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  • Django
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
57
3,9 von 5 Sternen
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am 23. Mai 2013
Es gibt nur eines was wichtig ist, dass man sterben muss (Zitat Django).

Kurz nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg, irgendwo an der Grenze zwischen Amerika und Mexiko. Eine nahezu verlassene Stadt, in der nur mehr der vom Wirt Nataniele (Angel Alvarez) geführte Saloon von einigen gestrandeten Bardamen bewohnt wird. Dieses triste Grenzgebiet wird von Ku-Klux-Klan-artigen Fanatikern unter Führung von Major Jackson (Eduardo Fajardo) und General Hugo Rodriguez (Jose Bodalo) mexikanischen Banditen beansprucht und terrorisiert. Django (Franco Nero), der einen Sarg hinter sich herzieht, kommt nun in diesen Ort. Rasch ist Major Jackson zur Stelle, da Django kurz zuvor einige seiner Leute erschossen hat, um mit ihm kurzen Prozess zu machen, "geredet worden ist schon viel zu viel, und das habe ich im Allgemeinen nicht gerne." Bei Django gerät er allerdings an den Falschen, denn der erschießt Jacksons Begleiter, lässt diesen aber am Leben. "Wie viele Männer hast du jetzt noch" ... "40" ... "dann bring nächstes Mal alle 40 mit, ich warte auf dich." Django hat mit Major Jackson noch eine Rechnung offen, will die Rache aber hinausziehen, denn davor hat er noch etwas zu erledigen...

Italo-Western Klassiker aus dem Jahr 1966 unter der Regie von Sergio Corbucci, der noch einige weitere Klassiker des Italo-Western geschaffen hat (Navajo Joe, Leichen Pflastern seinen Weg, Mercenario). Corbucci ist im Vergleich zu Leone oder Sollima der gewalttätigere und kompromisslosere Regisseur. Der Held, den Corbucci als Hommage an den Gittaristen Django Reinhardt so benannt hat, tötet etwa 60-70 Leute, ist amoralisch und von Rache und letztlich auch der Gier nach Gold getrieben. Der Film ist gewalttätig, düster und pessimistisch, aber bei weitem nicht so hoffnungslos wie Leichen pflastern seinen Weg.

Hat der Erfolg von Leones Für eine Handvoll Dollar den Italo-Western international erst zum Durchbruch verholfen, so hat Django sein Genre nachhaltig beeinflusst wie kein anderer Italo-Western zuvor. Ohne den Erfolg von Für eine Handvoll Dollar würde es vielleicht gar keinen Django geben, aber ohne Django wäre der Italo-Western vermutlich nicht so populär. Vor allem im deutschsprachigen Raum wurde daher vielen Italo-Western der Name Django in den Titel gedichtet um deren Chance bei Publikum und somit an der Kinokasse zu erhöhen. Django wurde sozusagen das Synonym für den Italo-Western schlechthin.

Es gibt mit dem 1987 gedrehten Djangos Rückkehr sogar eine "echte" Fortsetzung. Wieder mit Franco Nero, der diese Fortsetzung ursprünglich mit Corbucci drehen wollte, in der Hauptrolle, dessen Django hier auf wundersame Weise wieder über die volle Feinmotorik seiner Hände verfügt. Ein Musterbeispiel einer vollkommen entbehrlichen Fortsetzung, deutlich unter dem Genreniveau liegend.

Luis Bacalov liefert eine recht einprägsame Filmmusik.

Der Film ist ungekürzt. Der Ton der Blu-Ray ist in Ordnung. Das Bild der Blu-Ray wurde gegenüber bisherigen DVD Veröffentlichungen überarbeitet. Man hat Django noch nie in besserer Bildqualität gesehen!!

(Anmerkung 6.5.2014): In einigen späteren Rezensionen wird das Bild der Blu-Ray als dermaßen schlecht beurteilt, dass dies sogar zu 1-Stern Bewertungen führt. Meine Blu-Ray habe ich gleich nach Erscheinen gekauft. Das Bild ist sicher nicht Blu-Ray Referenz, weist aber keine Farbfehler auf und ist gegenüber früheren DVD Ausgaben die bisher beste Fassung.

