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am 4. Mai 2011
VORWORT:
Ich habe noch nie eine Amazon-Rezension geschrieben. Jedoch tut es mir beinahe im Herzen weh, wie dieses Meisterwerk medialer Schaffenskunst hier teilweise von sogenannten MGS-Fans zerrissen wird. Diese Rezension ist als eine Art "Konterkritik" gegen all die beschämend niedrigen MGS-Fanboy-Wertungen gedacht, welche ich in keinster Weise nachvollziehen kann. Ich versuche einen Spagat zwischen klarer Darlegung meiner Impressionen und einer gewissen Knappheit zu finden, um hier nicht in Romangefilde oder Belanglosigkeit auszuufern. Auf grundlegende Dinge wie Story, Grafik etc. möchte ich nicht eingehen. Das geschah schon zu genüge.
Ein MGS-Fan, welcher "Guns of the patriots" verteufelt, ohne es durchgespielt zu haben, darf sich nicht MGS-Fan nennen. Ein MGS-Fan, welcher es durchgespielt hat und es immer noch verurteilt, sollte sich überlegen, ob er diese Amtsbezeichnung nicht lieber ablegen sollte :)
Details folgen im weiteren Verlauf.

MEINE DAMALIGEN ERSTEINDRÜCKE:
Ja, es wirkte im Vergleich mit den Vorgängern zunächst alles ein wenig befremdlich. Ein leicht futuristisches Schlachtenszenario mit einer Art Call of duty- oder Medal of honor-Flair, welches mich auch nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hinriss.
Aber davon darf (!) man sich nicht abschrecken lassen. Ab Akt2 ändert sich die Sache deutlich und man wird endlich mit wunderbar inszenierten Schleichpassagen konfrontiert.
Ich hielt es zwar für das viertbeste Spiel meiner bisherigen "Laufbahn" als Video-/Computerspieler, jedoch für den schwächsten aller MGS-Teile (PSP-Titel unberücksichtigt).
Mittlerweile jedoch braucht es sich in meiner Gunst vor den anderen drei Teilen nicht mehr zu verstecken.

STICHPUNKTARTIGE PRO-ARGUMENTE/AUFFÄLLIGKEITEN:
-meines Erachtens nach höchster Wiederspielwert aller MGS-Teile (PSP-Titel unberücksichtigt)
-die vierzig Embleme sowie die zahlreiche freispielbare Ausrüstung motivieren ungemein
-die variabelsten/facettenreichsten Gameplaymöglichkeiten in einem MGS bisher: CQC besser und umfangreicher denn je; ferngesteuerter Mini-Roboter; Vielzahl unterschiedlicher Waffen ermöglicht auch verschiedenartige "Ballerdurchgänge" (PSP-Titel unberücksichtigt)
-wunderbar eingebaute Story-Flashbacks inklusive einer genialen und hochemotionalen Rückkehr nach Shadow Moses
-der iPod fungiert meines Erachtens nach als wahre Atmosphäre-Bombe
-ein höchst erlebenswertes Stelldichein etlicher bekannter MGS-Charaktere
-ein Freudentränen in die Augen treibender, "gänsehautiger" und absolut epischer Showdown
-der Soundtrack ist mal wieder absolut porno und bietet einige richtige Sahneschnitten für die Ewigkeit

STICHPUNKTARTIGE CONTRA-ARGUMENTE/AUFFÄLLIGKEITEN:
-Spieleinstieg kann unter umständen Zwangsoptimismus erfordern. Jedoch ist dieser storytechnisch bereits im Intro ziemlich plausibel ins Spielgeschehen eingebettet (Zitat: "War has changed.")
-ungewohnt futuristisch/teils befremdlich abgefahrene Kontrahenten
-die für MGS so markanten und genialen Bosskämpfe besitzen bedeutend weniger Profil/psychologische Tiefe bzw. sind unzureichend in die Story eingebunden. Aus gameplaytechnischer Sicht sind diese jedoch hervorragend gelungen. Lediglich der letzte "reguläre" Endboss kommt vielleicht ein wenig innovationsarm daher
-Items befinden sich nicht mehr in den MGS-typischen "Pappboxen" und sind daher ohne Solid-Eye schwierig zu finden => Hin- und Hergeschalte zwischen den Sichtmodi könnte den Spielfluss für den passionierten Itemsammler stören
-im Solid-Eye-Modus automatisch eingeblendeter Radar ausgerechnet direkt unterhalb des Tarnindex. Eine Deaktivierungsoption dieses Radars ist meines Wissens nach nicht vorhanden und wäre mehr als wünschenswert gewesen. Wer keine Items übersehen möchte und in früheren Teilen auf den Radar verzichtete, wird sich darüber wohl des öfteren ärgern
-ein paar vereinzelte Szenen innerhalb der Zwischensequenzen wirken leicht deplaziert. Dies gilt insbesondere gegen Ende des Spiels
-ein Filmbetrachter wie in "Snake eater" wäre bei der Masse/Länge/Qualität/Informationsdichte der Videosequenzen mehr als wünschenswert gewesen
-das Tarnsystem mag manch einem teilweise zu mächtig vorkommen (mit Facecamo im Liegen sind 99% Tarnindex keine Seltenheit)

