adorf), auf dem Passagierschiff dienen im Film mehr oder weniger nur als kurzes, unterstützendes "Zwischenspiel" zur Film-Haupthandlung. Dass der Werdegang des Schachweltmeisters Czentovic mit keinem Wort, auch nicht mit kleinster Andeutung erwähnt wird, war für mich und ist wahrscheinlich auch für Nichtkenner der Novelle kaum von Belang. Die Schilderung Czentovics Entwicklung in der Novelle schien mir ohnehin stark überzogen und sehr unwahrscheinlich. Und den im Film schroffen, wortkargen, arroganten und hochnäsigen wirkenden Weltmeister Czentovic stellt Mario Adorf in dieser recht kurzen Rolle sehr glaubwürdig dar.
Bis auf einige Übereinstimmungen mit dem Roman:
- die Schachpartie einer Passagier-Allianz gegen Czentovic nach einer analogen Schachpartie beim Pistyaner Turnier 1922 zwischen dem russischen Schach-Großmeister Aljechin (dem späteren Weltmeister von 1927-1935, 1937-1946) und dem russisch-deutschen Schach-Großmeister Bogoljubow,
- das Eingreifen von Dr.B. in die Partie
- Gestapo-Verhör, um den Verbleib von Kunstschätzen aus Dr. B. herauszupressen,
- dem Stehlen des Schachbuchs "150 Meisterpartien" durch Dr. B.
- seinem verzweifelten Blindspiel im kargen Hotelzimmer,
- dem abschließenden Satz des Weltmeisters in der letzten Partie gegen Dr.B. auf dem Schiff:
"Für einen Dilettanten spielt er sehr gut",
wurde in der Haupthandlung zum größten Teil Wert darauf gelegt, die negativen Auswirkungen der Eingliederung Österreichs ins Großdeutsche Reich deutlich zu machen. Doch meines Erachtens leidet die Spannung des Films ein wenig darunter.

Zur DVD:
Bild - und Tonqualität für einen S/W-Film von 1960 recht gut. Durch das verwendete Filmformat (anamorph/vollflächiges Breitbild) kann der Film auf einen modernen Flachbildfernseher über den ganzen Bildschirm in guter Qualität wiedergegeben werden.
Extras, u.a.: Werbematerial zu Filmanzeigen von 1960, Biografien von C. Jürgens, M.Adorf, Hj. Felmy, St. Zweig.
Acht Werbetrailer zu Filmen, z.B.: "Der dritte Mann (1949)", "Des Teufels General (1955 mit C.Jürgens)".
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am 1. März 2016
Als der Film zu Ende war, habe ich mich gefragt, ob mir der Film gefallen hat oder nicht. Das Buch von Stefan Zweig habe ich gelesen und habe es in sehr guter Erinnerung. Aber der Film hat nach meiner Meinung nur bedingt mit dem Buch zu tun. Natürlich trifft Mario Adorf den tumben Fischersohn gut, der aus armen Verhältnissen durch das Schachspiel zu einigem Ruhm gekommen ist. In Beschreibung und Darstellung hat es Mario Adorf wieder toll gemacht. Auch Curd Jürgens brilliert in seiner Rolle als Verwalter von Kirchengütern, als gebildeter Gentleman und dann zunehmend mehr als gebrochener Mensch. Und bis zum Schachspiel auf dem Dampfer ist auch alles wie im Buch beschrieben. Doch dann mischt sich eine für mich schwer beschreibbare Atmosphäre ein, die ich im ersten Moment nicht richtig greifen konnte. So z.B. soll der Protagonist durch geistige Marter in der Isolation zerbrochen werden. Als das nicht gelingt, wird er anderen Methoden ausgesetzt. Welchen? Hier bricht die Handlung ab. Dann die Liaison dieser Dame zwischen dem herrlich blonden Möchtegern Nazi und Curd Jürgens - an was erinnerte mich diese etwas hölzerne, stellenweise ins Kitschige gehende Handlung? Richtig: an Raumschiff Enterprise. Der Blonde erinnerte mich irgendwie an James T.Kirk. Die Dame an eine seiner Weltraumbekanntschaften aus den 60`ern und die typisch geraffte Handlung mit all den vielen unlogischen Momenten, wenn auch stets charmant dargestellt. Und tatsächlich, wenn man sich die Filme von Gerd Oswald ansieht, dann eben auch Star Trek und manch andere Hollywoodschinken.
Der Film somit der Tiefe des Buches von Stefan Zweig besonders im zweiten Teil nicht gerecht. Und das ist schade, denn Curd Jürgens hätte es darstellen können.
Nun war ich aber vollends beruhigt, als ich den Klappentext las (in der Zweitausendeins-Edition!). Meine empfundene Kritik ist demnach wohl kein Einzelfall. Das Buch ist somit lohnenswert zum Lesen. Der Film gut für die Sammlung. Gesehen haben muss man ihn nicht.
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„Die Schachnovelle“ von Stefan Zweig ist das bekannteste und auch das letzte Werk des Autors. Das Buch erschien 1942 und entstand im brasilianischen Exil Zweigs. Die Rahmenhandlung spielt an Bord eines Passagierschiffs von New York nach Buenos Aires. Der Ich-Erzähler, dessen Name nie genannt wird, berichtet von einer Simultanpartie zwischen dem arroganten Weltschachmeister Mirko Czentovic und einer Gruppe von Hobbyschachspielern, angeführt von dem ehrgeizigen Millionär McConnor, der auch das Honorar gezahlt hat. Als die Partie schon verloren scheint, greift ein gewisser Dr. B. ein und man kann noch ein Remis gegen den Weltmeister herausholen.

