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am 7. November 2005
So da haben wir die CD im Schacht liegen. Und sie wird da wohl auch in nächster Zeit nicht mehr heraus kommen! Nach der Vorab-Maxi war ich wirklich heiß auf die Scheibe. Dabei hatte es mir besonders der 13min Track angetan. Dieser bildet nun auch den Opener für das Gesamt-Werk. Dieser Track ist wirklich an Dramatik nicht zu überbieten und spielt ganz klar in der gleichen Liga wie "Keeper of the seven keys". Es befinden sich massenweise Ohrwürmer auf dieser Scheibe. Der zweite "länger als 10min"-Track Occasion Avanue fängt mit einem sehr coolen Intro an. Muss man gehört haben. Vernahm ich da die Stimme aus den 80ern :-)? Der Song steht auch ganz oben auf meiner Liste. Die Ballade mit Candice Night am Mikro kommt auch sehr schön und gefühlvoll rüber. Meiner Meinung nach ist dies die würdige Fortsetzung der ersten Keeper-Scheiben. Andi Deris macht seinen Job hier wirklich sehr gut. Ach ja, verdammt der Drummer ist wirklich eine Granate. Die Power ist einfach ansteckend. Also auf Helloween sind stärker als jeh zuvor.
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am 14. November 2005
Nach dem, meiner Meinung nach, äussert schwachen "Rabbits don't come easy" machen Helloween endlich wieder einen gewaltigen Sprung nach vorne.
Schon der erste Song "The King for a 1000 Years" ist ein großartiger. Tempowechsel, ein schöner Text und perfekt beherschte Instrumente stimmten auf das Album ein.
So geht es weiter durch beide CDs. Einfach eine tolle Scheibe.
Wer sich unsicher ist, sollte sich die Single "Mrs God" zulegen und reinhören.
Persönlich gefällt mir nach zweimaligem Höhren "The Invisible Man" am besten. Ein grandioser Song, der Lust auf die Tour macht.
Fazit: Nicht vergleichbar mit Keeper I und II da dort die Vorraussetzungen anders waren. Doch trotzdem ein würdiger Abschluss der Trilogie.
Das bis jetzt beste Power- Metal Album des Jahres und das wird es wohl auch bleiben.
Für Fans und Neueunsteiger eine klare Kaufempfehlung!!
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am 30. Oktober 2005
Ich war einmal von 1985-1989 (also von "Helloween" bis "Live in the U.K.") ein sehr großer Fan von HELLOWEEN.
Ab "Pink bubbles go ape" interessierten sie mich nicht mehr.
Sicherlich habe ich immer wieder mal in deren neuesten Werke reingehört, aber richtig begeistert war ich nie.
So war das auch als ich erfuhr, daß die Kürbisköpfe tatsächlich ein neues "Keeper"-Album aufnehmen wollten.
Mein erster Gedanke war: Ohne Kiske und Hansen? Das kann nicht gut gehen....
Nun, ich lese regelmäßig ROCK HARD + METAL HAMMER.
Und bei diesen beiden Metal-Magazinen liegen CD's bei, auf welchen monatlich stets das neueste vom neuesten vorgestellt wird. So hatte ich vor der Veröffentlichung das Vergnügen, schon mal die Songs "Mrs. God" + "Do you know what you're fighting for?" zu hören.
Und ich war da schon positiv überrascht. Ganz ehrlich: Solche Songs hätte ich den Jungs definitiv nicht mehr zugetraut!
So kam es dann, daß ich die "Keeper of the seven keys - The legacy" bei amazon vorbestellte. Pünktlich am Freitag, den 28.10.05 (Offizieller Veröffentlichungstermin) lag das Ding in meinem Briefkasten (Danke für die schnelle Lieferung!). Ich zerplatzte schon fast vor Neugier, und packte die erste CD (Es ist ein Doppelalbum) in meine Anlage.
Ich habe an diesem Wochenende nichts anderes gemacht, als mir dieses neue Werk intensiv anzuhören. Und ich muß sagen: Jungs, ich ziehe vor euch den Hut!! Endlich(!) haben HELLOWEEN nach langer Zeit ein Album veröffentlicht, welches mich von vorne bis hinten schlichtweg umhaut. Es ist egal, ob man nun den Hammer-Opener "The king for a 1000 years", die Ballade "Light the universe" oder den Mega-Ohrwurm "Pleasure drone" sich zu gemüte führt; JEDER Song ist von höchster Qualität. Man merkt den Jungs richtig an, daß Sie viel Arbeit in dieses Werk gesteckt haben.