STICHWORT VIDEOSEQUENZEN:
Sie mögen zahlreicher sein als früher und sie mögen länger sein als früher. Aber eines sind sie mit Sicherheit nicht: langweilig. Die Cineastik erreicht hier beinahe noch größere (qualitative) Ausmaße als jene des aus einem anderen Universum stammenden "Snake eater". Aufgrund der Tatsache, dass die Story kapitelmäßig rund um den Erdball angesiedelt ist, erscheint es mir sowohl zweckmäßig als auch notwendig, diese Kapitel auf solch einem Wege logisch miteinander zu verknüpfen. Daher sind auch die Videos zu Anfang und Ende eines Kapitels am längsten. Außerdem sind sie nun jederzeit pausierbar.

MEIN PERSÖNLICHER TIPP:
Zunächst alle iPod-Songs finden und danach so viel wie möglich ohne Solid-Eye spielen...das macht das Spiel nochmal deutlich anspruchsvoller und gibt der Atmosphäre zusätzliche, enorm dichte Facetten, da man so ständig den iPod ausrüsten kann. So macht das Spiel erstmal so richtig (!) Laune!

APPELL/SCHLUSSWORT:
Dieses Spiel sollte einfach JEDEM MGS-Fan ein wahrgewordener Traum sein! Wer über den gewöhnungsbedürftigen Einstieg hinwegkommt und die grandiosen Stärken dieses Schlusskapitels der MGS-Historie für sich entdeckt, wird über einen Titel verfügen, welcher ihn auch Jahre später noch zu beschäftigen vermag. Die Inszenierung ist selbst für MGS-Maßstäbe bahnbrechend und die Bandbreite sowie die Intensität der Gefühle, welche dem Spieler entgegenschmettern, sind einfach eine Klasse für sich. Spieltiefe und Motivation sind gigantisch (Embleme; Gameplay-Herangehensweisen; Atmosphäre; Story etc.) und für mich jederzeit reanimierbar :) So kommt es auch, dass ich die ganzen Argumente, von wegen zu wenig Spielzeit usw, überhaupt nicht nachvollziehen kann.
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am 1. Juli 2008
Eins vorweg: Eigentlich hatte ich vor dieses Spiel ausführlich zu rezensieren, nachdem ich es zwei Mal durchgespielt habe, jedoch musste ich mit Schrecken feststellen, mit welcher "Scheinobjektivität", hervorgerufen durch Unwissenheit hier teilweise bewertet wurde. Also lasse ich die Story an dieser Stelle aussen vor und widme mich den angeblichen Schwachpunkten, die meine Vorredner am Spiel zu bemängeln hatten.

Zum Einen handelt es sich bei dem neusten Ableger der MGS Reihe tatsächlich nicht mehr um ein Stealthgame, in dem Ausmaß in welchem es noch die Vorgänger waren. Der Spieler besitzt mehr Möglichkeiten als je zuvor und die Thematik des Spiels war schon zu Beginn der Promoaktion im Jahre 2004 "NO PLACE TO HIDE." Also warum bitte Abzüge für fehlende Stealthelemente? Denn diese sind TROTZDEM zu Genüge im Spiel enthalten, zusätzlich unterstützt durch das ausgiebige Belohungssystem, bei dem der Spieler u.a. Boni bekommt, sofern er das Spiel durchgespielt hat, ohne jemanden zu töten oder entdeckt zu werden. Weiterhin befindet sich der Held "Old Snake" in diesem Teil in einem Kriegsgebiet, d.h. mehr Action ist vorprogrammiert, jedoch kann man diese auch getrost ignorieren und auf Schleichpfaden durchs Spiel wandern.

Weiterhin wurden die ausufernden Videosequenzen bemängelt. Kann man bemängeln...aber nur wenn man die Serie nicht kennt. Denn das MGS eigentlich immer schon mehr ein Filmspiel als ein reines Game war, dürfte jedem Kenner der Serie bekannt sein, spätestens seit dem dritten Teil, welcher diese Art der interaktiven Geschichtenerzählung perfektionierte.
Die Spielsequenzen sind tatsächlich kürzer als im dritten Teil, dafür jedoch technisch ein ganzes Stück weiter als bei den Vorgängern. Die Steuerung wurde dem Umfang der Aktionsmöglichkeiten angepasst und auf ein fast perfektes Steuerungsgefühl abgestimmt. Controllerakrobatik wie noch im dritten Teil, ist nicht mehr vonnöten. Wer einen Dual Shock 3 Controller sein Eigen nennt (import), darf zudem die nahezu perfekte Symbiose aus visueller und physischer MGS Erfahrung geniessen. Die Vibrationen wurden noch feiner abgestimmt als im dritten Teil.

