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am 6. September 2006
Der Gehalt des Filmes ist eigentlich ein sehr hoher: Eine Diskussion über das Dasein des Transzendenten vor einem Gericht. Natürlich wird dieses vor dem Gericht nicht ganz so offensichtlich geführt und von den Figuren teilweise verneint, jedoch ist es wenn man sich die Sache an sich betrachtet ein Faktum. Gibt es Dämonen oder nicht? Gibt es Luzifer oder nicht? Gibt es Gott oder nicht? etc.

Der Film wird diese Frage, das verrate ich vorab sicherlich nicht beantworten, aber er bildet die Platform zu einer interessanten Diskussion, wobei man betrachten muss das ein Gericht wohl eher empirisch orientiert ist. Zu diesem letzten Satz hält der Film ein ironisches Ende bereit, das in sich stabil ist und somit dem Zuschauer Platz für Spielraum seiner eigenen Interpretation gibt.

Neben diesem tieferen Gehalt den der Film bietet sieht man in Rückblende einige Exorzismusszenen, die zum Teil schaudern erwecken, jedoch noch Ausbaufähig gewesen wären. Man kann es so oder so sehen, aber ich finde es eine gute Idee Horror und Gericht zu kombinieren - wann gab es das schonmal??

Sicher "The Exorcism of Emily Rose" kommt nicht an Klassiker wie "The Exorcist" dran, ich denke sogar "The Exorcist - TheBeginning" war vom Schockmoment her besser.

Fazit: Trotzdem ist "Emily Rose" ein sehenswerter Film mit mystischem Hintergrund, in dem Dinge wie Religion, Erkenntnistheorie und Recht zur Sprache kommen und ausdiskutiert werden. Schaut ihn euch an sehenswert!
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am 23. Mai 2006
Der Film erzählt glaubwürdig die Teufelsaustreibung eines 19 Jährigen Mädchens, Die durch den Exorzismus eines katholischen Priesters gestorben sein soll.

Der überwiegende Schauplatz des geschehens ist der Gerichtssaal,wo Staatsanwaltschaft und Verteidigung die Wissenschaft und den Glauben gegeneinander Aufführen. Während der Verhandlung werden die Erlebnisse der verschiedenen am Exorzismus beteidigten Personen filmisch dargestellt. Hierdurch wird der Film unglaublich spannend und beklemmend dargestellt.

Ich gebe dem Film 5 Sterne da hier eine hervorragende schauspielerische Leistung zu sehen ist, die auf wahre Begebenheit beruhende Geschichte glaubwürdug und spannend erzählt wird.
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am 16. Juni 2015
Ein ungewöhnlicher und sehr sehenswerter Mix aus Psychohorror und Kammerspiel im Gerichtssaal. Meiner Meinung nach versteht der Film es ausgezeichnet, jemandem ohne aufdringliche Effekthascherei oder unnötige Brutalität das Fürchten zu lehren. Die Machart trägt dazu - genau wie die guten Schauspieler und Dialoge - erheblich bei, indem häufig große Teile der Leinwand komplett im Dunkeln bleiben, wodurch eine wunderbar unheimliche und beklemmende Stimmung erzeugt wird. Moderne Horrorfilme lassen die pschologische Komponente leider häufig außen vor oder beschränken sie auf unaufwändige Jumpscares. In dieser Hinsicht ist der Film wunderbar klassisch und verdient darum eigentlich mehr als 5 Sterne.

Inhaltlich beschäftigt sich der Film mit einem ziemlich brisanten Thema und bringt die Story zu einem ordentlichen Ende.
[Vorsicht SPOILER] Im richtigen Leben allerdings wäre der Prozess wohl (zum Glück) nicht mit dieser unkonventionellen "Im Zweifel für den Angeklagten"-Lösung zu Ende gegangen. "Dieser Film basiert auf wahren Begebenheiten", konnte man zwar nirgends lesen (oder ich habe es einfach übersehen), trotzdem bekommt man den Eindruck vermittelt, dass das so einen Story sei. Ich bin mir nicht sicher, ob der Film dadurch suggerieren möchte, dass es Dämonen wirklich gibt oder ob das nur Mittel zu Zweck ist, um mehr Immersion zu erzeugen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. November 2007
Im Rahmen des Gerichtsprozesses gegen den Geistlichen Richard Moore, der wegen fahrlässiger Tötung beim Ausüben einer Teufelsaustreibung angeklagt ist, wird rückblickend die tragische Geschichte der von Dämonen besessenen Studentin Emily Rose erzählt. Dabei wird der nur schwach ausgeprägte Glauben der erfolgreichen, aber einsamen Verteidigerin Erin Bruner mehr als einmal schwerstens auf die Probe gestellt.