Allerdings sollte man meiner Meinung nach nicht den Fehler begehen, dieses Doppel-Album auf Grund seines Titels mit den beiden Hammer-Alben von 1987 + 1988 zu vergleichen.
Auch wenn "The legacy" qualitativ gesehen durchaus an die Klasse der Alben "Keeper.... 1 + 2" heranreicht, ist Andi Deris nun mal kein zweiter Michael Kiske und die achtziger Jahre sind auch schon (leider) lange vorbei.
Wenn man also, so wie ich, nicht in der Vergangenheit sondern Gegenwart lebt und auf traditionellen Metal steht sei zum Schluß noch eins gesagt:
AB DAMIT IN DEN WARENKORB, ES LOHNT SICH!!!
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am 24. Oktober 2005
Ich kann einigen Vorrednern nicht im Ansatz zustimmen, da es sich hier lediglich um ewiggestrige Nostalgiker handelt, die einem Kiske und einem Hansen hinterherhängen. Kiskes Kompositionen waren langweilig hoch 3, und naja, Hansen war ein klasse Songschreiber, hat aber eben auch auf den Keeper Album nur ein paar Songs beigesteuert. Der Glaube, dass Herr Hansen ein Metal Magier ist, der nur einmal mit dem Zauberstab wedeln muss, um ein gutes Metal Album rauszubringen ist lächerlich.
Nun zu der CD. Helloween präsentieren sich auf The Legacy in der Form ihres Lebens. Kaum Füller, fast nur Killer. Mit Liedern wie Mrs. God, Come Alive, Born on Judgement Day (lächerlicher als Rise and Fall? LOL!) und Invisible Man hat man etliche Ohrwürmer am Start, Silent Rain und My Life for One More Day sind Speed Metal Granaten vor dem Herren und die beiden Longtracks sind jeweils kleine Meisterwerke für sich, die sich vor den Vorbildern aus den 80ern nicht verstecken brauchen.
Fazit: KAUFEN! UND NICHT AUF DIE BASHER HÖREN!
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am 30. September 2010
Ein Album Anno 2005 "Keeper of the seven Keys" zu nennen ist schon ein gewagtes Unterfangen. Zu groß ist der Schatten der beiden Original Schlüssel Epen zu sehr hat sich die Band weiterentwickelt um noch mal solche Hymnen wie Anno 87 bzw. 88 aufs Band zu hauen. Und dann gibts da noch die ewig gestrigen die meinen, Helloween würden ohne Kiske oder sogar ohne Kai Hansen nicht funktionieren. Doch dabei wird gern übersehn, das der Herr Deris ein ebenfalls erstklassiger Sänger und vor allem Komponist ist. Er hat halt einen ganz anderen Stil welcher aber trotzdem zu den Fischköppen passt. Anyway mit "Keeper of the seven Keys-The Legacy" legt die Deutsche Metal Legende n' ganz heißes Eisen ins Feuer. So enthusiastisch haben wir sie "Master of the Rings" nicht mehr erlebt. Da packt man mit dem Opener "The King for a 1000 Years" einfach so mir nichts dir nichts den besten Song der Deris Ära aus: Ein rund 14 Minütiger Epic welches den Glanz von "Halloween" u. dem Keeper 2 Titeltrack mit neueren moderneren Element vereint ohne dabei weder zu retro noch zu krampfhaft auf modern getrimmt zu klingen. Oder das fantastische "The Invisible Man" mit einem sphärischen, etwas an Savatage erinnerndem Mittelpart. Insgesamt sind die Songs sehr detalliert ausgefallen, erreichen- bis auf 2 Ausnahmen in ihrer Komplexität aber nicht wirklich Blind Guardian Niveau. Und das ist auch gut so! Auf Disc-2 gibt es mit "Occasion Avenue" ein weiteres Epos das genauso Stark wie "King for...." ist, nur geht er in eine ganz andere Richtung. Zwar gibt es auf der Platte auch ein paar Durschnittsnummern aber im großen und ganzen kann man wohl von der besten Scheibe seit der Keeper 2 sprechen. Der Sound ist auch klasse. So spielfreudig wie lange nicht mehr: Helloween- the keeper is back! ;)
Anspieltipps "The King for a 1000 Years", "The Invisible Man", "Pleasure Drone" "Mrs. God", "Occasion Avenue" und "Light the Universe"
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am 25. Januar 2006
Nachdem die letzten Alben der deutschen Heavy- und Melodic Metalband Helloween eher bescheiden ausgefallen waren geht es mit diesen 2 CD's wieder aufwärts!