Extras:
*Dokumentationen zu Django (tw. früher schon veröffentlicht)
*Interviews mit Franco Nero
*Trailer
*Wendecover

Resümee: Gewalttätiger, düsterer und pessimistischer Italo-Western Klassiker aus dem Jahr 1966 unter der Regie von Sergio Corbucci, der noch einige weitere Klassiker des Italo-Western geschaffen hat. Es ist ein höchst populärer und erfolgreicher Italo-Western, der Name Django mutierte sozusagen zum Synonym für das Genre schlechthin. Die Blu-Ray wurde gegenüber bisherigen DVD Veröffentlichungen überarbeitet. Man hat Django noch nie in besserer Bildqualität gesehen!
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2013
über den film brauchen wir nicht zu reden,ist kult aber die bildqualität
dieser bd ist schlichtweg eine derartige zumutung daß einem die augen
weh tun,die tonqualität ist top,ich rate jedem ab diese bd zu kaufen......
ps.der film bekommt 5 sterne von mir...............
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am 24. August 2014
Der Film

Im Grenzstreifen zwischen Mexiko und den noch jungen USA führen zwei rivalisierende Verbrecherarmeen einen unerbittlichen Kampf – die roten Kapuzenmänner von Major Jackson und die Rebellen von General Rodríguez. Eines Tages erscheint ein wortkarger, zerlumpter Revolverheld in der Gegend, der einen Sarg hinter sich herschleppt. Sein Name ist Django und er ist bereit, sich mit beiden Seiten anzulegen …

Kurzkritik:

"Der Klassiker unter den Spaghetti-Western mit Franco Nero als erbarmungslosen Rächer erscheint abgetastet vom lange verschollenen Original-Negativ erstmals auf Blu-ray!" heisst es in einer Pressenotiz von StudioCanal. Da kann man als Italo-Western Liebhaber nur "Hurra!" aus vollem Herzen schreien, denn Django verdient selbstverständlich eine ordentliche Veröffentlichung auf Blu-ray. Was soll man über den Film sonst noch schreiben was sowieso schon Jeder weiss? Vielleicht, dass Django auf dem dritten Platz von Quentin Tarantino's Top 20 favorite Spaghetti Westerns rangiert und Rang sechs der Essential Top 20 Films unserer Database belegt. Auch in meiner persönlichen Top 20 belegt Django rang sechs. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich den Streifen vor vielen Jahren auf irgendeinem Dritten im Nachtprogramm zum ersten Mal gesehen habe. Es war einer meiner ersten italienischen Western und ich wurde damals bereits vom Vorspann des Films, als Django seinen Sarg einen matschigen Hügel hinaufschleift während der Titelsong (gesungen von Rocky Roberts, im Original von Roberto Fia) ertönt, in seinen Bann gezogen. Auch der Rest des Films gefiel mir sehr, war er doch um so vieles gewaltätiger, blutiger, schmutziger und somit realistischer als die Winnetou Filme, die ich in meiner Kindheit verehrt hatte oder etwa die meisten US-Exemplare des Genres. Diese Tatsache bewegte mich dazu etwas tiefer in die Materie einzutauchen und bis heute hat mich das "Italo-Fieber" nicht losgelassen. Ich wette vielen anderen Spaghetti-Fans ging es ähnlich oder genauso. Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass Django ohne Frage zu den einflussreichsten Western überhaupt gehört und besonders in Deutschland einen wahren Hype hervorgerufen hat. Nicht umsonst existieren im deutschen Sprachraum unzählige Filme mit "Django" im Titel. Aber das ist ja auch nichts Neues...

Die BluRay

Das Bild wird uns in 1,66:1 1080/24p Full HD präsentiert und sieht wirklich klasse aus. An machen Stellen ist es ein wenig körnig (evtl. das gleiche Problem wie bei der Argent Blu-ray?) aber ansonsten klar, kontrastreich, farbenfroh und weitesgehend frei von Bildschäden. Allerdings kann man hier und da erkennen wo verstärkt restauriert werden musste. Die Restauration ist hier jedoch um Welten besser gelungen als z.B. noch bei der DVD Version von Kinowelt. Da kann man absolut nicht meckern, ich habe den Film noch nie in besserer Qualität gesehen. Beim Ton sind zwei Mono DTS-HD MA Spuren auf deutsch und italienisch vorhanden. Beide Spuren klingen sehr gut, wobei sich die italienische lediglich etwas kräftiger anhört. Möchte man den Film im Originalton genießen, so stehen deutsche Untertitel zur Verfügung, die sich meiner Meinung nach deutlicher am Original orientieren als bei der Kinowelt DVD. Da könnte ich allerdings auch falsch liegen!? [Edit: Habe das mal nachgeprüft und ich hatte recht. Die Untertitel sind nicht von der Kinowelt Version übernommen worden, was natürlich ein großes Plus darstellt.] Als Extras sind neben dem US-Trailer noch weitere Trailer sowie zwei Dokumentationen "Django - The One And Only" (ca. 14min) / "Franco Nero - Back In The Saddle" (ca. 6min) und ein Interview mit Franco Nero (ca. 3min) enthalten. Die beiden Dokus und das Interview sind mehr oder minder interessant ... aber das muss jeder selbst wissen.