Was die immense Waffenauswahl angeht, so neigt der Actionfreund gerne dazu sich seinen Weg mit den neuesten Wummen frei zu ballern, während der Stealth- Freund sich lediglich mit einer Waffe und einem Schalldämpfer ausgerüstet, den Weg "freikämpft."
Jedenfalls lässt die Qual der Wahl keine Langeweile aufkommen und motiviert dazu, die Gegner bei mehrmaligem Durchspielen mit anderen Waffen zu erledigen (oder auch nicht).

Was den Punkt der PAL Anpassung angeht, den einer meiner Vorredner kritisiert hat, so frage ich mich wie man so etwas kritisieren kann?
Eine Next Gen Konsole verlangt nach Next Gen Spielen. Und eine Konsole mit (theoretischer) Full HD Auflösung nach eben solchen Spielen. MGS 4 läuft in 720p und das ist gut so, denn täte es das nicht, dann hätte es auf der PS3 nichts verloren.720p sind MINIMUM! Es wird ja auch nicht kritisiert, dass Filme auf DVD in 16/21:9 released werden, obwohl viele noch 4:3 Röhren zu Hause haben. Das die HD Auflösungen nunmal Breitbildformatig sind, da kann das Spiel ja wohl recht wenig für. Schade wer noch keine HD Glotze hat, gut für die mit einer solchen (oder einem Beamer *räusper*).
Btw wäre eine PAL Anpassung in softwaretechnischer Hinsicht eh nicht möglich....

Kommen wir zum Fehlen der deutschen Synchro. Jeder der MGS1 in der PAL Version gespielt hat, weiss dass dies kein Minus-, sondern eher ein Pluspunkt ist. Doch das ist ein allgemeines Problem. Wer auf deutsche Synchro steht, dem empfehle ich den Griff zu Kingdom Hearts, welches mit Originalsprechern aus dem Disneyuniversum aufwarten kann. Die MGS Synchro ist seit Teil 2 ausschliesslich auf englisch und so sollte es auch bleiben.
Bei einer Synchronisation in den jeweiligen Landessprachen wäre ausserdem ein weltweiter gleichzeitiger Release nicht möglich gewesen, was auch die ersten zum Schreien gebracht hätte, also lieber auf diesem Wege ;-)

Dann noch zu den angeblich kleinen Arealen. Der Dschungel in Teil 3 war nicht annähernd so groß wie das Krisengebiet aus Teil 4. Auch der Stadtteil in Osteuropa ist sehr weitläufig.

Es gibt noch etliche Punkte deren Kritik ich argumentativ UND objektiv den Wind aus den Segeln nehmen könnte. Sei es den teilweise SEHR kitschigen(ich geb's ja zu ;-)) Einlagen in einigen Sequenzen (hatten die Vorgänger auch, nur nicht sooo ausufernd) oder der angeblich kurzen Spielzeit (durchschnittlich 20 Std.), die daraus resultiert, das die Try & Error Einlagen aus den Vorgängern entfernt wurden (zumindest auf Schwierigkeitsgrad "normal"), somit jedoch die effektive Spielzeit unangetastet bleibt.

Alles in Allem bleibt ein Spiel, das sich an Fans der Serie widmet, die seit den 80ern mitfiebern und die Story würdevoll, intelligent, cool und atemberaubend beendet sehen wollten.
Neulinge können bedenkenlos zugreifen, sollten jedoch trotzdem eher die Vorgänger einmal spielen, denn MGS wird zu 99% wegen seiner fantastischen Story geliebt und diese fängt nun mal nicht in Teil 4 an.

Last but not least:
Die Gerüchte das Kojima ein weiteres Metal Gear "SOLID" macht sind unbegründet. Die Geschichte sollte mit Teil 4 enden und das tut sie(zumindest chronologisch nach hinten). Ein weiteres Metal Gear (ohne Solid!) ist aber durchaus möglich, wie von offizieller Seite bestätigt. Ob Kojima dort aber als Producer oder wieder als Director tätig sein wird ist nicht bekannt. Letzteres jedoch sehr unwahrscheinlich, da dies bereits mehrmals dementiert wurde.
Ausserdem wird gemunkelt, dass sich ein Metal Gear SOLID Prequel für PSP in der Mache befindet, welches die ersten Tage von Solid Snake erzählen soll. Aber es ist nur ein Gerücht.....;-)
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am 10. April 2011
Metal Gear Solid stand schon seit dem ersten Titel für eine sehr gute, authentische Grafik und einer erzählerischen Spieltiefe, die ihresgleichen sucht. Und auch dieser Teil enttäuscht nicht, im Gegenteil: Er begeistert!