Es sind zwar wieder einige nur mittelmäßige Stücke vorhanden, doch werden diese von den großen Hits des Albums überdeckt;
"The King for a 1000 Years" heißt der erste Songs des Albums und dieser geht fast 14 Minuten! Der Anfang ist eher etwas dürftig, zum Ende hin wird der Song allerdings ziemlich genial, was wohl auch an den melodischen Einflüssen liegt.
Meiner Meinung nach einer der besten Songs des Albums ist "The invisible Man", welcher einen wahnsinnig genialen Refraint bietet und auch ansonsten überzeugen kann.
Ansonsten wären noch nennenswert "Pleasure Drone", sowie "Occasion Avenue" (wobei der Anfang an längst vergangene Erfolge erinnert...) und "Mrs. God", bei welchem ungewöhnlich viel mit Synthesizern gearbeitet wird. "Mrs.God" hätte auch gut ein Chart-Hit werden können...hatte aber wohl nicht sein sollen.
Demnach ist CD 1 wirklich ihr Geld wert, auf CD 2 befindet sich allerdings nur noch das gelungene "Occasion Avenue", der Rest ist eher unbedeutend.
Was mich noch stört ist die Digi-Book-Aufmachung.
Mit einer CD ist das ja noch erträglich, doch ein Doppel-Album passt so blöderweise nicht in einen handelsüblichen CD-Ständer und ich musste mich nach einem anderen Platz dafür umsehen...
Fazit: Es geht wieder aufwärts mit der Band, auch wenn das Doppelalbum nicht an alte Erfolge ala "Walls of Jericho" und "KotsK1+2" anknüpfen kann..
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TOP 500 REZENSENTam 17. Januar 2011
Bereits im Review zur Singleauskopplung war ich mir nicht sicher, ob HELLOWEEN mit ihrem anvisierten Meisterwerk "Keeper of the seven Keys - The Legacy" die Qualität und Klasse dessen beider Vorgänger erreichen werden. Nun, nachdem ich ihr aktuelles Album einige Male angehört habe steht mein Urteil zumindest fest. Zwar haben die Hanseaten mit dem dritten Teil ein wirklich sehr gutes Album abgeliefert, dass sich mit der aktuellen Konkurrenz wie STRATOVARIUS, GAMMA RAY, PRIMAL FEAR, HAMMERFALL oder NOCTURNAL RITES zwar messen kann, aber Fakt ist, dass "Keeper of the seven Keys Part 1 + 2" einfach unerreichbar sind.

Den Vorwurf kann man allerdings nicht der Band machen, denn die ist mittlerweile über 17 Jahre älter seit die Songs zu den beiden Götteralben entstanden sind. Die Tatsache, dass hier "nur" Andi Deris und nicht Michael Kiske singt, ist übrigens nur ein kleines, persönliches Manko, über das ich allerdings hinwegsehen kann. Dabei klingen Songs wie der sehr epische, überlange (fast 14 Minuten) Opener "The King for a 1000 years", den ich schon auf der Maxi "Mrs. God" abgefeiert habe, das sehr an die 80er Jahre erinnernde "Born on Judgement Day" (hätte auch super auf die beiden Namens-Vorgänger gepasst - sehr geil!!!), das Anfangs etwas ungewöhnliche "Pleasure Drone", das ebenfalls überlange (gute 11 Minuten) "Occasion Avenue" (sehr episch und majestätisch), das ruhigere "Light the Universe", bei Candice Night im Duett mit Andi Deris singt und vor allem der Mittelteil für Spannung sorgt, das erneut an alte Tage erinnernde "Get it up", wie das sehr melodische, abschließende "My Life for one more Day" schon sehr gut und wissen auch bereits nach wenigen, wenn nicht sogar beim ersten Durchgang zu begeistern. Dem stehen schwächere Songs wie gerade die alberne Singleauskopplung "Mrs.God", die durchschnittlichere Nummer "Silent Rain", die zwar im Refrain ordentlich Gas gibt, aber zur Stampf-Strophe irgendwie gar nicht passen will und das Langeweile Doppelpack "Do you know what youŽre fighting for" und "Come alive" entgegen. Glücklichweise fällt dadurch die Waagschale zugunsten der qualitativ besseren Songs! Lediglich zu "Shade in the Shadow" habe ich keine wirkliche Meinung. Zumindest stört er nicht auf der Platte und ist qualitativ immerhin besser als die eben aufgezählten Schwachpunkte.
