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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 2. August 2007
Die fiktiv angereicherte Biographie des genialen schizophrenen Mathematikers John Nash. Oscarprämiert. Mehr wusste ich nicht über den Film; ich hatte keine Inhaltsangaben gelesen, keine Rezensionen und auch kein Making-of gesehen. Glücklicherweise.
Man lernt den Studenten John kennen, er ist anders als seine Kommilitonen: Eigenbrötlerisch, stur, hochbegabt, kontaktscheu mit autistischen Zügen. Dass sich das Militär für ihn interessiert, verwundert nicht; es ist die Zeit des Kalten Krieges, Amerika fühlt sich von Russland bedroht und braucht geniale Köpfe wie John Nash, der die Bedrohung am eigenen Leib spürt und immer panischer reagiert, bis man ihn in die Psychiatrie einliefert.
In der Person des behandelnden Arztes Dr. Rosen offenbart sich das Spiel mit dem Zweifel, das der Regisseur mit dem unbedarften Zuschauer treibt. Ist Dr. Rosen wirklich der gutmeinende Arzt, der John mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln von seiner seelisch-geistigen Krankheit befreien will? Oder ist er der Wolf im Schafspelz, der John nichts von dem glaubt, was auch der Zuschauer mit eigenen Augen gesehen hat? Mitleid hat man mit Johns Ehefrau, die sich im gleichen Zwiespalt befindet wie der Zuschauer.
Man fühlt zunächst Erleichterung, als der Kontaktmann der Spionageabwehr wieder auftaucht: Endlich die Rehabilitation.
Es ist erstklassig gemacht, wie der Regisseur den Zuschauer auf Nashs Wahrnehmungsebene einschwört. Man sieht dieselben Bilder wie Nash, ebenso weiß man im weiteren Verlauf des Films, dass sie nicht real sind, aber sie sind doch da, das Auge kann doch nicht betrügen. Man bekommt eine Ahnung, in welch bedrohlicher Wirklichkeit der schizophrene Mann lebt, und dass es fast unmöglich ist, eine Grenze zu ziehen zwischen realen und irrealen Bildern. Als Zuschauer möchte man ihn bitten, die Irrealen nicht anzusehen - dabei sieht man sie selbst.
Neben der Arbeit des Regisseurs ist auch Russell Crowes schauspielerisches Leistung zu bewundern, der vom jungen Studenten bis zum alten Mann, vom leicht Verhaltensgestörten bis zum Schwerkranken die Vielfältigkeit des fiktiven Charakters John Nash beherrscht.
(Mit dieser Rezension habe ich lediglich den Film betrachtet ohne seinen Bezug zum wahren Leben des John Nash oder den tatsächlichen Symptomen der Schizophrenie. Das der Film auf diesem Hintergrund anders beurteilt werden müsste, liegt auf der Hand.)
11 Kommentar| 97 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. November 2007
Wer in die Thematik dieses Films wirklich eintauchen will, dem sei geraten sich ihn möglichst ohne Vorwissen anzusehen. Im Grunde würde schon die Kenntnis über das Genre den Effekt schwächen, der sich irgendwann mitten im Film einstellen wird.
Verraten werden sollte nur soviel: Freuen Sie sich auf einen absolut überzeugenden Russel Crowe in der Rolle des genialen Mathematikers John F. Nash, auf durchdachte Dialoge, packende Szenen und ein perfektes Timing. Regisseur Ron Howard schafft es ein für Außenstehende kaum verständliches Thema begreiflich, ja sogar fühlbar zu machen. Der Film ist sensibel aber nicht pathetisch. Er ist spannend aber nicht reißerisch. Vor Allem aber ist er glaubwürdig. "A beautiful Mind" hat jeden Oscar verdient.
11 Kommentar| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. August 2006
---A Beautiful Mind---

2001 brachte Ron Howard in Zusammenarbeit mit Russel Crowe und Jenifer Connelly die Verfilmung des mit dem Nobelpreis ausgezeichneten weltberühmten Mathematikers und Wissenschaftler John Nash auf die Leinwand.