Er ist (wie immer) unter der Regie Hideo Kojimas und damit in guten Händen. Die Story ist unglaublich und verdammt spannend, es empfiehlt sich aber DRINGENDST die ersten drei Teile gespielt zu haben, denn sonst weiß man nur, dass dieses Spiel eine Super-Story hat.

Die Zwischensequenzen sind die besten, die ich seit, ja...seit Metal Gear Solid 3. Snake Eater betrachtet habe. Sie sind tierisch lang (bis zu 90 Minuten), aber melancholisch und verdammt gut inszeniert. Das Spiel hat fünf Schwierigkeitsgrade, die allesamt Vor-und nachteile haben. So ist mir persönlich der erste Schwierigkeitsgrad (und der zweite) VIEL zu einfach und man kann sich wie Rambo fortbewegen. Erst ab dem dritten wird es interessant.

Die Gegner kommen leider allesamt aus der Klonfabrik und respawnen sehr offensichtlich (vor allem im nahen Osten!), aber das stört nicht, denn das eigentliche Spielprinzip ist ja ohnehin auf das Schleichen ausgelegt.

Die Grafik ist ebenfalls der reine Wahnsinn und ein Genuss der ganz besonderen Art. Unglaublich, was die Technik hier zu Stande bringt.

Einzig und allein haben mich nebst der ETWAS zu kurzen Spielzeit die Bossgegner gestört: Diese sind LÄNGST nicht so geil wie die aus Teil 3: The Fear, The Pain, vor allem The End sind wie im Gedächtnis eingesperrt! Diese hier enttäuschen mich eher (außer Crying Wolf...Leute, shit ist der geil!). Vor allem Screaming Mantis wirkt wie ein Möchtegern-Aufguss von Psycho Mantis aus dem ersten Teil.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Teil ein grandioser ist und man locker über die kleineren Macken hinwegsehen kann. Besonders die Grafik ist super und die Neurungen extrem spaßig und sinnvoll. Leider sind viele Waffen wegen fehlendem Schalldämpfer nutzlos. KAUFEMPFEHLUNG!
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am 17. Juni 2008
Ich habe Mgs 4 gestern bereits zum zweiten mal beendet mit dem Unterschied, dass ich bei meinem zweiten Anlauf auf sämtlich Cutscenes verzichtet habe. Letzendlich bin ich dabei auf eine Gesamtspielzeit von etwas über 9 Std. gekommen. Hinzu kommt bei einem ungestörten Spielablauf noch einmal etwa die gleiche Zeitspanne an Zwischensequenzen.
Die Kritik, dass das Spiel zu viele Cutscenes und zu wenig Gameplay bietet halte ich für komplett unangebracht, denn mit einer Dauer von ca. 9 Std. reinem Gameplay ist es immer noch länger als Spiele wie, Kane& Lynch, GeOW oder COD4 in ihrer Gesamtheit. Zudem steht es jedem frei die Zwischensequenzen mit einem Druck auf die Start Taste und einer anschließenden Bestätigung zu überspringen. Sicher geht damit die Handlung verloren, allerdings muss man dagegen abwägen, dass z.B. GeOW oder COD 4 von vornherein über keinerlei Story verfügen. Vielmehr sollte man die perfekt inzenierte Story als Bonus zu einem makellosem Gameplay Vergnügen sehen. Wenn man bei McDonalds zum Preis eines Burgers versehentlich ein ganzes Menü bekommt, beschwert man sich ja auch nicht, dass das Getränk und die Pommes zu sehr vom Burger ablenken. Außerdem würde man COD 4 ja auch nicht abwerten, wenn es zusätzlich zum Gameplay noch über mehrere Std. exzellente Story verfügen würde.

Wie schon erwähnt ist das Gameplay nahezu perfekt. Mgs 4 bietet eine vielzahl von Möglichkeiten, die kein anderes Spiel zu bieten hat. So hat der Spieler die frei Wahl wie er vorgehen will. Zudem ist die Karte so angelegt, dass es einem frei steht verschiedene Wege zu wählen und dabei immer wieder etwas neues zu entdecken. Hilfreich sind Snake bei seinem Einsatz neue und sehr spaßige wie auch hilfreiche Gadgets wie etwa das Solid Eye(Nachsicht-/Infrarotgerät, Fernglas und Datenanzeiger in einem), der. MK.II ( ein kleiner Roboter, der sich nahezu unsichtbar machen kann und mit welchem es einem möglich ist unsichere Gegenden auszukundschaften) und der Octocamo (ein spezieller Tarnanzug, der die Texturen seiner Umgebung annimmt und unserem Protagonisten somit hilft unauffällig zu bleiben).
Zudem bietet MGS 4 eine Waffenauswahl, wie es kein Spiel zuvor getan hat. So stehen Snake in seinem letzten Kampf über 70 der verschiedensten Waffen zur Verfügung, die zum Großteil auch noch modifizierbar sind.

