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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2

am 22. Februar 2007
...als extragünstiges Set - da sollte man nicht lange zögern und zuschlagen.

Das selbstbetitelte Debüt der Band des ehemaligen Psychotic Waltz-Frontmanns erinnert noch am ehesten an eben jene Progmetal-Heroen. Alles viel ruhiger und langsamer zwar als der wunderbar frickelige PW-Stil und damit natürlich schon etwas ganz eigenes. Einige Breaks und der Gesangsstil von Lackey/Graves lassen aber auf eine gewisse Nähe schließen. Ein tolles Album, das im bisherigen Dead Soul Tribe-Backkatalog etwas isoliert da steht. Bärenstarke Songs, die dem Ideal, beim ersten Hördurchgang schon Spaß zu machen, nach dem zwanzigsten aber noch lange nicht nachzulassen, häufig entsprechen.

Mit "A Murder of Crows" (der Titel heißt umgangssprachlich eigentlich nichts anderes als "ein Haufen..." oder "eine Bande...", wird vom düsteren Artwork aber blutrünstig wörtlich genommen) findet Graves endgültig seinen bis heute beibehaltenen Stil. Der ist dunkler, zurück genommener und noch etwas schleppender als auf dem Debüt - manche reden von "beschwörend" o.ä.; meinetwegen auch das. Äußerst beeindruckend ist das dargebotene auf jeden Fall, da gerade durch mehr Langsamkeit und Ruhe energische Stellen noch heftiger rüberkommen. Ein hochemotionaler Trip, der einen nur schwer wieder los lässt und die Blaupause ist für die beiden folgenden Alben "The January Tree" und "The dead Word". Insbesondere "The January Tree" kommt aber qualitativ leider absolut nicht an seinen Vorgänger heran. Zu vorhersehbar sind die Songs, zu abgeschmackt und klischeehaft routiniert die Texte. Der einzig gute Song darauf ist bezeichnender Weise eine Neuaufnahme von "Just like a Timepiece" vom 93er Lackey-Soloalbum "The strange Mind of Buddy Lackey". Mit "The dead word" geht es dann wieder etwas bergauf.

Müsste ich entscheiden, welches Dead Soul Tribe-Album mein liebstes ist, würde ich wohl zwischen dem Debüt und "A murder of crows" schwanken. Ich muss mich aber nicht entscheiden, weil ich beide schon hab und abwechselnd hören kann ;-) Und angesichts dieses tollen Doppelreissues kann ich nur jedem wärmstens empfehlen, es mir gleich zu tun.
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am 21. Juni 2006
...Deadsoul Tribe kennen zu lernen! Wer sich bisher gescheut hat, das Nachfolgeprojekt von Devon Graves (aka Buddy Lackey von Psychotic Waltz) einmal unter die Lupe bzw die Ohren zu nehmen, kann zu diesem Preis bedenkenlos zugreifen.

Das Debutalbum mit dem Namen der Band ist alleine schon das Geld wert. Aber wir wollen mal nicht vom schnöden Mammon alleine reden: Was Devon Graves mit seinem ersten Album vorlegt, ist eine Mischung aus treibenden Rhythmen, harten Riffs, eingängigen Melodien und einer hervorragenden Stimme, die getrost als weiteres Instrument gezählt werden darf.

Mit "A Murder Of Crows" setzt die Band aber noch einen drauf. Das gesamte Album besticht durch eine düstere Grundstimmung, die einen allerdings nicht "runterzieht". Der Zugang zu dem Werk fällt daher auch etwas leichter.

Insgesamt finde ich es schwer, die Musik zu be"schreiben", man kann sich gut einlassen auf die beiden Alben und wird Lust auf Mehr bekommen. Und wer weiß? Vielleicht gibt es "January Tree" und "The Dead Word" ja auch bald als Doppel...

Meine Meinung ist klar: kaufen, genießen und weiter sagen! Long live the Tribe!!! ;-)
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