Plot:

John Nash (Russel Crowe), ein hochbegabter Mathematiker, erhält in den Jahren der Zeit der Kommunistnverfolgung in den USA ein Stipendium an einer berühmten Universität. Um wissenschaftlich aufzusteigen, muss er ein Thema finden und darüber einer Arbeit schreiben, die es ihm ermöglicht, in die Dienste der Fakultät einzutreten. Bald hat er sein Thema gefunden. Sein sonstiges (Privat-)Leben hält er klein; er mag nicht die Gesellschaft von Menschen und die Gesellschaft scheint aus seiner Sicht ihn auch nicht zu mögen.

Während seiner Zeit an der Universität macht er Bekanntschaft mit seinen Zimmerkollegen Charles; beide freunden sich an. In den folgenden Jahren als Wissenschaftler im Dienste der USA lernt er bei seinen ungeliebten Vorlesungen an der Universität seine künftige Frau, die junge Alicia, kennen. Alicia (J. Connelly) ist über Johns Wesen, seinen Charakter fasziniert. In den kommenden Jahren wird John Vater. Seine Tätigkeit als Wissenschaftler und Dozent wird indes begleitet von Merkwürdigen Personen, die in beobachten. Eines Abends wird er von einem Unbekekannten, der sich John als Parcher (Ed Harris) ausgibt, in eine geheime staatliche Einrichtung verbracht. Dort werden an Nash körperliche Untersuchungen vorgenommen, mithin erhält er an seinen Unterarm ein radioaktiven Zahlencode, der sich von Zeit zu Zeit zahlenmäßig verändert; mit ihm soll John Zutritt zu einem geheimen Briefkasten bekommen. Enige in Uniformen gekleidete Männer erteilen ihm den Auftrag umfangreiche Zahlencodes zu knacken. Augenscheinlich scheinen es kriegswichitige Informationen für das Verteidigungsministerium zu sein. John wird in die Dienste seines Staates gestellt. Seine regukläre Arbeit aber wird von dieser Tätigkeit immer mehr beeinträchtigt. Er glaubt sogar, verfolgt zu werden. Als Alicia Johns Handeln nachgeht, stellt sie fest, dass der Briefkasten, in den John die Briefe steckt, nie geleert worden ist. Sie konfrontiert in damit und gibt an, daß er sich das alles nur einbilde. John stellt sich quer und kann ihren Vorwurf nicht glauben, sieht er doch fast jeden Tag Parcher.

Alicia aber hat um die Gesundgeit und die Psyche ihres Mannes Bedenken, sie unterrichtet den renomierten Psychiater Dr. Rosen (Christopher Plummer). Die Diagnose steht fest: Nash leidet an Schizophrenie, er bildet sich Parcher nur ein. Gegen seinen erkennbaren Willen wird John in der Klinik eingeliefert, er wird wochenlang mit Schocktherapien und Medikamenten behandelt. Sein Zustand wird besser. Doch vom inneren Impetus angetrieben, setzt John heimlich die Medikamente ab. Er erhält daraufhin wieder Kontakt mit Parcher. Von seinem Zuszand beeinflusst, glaubt er, in einer Gartenlaube auf seinem Grundstück eine Zentrale der geheimen Vereinigung, für die er arbeitet, entdeckt zu haben. Parcher droht John zu erschiessen, wenn er flüchtet und seine Tätigkeit einstellt. Als durch Johns Unaufmerksamkeit beinahe sien Sohn in der Badewanne ertrunken wäre, zieht Alicia einen Schlussstrich, entweder er begibt sich wieder in die KLinik, oder sie und ihr Kind trennen sich von John. Im letzten Augenblick bekommt JOhn die Einsicht, dass es Parcher und Charles nicht gibt - sie werden nicht älter, sie sehen immer gleich aus. Beide erklären sich bereit, gemeinsam in den Kampf mit seiner Krankheit zu gehen.

In den kommenden Jahren ändert sich fast alles. Johns ehemalige Kollgen sind berühmte Forscher, Wirtschaftsbosse und Anwälte geworden. Im hohen Alter macht sich John wieder an seine Ausgangsforschungen, er nimmt sich eine Ecke in der Unibibliothek und hält dort kleine Vorlesungen. Eines aber, mit dem er nie gerechnet hätte, ist eingetreten. John erhält Besuch von einem Gesandten des Nobelpreis-Komitees - er wurde für den Nobelpreis nominiert.

Ein Problem aber stellt sich in diesem Kontext: wird Nash auf der Feier/Laudatio wieder einen Schizophrenieanfall bekommen? Mit entschlossenheit stellt sich Nash seinen ungebetenen Geistern...

