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Kundenrezensionen

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am 27. März 2014
Die Idee von einer realen Pocahontas Verfilmung fand ich sehr vielversprechend und dann auch noch mit Colin Farrell in der Hauptbesetzung...leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Die Protagonistin (Pocahontas) wurde im ganzen Film kein einziges Mal mit ihrem Namen angesprochen, so dass auch nie rüberkam, dass es sich wirklich um Pocahontas handelte. Es hätte auch einfach irgendeine Frau des Indianerstammes sein können. Dadurch fehlte mir persönlich schon einmal die Stimmung.
Wer einen klassischen Liebesfilm erwartet, wird auch hier enttäuscht werden. Außer dem Austausch inniger Blicke und sehr wortkargen Dialogen passierte nicht viel. Generell wurde in dem Film nicht wirklich viel gesprochen, er lebte mehr von den Bildern (die auch wirklich sehr schön und detailreich sind).
Die Indianer waren auch sehr enttäuschend. Es kam kaum zu einer wirklichen Auseinandersetzung, wie man es erwartet hätte. Außerdem störte mich die Tatsache, dass die Indianer als sehr zurückgeblieben dargestellt wurden...

Der Film geht insgesamt 130 Minuten und doch passiert nicht wirklich was...Und gegen Ende konnten die Produzenten es plötzlich nicht schnell genug haben. Ich wäre lieber am Ende auf die entscheidenden Szenen mehr eingegangen, als den restlichen Film mit Belanglosem.

Fazit: Ich kann den Film nicht wirklich weiterempfehlen. Wer allerdings schöne Naturbilder sehen möchte wird nicht enttäuscht werden. Das war es dann aber auch schon..
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am 8. März 2007
Grundsätzlich ist es dem Ausnahmetalent Terrence Malick mit "The New World" gelungen, ein brilliantes Drama in berauschenden Bildern und auf technisch und visuell hohem Niveau zu verfilmen. Dazu tragen die feinsinnige Kameraführung und die poetische Dialogregie ebenso bei, wie das erstklassige Schauspielerensemble. Allerdings, und das sollte unbedingt erwähnt werden, unterscheidet sich "The New World" stilistisch nur geringfügig von "Der schmale Grat". Wer beide Werke Malicks' miteinander vergleicht, dürfte genug von wieder und wieder in Erscheinung tretenden Winden, die durch Gräser streifen, haben. Malick zitiert permanent sein eigenes Können, was ihn - nicht inhaltlich, wohl aber hinsichtlich seiner stilistischen Einseitigkeit - in die Beliebigkeit abdriften lässt. Fazit: Ein wahrhaft ergreifendes Paradestück über die Sensibilität wahrer Liebe und somit für romantische Naturen uneingeschränkt empfehlenswert. Anhängern des actionlastigen und spannungsgeladenen Entertainments wird "The New World" viel zu langatmig sein und vermutlich nicht gefallen.
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am 21. Juni 2008
... von Terrence Malicks Filmkunst der ruhigen, poetisch-anmutenden, schönen Bilder. Wer den Film "Der Schmale Grat" gesehen hat, weiß das es kaum einen Regisseur gibt der so kunstvoll, die Schönheit der Natur auf der einen Seite und die Perversion des Krieges auf der anderen Seite darstellen kann.
"The New World" ist zwar kein Kriegsfilm, allerdings geht es auch in diesem Film nicht kampflos vonstatten. Dank der ruhigen und eindringlichen Kameraführung gelingt es überzeugend die Schwierigkeiten für die "Eroberer der neuen Welt" darzustellen. Die (Liebes)Geschichte um den Engländer Smith (Collin Farrell) und der Indianerin Pocahontas ist schön erzählt und wirkt authentisch.
Leider hat der Film einige Längen und der sehr ruhige, fast schläfrige Stil in den Szenen ist wohl eher etwas für Fans die, die Regiekunst von Malick zu schätzen wissen und dabei nicht "entschlummern" ;o). Deswegen "nur" 4 Sterne von mir.
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am 20. Dezember 2015
Der ganze Film ist eigentlich gar kein Film, sondern eine Aneinanderreihung von endlos sich hinziehenden, gefühlsschwangeren Bilderszenen. Gesprochen wird kaum. Die Story entwickelt sich auch völlig klischeehaft.

Nach der Hälfte des Films habe ich mir den Rest des Films im Schnelldurchlauf vor den Augen vorbeirauschen lassen, und nur noch dort kurz angehalten, wo man sah, dass sich Lippen bewegten: Ich kann sagen, ich habe durch diese Methode nichts verpasst und war nach 10 Minuten fertig.

Historisch ist der Film falsch. Pocahontas soll John Smith nie geliebt haben. Auch ihr zweiter Ehemann soll sie nicht aus Liebe geheiratet haben. Die Engländer tragen spanische Helme und spanische Piken. Hm? Am authentischsten wirken die Indianer. Vielleicht ist wenigstens das historisch.