Die Grafik ist atembraubend, zwar sind einige Texturen etwas verwaschen, dafür sind aber die Charaktermodelle das beste, was Next-Gen zu bieten hat. Kamera und Steuerung sind perfekt.
Metal Gear Solid 4 ist mit Sicherheit ein absoluter Meilenstein, bei dem es immer wieder etwas neues zu entdecken gibt. Das Spiel hat noch weit mehr zu bieten als ich hier erläutern konnte aber das sollte jeder selbst herausfinden. Wer eine PS3 besitzt sollte sich dieses Meisterwerk nicht entgehen lassen.
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am 20. Juli 2013
Ursprünglich war es ja geplant gewesen, das mit Guns of The Patriots, die große Saga um Solid Snake, zuende geht. Doch spätestens seit der E3 2013, wissen alle Fans der Reihe, das es weitergehen wird.

Ob nun großes Ende oder nicht. Mit Guns of The Patriots hat KONAMI, den bislang besten Teil der Reihe abgeliefert. Beinahe die gesamte MGS Reihe, wird in der Story noch einmal aufgegriffen. Sei es als Rückblende, als Gesprächsthema, oder in Form der Auftritte von Charakteren wie Naomi und Raiden. Snake ist in die Jahre gekommen, doch noch lange nicht in Rente. Er wird beauftragt, den Terroranschlag von Liquid Ocelot zu verhindern. Dabei trifft er auf das Beauty & Beast Corps. Eine neue Gruppe, die allesamt nach den alten Fox Hound Mitgliedern bennant sind.
Im Laufe dieser "Operation" kommt es auch zum finalen Schlagabtausch zwischen Snake und Ocelot, in Form eines Kampfes zwischen Metal Gear Rex und Metal Gear Ray.

Die Story bietet wie immer reinstes Kino Vergnügen, die den anderen Teilen in nichts nachsteht. Ganz im Gegenteil, die Story dreht noch einmal richtig auf und übertrifft, die Vorgänger sogar noch. Das Spiel ist größer und Spekakulärer, als jemals zuvor. Und doch gibt es all die Dinge, die die Reihe ausmachen, wie kleine Easter Eggs und Gimmicks.

Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für alle Fans der Reihe.
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am 25. Dezember 2008
Ich habe lange überlegt was ich diesem Spiel für eine Bewertung gebe. Es ist schwer. Im Spielverlauf kommt man auf die Idee mal 3 zu geben. Und mal 5. Wieso?
5 Sterne verdient das Spiel auf jeden Fall vom Spielspaß her(wenn man mal spielt), auch die Grafik ist absolute Klasse. Hier sieht man was die PS3 alles kann und das andere Spiele schon Nachholbedarf haben. Wer Metal Gear Solid 1-3 gespielt hat muss dieses Spiel einfach gespielt haben.
Leider gibt es in dem Spiel 2-3 große Nachteile:
Die Filmsequenzen: Die sind zwar richtig super und spannend anzusehen, aber an einigen Stellen einfach viel zu lang. Zwischen Akt 3 und 4 war sogar mal eine Filmsequenz von über einer Stunde. Das ist dann kein Spiel mehr sondern eher ein Film. Gut, ich als Metal Gear Fan habe es mir angeschaut (man kann diese auch wegdrücken), aber andere die das Spiel nicht kennen, vor allem die Vorgeschichte nicht, die werden sich da sogar vielleicht langweilen. Auch die Story ist an einigen Stellen für mich zu übertrieben und "abgespaced", was ich sehr schade finde.
Wenn man aber mal selbst spielt, was leider viel zu kurz in dem Spiel vorkommt, dann ist es einfach Klasse. Also ich habe nichts gegen Filmsequenzen, aber wenn die jedes Mal über 15 Minuten gehen, wird es schon etwas langatmig, weil man da vieles auch hätte rauslassen können.
Trotz dieser Kritiken gebe ich dem Spiel 5 Sterne. Es macht wirklich richtig spaß wenn man es denn Spielt und man besucht während des Spiels einige interessante Orte und findet alte Bekannte wieder, was das Spiel doch noch spannend gemacht hat. Vor allem der Abschluss.
Wenn es denn ein Metal Gear 5 geben wird, würde ich mir weniger Filmsequenzen und mehr Spiel wünschen. Sonst ist alles Klasse an dem Spiel.
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am 22. Dezember 2008
MGS4 ist für mich das Spiel des Jahres! MGS4 ist für mich das Spiel der letzten Jahre! MGS4 ist ein Spiel für die Ewigkeit, das mehr ist als ein Spiel, die meisten Hollywood Filme von der Handlung, Kamera und Schnitt in den Schatten stellt und somit Eindrucksvoll zeigt wie die Unterhaltung der Zukunft aussehen kann!