Facit:

Mit Abstand von vielen anderen Produktionen ist A Beautiful Mind von 2001 die beste Biographie. Einfühlsam und mit hoher schauspielerischer Qualität wird der Film umgesetzt.

Von besonderer herausragender qualität ist die Filmmusik von James Horner.

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am 24. Februar 2017
Ich kannte den Film nicht und habe ihn für den Unterricht angesehen da wir psychische Erkrankungen durchnahmen
Der Film zeigt eindrucksvoll was bei einer Schizophrenie passiert.
Tolle Schauspieler.
Alle die im sozialen Bereich der Altenpflege oder Betreuung arbeiten sollten den ansehen (und nicht nur die).
Klasse
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am 20. Februar 2007
Dass Genie und Wahnsinn oft nah beieinander liegen ist bekannt. Auch, das gängige Klischee von den Technikstudenten, die meist erst jenseits der 30 eine Frau abbekommen und stets mager, verpickelt und mit Hornbrille im dunklen Kämmerlein verbrachten auch. Doch all jenen sei gesagt, am Ende kann Licht warten. Bis dahin ist es aber meist ein beschwerlicher dunkler Weg. Im Film A beautifull mind" wird die Lebensgeschichte von John Nash nachgezeichnet, der trotz aller verrückten Eigenheiten am Ende den Nobelpreis bekommt und das gerade wegen seines Wahnsinns, der er ihn zum Genius eines Mathematikers werden ließ.

Crowe als wahnsinniges Genie

Einmal mehr überzeugt Russel Crowe als Vollblutprofi. Keiner ist so wandlungsfähig wie er auf der Bühne des Hollywoodfilms. Ob nun als Master and Commander" oder als Gladiator" - stets schlüpft er in die Rolle und jedes Mal scheint sie ihm auf den Leib geschneidert. So auch hier. Denn Nash und Crowe werden eins. Beeindruckend ist die permanente Dualität des Genies und des wahnsinnigen Professors.

Der Plot

Der junge Student John Nash kommt nach Princeton als Mathematiker. Die Vorlesungen findet er öde und nicht gewinnbringend. Lieber studiert er für sich allein. Er ist auf der Suche nach der Lösung für seine mathematischen Probleme. Bei aller Fixiertheit auf seine Mathematik bleiben die sozialen Skills auf der Strecke. Dies scheint ein typischer Fall vieler Naturwissenschaftler zu sein. Deshalb hat er kaum Freunde an der Uni. Erst als Dozent nähert sich ihm eine Studentin. Schließlich kommt es zur Heirat. In der Zwischenzeit erfährt der Zuschauer von einer Begegnung mit dem Verteidigungsministerium Nashs. Von nun an leistet er geheime Arbeit für das Pentagon.

Mehr und mehr verschlingt diese Arbeit sein ganzes Leben. Sowohl seine Ehe als auch seine Lehre an der Universität leiden darunter. Schließlich wird das Genie auf eine Probe gestellt, die sein weiteres Leben und den weiteren Film über andauert.