Den Wikipedia-Artikel zu Pocahontas zu lesen hat mir mehr gebracht.
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am 7. Januar 2010
Von den vier Filmen, die seit 1973 unter der Regie von Terrence Malick entstanden sind, hat "The New World" die verhaltensten Kritiken hervorgerufen. Eine Teilschuld daran trägt sicher auch das Marketing. Doch auch wenn Filmposter und DVD-Cover anderes verheißen: gerade von diesem Regisseur darf man so einiges erwarten, aber sicher keinen actiongeladenen Kostümstreifen über die Kolonisierung der neuen Welt.

Die Starpower von Colin Farell und Christian Bale ist hier also zweitrangig, denn wie alle vorherigen Werke von Malick ist auch "The New World" vor allem eine Meditation über die Entzweiung von Mensch und Natur - verdichtet in der Liebesgeschichte zwischen dem Siedler John Smith und der Indianerprinzessin Pocahontas. Die Aufnahmen der jungfräulichen Natur und ihrer entrückt, fast schon mystisch wirkenden Bewohner sind von berauschender Schönheit: aus diesen Bildern sprechen Zivilisationsmüdigkeit und Sehnsucht nach Ursprünglichkeit.

Leider driftet Malick dabei aber auch immer wieder ins Edelkitschige ab. Seine aufrechten, schönen, reinherzigen Indianer etwa lassen an Jean-Jacques Rousseaus "edle Wilde" denken. Und Pocahontas wirbelt im erotischen Rauhlederfummel durch die Wiesen, während das Voice-over Schmalzsprüche wie "Du durchfließt mich wie ein Fluss" zum Besten gibt. Das musste nun wirklich nicht sein.
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am 17. Juli 2006
Nach diesem Film ist einem eines klar: Filme von Terrence Malick sind wirklich Geschmacksache. Ein Hauptmerkmal: Die Protagonisten reden ziemlich wenig miteinander, führen aber ständige und endlose innere Dialoge oder Monologe. Was in "Der Schmale Grat" ein starkes und überzeugendes Mittel war, Menschen darzustellen, denen der Krieg geradezu die Sprache verschlagen hat und auf bedrückende Weise ihren inneren Druck, Ihre Vereinsamung und Isolation aufzeigte, wirkt in diesem Film eher als unnötiges, ein wenig selbstverliebtes Stilelement. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Zwänge und Nöte der Figuren nicht glaubwürdig dargestellt werden.

John Smith, ein englischer Soldat, wird bei einem Erkundungsvorstoß von Indianern gefangengenommen und vor ihren Oberhäuptling Powhatan gebracht. Vom Martertod bewahrt ihn die Häuptlingstochter Pocahontas. Die beiden verlieben sich (was sonst) und verbringen eine idyllische Zeit in der Indianersiedlung, bis Smith in die englische Kolonie zurückkehrt, die er von Hunger und innerem Streit zerrüttet vorfindet. Nach Kämpfen zwischen den Kolonisten und Indianern trennt sich Smith von der mittlerweile als Geisel gefangen gehaltenenen Pocahontas. Das Geheimnis dieses Handelns bleibt hinter dem irischen Jungengesicht und dem Dackelblick von Colin Farell gut verborgen, dem man den englischen Haudegen absolut nicht abnimmt. Pocahontas wird von einer sehr jungen und sehr hübschen Schauspielerin als eine Mischung aus Ethno-Topmodel und esoterisch verhuschter Waldfee dargestellt. Die Tragödie dieses Liebespaars bleibt aber sehr unklar, auch die ständig geraunten Gedankengänge, die gerne mal ins Sentimentale abgleiten, bieten hier keine Klärung, sondern nur Grund für Ärgernis.

Entgegen der Meinung einiger Rezensenten empfinde ich den Film auch nicht als klischeefrei, die Darstellung der Indianer gleicht doch dem guten alten Bild vom edlen Wilden. In Wirklichkeit ging es damals in Virginia auch vor der Kolonisierung nicht immer idyllisch zu. Der im Film vorkommende Powhatan war das Oberhaupt einer losen Föderation mehrerer Stammesgruppen, die mit rivalisierenden Stämmen um die regionale Hegemonie kämpften, und das mit allen Mitteln. Das Auslöschen ganzer Dörfer, Giftmord und Folter waren keine Seltenheit. Wahrscheinlich war die Beziehung zwischen Smith und Pocahontas auch eher ein Schachzug eines indianischen Realpolitikers, der auf der Suche nach potentiellen Verbündeten auch gerne mal die eigene Tochter verschachert. Aber auch in diesem Film mußten die Indianer mal wieder als etwas schlicht gestrickter Gegenentwurf zum gemeinen Eroberer aus Übersee herhalten - Hollywood mags halt gerne einfach. Trotz aller Kritik an diesem egomanischem Kunsttrip eines talentierten Regisseurs gebe ich dennoch drei gute Punkte - denn immer wieder gelingt Malick etwas, was vielen (kommerziell) wesentlich erfolgreicheren Regisseuren nie gelingt - in der Symbiose aus Bild und Ton zaubert er Momente voller Magie auf die Leinwand und da entsteht ganz ungeplant auch ein Augenblick der gefühlten Wahrheit.
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am 6. Februar 2008
Ich kann die negativen Rezensionen meiner Vorgänger schon etwas nachvollziehen. Dieser Film ist halt was ganz anderes.
Wer sich vom Cover täuschen lässt und einen Film á la "Fluch der Karibik" erwartet wird selbstverständlich herb enttäuscht werden.

