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Kundenrezensionen

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am 8. Oktober 2006
...dacht ich mir, als Score in meinem Musik-Magazin angegkündigt worden ist.

Die letzte live DVD ist ja gar nicht so lange her und vor allem war sie absolut genial und sehenswert. Sogar noch mehr als die Metropolis DVD zuvor.

Was soll das also, GELDMACHERREI???

Nein! Überhaupt nicht. Vieleher ist SCORE ein wahres Meisterwerk geworden und

übertriffte beide DVD-Vorgänger um längen.

Zum einen die tolle Song-Auswahl (Jippie endlich kein "Pull me under")und die

genialen Bilder natürlich. Das Non-plus-ultra ist allerdings das Orchestra, welches für insgesamt 5 Stücke (und über eine Stunde)zu hören und zu sehen ist. Es macht einfach fun der Interaktion Band/Orchestra zu folgen.

Doch was mich am meisten gefreut hat, und was sicherlich bei jedem Fan einen Endorphin-Schub verursacht, ist die einstündige Dokumentation.

Hier werden die einzelnen Etappen, von den frühen Stunden bis zur Gegenwart in Wort und Bild reproduziert. Jeder der Musiker gibt seine persönlichen Statements ab (jaaa auch Hobby-Mutist John Myung), auch ehemalige Mitglieder (leider jedoch nicht Kevin Moore).

Ein nennenswerter Kritikpunkt ist der hörbar angekratzte Gesang und das etwas lahme Stage-Acting. Aber das ist ja keine absolute Neuheit, die hohen Passagen liegen James LaBrie schon lange nicht mehr so sehr und das DT das Stage-Acting gewiss nicht erfunden haben, ist auch bekannt.

Als Bonus gibt es noch absolut sehens-, und hörenswerte Live-Tracks

Insgesamt, ein Pflichtkauf. Was will man mehr sagen.

Daran kommt kein DT-Fan vorbei. Hört meinet wegen das Rauchen auf, tankt einmal nur die Hälfte auf. Ganz egal..., aber kauft euch dieses Teil.
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am 4. September 2006
...nachdem ich gleich mal nach dem Konzert die Setlist in Erfahrung gebracht habe. " I walk beside you" oder "The answer lies within" gehören nämlich nicht zu meinen persönlichen Lieblingen, aber das ist Geschmackssache. Dafür sind mit "Another Won" und "Raise the knife" zwei bis dato unveröffentlichte songs dabei. Eigentlich schade, dass es die zwei nie auf ein reguläres Studioalbum geschafft haben, vor allem "Another Won" find ich wirklich klasse. Ziemlich 80er-Jahre mäßig (wen wundert's die Nummer ist 1985 entstanden), aber Respekt, mit 18 Jahren so was zu komponieren.

Zum Konzert: Gespielt wie immer bärenstark, es ist schon eine Herausforderung über 2 1/2 Stunden so präzise die Songs runterzuspielen. Was vielleicht ein bisschen schwächelt sind der dünne Schlagzeugsound und die etwas zu leise Leadgitarre.

Zum Orchester: Meiner Meinung nach machen es Dream Theater genau richtig: Anders als beim "Concerto for Group and Orchestra" (Deep Purple ODER Orchester), oder die unsägliche "S & M" (Metallica GEGEN Orchester) hat hier endlich einmal eine Synthese stattgefunden. Manche bekriteln, dass das Orchester zu leise ist, das finde ich nun nicht, das Orchester untermalt die einzelnen Stücke an den passenden Stellen durchaus passabel und man versucht nicht an härteren Passagen (The Test that stumped them all zum Beispiel) , das Orchester krampfhaft durch irgendwelche schrägen Arrangements einzubauen (Das ist vor allem das, was an der S & M so daneben ist).

Zur Intonation: Manch einem wird die Intonation der Hörner bei der Overture zu "Six degrees of inner turbulence" und bei "Vacant" nicht ganz sauber vorkommen. Ein Freund, der sich mit solchen Sachen wesentlich besser auskennt als ich, hat mir erklärt, dass ein Grund dafür sein kann, dass diese Instrumente "bauartbedingt" Probleme haben in Kreuztonarten zu spielen, da sie in B-Tonarten gestimmt sind. Wer also was daran auszusetzen hat: Liegt anscheinend nicht daran, dass dort inkompetente Musiker sitzen.