Der Film enthält Taschentuchpotential, zumal viele Zuschauer erkennen werden, dass sich Nonkormformität im einfachen Leben sich irgendwann bezahlt macht: Entweder man findet die Erfüllung der Erleuchtung und entdeckt wie Nash die ultimative Lösung für seine Probleme oder man erhält eine Belohnung für seine Arbeit. Bei diesem Film ist die Botschaft klar: Lösung gefunden, Frau und Nobelpreis zudem eingesackt. Hut ab vor diesem Mann und vor diesem Film.
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am 12. Januar 2017
Für den Preis eine gute kleine Zugabe zum eigentlichen Geschenk, Der Film war zwar schon bekannt, aber für den Preis gehört er in die Filmesamlung. Lieferung war wie üblich schnell und die Verpackung der Größe angepasst.
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am 21. Januar 2017
................ich bin hin und weg. Und war in Mathe eher guter Durchschnitt.
" Läßt dich nicht ablenken, was? " - " Ich bin hier zum arbeiten. "
Und wie er arbeitet. Wie es in ihm arbeitet. Faszinierend, faszinierendes Mienenspiel.
Ein liebenswerter Spinner?
" Ich mag eigentlich gar keine Menschen. "
Die Zeichnungen, nein, die Kunst an den Fenstern, in denen John Nash- um diese Figur geht es hier-
seine Gedanken hinterläßt, die Art, wie er auf Frauen zugeht, sie anspricht und wie diese Frauen reagieren,
könnte leicht den Eindruck erwecken, dass Nash ein Sonderling ist.........................................
" Vielleicht möchtest du mir einen Drink spendieren.......? " - " Ich weiß nicht, was genau von mir erwartet wird,
damit du Verkehr mit mir hast,- aber könnten wir davon ausgehen, dass ich das alles gesagt habe? Ich meine,.......
im Wesentlichen sprechen wir von Flüssigkeitsaustausch. Könnten wir nicht einfach direkt zum Sex übergehen? " -
" Ach, war das süß........" . Die darauf folgende Ohrfeige und ihre Entstehung wird mir noch etwas im Gedächtnis haften,
so genial unverschämt und originell irgendwo- ich ward nicht minder perplex wie die angesprochene und verblüffte Dame.
Und amüsiert natürlich. " Einen schönen Abend noch, A****loch!! "
A BEAUTIFUL MIND- für mich ein hochinteressanter Film über ein Genie, das intelligent, gefühlskalt, antisozial..........
und immer logisch denkend agiert. Überzeugend dargestellt.

*************************************************************************

Story:

Der brilliante Mathematiker John Nash steht kurz vor dem
Durchbruch seiner Karriere, als er in eine geheimnisvolle
Verschwörung verstrickt wird. Nur die Liebe seiner Frau kann
ihm noch helfen. In der Geschichte um Mut und Leidenschaft.
Und über den Triumph darüber.......................................

*********************************************************************************************************

Mein eingeschworenes Fazit:

Wie er sich bewegt. Wie er sich die Stirn reibt. Die Gedankengänge von John Nash-
schwer nachvollziehbar. Jedoch üben sie eine so starke Faszination auf mich aus,
dass ich an diesem Film klebe wie festgewachsen.
" Ist Ihnen klar, dass das die Hundertfünfzig Jahre einer Wirtschaftstheorie auf den Kopf stellt? " -
" Ja natürlich, Sir. " - " Das ist ziemlich anmaßend- finden Sie nicht? " - " Ist es, Sir. " - " Ich gratuliere.
Damit bekommen Sie jede Anstellung. " Einfach hammertoll. Christopher Plummer, Jennifer Connelly,
Paul Bettany- alles top. Ed Harris als ominöse Gestalt mit Hut und schwarzem Anzug, der aus seiner
Nebenrolle das Optimum herauskitzelt- fabelhaft.
A BEAUTIFUL MIND: Zahlen zum schwindelig werden, Berechnungen eines Genies. Dr. John Nash.
Was für ein Gänsepelle- Film. Nicht nur geeignet für Mathematiker. Und wie sich dieser Film im Laufe tatsächlich entpuppt-
wer ihn noch nie/ nicht sah, den wird er erstaunen. Wenn er den Inhalt NICHT googlet.
Ein buchstäblicher Kampf um die Seele- das ist A BEAUTIFUL MIND. Kino, das nachhaltig berührt.
" Und was bin ich jetzt? Ein Spion? "

Lauflänge: 129.36 Minuten ( mit Abspann ) !

Zusatzmaterial:

- Feature- Kommentar von Regisseur Ron Howard!

- Feature- Kommentar von Drehbuchautor Akiva Goldsman!

- Unveröffentlichte Szenen ( deutsche Untertitel ) = 26.50 Minuten!