"The New World" ist meiner Meinung nach ein filmisches Kunstwerk und nicht einfach nur ein Unterhaltunsfilm, ein Film, der zum Eintauchen einlädt: Hervorragende Aufnahmen, poetisch angehauchte Monolge (oft mit etwas Pathos, zugegeben), schöne Musik... Darüber hinaus ist das Aufeinandertreffen der Kulturen sehr gut herausgearbeitet und gibt Anlass zum Nachdenken.

Ich habe mich z.B. auch hinterher noch stundenlang mit dem Film bzw. dem Thema beschäftigt.
Das heutzutage leider sinnlose, "historisch angehauchte Actionfilme" wie "Fluch der Karibik", die möglichst viele Computeranimationen und Effekte bieten, mehr Anklang finden, als wirklich interessante, anspruchsvolle und schön gemachte Filme ist wirklich sehr, sehr traurig...

Obwohl "The New World" bei weitem nicht an das Meisterwerk "The Thin Red Line" heranreicht, ist es doch ein wunderschöner Film, der leider viel zu wenig Beachtung findet.

Wer "The Thin Red Line" mochte, wird auch mit diesem Film nicht falsch liegen.

Mein einziger Kritikpunkt: Der Film gerät trotz allem manchmal etwas"langatmig".

Trotz allem ein filmisches Kunstwerk...
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am 20. August 2014
Mal ganz was anderes. Was für Frauen, koennte man sagen. Ein Film geprägt von wundwerschön, weicher Poesie, die verträumt und doch verständlich dem Zuschauer die schroffe Realität der Story aufhellt
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Dezember 2012
Terrence Malick hat nur wenige Filme gedreht. Legendär bis heute ist sein 1978 inszenierter Bilderfilm "In der Glut des Südens" - bis heute unvergessen, auch wegen der betörend schönen Bilder von Nestor Almendros. Der scheue Regisseur zog sich danach 20 Jahre vom Filmgeschäft zurück, bis er sich 1998 mit "Der schmale Grat" und einem weiteren Meiterwerk zurückmeldete.
Es folgten "The New World" und "Tree of Life" - alle drei Filme haben eine sehr persönliche Handschrift und weisen durch den meditativen Charakter des Stoffes Ähnlichkeiten auf. Obwohl die Genres nicht unterschiedlicher sein könnten.
Auch die Bildsprache ist in jedem der drei Filme hervorragend umgesetzt. Während "Der schmale Grat" den Krieg und "Tree of Life" den Sinn des Lebens behandelt, ist es in "The New World" vor allem die Liebe und die Entdeckung von etwas ganz Neuem, Einzigartigem.
Diesen Eindruck müssen auch die Menschen im Jahr 1607 gehabt haben, als an der Küste Schiffe auftauchen und die Indianer staunend etwas erblicken, dass sie noch nie gesehen haben. Auch die Besatzung der Schiffe sind ergriffen vom Anblick des neuen Territoriums.
Malick gestaltet diesen Augenblick sehr magisch und zeigt in den ersten Einstellungen seines Films dieses Aufeinanderprallen von alter und neuer Welt und macht sehr schnell die Unterschiede deutlich. Es liegt in der Luft, dass sich das nicht auf Dauer vertragen wird.
Captain Newport (Christopher Plummer) sieht sich als einer dieser ersten Pioniere, die das neue Land Virginia nun urbar machen werden. Als Vermittler bei den Eingeborenen fungiert ihm der rebellische John Smith (Collin Farrell), der sich nach einer Weile in die Häuptlingstochter Pocahontas (Q'orianka Kilcher) verliebt, die anders als die meisten ihres Stammes eine große Neugier für die Neubürger und deren Bräuche aufbringt.
Ihr Vater Powhatan (August Schellenberg) beobachtet diese Entwicklung und die Gefühle seiner Tochter mit großer Sorge.
Der Gesandte der Briten verbringt eine schöne Zeit bei den Indianern, als er zurückkehrt ist in Fort Jamestown Hunger und Elend eingekehrt. Der Konflikt mit den Ureinwohnern ist unausweichlich...
Die große Stärke von "The New World" liegt in den magischen Bildkompositionen, ansonsten ist es ein sehr ruhiger, beinahe fliessender Film geworden, der vielleicht in der Gesamtheit durch die Off Stimmen der Protagonisten manchmal ein bisschen zuviel Meditationflairüber den Zuschauer stülpt.
Diese Machart funktioniert in "Der schmale Grat" viel besser, auch hier ist die Offstimme des Soldaten zu hören, durch die es ermöglicht den Zuschauer an seiner philosophischen Gedankenwelt teilhaben zu lassen.
In "The New World" wirkt es stellenweise ein bisschen aufgesezt - was aber nicht heissen soll, dass der Film schwach ist.
"The New World" ist ein guter, interessanter Film - allerdings im Vergleiich mit Malicks anderen drei großen Filmen deutlich schwächer.
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am 24. Juni 2009
So viele Ein-Stern-Bewertungen für diesen Film, was ist hier bloß passiert? Versuchen wir es rational zu ergründen: ich möchte niemandem vorwerfen, den Film nicht verstanden zu haben, allerdings bin ich fest davon überzeugt, dass der Großteil der Rezensenten mit falschen Erwartungen an den Film herangetreten ist. Segelschiffe, Indianer und schnittig gekleidete Engländer lassen einen bunten Abenteuerfilm vermuten, was "The New World" allerdings nicht ist; ganz und gar nicht!