Daraufhin schlägt McConnor eine neue Partie zwischen Czentovic und Dr. B. vor, doch dieser verlässt den „Kampfplatz“ ohne Zusage. In einem längeren Gespräch erfährt der Ich-Erzähler die bedrückende Biografie von Dr. B., der monatelang in Gestapo-Einzelhaft war und sich dort mit einem heimlich entwendeten Schachlehrbuch das Schachspiel beibrachte, um so dem Wahnsinnigwerden zu entgehen. Aber diese „Schachvergiftung“ endete in einem Nervenleiden, das schließlich zu seiner Entlassung führte.

Auf dem Passagierschiff kommt es zur gewünschten Auseinandersetzung zwischen Czentovic und Dr. B., der auch die erste Partie gewinnen kann. Als der Weltmeister in der Revanchepartie Dr. B. mit einer gemeinen Verzögerungstaktik reizt, tritt das Nervenleiden wieder zutage. Dr. B. bricht das Spiel abrupt ab und will nie mehr Schachfiguren anrühren.

Regisseur Gerd Oswald verfilmte die Zweig-Novelle 1960, wobei er die Handlung leicht veränderte, um den Film für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die Hauptrollen spielten Curd Jürgens (Dr. B. - Werner von Basil) und Mario Adorf (Mirko Czentovic). Auch andere Rollen waren mit bekannten Filmgesichtern besetzt, u.a. Hans-Jörg Felmy, Hans Söhnker oder Dietmar Schönherr. Die Literaturverfilmung liegt nun in der Reclam Edition vor, wobei die DVD noch einige Extras (Fotogalerie, Biografien, Trailer) bietet.

Fazit: Ein literarischer Klassiker in einem tollen filmischen Gewand, der immer aktuell ist und zur Lektüre des Originals anregt.
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am 6. August 2014
Man darf natürlich nicht zu viel erwarten, schließlich ist das ein s/w Film von 1960 !
Also keine Spezial Effekte und keine Schauspielerischen Höchstleistungen oder coole Sprüche.
Also eher nix für Jugendliche, da intellektuell noch nicht ausgereift.
Aber wem das Buch von Stefan Zweig gefallen hat, der sollte sich schon mal diesen Film ansehen.
Mir hat er gut gefallen, aber das ist gerade bei Filmen ja Geschmackssache.
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am 26. August 2003
Ich bin als Teenie Stefan-Zweig-Fan gewesen und habe die Schachnovelle verschlungen. Den Film habe ich erst viel später kennen gelernt- ich finde ihn total genial. Der Inhalt in Superkurzkonzentrat: Ein Rechtsanwalt (?), der von den Nazis mit Psychoterror gefoltert wurde, hat die Flucht auf das rettende Schiff geschafft. Während eines Schachspiels gegen einen reichlich arroganten Großmeister durchlebt er seine Haftzeit innerlich noch einmal- damals hatte er Schach spielen gelernt, sich Figunren aus Brot gebastelt, schließlich "im Kopf" gegen sich selbst gespielt, mit einem Fanatismus, der ihn bis zum Zusammenbruch trieb. Das Spiel war seine einzige Möglichkeit, sich geistig zu beschäftigen und nicht vor lauter Monotonie wahnsinnig zu werden.
Curd Jürgens spielt diesen Mann wirklich genial. Allein die Szene, in der er das Schachbuch stiehlt, in der Zelle wie ein Verhungernder auspackt und zunächst rasend enttäuscht ist, weil es kein "richtiges" Buch ist, das er erbeutet hat, das ist einfach toll.
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am 26. November 2012
I like this film, but I cannot find it with English subtitles. Does anyone know where I can get this film with English subtitles, please?
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am 7. Februar 2013
Grandios wiedergegebene Literatur. So dargebracht, kann "Schullektüre" zum Genussmittel werden. Einzigartig gespielt und sehr gut rüber gebracht, S. Zweig in Reinkultur.
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am 18. Mai 2014
Leider viel zu wenig im Fernsehen. Deshalb habe ich die Schachnovelle als DVD gekauft. Fesselndes Dokument mit zeitgeschichtlichem HIntergrund. Sehenswert für die Nicht-Stirb Langsam-Generation.
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