Was mich letztendlich wirklich an "Keeper of the seven Keys - The Legacy" stört ist die Tatsache, dass die meisten Songs viel zu Riff-orientiert klingen. Vor allem die legendären Twinleads, die HELLOWEEN Ende der 80er berühmt gemacht haben, werden hier viel zu selten eingesetzt. Wenn ich "Keeper of the seven Keys" höre will ich Ohrwürmer, ich will Melodien und keine Stampfer a la "Mrs. God" oder "Come alive". Ich will Twin-Soli, Mitsingrefrains und damit meine ich nicht die Songs die oben aufgeführt sind. Ich rede hier von Songs wie "IŽm alive", "A little Time", "Twilight of the Gods", "Halloween", "Future World", "A Tale that wasnŽt right", "Eagle fly free", "Rise and fall", "Dr.Stein", "I want out", "Keeper of the seven Keys", "March of Time" oder "Save us". Manche mögen sich nun wundern, weswegen ich fast alle Songs der "Keeper of the seven Keys Part 1 + 2" Platten hier aufgezählt habe. Ganz einfach: Denn das sind allesamt Hits, ohne jegliche Mängel und die sind leider beim 2005 Werk enthalten. "... - The Legacy" ist gewiss kein schlechtes Album, aber mit den beiden Klassikern kann es leider nicht mithalten.
Zwar bleibt fraglich, weswegen man die Scheibe auf 2 CDs verteilte, da die Gesamtspielzeit die 80 Minuten Marke nicht übersteigt, aber solange man die beiden Silberlinge zum Preis von einer bekommt, bleibt die Chose noch in Ordnung.
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am 4. Oktober 2005
Mit Helloween hat man es echt nicht leicht! Jedesmal wenn sie ein innovatives und großartiges Album veröffentlichen kommt Spassbremse Weiki, wirft ein paar Bandmitglieder raus um anschliessend wieder ein typisches Helloweenalbum zu produzieren. So geschehen mit Kiske nach Chameleon sowie Kusch und Grapow nach The Dark Ride. Und diesesmal hat er sogar noch den Mut die neue Platte als dritten Teil der Keepersaga zu deklarieren, die Ende der 80er die wohl besten Platten der Hanseaten darstellten. Damit legt er die Messlatte extrem hoch, denn er fordert geradezu den Vergleich mit den alten Meisterwerken. Und natürlich kann der neue Opus diesen beiden Klassikern in keinster Weise das Wasser reichen. Alleine schon der Vergleich von Krächzröhre Deris zu Kiske kann nur zugunsten des Ex-Shouters ausgehen. Deris war ein sensationeller Hardrocksänger, der nach wie vor mit den teilweise extrem hohen Passagen der speedigen Bombastkompositionen von Helloween einfach überfordert ist. Auf Dark Ride hat seine Stimme super gepasst, hier ist sie leider wieder allzu oft ein Ärgernis. Größtes Manko allerdings sind die langweiligen Kompositionen, gerade die des traditionsbewussten Herrn Weikath, der es ebenso wie auf Dark Ride wieder einmal geschafft hat die schlechtesten Songs der CD zu schreiben, was sehr schade ist, denn auf Rabbit hatte er mit The Tune eindrucksvoll bewiesen, daß er es noch kann. Hier leider nicht. Und so ist es tatsächlich der Frischling Sascha Gerstner, der die besten Titel geschrieben hat. Schon auf dem Vorgängeralbum fielen seine Songs positiv auf und auch hier hat er mit Pleasure Drone und Invisible Man die eingängigsten und stärksten Titel beisgesteuert! Ebenfalls gut, der monumentale Opener, der tolle Abschluß My Life for one more day (DAS Highlight der CD!). Ansosnten... eher mau das Ganze! Einige ganz schlimme Totalausfälle gibt es auch noch. Allen voran die Deris Ballade Light the Universe, die er schön bei sich selber abgeschrieben hat - Goodbye Jenny lässt grüßen, war allerdings um Längen besser! Das völlig überflüssige Don't know what you're fighting for und die fürchterliche Gute Laune Single Mrs.God oder das völlig unzugängliche Occasion Avenue. Fazit: Besonders die Hauptsongwriter früherer Tage, Deris und Weikath, enttäuschen auf ganzer Linie, Gerstner und Grosskopf retten ein durchschnittliches Album, das nicht völlig enttäuscht aber auch nicht überzeugen kann!