Im Umkehrschluss ist MGS4 also der Blockbuster den jeder gespielt haben muss? DAS Pflichtspiel?

Ganz klare Antwort: NEIN!

So hart sich das auch anhören mag, aber MGS4 hat wahrscheinlich zuviel Tiefgang, legt zuviel Wert auf Perfektion wie Kamerawinkel/Schnitte etc., zuviel Composing, zuviel Geschichte und zuwenig Spiel für die meisten der Spieler. Man muss sich darauf einlassen können, das ganze nicht nur als Spiel, sondern als interaktive Geschichte sehen. Kein Spiel bietet, gerade wenn man die Serie kennt, soviel Tiefgang, soviel Liebe, Hass... ja die ganze Palette der Emotionen wird abgedeckt. Nach 45 min Sequenzen folgen manchmal nur 10 min Gameplay, bis die nächste Sequenz anfängt. Wer nun schimpft das er mal weiterballern möchte, der kann das gerne tun, hat dann das Konzept der Serie MGS (im besonderem MGS4) nicht verstanden. Kenner werden begeistert den Controller aus der Hand legen und dem Plot folgen! Es geht in MGS4 nicht um den Spieler, um Kills, um irgendwelche Erfolge, es geht einzig um die Geschichte wie in einem Buch! Und wer gute dramatische Geschichten mag, dem ist es egal ob er spielt oder zuguckt, er will nur weiter vorran im Plot!

Daneben ist der Sound extrem gut und die Technik über allem erhaben. Auch die Passagen die man spielt sind spannend, Schleicher kommen voll auf ihre Kosten, genauso wie Actionliebhaber. Und vor allem lohnt sich aufgrund der vielen Geheimnisse mehrmaliges durchspielen.

Ich bin Spieltechnisch ein kritischer Mensch - aber vor MGS4 verneige ich mich zutiefst!
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am 20. April 2013
Was soll ich noch dazu sagen, das Spiel ist einfach genial.
Es hat alle Eigenschaften die man bereits aus den Vorgängern kennt und noch einige kleine Ergänzungen.
Die Story ist in meinen Augen wiedermal super gelungen. Man begegnet alten Freunden/ Feinden und besucht auch wieder ein paar bekannt Schauplätze.

Wenn man wie ich alle Trophäen für die PS3 haben möchte, so ist man auch sehr sehr lange mit dem Spiel beschäftigt.

Einziges kleines Manko, sind die Zwischensequenzen, diese dauern teilweise wirklich sehr lange. Beim ersten Spieldurchgang ist es ja noch kein Problem weil man wissen möchte was alles passiert ist. Man kann diese Clips aber jederzeit überspringen. Da die MGS Reihe prinzipiell wie ein Film aufgebaut ist, brauchte ich für den ersten Spieldurchgang etwa 30 Stunden. Ohne das Betrachten der Zwischensequenzen hat man es in rund 5 Stunden durchgespielt.
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am 1. Juli 2008
1. wer das Spiel mal in den höheren Schwierigkeitsgraden durchspielt, wird merken, dass es dann eben nicht mehr effektiver und schneller ist sich den Weg freizuschiessen. da endet dann wirklich fast jede Konfrontation im Gameover
2. wenn mann dann nicht mehr einfach in richtung roter Punkt laufen kann, sondern langsam seine Gegner umgehen und austricksen muss, kommen einem die Areale auch nicht mehr so klein vor und man braucht auch dementsprechend länger.
3. dadurch wird das Spiel auch "stealthlastiger"
4. war ja klar, dass die Storysequenzen lang werden würden. jeder der Teile hatte gegenüber seinem Vorgänger ne Schippe draufgelegt und "snake Eater" hatte sich in Punkto Videos auch nicht kleinlich gezeigt.
(der "Spielfilm" auf der 3.Subsistence DVD war ja über 3 Stunden lang)
5. ausserdem musste Teil 4 diesmal nicht einfach die Geschichte weiterführen, sondern den ganzen Kosmos der durch die 5 Vorgänger (mit PortableOPS 6) erschaffen wurde zusammenführen und einigermasen logisch erklären. nebenbei musste es natürlich spannend bleiben.
6. war der Hauptkritikpunkt an teil 1 die wirklich schlechte deutsche Syncro. und wir sollten froh sein, dass es seitdem keine mehr gab.
und 7. wird sowieso immer jemand was zu nörgeln haben. Teil 1 war vielen zu lang, Teil 2 hatte "Raiden" und war vielen zu verschachtelt, bei Teil 3 wars dann die Kamera und "BigBoss".
ich sage kein Spiel kann perfekt sein, alle Teile und auch dieser haben 5 Sterne wohl verdient und sind schon jetzt Klassiker die so gemacht wurden, wie sie sein sollten. jedes für sich ein bischen anders und jedes mit seinem eigenen Charme
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am 25. Februar 2015
Zu seligen Playstation 2-Zeiten wurde ich erstmals mit der Videospiel-Serie METAL GEAR SOLID vertraut; genauer gesagt, mit dem zuletzt veröffentlichten Teil dieser Konsolen-Generation "Snake Eater". Seinerzeit wurde ich von dieser Art ein Spiel zu kreieren völlig vereinnahmt, so genial empfand ich diese ausufernde Mischung aus taktischem Stealth-Gameplay, kinoreifen Video-Sequenzen und diesem ganz besonderen Humor, der sich vor allem in den teilweise schier endlos erscheinenden Funkdialogen zwischen Snake und seinen Kontaktpersonen zeigte. Natürlich war "Snake Eater" aufgrund all dessen auch ein sehr anstrengendes Spiel, aber es war auf der anderen Seite ebenso fesselnd und motivierend. So etwas kannte ich bis dato nicht.