Wenn die Realität sich gegen dich verschworen hat, ist nichts mehr sicher.................
1919 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2006
Warnung! Informieren Sie sich nicht über den Inhalt dieses Films, außer dass es hier um die Lebensgeschichte des schizophrenen Mathematikers John Nash geht, bevor Sie den Film angeschaut haben. Sonst bewirkt dieser Film einfach nicht das, was er bewirken kann.
Lassen Sie sich überraschen und genauso täuschen, wie es dem Wahnsinnigen selbst ging. Der Film ist der absolute Hammer. Ich habe drei Tage gebraucht, um ihn zu verarbeiten. Viele Szenen haben mich sehr bewegt und berührt.
Alle Achtung vor der schauspielerischen Leistung des begnadeten Rusell Crowe. Wie er dieses kranke Verhalten mimt, ist wirklich umwerfend! Diesen Film sollte jeder anschauen. Man hat hier die seltene Möglichkeit, sich in die Situation eines Menschen zu versetzen, der an Schizophrenie erkrankt ist. Es ist wirklich der Wahnsinn!
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am 29. Juni 2004
Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, mußte ich ihn im Anschluß gleich noch einmal schauen und dann wieder und wieder innerhalb einer Woche, so gefesselt hat er mich. Dieser Film ist schlichtweg genial und ich habe kaum einen interessanteren Film gesehen als diesen hier! Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich oft nah beieinander und in "A beautiful mind" sind diese beiden unzertrennlich miteinander verbunden und ein brillianter Russell Crowe bringt sowohl das eine als auch das andere in seiner sensationellen schauspielerischen Leistung rüber. Nicht nur, dass die Geschichte auf der Wahrheit beruht, nein, zudem ist die Geschichte so genial gestaltet, dass man bis zur großen Auflösung hin nicht durchblicken kann, was nun wahr ist und was nicht. Man ist völlig auf dem gleichen Stand wie John Nash, was den Verlauf der Dinge betrifft und erst als sein Leiden erkannt wird, wird einem klar, was bisher wahr und was nicht wahr gewesen ist. Das allein ist schon brilliant! Dazu kommt der unwahrscheinlich große Geist von John Nash, der einen immer wieder einfach nur verblüfft und in diesem Film eine gebührende Würdigung erhält. Das wohl rührendste am ganzen Film ist das Ende - Tränen sind garantiert! Ich liebe diesen Film ganz einfach und staune immer noch, wie fantastisch er ist. Er gehört ganz klar zu den besten Filmen, die ich je gesehen habe und ich glaube, ich gönne ihn mir gleich einmal wieder ;-). Ansehen, Leute!
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am 6. März 2005
Was ist Schizophrenie? Diese Frage stellen sich doch bestimmt viele, und die die angeben, sie würden es wissen, können die Krankheit nicht mal beschreiben.
Und deswegen mußte es einfach diesen Film geben!
Alles fängt mit einem genialen - wirklich genialen - Mathematiker an, der mit Zahlen umgeht, da schlackern wir Normal-Durchschnitts-Intelligente nur mit den Ohren. Und dieser überaus schlaue Mann (Russel Crowe spielt John Nash) soll "blöde" sein?
Ungefähr eine Stunde des Filmes käme da keiner drauf. Die Welt von John Nash wird so klar und realistisch beschrieben, daß man nicht mal in Erwägung ziehen würde, mit dem netten Mann da stimmt was nicht. Okay, Intellektuelle sind immer ein bißchen schrullig, aber verrückt?!
Doch die Welt, die heile Ehe-Welt, die normale Arbeits-Welt bröckelt, als klar wird, dieser Mann sieht Menschen, die nicht existent sind. Menschen, die sein Gehirn erfunden hat.
Er wollte immer nur Anerkennnung und Ruhm für seine Arbeiten. Aber was bekam er? Schizoide Vorstellungen eines Geheimagenten, der ihn zwingt, für die USA russische Geheimcodes zu knacken. Er sieht einen Studienfreund samt dessen Nichte, die nicht real sind.
Wie eindrucksvoll wird das Chaos geschildert, in dem John Nash gefangen ist. Aber sein eigentliches Ziel, seine Arbeit und der daraus folgende Nobelpreis, wird nicht aus den Augen verloren.
Schauspielerisch kann man sagen, das alle Leistungen des Essembles grandios sind. Angefangen von Jennifer Connelly, Crowe, Ed Harris (wie schwer muß es sein, einen Menschen zu spielen, der nicht existiert?).
Die Botschaft ist klar: auch Menschen mit gestörter Psyche sind in der Lage, ihr Leben zu ändern, sich anzupassen, genial zu sein und großartige Dinge zu schaffen.
Hier wurde schlicht und einfach ein großartiger Film geschaffen, der auf dem Leben von John Nash basiert.
Noch eine Anmerkung zum Schluß: der Film ist letztendlich was er ist auch durch die wunderschöne Filmmusik, die hier nicht in den Hintergrund gedrängt werden darf!
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