Urteil

StudioCanal beschert uns eine sehr gelungene Blu-ray Veröffentlichung eines Films der in keiner Western-Sammlung fehlen darf. Wer Django in High Definition sehen möchte sollte hier auf jeden Fall zuschlagen. Django hat noch nie besser aussgesehen. Ganz klare Kaufempfehlung!
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am 23. März 2014
Über die dvd qualitätkann ich leider nichts sagen da ich kein fachmann bin. die italienische syncro hat mir gereicht. die qualität des filmes steht freilich außer frage. An und für sich bin ich voll und ganz zufrieden.
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am 7. September 2011
Die filmhistorische Bedeutung von Django liegt in der rauhen Darstellung von Gewalt.
Diese Fassung wurde jedoch so geschnitten, dass der Film überhaupt keinen Sinn mehr macht und seine Eigentümlichkeit völlig auf der Strecke bleibt.
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am 27. Februar 2014
Ich habe mir den Film angesehen und muss sagen ich bin sehr Überrascht. Zuvor habe ich vor ein paar Wochen das Remake von Quentin geguckt. Der Django mit Franco nero ist aber nicht zu vergleichen. Der Kerl ist echt nen Cooler Typ. Er hat strahlend blaue Augen und hat immer aber wirklich auch immer nen Spruch auf lager. Ein toller "älterer" Western.
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am 4. Oktober 2004
Sergio Corbucci inszenierte den ersten und wohl besten Film
der Django-Generation. Actiongeladen, brutal und nicht weniger
blutig als die anderen Django-Western.Doch dieser Film rettet sich durch gute Schauspieler und setzt sich von den anderen, unintellegenten Nachfolgern etwas ab.Nach gutem Vorbild wurde der Name DJANGO der eigentlich für einen guten Western stehen sollte ,oft für irgentwelche Ballerfilme missbraucht.Trotzdem gab es auch würdige Nachfolger(Für eine Hand voll Dollar,Leichen pflasterten seinen Weg)sodas Django für eine Italo-Western-Epoche sorgte mit guten und schlechten Vertretern.
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am 3. September 2008
wenn man von italo western spricht dann fallen einem sofort sergio leone`s dollar trilogie ein - und eben jener "django" aus dem jahre 1966 unter der regie von sergio corbucci.
diese vier - so wage ich mal zu behaupten - haben wohl das italowestern genre am nachhaltigsten definiert.

franco nero der damals erst 25 lenze jung war und auf alt geschminkt wurde um glaubwürdiger zu wirken mimt den einsamen - gebrochenen - von hass und rachsucht zerfressen revolverheld - eine zwiespältige figur die ganze westerngenerationen beeinflußt hat und unzählige nachahmer hervorbrachte ( siehe u. a. clint eastwood - wobei in diesem fall der begriff nachahmer keinen negativen touch haben sollte , aber es wurde eben auch viel schrott produziert der mit der eigentlichen figur django aber rein gar nichts mehr zu tun hatte )

der streifen geizt nicht mit schwarzem humor und brutalität - die westernstadt ist glaubwürdig - versumpft und dreckig - eine trostlose und wilde gegend - aber dennoch ein freies und schönes land in dem das gesetz des stärkeren zählt.
neben allem westernflair schlägt "django" auch eindeutig sozialkritische töne an - so laufen doch südstaatler mit klu klux klan ähnlichen masken in der gegend herum und außerdem verwendet corbucci in einigen szenen motive aus der hexenjagd und hexenverbrennung.
ein sreifen also der sich sehr vom amerikanischen western unterscheidet und für die damalige zeit unglaublich innovativ und brutal war.

filmhistorisch gesehen - ein meilenstein - der zu recht in`s "museum of modern art" aufgenommen wurde.

django rules !
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am 15. November 2009
Django(im Original:Cash)jagt die vier Killer seines Bruders und hat für jeden eine sehr eigenwillige Exekutions-
Methode. Origineller und spannender Film mit erlesener Besetzung bei den Schurken: Richard Conte("verdammte,heilige
Stadt/Gewalt rast durch die Stadt",1976), Adolfo Celi("Feuerball",1966), Enrico Maria Salerno("Bandidos",1968) und,
DER Knaller, Tomas Milian als psychopathischer Albino(!) mit der Synchronstimme von Harald Juhnke(!!).
Sollte man sein Eigen nennen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Januar 2009
Harter und erbarmungsloser Western, der bis heute nichts eingebüßt hat.

Der junge Franco Nero glänzt hier in seiner ersten wirklich großen Rolle und macht damit diesen Django zum besten, weil einzigen "richtigen" der Reihe.

Die Bilder sind durchaus brutal aber sind sehr gut dargestellt.
Zur Story selbst gibt es nichts zu sagen, die dürfte Leuten, die diesen Film kaufen schon bekannt sein. Ein paar mehr Extras hätte die Scheibe vielleicht vertragen. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, für den ich aber einen Stern abziehe, da ein so bekannter Western durchaus ordentlich Hintergrundinfos auf der Scheibe bieten sollte.

Immernoch schön anzusehen.
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