Die bevorstehende Veröffentlichung von "METAL GEAR SOLID 4 - GUNS OF THE PATRIOTS" war dann auch einer der Hauptgründe, mich letztlich doch auf das oftmals (und vielleicht hier und da auch zurecht) kritisierte PLAYSTATION 3 Medium einzulassen. So recht konnte ich nicht an eine X Box 360-Version glauben und ich erwähne diese beiden Konkurrenz-Konsolen auch im Zusammenhang eines MGS4-Reviews nicht von ungefähr, doch dazu später mehr.

Begrüßt wird der Spieler bei MGS4 zuerst von einer sehr schlichten, aber ungemein melancholisch anmutenden Melodie zu dem der Protagonist Old Snake einsam an einem Grab verweilt. Dieses musikalische Thema verdeutlicht sogleich, dass sich diese letzte Episode um Solid Snake als einen triumphalen, aber ebenso tragischen Abgesang auf eine ganz besondere Figur der Videospiel-Historie verstehen will und wird.

Der gesamte Soundtrack steht diesem ergreifenden Hauptthema aber in keinster Weise nach, wuchtig und brillant instrumentiert kracht der orchestrale Klang durch die hoffentlich vorhandene adäquate Heimkino-Anlage und bringt mit ebensolcher Wucht natürlich auch die während der Gameplay-Phasen stets allgegenwärtigen Bombeneinschläge und Gewehrsalven im Höchstmaß zur Geltung. Auf der klanglichen Ebene fällt mir bis dato nichts ein, das sich im Bereich Video- und PC-Spiele auf einem solch hohen Niveau befindet. Dazu kommt diese sensationelle Sprachausgabe, die zum Glück nicht eingedeutscht wurde, sondern im unvergleichlichen Originalton erhalten bleibt. Die Sprecher fallen durch die Bank weg durch großartige Leistungen auf und transportieren die komplex-verschachtelte und bisweilen arg verwirrende Geschichte auf solch famose Weise, dass das Wegskippen der vielen, endlos vielen und vor allem ebenso bisweilen scheinbar endlos lang erscheinenden Video-Sequenzen extrem schwer von der Hand geht.

Und gerade an diesen oft zitierten Video-Sequenzen werden sich bei MGS4 die Geister scheiden. Die einzelnen Clips zeugen allesamt von einer unglaublichen Detailverliebtheit und einem absoluten Hang zur Perfektion des Entwicklerteams. Mir fehlt das Wissen um die Gesamtlänge der gesamten Videoclips, aber es müssen zusammengerechnet zig Stunden sein, die dem Spieler folgerichtig auch sehr viel abverlangen - sehr viel Konzentration und sehr viel Geduld. Ich habe es selbst bemerkt, dass es mir hier und da einfach zuviel wurde - denn wenn einem das Gameplay in einem Moment gerade besonders viel Spaß macht, ist es schon schwer, von einer 30- bis 40-minütigen Video-Sequenz vom Weiterspielen abgehalten zu werden. Und auch wenn das Wegskippen möglich ist, so ist dieses auch wieder ein fauler Kompromiß, da man so natürlich den Handlungsfaden zu verlieren droht. Viele der Zwischenfilme habe ich absolut genossen, aufgrund ihres überragenden cineastischen Flairs und der erwähnten Detailarbeit von Kojima-Productions. Dennoch wurde ich des Gefühls nicht los, dass es hierbei um mehr ging als die bloße Storyline durch fantastisch animierte Clips voranzutreiben. Besonders auffällig wird dies im 4.Akt, als Snakes' Verbindungsmann Otacon diesen über Funk dazu auffordert, doch die CD zu wechseln und sich im nächsten Moment selbst korrigiert, da das Playstation 3-System ja auf das noch recht neue Blu-Ray-Medium setzt und ein CD-Wechsel somit, (trotz der ausufernden Videosequenzen und des auch nicht unbedingt knapp bemessenen Gameplays) von daher nicht nötig sei. "Product-Placement" in einer ganz neuen Form. Wer es braucht ...

