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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
6


am 13. Dezember 2010
Nach etwas Recherche habe ich aus verschiedenen Quellen unterschiedliche Originallängen des Films gefunden: 120 und 122 Minuten - auf jeden Fall kann eine Länge von 100 Minuten auf dieser DVD nur mit massiven Schnitten der Originalversion möglich sein, welche Sinn und Zusammenhänge des Films entstellen. Selbst die bei Amazon noch erhältliche Version auf VHS aus den 90er Jahren hat zumindest 107 Minuten Länge. Schade - in voller Länger gerne auch für den doppelten Preis, in derart verstümmelter Form ist es nicht mal das Porto wert! In 20 Jahren hat der Film dann wahrscheinlich nur noch 80 Minuten Spielzeit...

Nachtrag da es mehrere Kommentare zu dieser Rezension gab: Ursprünglich war der Film tatsächlich über 122 Minuten lang bei 24 Bildern/Sekunde. Auf DVD-Format bei 25 Bildern/Sekunde müsste der Film folglich ca. 118 Minuten lang sein. Das entspricht auch der Fassung die das Deutsche Historische Museum zeigt, der Film ist also in voller Länge erhalten und verfügbar, auf dieser DVD-Version wurde also fast ein Fünftel des ursprünglichen Films rausgeschnitten!

Hier wird die Filmlänge des Originals mit 119 Minuten angegeben: [...]
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am 4. April 2011
In historischen Dokumentationen konnte man immer wieder einmal kurze Szenen aus diesem Film sehen. Doch erst als Gesamtwerk erschließt sich einem die großartige schauspielerische Leistung der Darsteller, allen voran Emil Jannings. Ein äußerst ausdrucksstarkes Spiel, das bei ihm und den anderen Kolleginnen und Kollegen noch die Nähe der Stummfilmära ahnen läßt. Die Vielschichtigkeit des Charakters des sogen. "Soldatenkönigs" weiß er wunderbar zu zeigen.
Natürlich ist es eine Geschichtssicht aus dem damaligen Zeitgeist heraus, aber sind die heutigen Produktionen nicht ebenfalls alle "Kinder der Zeit" mit einem oft völlig übertriebenen Hang im Sinne der "political correctness"?
Wer sich mit guten Quellen dem Lebenslauf dieses extrem sparsamen, arbeitssamen, sehr friedliebenden (!) aber auch cholerischem Menschen und Monarchen zu nähern versucht, sollte nicht vergessen seinen Lieblingssitz Schloß Königswusterhausen zu besuchen. Die Bescheidenheit dieser Anlage, in der viele Szenen des Filmes angelegt sind, sagt mehr über ihn aus als viele Artikel. Seit dem Ende der DDR ist dieses Gebäude samt dem umliegenden Gelände wieder hervorragend instand gesetzt worden und den Mitarbeitern des heutigen Museums kann man nur eine große Liebe zum Objekt und Respekt vor der Person des Königs bescheinigen.
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am 18. September 2014
Ein Film mit überragenden Schauspielern. Kein Hollywood Pathos mit unrealen Dialogen.
Er zeigt die Geschichte sehr wahrheitsgetreu.
Würde den film sofort wieder kaufen.
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am 2. Dezember 2010
Bei diesem Film handelt es sich wohl um einen der besten Filme, die während des dritten Reiches entstanden sind. Das schwierige Verhältnis des Kronprinzen Friedrich zu seinem Vater wird historisch korrekt dargestellt, vor allem Emil Jannings glänzt in seiner Rolle als cholerischer Soldatenkönig und verleiht dem Film zuweilen auch eine gewisse Komik ( man denke an die Audienz mit dem Erbprinzen von Bayreuth ). Produktionszeitbedingtes Durchsickern weltanschaulicher Botschaften weist der Film kaum auf und macht ihn daher zu einem sehenswerten Klassiker für alle Freunde älterer Filme.
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am 8. September 2011
nur weil es bei Wikipedia steht!
Ich bitte um Verzeihung, daß dies hier keine richtige Rezension ist, aber ich muß das einfach loswerden.
Eigentlich hatte ich mir meine (positive!) Meinung über den Film schon lange gebildet, las dann aber die hiesigen Beiträge u.a. auch die Ansichten über vermutliche Schnitte im Film und die Kommentare auf Wikipedia.
Dort wird der Film regelrecht niedergemacht, ich war gleichermaßen überrascht wie enttäuscht, daß er geradezu als nazistischer Propagandastreifen mit Verherrlichung des Führerprinzips dargestellt wird.
Dieses Urteil ist so ungerecht, daß ich es kaum für möglich halte; das famose Schauspiel eines Emil Jannings, der dem "Soldatenkönig" z.T.eine überraschend sympatische Note verleit ist ein wirkliches Zeitdokument und hat mit der platten NS-Ideologie späterer Streifen nichts gemein!
Mir ist durchaus bewusst, daß man sich dem Preußentum mit
Sachverstand annähern sollte, aber wir sind vom Hurra-
Pratiotismus früherer Generationen heuer so weit weg, daß
wir die tatsächliche Leistung der frühen Filmemacher etwas
entspannter würdigen sollten!
Es scheint manchmal schon zu reichen, daß ein Film alt und
schwarz-weiß ist, um bei manchem Kritiker durchzufallen.
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am 14. Mai 2007
ich finde den Film klasse; die Schauspieler bringen den uralten Konflikt zwischen den Generation sehr anschaulich rüber. Wer in diesem Film nationalsozialistische Propaganda sieht, ist gewiss falsch.
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