Ob irgendetwas fehlt: "A change of seasons" fehlt meiner Meinung nach nicht, ich kenn diese Referenznummer natürlich wie jeder anständige Fan in- und auswendig und ich kann mir zu diesem Werk einfach kein orchestrales Arrangement vorstellen. Was mir persönlich gefallen hätte, wäre "Finally free" gewesen, das hätt sich da schon eher angeboten, aber es sind auch so die richtigen Stücke, die sich für die Orchesterbegleitung anbieten ausgewählt worden.

Zuerst war ich skeptisch, aber die Herren haben es zum wiederholten Male geschafft, alle Bedenken in sämtliche Himmelsrichtungen zu zerstreuen. Deshalb doch wieder 5 Sterne und die uneingeschränkte Kaufempfehlung

.
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am 29. August 2006
Bei Dream Theater Veröffentlichungen wird so oft mit Superlativen um sich geschmissen, sodaß sich der geneigte Käufer gleichfalls nicht mehr orientieren kann.

Also für diejenigen, die schon viel _über_ DT gehört haben und noch nicht viel *von* DT: diese LIVE Triple-CD ist ein saumäßig guter Einstieg in das musikalische Schaffen der Band. Und zwar auch und gerade weil die eigentlich bekanntesten Stücke von DT bei den Aufnahmen nicht mit dabei sind. So bleibt noch viel Raum für Folgekäufe. Das enthaltene Material bietet einen wunderbaren Querschnitt durch das DT Programm, der Sound ist wirklich erstklassig und doch Live-authentisch und das Orchester setzt dem Ganzen noch ein weiteres i-Tüpfelchen auf. Dieses CD-Paket kann man kaufen, auch wenn man keine einzige andere DT-Scheibe sein eigen nennt.

Jetzt zu den DT-Fans: alles oben gesagte gilt natürlich auch hier, zudem finde ich, daß sie im Vergleich zu den anderen Live-Mitschnitten die ich so bisher gehört habe, auf dieser Aufnahme natürlicher, unverkrampfter (ohne sich deshalb irgendeine Note zu schenken) und authentischer denn je klingen und spielen. Außnahmslos alls Musiker präsentieren sich in Bestform, spielen traumwandlerisch zusammen und die Produktion ist klasse. Ganz Gelegentlich hat man vielleicht das Gefühl, daß die Grenze des produktionstechnisch Auflösbaren erreicht wird. Die Umsetzung mit Orcheseter klingt nicht aufgesetzt, sondern ebenfalls natürlich und ausgewogen. Und seicht ist die Produktion beileibe nicht ... zusätzlich locken zwei unveröffentlichte Stücke. Für Fans besteht also ebenfalls absolut kein Grund sich diese Jubiläumsscheiben nicht zuzulegen.

Fazit: Dream Theater in absoluter Bestform, 5 Sterne mit Zuckerhut.
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am 5. September 2006
Ich möchte hier nicht noch einmal eine "Komplett"-Rezension schreiben, sondern nur ein paar Ergänzungen zu meinen Vorrednern.

Positiv fällt ins Gewicht, dass der oft gescholtene James LaBrie trotz seiner Erkrankung zwei Wochen vor Aufnahme dieses Konzerts hier sein bestes Live-Album vorlegt. Bei den beiden Vorgänger-Live-Album war mir seine Intonation oft genug Stein des Anstoßes - man sieht also: er kann es doch!

Zum Thema Orchester: Verglichen mit anderen "Rock meets Classics"-Alben (Metallica, Deep Purple, Yes, und ja, auch die Scorpions) fällt auf, dass das Orchester wesentlich mehr Eigenständigkeit innerhalb der Arrangements hat. Beispiel: Die gesamten ersten Minuten von "Six Degrees..." Ein großes Lob also für den Arrangeur! Das Orchester ist nicht nur ein aufwändiger Keyboard-Ersatz!

ABER: Bei keiner der genannten Bands (auch die Scorpions eingeschlossen, obwohl hier natürlich das Songmaterial um Klassen schlechter ist...) spielt das Orchester dermaßen laienhaft, unpräzise und mit grauenhafter Intonation wie hier.

Fazit: Ein gutes Gesamtkonzept wird durch ein schlechtes Orchester zerstört. Gerade wenn man bedenkt, dass das Konzert ja ein einmaliges Ereignis war, verstehe ich nicht, dass Dream Theater sich nicht ein echtes Profi-Orchester leisten konnten, sondern auf diese grauenhaft gecastete Truppe zurückgriffen.