Unüblicher Weise beginne ich diese Rezension mit einem Zitat aus dem Presseheft: "In diesem Film sind die Besessenheit und die Exorzismus-Szenen gleichsam verstörend - und sie sind auch gewaltsam und extrem -, aber sie sind glaubwürdig. Jennifer Carpenters schauspielerische Leistung (...) außergewöhnlich und nicht vorhersehbar. (...) So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen."

Dem ist im Grunde genommen nichts hinzuzufügen. Nach Ansicht dieses Streifens ist DER EXORZIST meines Erachtens klar entthront. Der der etwas überschätzte Klassiker wirkt im direkten Vergleich eher effektheischerisch und sensationslüstern.

Dass die Geschichte der Emily Rose auf einer wahren Begebenheit (angeblich auf den 1976 in Bayern an Anneliese Michel angewandten Exorzismus) beruhen soll, ist nicht ausschlaggebend für die intensive Wirkung, die dieser Streifen entfaltet. Vielmehr lässt er den Zuschauer letztendlich im Unklaren, ob Emily tatsächlich besessen war oder die dämonischen Erscheinungen nur Ausdruck einer Erkrankung waren - von der Anklage mit der Diagnose Epilepsie begründet.

Der Film funktioniert anfangs als Gerichtsthriller vom Schlage des fabelhaften ZWIELICHT. Zufälligerweise verkörpert hier wie dort Laura Linney gewohnt eindrucksvoll die Anwältin. Dem angeklagten Pater Moore verleiht der exzellente Tom Wilkinson (GANZ ODER GAR NICHT, BATMAN BEGINS) Glaubwürdigkeit und tragische Dimension. Allen voran muss jedoch Jennifer Carpenter genannt werden. Eine wunderschöne Newcomerin, deren natürliche, etwas herbe Schönheit in etwa nur zwei Minuten des Films abgelichtet wird. Ab der ersten Rückblende, die den Gerichts- in einen Horrorthriller überleitet, wird man offenen Mundes und mit gesträubten Nackenhärchen Zeuge der physisch radikalsten Darbietung, der man in diesem Genre jemals und fast ohne Einsatz von Make-up-Effekten ansichtig geworden ist.

Empfindsamen Gemütern sei daher - bedauerlicherweise, da großes Kino versäumt wird - dringend abgeraten. Allen anderen - Horror wie (Gerichts-)Thriller Fans - gilt die Empfehlung für einen der intelligentesten und spannendsten Schocker der letzten Jahre.
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am 6. November 2017
Oha...und schon wieder habe ich 2 Stunden meiner kostbaren Lebenszeit in einen besch...eidenen Film investiert. Der Film erschien zu einer Zeit (2005), in der Horror/Mystery/Gruselfilme schwer angesagt waren. Aber eins vorweg: Dieser Film hier ist kein Horrorfilm oder Gruselfilm. Es ist ein Kriminalfilm bzw. Gerichtsdrama mit Mystery-Elementen, wie es so schön heißt. Und das sagt eigentlich schon alles. Wer - wie ich - Horror/Gruselfilme etc. mag , dem wird bei diesem Film vor Langeweile der Draht aus der Mütze fliegen.

