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am 16. Juli 2005
Wer die späten JAPAN mag, muß auch dieses Album verehren, stellt es doch einen (DEN ?) Wendepunkt JAPAN's dar, weg vom gehypten Glamrock, hin zur individuellen Ausdruckskraft der Band (man begann,die Fäden der "Marionette JAPAN" zu zerschneiden). Man wurde erwachsen, schwamm sich endlich frei.
Natürlich sind auch hier noch die rockigen Elemente vorhanden (Quiet life, Fall in love with me, Halloween, Alien), aber introvertiertes, melancholisches Material (Despair, In vogue, Other side of life) gab schon die Richtung an, die alsbald folgen sollte.
Natürlich hat man knapp 25 Jahre danach gut reden :)
Das Album ist jedenfalls ein New Wave-Juwel der frühen 80er und an Mick Karns unglaublichem Bass-Spiel kann ich mich sowieso nicht satt hören ;)

Normalerweise würde ich lockere 5 Sterne vergeben, aber ich kann es nicht verstehen, wieso man nicht die 24Bit-Aufnahme der japanischen (limitierten) Ausgabe herangezogen hat. Die klingt nämlich um Klassen(!!) besser.
Naja, dafür gibz hier Bonus-Material, welches auf der jap. Lim. Ed. fehlt. Kleiner Trost.
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"Quite Life" von 1979 war/ist das dritte Album von "Japan" und der "Strich durch die Rechnung" für alle Fans und Kritiker, die glaubten nach den ersten beiden Alben die Richtung der Band "verstanden" zu haben. Wie viele Musiker in jenen Tagen, Ende der 70ziger, zeigten sich auch "Japan" vom eigentliche genrefremden Musikstil "Disco" fasziniert und ließen dieses Album vom Schweizer Producer Superstar Giorgio Moroder produzieren, der sich u.a. für die mega Erfolge von "Donna Summer" (RIP) verantwortlich zeigte. Das Ergebnis war eine eisige, ästhetische "Artschool- Disco- Variante", der alles unmittelbar Emotionale ebenso fehlte wie die "Schmuddel-Coolness" der zwei Vorgänger Alben. Das nahezu anoyme, hyperdisziplinierte Interplay der Band, Mick Karns(RIP) exorbitantes Baßspiel und Sylvians "wichtigtuerischer" Gesang, der alle Provokanz zugunsten eines eitlen im Stakkato flatterenden Vibrato abgelegt hatte, sorgten für zahlreiche Unfreundlichkeiten seitens der heimischen/englischen Presse : "Sie schrieben, das bei unseren Konzerten außer dem Gesang alles vom Band käme und wie furchtbar David aussehe- aber kein Wort über Gesang und Texte". Mick Karn "Quiet Life" war ein erster zaghafter Selbstfindungsversuch . Viel was ich für die ersten Platten schrieb, sollte viel mehr Seele haben, aber das ging nicht. Es war das falsche Material für die Band und als meine Stimme auf dem ersten Album hörte mochte ich sie überhaupt nicht. "Quiet Life" versuchte ich einen deutlichen Schnitt, aber das war immer noch nicht ich, meine Stimme, mein Körper. Mental war ich ein Wrack. Ich war eine Fassade und ich bemerkte, das ich auch die Musik selbst dafür mißbrauchte. Das mußte aufhören.Als ich anfing auf dem Klavier zu komponieren änderte sich alles". David Sylvian
"Quiet Life" vermittelt eine Stimmung als wären "David Bowie", "Brian Ferry", "Gerogie Moroder" und die "Talking Heads" ein paar wochen in einen Punk-Laden eingesperrt worden und hätten aus lauter Langweile angefangen zu jammen. Die dominante Bass Abmischung suggeriert vermeintliches Wohlbehagen und Ungezwungenheit wie bei den "Talking Heads" deren "Air" für "Fall in Love With Me" hätte Pate stehen können. Die damals typischen Bowie Elemente von "Low" und "Heroes" sind sowohl beim Synttesizerspiel wie auch beim Saxophon präsent, etwa bei der diffusen Stimmung von "Despair". "In Vogue" mit vorsichtigem Streichereinsatz und die Cover Version von Lou Reeds (RIP) "Velvet Underground" "All Tomorrow`s Parties" wirkt wie "Velver Underground" auf Valium. Das sehr bassbetonte "Alien" ,in dem die frühere Funky-Note von "Japan" wieder durchbricht oder das elegische "The Other Side of Life" ein gelungenes Experiment mit Orchester bildet den Abschluß des regulären Albums. Die Bonustrcks der remastered/enhanced Ausgaben sind die 7 und 12 inch Versionen von "All Tomorrow`s Parties", die Single 7 inch version von "Quiet Life" und die Single B Seite "A Foreign Place."
(Q : "Intro" März 1999 Japan Retroskeptive Teil 1 Rolf Jäger und "Sounds" 1979 Ingeborg Schober)
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