Über die enorme Leistung der DT-Musiker muss man keine Worte verlieren. Vielleicht sollte man aber das nächste Live-Album nicht vor der Aufnahme bereits als Veröffentlichung ankündigen, da ich mir sicher bin, dass auch bei Petrucci und Portnoy die Unzufriedenheit mit diesem Orchester überwiegt...
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am 25. August 2006
Die 2005/2006er "20th Anniversary World Tour" war nicht nur eine Jubiläumstour, sondern auch ein kleines bischen eine "Octavarium-Tour". Nimmt man alle Songs dieses Dreierpacks zusammen, so kommen allein die "Octavarium-Songs" auf eine Spieldauer von knapp 55 Minuten. Die aktuelle Studio-CD bekommt somit den Löwenanteil dieses neuen Live-Outputs der 5 Amerikaner. Neu ist (zumindest für Dream Theater), dass die Band auf der zweiten und dritten CD vom "Octavarium Orchestra" unterstützt wird. Dazu später mehr.

CD 1 beginnt (von Band) mit den letzten Tönen des Überalbums "Scene from a Memory" bevor die Keyboards und Drums den ersten Song "The Root of all Evil" einläuten. Der Opener des Octavarium Albums" funktioniert ziemlich gut. Es geht nach vorn und jeder Musiker darf bereits jetzt zeigen, dass man einen klasse Abend vor heimischer Kulisse erwischt hat. Weiter geht es mit "I walk beside you". Ebenfalls vom "Octavarium Album", darf der beseelte Fan bereits jetzt durchatmen (oder mitklatschen......!!??).

Ab jetzt gehen die 5 in chronologischer Reihenfolge vor. Es geht weiter mit "Another Won", einem Stück aus der "MAJESTY-Phase". Dies Stück ist der erste Höhepunkt dieser CD. Dream Theater wie die Fans sie lieben. Mal hart, dann melodiös, abwechslungsreich und ein bischen virtuos.......klasse! "Afterlife" von "When Dream and Day unite" führt sich nahtlos ein. Für mich besonders klasse, endlich haben sie "Under a Glass Moon" wieder live im Programm. Der Song vom "Images and Words" Album hat mich schon immer begeistert. Das anschliessende "Innocence Faded" vom "Awake" Album gehört für mich nicht zu den Überfliegern. Aus der "Falling into Infinity" Phase schafft es mit "Raise the Knife" ein Song auf diese CD, der es seinerzeit nicht auf das o.g. Studioalbum geschafft hat. Der Song ist okay, zumal es die guten Songs von "Falling into Infinity" eh schon live gibt. Gute Wahl.

CD 1 wird abgeschlossen mit "The Spirit carries on". Einer Ballade von "Scene from a Memory".

CD 2. Ab jetzt wird die Band vom "Octavarium Orchestra" unterstützt. Gleich zu Beginn gibt es das volle orchestrale Programm. "Six Degrees of inner Turbulence" in seiner epischen Länge von 41:22 Min. Ein von Kritikern oft belächelter Song, entfaltet hier sein gesamtes Potenzial. Mir gefällt es bis jetzt und ich freu mich auf MEHR. "Vacant" ein kurzer Song from "Train of Thought" Album fällt nicht weiter ins Gewicht. Der für mich am wenigsten überzeugende Song from "Octavarium" Album "The Answer lies within" wird durch orchestrale Unterstützung erheblich aufgewertet. So gefällt auch mir der Song. Beim anschliessenden "Sacrificed Sons" muss das Orchester gewaltig Gas geben, um von den 5 Hauptakteuren nicht weggespült zu werden. Das gelingt und CD 2 ins beendet.

CD 3 besteht aus lediglich 2 Songs. "Octavarium" und "Metropolis" (der Zusatz Pt 1 wird hier weggelassen). Dream Theater und Orchester geben hier noch einmal alles und zeigen, dass ihr Zusammenspiel besser funktioniert als beispielsweise bei ihren Kollegen von DEEP PURPLE oder gar METALLICA.

Fazit: Ein klasse Album, mit Songs die nicht immer in der ersten Reihe stehen. Ein Orchester, das dem Ganzen am Abschlussabend ihrer Tour einen eigenen Rahmen verleiht und mit "Another won" einen weiteren überraschenden Höhepunkt im bisherigen Live-Schaffen der Übermusiker. Klasse und Kaufen!!
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am 11. August 2006
Jetzt haben sie es geschafft. Mit diesem Konzert stehen Dream Theater alleine auf dem Thron des Rockolymp.

Dieses Konzert kann kaum übertroffen werden. Diese CD bestehend aus drei CDs mit einer Spielzeit von mehr als 2,5 Stunden zeigt, dass an DT keine Band mehr vorbeikommt.