Zwar verstehe ich diese kurze Randnotiz als eine klare Absage an eine 360-Version, aber diese konnte ich mir spätestens nach einigen wenigen Stunden MGS4 nicht mehr in einer ebensolchen Darbietung vorstellen. Und ich fand es schon schade, dass ich in diesem Moment das Gefühl mit mir herumtrug, dass MGS4 vielleicht auch deshalb so übermäßig viel an visuellem Inhalt bietet um dies zu unterstreichen. Zumindest war in diesem Augenblick der zuvor so ans Herz gewachsene Hauptcharakter Old Snake demselben wieder ein bisschen entrissen, da er wie eine Schachfigur einem bloßen Zweck unterstellt schien.

Doch trotz all der kleinen Fehler, die einem hier und da begegnen, trotz der gigantischen Anhäufung an durchzustehendem High-Definition Kino, bleibt METAL GEAR SOLID 4 im Endeffekt doch ein brillant inszeniertes und stets packendes Videospiel. Wem Stealth-Games gefallen, wird hierbei die ultimative Vollbedienung vorfinden. Die Schauplätze des Geschehens wurden ungemein abwechslungsreich gestaltet. Es geht von einem an das Level "Kinshasa" von Splinter Cell "Double Agent" erinnerndes Nahost-Kriegsgebiet über "Snake Eater"-ähnliches-Südamerika-Plantagenterrain, von trostlosem Osteuropa- hin zu noch trostloserem und schneegepeitschtem Shadow Moses-Setting.

Hauptbestandteil dabei bleibt stets das klassische Stealth-Gameplay. Snakes' neuer Maßanzug passt sich individuell an jeden noch so bizarr gestalteten Untergrund an und avanciert so zum garantierten Eye-Catcher. Brachiales, waffenstarrendes Voranpreschen ist erlaubt, wird aber dem auf vorsichtigem und timinggenauem Vorgehen aufbauenden Konzept der Serie nicht gerecht und verhindert definitiv einiges an Spielfreude. Das Verlangen nach purer Waffengewalt wird dankenswerterweise aber auch immer wieder befriedigt, sei es durch das sicher durchzuführende Eskortieren von Verbündeten oder aber noch viel martialischer an Bord riesiger und absolut monströs erscheinender Stahlkolosse.

Das Haupt-Gameplay-Element besteht vielmehr darin die Laufwege der Soldaten, die besonders in höheren Schwierigkeitsgrade ihrer Funktion mitunter beängstigend kritisch und aufmerksam gerecht werden, und diverser anderer elektronischer Hindernisse zu studieren und im richtigen Augenblick die richtige Bewegung zu vollführen. Dass dem Spieler hierbei kein lineares Abarbeiten der komplex und liebevoll gestalteten Level zugemutet wird, versteht sich bei METAL GEAR SOLID fast von selbst. So überrascht es auch keineswegs, dass der Wiederspielwert einen zweiten oder dritten Spieldurchgang fast schon zwingend erfordert. Haufenweise Easter-Eggs und diverse andere Überraschungen wollen entdeckt, abgegrast oder ins Spiel integriert werden. Alternative Routen laden zu alternativen Taktiken ein und viele der Filme wollen mit einem zunehmenden Verständnis der Story abermals genossen und letztlich auch inhaltlich verstanden werden.

Wenn ein einziges Spiel dann auch noch mit diversen abgefahrenen und genial animierten Bossen wie z.B. "Laughing Octopus" aufwarten kann, dann ist es eine Selbstverständlichkeit, diese einzigartigen Polygon-Ungeheuer immer und immer wieder eliminieren zu wollen, nachdem man sich ein jedes Mal aufs Neue an ihrer diabolischen Ausstrahlung und ihrem sinistren Gelächter ergötzt hat.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass in METAL GEAR SOLID 4 - GUNS OF THE PATRIOTS Video- und Gameplay-Abschnitte eine nahezu perfekte Symbiose eingehen und zu einem gelungenen Ganzen zu verschmelzen vermögen. Dies wird mittels einer äußerst überzeugenden Spiel-Grafik erreicht, die zu fast jedem Zeitpunkt die Atmosphäre und Bildgewalt der vorangegangenen Filmsequenz aufzugreifen und fortzuführen vermag. Es erwartet Euch eine audiovisuelle Vollbedienung, die Euch zwar sehr viel Geduld und Aufmerksamkeit abverlangen wird, aber auch doppelt- und dreifach zu entschädigen versteht.

Negative Aspekte:
Filmmaterial wirkt manchmal zu ausufernd inszeniert. Gefühlt weniger Gameplay als beim Vorgänger "Snake Eater".

Positive Aspekte:
Wegweisender Brückenschlag zwischen Videospiel- und Film-Entertainment. Wehmütig stimmendes Finale um eine echte Videospiel-Legende. Ungemein packend inszeniertes Gameplay.
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