Zu Zeiten der Aufklärung (also im 18. Jahrhundert) war es vor allem auf dem Theater üblich, Probleme und Konflikte der Gegenwart anhand historischer Begebenheiten aufzuarbeiten; Goethe und Schiller haben dies, in etwas abgewandelter Form, auch gemacht (man denke da vor allem an "Maria Stuart" oder im entferntesten Sinne auch an "Torquato Tasso"), konnten diese literarische Tradition aber auch nicht am Leben erhalten; sie starb zu Gunsten der bedingungslosen Freiheit der künstlerischen Schöpfungskraft und Phantasie, was aber nicht heißen muss, dass es eine schlechte Form der literarischen Arbeit war. Ganz im Gegenteil!

Terrence Malick geht bei "The New World" nämlich ganz ähnlich vor: die Story rund um Pocahontas (dieser Name wird übrigens niemals genannt) und Captain John Smith dient dem Regisseur nämlich lediglich als "Grundgerüst" für eine elementare Meditation über Liebe, Glück Verlust und Entfremdung; die mitunter sehr poetischen, von Stimmen aus dem Off vorgetragenen Perspektiven erinnern nicht selten an einen mittelalterlichen Minnesang, in dem das Zueinanderfinden und Auseinandergehen der Protagonisten geschildert wird, von denen einer schließlich (in diesem Fall Pocahontas) Hoffnung in einer neuen Liebe schöpft, die letztlich zum endgültigen Bruch mit dem Verflossenen führt; was den lyrischen Aspekt des Film zusätzlich unterstreicht, sind die Leitsymbole "fließendes Gewässer" und "Bäume/Wälder", die in ihrer Gegensätzlichkeit letztlich beide für einen Aspekt stehen: Unantastbarkeit und intuitives Streben nach einem Ziel, das den Selbsterhalt sichert. Besonders schön weiß Malick dies in der Eröffnungsszene darzustellen: in einem Fluss spiegeln sich Baumkronen, das Bild wird kurz durch vorbeischwimmendes Laub gestört, bis es schließlich wieder ungetrübt erscheint - durch dieses wunderbare Bild nimmt der Regisseur im Grunde schon die Handlung vorweg, ähnlich einer kleinen Exposition, die in einer schnell geschnittenen Abschlussszene (Bäume und Wasser wechseln sich ab) eine negative Entsprechung findet.

"The New Wolrd" ist eine wunderbare Elegie, hinter deren Bilderablauf eine konstante Melodie erklingt, welche Figuren, Dialoge und sogar das Licht zu führen scheint. Und wer hätte gedacht, dass in dem Moment, in dem sich die Protagonistin gegen den "fremden" Collin Farrell und für Christian Bale entscheidet, das stumme Ergreifen seines Oberarms derart ergreifend sein kann, dass es zu Tränen rührt?

Letztlich sei gesagt, dass der Film niemandem gefallen muss; seien wir doch froh, dass wir immer noch selbst entscheiden können, was wir als gut befinden und was nicht. Allerdings kann es ja nicht schaden, "The New World" noch einmal mit neuem Anspruch zu sehen, auf dass er mehr Menschen so gut gefällt wie mir!
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