Portnoy & Co führen hier auch vor, dass ein Orchester perfekt in Proggresiv-Rock integriert werden kann und dass S&M von Metallica z.B. ein musikalischer Witz bisher war.

Klasse für DT-Fans ist, dass nicht wieder nur die bekannten Klassiker live gespielt werden, sondern viele eher 'unbekannte' Perlen.

Das führt dann dazu, dass Score auch für einen Besitzer aller Platten des Traumtheaters hier ein absolutes Muss veröffentlicht wurde.

Man sollte aber nicht verheimlichen, dass diese CD auch als DVD erscheint und für Freunde der visuellen Welt die DVD eine Alternative sein kann. Die Qualität des Sounds ist nämlich vergleichbar hoch.
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am 7. August 2013
Eines muss man den New Yorker Genre-Kings ja lassen - WENN sie etwas machen, dann machen sie es richtig. Ihr fünftes Livealbum ("Live At Budokan" habe ich noch gar nicht, fällt mir in dem Zusammenhang auf....) ist auch gleichzeitig ihr bestes und nebenbei eines der überragendsten Live-Tonkonserven, die mir bis dato in die Gehörgänge geflossen sind.

Zu ihrem 20jährigen Jubiläum ließ man sich nicht lumpen und karrte ein Orchester an, das, man höre und staune, auch wirklich und wahrhaftig echt spielte. Ist bei New Yorker Combos ja nicht unbedingt gang und gäbe...

Auf 3 CDs resp. 1 DVD gibt es zwar "nur" 14 Songs zu hören, diese haben es aber mehr als in sich. Die ersten acht werden noch in "normaler" Bandbesetzung gezockt und neben der für Fans schlichtweg grandiosen Songauswahl, die sich primär auf Songs konzentriert, die man noch nie oder lange nicht mehr gespielt hat ("Another Won", "Afterlife", "Under A Glass Moon", "Innocence Faded", "Raise The Knife" u.a.) fällt vor allen Dingen ein Herr wunderbar positiv aus der Rolle: Mister James LaBrie.

Jahrelang der klare "Schwachpunkt" der Band (bei vier übermenschlichen Musikern fällt es halt auf, wenn seit Jahren ein Frontmann auf der Bühne steht, der gerne auch mal die Töne versemmelt) singt LaBrie hier wirklich fehlerfrei und trifft erstaunlicherweise sogar die hohen Töne. Kein Krcähzen, nichts wirkt hier angestrengt. Das schreit natürlich förmlich nach priesterlicher Überarbeitungskunst - anscheinend wurde aber darauf wirklich verzichtet und LaBrie hat die Form der 93er/94-Tourneen wieder erlangt. Gut so!

Ab dem überragenden Titeltrack der 2002er-Platte "Six Degrees Of Inner Turbulence" sitzt dann auch das Orchester mit auf der Bühne und sorgt besonders auf dem 5.1 - Mix der DVD für meterdicke Gänsehaut. Es ist wirklich der Wahn, für welche zusätzlichen Tiefen diese klassische Erweiterung des DT-Sounds sorgt. Man merkt den fünf Musikern auch förmlich an, wie sie selber ihre Musik genießen. Macht Spaß, das zu hören und zu sehen!
Auch die beiden anderen Longtracks "Octavarium" und der Bandclassix "Metropolis" erfuhren (neben "Vacant", "The Answer Lies Within" und "Sacrificed Sons") klassische Weihen und begeistern durch die Bank mit greifbarer Spielfreude und mächtigen Spannungsbögen. Alleine der Beginn von "Octavarium" rechtfertigt den Kauf dieses Livesets.

Fazit: "Score" ist ein Meilenstein und qualitativ ohne Zweifel auf einer Stufe mit "Decade Of Aggression", "Live S***", "Beast Over Hammersmith", "Still Life" oder "Live Devastation".
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am 30. August 2006
Mit einer 3-fach Live-CD und einer Doppel-DVD begeht die Gruppe um Schlagzeug-Oktopus Mike Portnoy ihren 20. Geburtstag. Aufgezeichnet vor 7000 Fans in der berühmten "Radio City Music Hall" in ihrer Heimatstadt New York bietet die CD und die DVD ein 160-minütiges Konzert bei dem sowohl Alt-Eingesessene als auch Neu-DT Fans auf ihre Kosten kommen.

Oktavarium, die letzte CD der New Yorker, bietet den Auftakt mit den Stücken "The Root of all Evil" und "I walk beside you" bevor es per Zeitmaschine ins Jahr 1985 zurückgeht und mit "Afterlife" die Anfänge der Band dokumentiert werden. Ein weiteres Highlight sind die 2 unveröffentlichten Songs "Raise the Knife" und "Another Won", Recycling ist eben momentan in.