Die Handlung des Films beschreibe ich mal mit eigenen Worten:
Debra Morgan, die offenbar zu dieser Zeit noch nicht bei der Polizei von Miami war, sondern Ambitionen auf ein Studium an der Universität hatte, will unter dem Decknamen "Emily Rose" intellektuell groß rauskommen. Aber irgendwas geht schief, so dass sie noch schlimmer als üblich herumbrüllt und die Furie raushängen lässt. Sie mampft Käfer, sie brüllt in verschiedenen Sprachen herum und sie verdreht die Augen, als hätte ihr jemand in die nicht-vorhandenen Weichteile getreten. Sie ist offenbar besessen. Wahrscheinlich von Dämonen. Oder sie hat zu viel Chili gegessen und muss mit den Konsequenzen leben. Irgendein Priester, Pfarrer oder wie man diese Altarkomiker noch nennt, wird gerufen und soll offenbar einen Exorzismus an Debra Morgan durchführen. Der Exorzismus geht schief und Debra Morgan stirbt. Aber das kann eigentlich nicht sein, da sie 1 Jahr später bei der Polizei von Miami zusammen mit ihrem Bruder Dexter arbeitet. Daher ist dieser Film hier vollkommen unrealistisch. Aber egal - zurück zum Film. Unser Altarkomiker landet schließlich vor Gericht und erhält als Anwältin offenbar die Ex-Frau von Truman Burbank. Die hat dann auch noch diverse Dämonenerscheinung oder sie bildet es sich ein. Am Schluss haben sich dann alle wieder lieb, weil der Onkel Pfarrer zwar schuldig ist, aber er trotzdem als freier Mann das Gericht verlässt.

So, wer es jetzt noch nicht gemerkt hat beim Lesen....das war ein Scherz. Aber die Kernelemente meiner Beschreibung erzählen tatsächlich die Handlung des Films ;-). Wer hier einen Horrorschocker erwartet, ist eindeutig falsch. Es ist wirklich ein Gerichtsdrama/Thriller mit Mystery-Elementen. Und genauso fallen die Schockmomente aus: Lasch, vorhersehbar und immer dasselbe: Emily Rose verdreht die Flügel, Emily Rose verdreht die Augen, Emily Rose brüllt herum. Wer einen auf "intellektuell" machen will und sich dem ewigen Kampf "Wissenschaft/Fakten gegen Religion/Glauben" widmen will, der ist bei diesem Film hier richtig. Wer - wie ich - nur einen kurzweiligen Exorzismus/Horrorfilm sehen will, ist falsch. Daher hat mich der Film auch wirklich NULL unterhalten und daher komme ich auf einen Stern bei der Bewertung.
Beim Schauen des Films habe ich mich aber wirklich mehrmals dabei ertappt, wie ich gehofft habe, dass Dexter Morgan mit Messer und Plastikfolie um die Ecke kommt und alle Filmfiguren auf seinem Tisch landen ;-). Das ist leider nicht passiert.

Fazit: Der Film kann sich meiner Ansicht nach nicht richtig entscheiden, ob er ein Mystery-Film oder ein Gerichtsdrama ist. Er kann sich auch nicht entscheiden, ob er auf einer wahren Geschichte beruht (*hust* Anneliese Michel *hust*), oder ob es ein rein fiktiver Film ist.
Mich hat der Film nicht unterhalten. Daher 1 Stern. Klappe zu, Affe tot. Fertig :-).
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am 12. Dezember 2016
Der Exorzismus von Emily Rose basiert auf einer wahren Geschichte, die sich ähnlich in den 70ern in Deutschland zugetragen hat. Das macht den Film authentisch. Die Schauspieler sind klasse und die Atmosphäre ist stimmig. Ich hätte mir allerdings weniger Hollywood, sprich: weniger Schockeffekte, gewünscht, denn die Original-Geschichte an sich ist schon schockierend genug: Ein Mädchen mit Epilepsie, das glaubt, von Dämonen befallen zu sein und sich der Kirche, statt der Medizin anvertraut. Eltern die zusehen, wie ihr Kind daran kaputt geht und es dahinsiechen lassen, ein Pfarrer, der helfen will, aber nicht helfen kann, weil er nunmal Geistlicher und kein Mediziner ist. All diese Fakten dichter zusammengestrickt und weniger auf Gruseleffekte gesetzt, hätten dem Film und dem wahren Opfer, Anneliese Michel, einen würdigeren Rahmen gegeben.
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am 6. September 2014
"Der Exorzismus von Emily Rose" ist eine exzellente Mischung aus Horror, Mystery und Thriller zugleich. Dem Regisseur gelingt es diese drei Genres zu einem zu vereinen, ohne dabei den Wahren Hintergrund dieses Films zu übergehen.
Die Rolle der Emily Rose hätte nicht besser besetzt werden können. Die geniale Jennifer Carpenter verkörpert die Figur mit solch einem Herzensblut, das man gerade zu Sympathien für Sie empfindet und mit Ihr mitleidet. Der Gruselfaktor dieses Films übersteigt jegliche Erwartung und bereitet jedem noch so abgehärtetem Horror Liebhaber einen kalten Schauer über den Rücken. Die Schockmomente sind so grandios gesetzt und dazu noch von Jennifer Carpenter verstärkt hervorgehoben, dass eine schlaflose Nacht garantiert ist. Die Spannung in diesem Film führt einen bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus. Durch die Dramatik der Gerichtsverhandlung und die Tragödie, die der Lebensfrohen Emily Rose wiederfahren ist, erreicht dieser Film für mich die Champions League des Horror Universums. Ebenfalls zu erwähnen ist die grandiose Musik in diesem Film die eine beklemmende Atmosphäre schafft. Ich kann Ihn absolut und bedenklos empfehlen. Als Tipp ist gesagt seht ihn euch im Dunkeln und mit erhöhter Lautstärke im Absolut Stillen an!!! Nichts ist schlimmer als ein Horrorfilm bei Tageslicht und mit spielenden Kindern draußen auf dem Spielplatz. Das würde die Atmosphäre die dieser Film schafft ruinieren.