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am 3. November 2005
Nach dem reichlich verkorksten Kaninchen-Album habe ich mir von Helloween eigentlich keine Heldentaten mehr erwartet.
Um so schöner ist es, eines Besseren belehrt zu werden.
Natürlich legen die Kürbisköpfe schon alleine mit dem Titel die Messlatte gewaltig hoch. Und dennoch gelingt es ihnen, diese Latte zu überspringen.
Sicherlich darf niemand ein Album erwarten, dass sich nahtlos an die alten "Keeper"-Alben anschließt. Das würde aber auch gar nicht funktionieren. Die alten Alben haben inzwischen einige Wöchelchen auf dem Buckel und die Musik hat sich weiter entwickelt. Und wer würde schon ein Album hören wollen, dass 18 Jahre alt klingt? Ich nicht!
Stattdessen werden uns hier einige amtliche Kracher vorgelegt, aus denen natürlich vor allem die Überlängen-Songs hervorstechen, die beide vorzüglich gelungen sind. Aber auch die kürzeren Songs wissen zu überzeugen und strahlen viel mehr Spielfreude und Elan aus, als das Material des letzten Albums.
Und so wäre ich eigentlich rundum zufrieden, wenn es nicht zwei kleine Kritikpunkte gäbe:
Das völlig misslungene "Come alive" hätten sich die Jungs getrost schenken können. Und außerdem: Muss es denn wirklich ein Doppelalbum sein, wenn die Songs auch auf einem einzigen Silberling Platz gehabt hätten (vor allem, wenn man "Come alive" weggelassen hätte :))? Als jemand, der ein Album gerne am Stück hört, musste ich mir die CDs auf eine einzige CD brennen, nur um das lästige CD-Wechseln zu vermeiden.
Na ja, aber ich will mal nicht ungnädig sein und mich lieber mit fünf Sternen für ein tolles (Doppel- *grrrr*)Album bedanken.
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am 18. Oktober 2005
Das die beiden ersten Keeper Alben von Helloween Meilensteine des Heavy Metal sind, steht außer Frage. Nun haben Helloween sich selbst die Messlatte ganz nach oben gelegt mit dem Titel Keeper Of The Seven Keys-The Legacy. Der Opener The King For A 1000 Years, der fast 14 Minuten läuft, hat sehr gute Tempiwechsel, Chöre, brachiale Gitarrenriffs und Andi Deris ist gesanglich bestimmt bei diesem Song zur Höchstform aufgelaufen. Doch dann flacht die erste CD mit den Songs Invisible Man und Born On Judgement Day (klingt schon etwas lächerlich) ziemlich ab. Pleasure Drone reist einen auch nicht gerade vom Hocker. Ich hätte nicht gedacht das die Singleauskopplung Mrs. God einer der besten Songs der ersten CD ist.
Als ich den ersten Song der zweiten CD Occasion Avenue höre, wird meine Stimmung wieder besser. Klasse Song, der über seine 11 Minuten fesselt und an Abwechslung kaum zu überbieten ist. Klasse Riffs, Soli und double bass drum die diesen Song zu einem Highlight Helloween's werden lassen. Light The Universe mit Candice Night (Blackmore's Night) will auch nicht so richtig überzeugen. So geht auch der Rest der zweiten CD mit mehr mittelmäßigen Metal Tracks in das Ohr und wieder hinaus.
Zwar ist Keeper Of The Seven Keys-The Legacy kein schlechtes Album, aber Helloween haben schon viel bessere Alben gemacht und es ist leider kein würdiger Nachfolger der beiden anderen Keeper Alben. Wobei mit The King Of A 1000 Years und Occasion Avenue wirklich zwei hervorragende Songs enthalten sind.
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