"Under A Glass Moon", "Innocence Faded" und das grandiose "The Spirit Carries On" von "Metropolis 2000" runden den "orchesterlosen" Teil ab.

Dann aber geht's richtig los : Das Oktavarium-Orchester spielt das Intro zu "6 Degrees of Inner Turbulence", den Musikern wird der "Szenenapplaus" bei verschiedenen Passagen komisch vorgekommen sein, aber sobald die Band einsteigt ist Gänsehaut pur angesagt und die Halle tobt.

Präzise wie ein Uhrwerk wird der Monster-Track von fast 40 Minuten dargeboten, die Eingespieltheit von Gruppe und Orchester ist einfach unglaublich. Normalerweise muss die Band Rücksicht auf das Orchester nehmen, von wegen Timing und Lautstärke, aber beide Teile sind so präzise und eingespielt dass das Ganze einfach perfekt klingt.

"Vacant", "The Answer Lies Within" und "Sacrificed Sons" folgen, dann kommt "Octavarium", ein weiteres Highlight des Konzerts, bei dem das Orchester zur vollen Geltung kommt.

Den Höhepunkt bietet aber ohne Zweifel "Metropolis" - bei diesem Song läuft es einem einfach eiskalt den Rücken hinunter, es scheint, das Orchester haucht dem Song neues Leben ein, der Song lebt auf und es ist als wäre er extra für diesen Abend und das Orchester komponiert worden.

Fazit - Dream Theater haben sich mit dieser Veröffentlichung ein Denkmal gesetzt, die Aufnahme in den Rock-Olymp ist garantiert.
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am 4. Oktober 2006
Wer die Faszination von DT erkunden will sollte sie live sehen oder aber diese CDs/DVDs kaufen. Die Quintessenz von 20 Jahren DT. Das Genörgele am Orchester ist nicht berechtigt, das Arrangement der DT Musik auf Orchester und die Instrumente umzusetzen ist schwierig und in diesem Falle sehr gut gelungen. Natürlich klingt das etwas anders als aus den Keys von Rudess. Der Vergleich Rock meets Classic entfällt hier auch, da viele DT Stücke ja fast klassischen Kompositionen entsprechen. Der Grundstein zur Zusammenarbeit mit dem Orchester wurde ja bei Octavarium bereits gelegt. Mike Portnoy war vom Ergebniss begeistert, ich bin es auch.
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am 28. November 2006
Mit ihrer nun mehr 5. Livealbum CD(Live @ the Marquee,Once in a livetime,Live Scenes from New York,Live @ Budokan) hätte man vielleicht auch nicht mehr viel erwartet denn man hat bisher alles von ihnen Live gehört!....oder?!....nein hat man nich ausser das man noch keine Live darbietungen der neuen Songs gehört hat, bekommt man hier auch songs zu hören die bisher noch auf keinem Livealbum enthalten waren so z.b. "Innocence Faded" das wohl eins der HIGHLIGHts dieser Cd's sind aber auch die B-Seiten Tracks wie "Raise the Knife" von den "falling into Infinity" Sessions ist eins für das man sein geld gut anlegt aber auch das länst oder fast schon verschollene "Another Won" das noch aus der "MAjesty" zeit stammt zwischen 1985-1986 macht den kauf sicher um einiges leichter denn so bekommt man noch "NIE" gehörtes material zu hören.Aber um der sache noch den Stempel aufzudrücken hat man das Octavarium Orchester mit auf die Bühne gezerrt und mit ihnen die ganze 2.Cd des "Six Degrees of inner Turbulence" Albums durch zu spielen und als gewaltigen abschluss auch noch das epische Octavarium" das für mich ja eh eins der besten Stücke ist aus ihrer nun mehr 20Jährigen Geschichte.Zudem gibt es von jedem Album ein Song also kommt man eigentlich als Fan nich wirklich zu kurz denn da findet jeder seinen favoriten des jeweiligen Albums.

Fazit:Passend zu Jubiläum haben sich die Jungs zwar kein Offenbarung an ihre Fans abgeliefert denn dies ja nun auch schon das nun mehr 5.Livealbum! Aber dafür ist es anders als die anderen und allemal eher wert gekauft zu werden auch wenn die Set-List Schwächer aussieht als auf den anderen Liveplatten jedoch wird man wenigstens nicht immer mit den gleichen songs abgezogen und dafür schon mal ein großes Lob an die Jungs!Also ich kann nur sagen KAUFEN!
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