Abschlussbewertung:

Grusel: 10/10
Spannung: 10/10
Gewalt: 5/10
Splatter: 1/10
Trash: 0/10
Tragik: 10/10
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am 8. Juni 2006
Diese Frage stellt sich mir nach einem Fernsehabend der im Vorfeld mehr versprach als er hielt. Im gesamten Film war nicht eine Szene die nach einer FSK-Grenze geschrieen hätte. Nicht einmal gehaucht! Genaugenommen passierte überhaupt nichts.

Elend lange Gerichtsszenen, die zur Würze, oder auch Reanimation des Zuschauers unterbrochen wurden von wirren Rückblicken auf das eigentliche Geschehen. Es wäre nichts gegen diese Form der Verfilmung des Themas einzuwenden gewesen wenn da nicht jegliches Fehlen von Spannung hinzugekommen wäre.

Schon um 1930 herum verstanden es die Regisseure allein durch dunkle Klänge, das Rauschen des Windes und geschickt eingesetzter Lichteffekte Horror zu erzeugen. Hier sucht man vergebens danach. Ein einziges Mal taucht eine dunkle Gestalt auf die keinerlei Wirkung erzeugt. Auch die Fratze am Fenster war derart schlecht gemacht das man sich eigentlich nur wünschte einen feuchten Lappen in Händen zu halten um das Fenster zu putzen.

Die Macher dieses Streifens hielten es offensichtlich nicht einmal für nötig sich über derartige Praktiken zu informieren. Angedeutete Szenen aus denen man keinerlei Wissen ziehen konnte. Die für Besessene" typischen verbalen Entgleisungen wurden, auch du sauberes Amerika, vollkommen herausgelassen.

Mein Fazit zu diesem Film ist ernüchternd. Wer einen Gerichtsfilm sehen will ist hier richtig. Für alle die sich ein wenig Grusel, oder gar gut gemachten Exorzismus erhoffen, kann ich nur sagen: Finger weg!
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am 5. Juli 2007
Was für ein Hammer! Absoluter Topfilm seines Genres. Ich bin ja ein erfahrener Horrorfan aber dieser Film hat mich dazu getrieben, zwischenzeitlich den Fernseher auszumachen. Die Mischung aus Gerichtsdrama und Horror ist absolut gelungen. Die Darstellung der Emily Rose ist m. E. oscarreif. Top Schauspieler, Top Story, Top Grauen. Mein Tipp: Nachts, wenn alles dunkel ist anschauen!!
33 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. Oktober 2016
Ein Klasse Film. Nicht übertrieben aber auch nicht langweilig. Perfekt umgesetzt mit sehr guten Schauspielern.
Ein muss für jeden Fan von Geistern und Dämonen
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