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am 5. März 2003
Nach dem superbem Comeback-Album "Objection overruled" und dem etwas moderneren "Death row" ging die zweite Accept-Ära mit "Predator" leider auch schon wieder zu Ende. Grund dafür war das alte Problem, dass Wolf Hoffmann und Peter Baltes den Sound massentauglicher gestalten wollten, Udo Dirkschneider und Stefan Kaufmann aber lieber die harte Schiene weiterfahren wollten. Zusätzlichen (zugegeben ziemlich kindischen) Zündstoff gab es noch durch durch die Tatsache, das Peter bei drei Stücken die Vocals übernahm, was Udo natürlich gar nicht in den Kram passte. Nach der folgenden Tour war dann (endgültig ?) Schluss mit lustig. Doch zurück zu Predator - musikalisch ging man nach "Death row" wieder etwas zum alten Stil zurück, sprich fettere Chöre und mehr Ohrwurmmelodien ("Hard attack", "Crossroads", "Crucified", "Take out the crime" und "Run through the night"), hatte aber mit beispielsweise "Diggin' in the dirt", "Primitive" oder "It ain't over yet" auch moderner gestaltete Songs am Start, die natürlich auch nicht schlechter waren. Leider haben es die Jungs - wie schon erwähnt - nicht geschafft, sich zu vertragen, so dass die große deutsche Metal-Legende ein weiteres Mal zu Grabe getragen wurden. Udo wandte sich daraufhin wieder seinem Projekt U.D.O. zu und verwaltet somit das Erbe von Accept, von Wolf und Peter hat man dagegen nicht mehr viel gehört.
Fazit: Wie jedes Accept-Album kann auch "Predator" voll überzeugen und auch Peter Baltes ist ein guter Sänger (auch wenn Udo das wahrscheinlich anders sehen wird), der wohltuende Abwechslung in den Sound eingebracht hat.
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am 18. September 2003
Das Comebackalbum mit Udo Dierkschneider Objection Overruled war genial und ist heute schon ein Klassiker. Der Nachfolger Death Row allerdings wohl eines der schwächsten Acceptalben, nur noch unterboten vom grottigen USA-Anbiederungsalbum Eat The Heat. Und Predator war dann auch schon wieder das Ende von Accept, aber ein Ende mit Klasse. Fast jeder Song weiß zu überzeugen und mit Lay it down und Don't fool me again werden zwei der absoluten Highlights auch noch von Peter Baltes gesungen, der seit den ersten drei Acceptscheiben (dort sang er zum Beispiel die traumhafte Ballade The King) nicht mehr am Mikro zu hören war. Und diese Tatsache hat Udo wohl am meisten gewurmt, so daß er sich wieder von Accept zurückzog. Schade, denn dieses Album macht Lust auf mehr und gerade die modernen Anklänge in Predator oder Diggin in the Dirt stehen Accept erstaunlich gut zu Gesicht!
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am 10. Dezember 2013
Accept – Predator (1996)

Streitigkeiten bestimmen mal wieder den Band-Alltag. Die Band beschließt nach diesem, wieder mal letzten, Album sich wieder mal aufzulösen. Stefan Kaufmann hat mal wieder Rückenprobleme und gibt seinen Schlagzeugsessel an Gastmusiker ab, die ihren Job auch gut erledigen. Und ist qualitätstechnisch trotzdem mal wieder alles gut? Nein. Predator ist besser!

Niemand anderes als die deutsche Produzentenlegende Michael Wagener (übrigens selbst ein frühes Accept-Mitglied) sitzt diesmal an den Sound-Reglern. Das hört man auch, denn der Sound ist fett und überaus saftig und die Gitarrenklänge, mal wieder superb von Wolf Hoffmann eingespielt, strotzen vor purer Energie. Ebenfalls von roher Kraft zeugt Udo Dirkschneiders Stimme, auch wenn er sich nicht mehr in allerhöchste Regionen schraubt, ebenso wie die gewohnten teutonischen Chöre. Neu ist, dass auch Bassist Peter Baltes (erstmals seit den frühen 80ern) ans Mikro gelassen wird. Seine Stimme überzeugt mit einem sanften Timbre und Ausdruckskraft, klingt sie doch „schöner“ als Udos, wenn auch nicht so roh. Gut nachzuvollziehen beim Sänger-Duett Crossroads, welches zusätzlich zu diesem Novum noch eine tolle Gitarrenmelodie abwechselnd mit einem brachialen Riff kombiniert.

Vom Arrangement abgesehen legt man sich auch stilistisch mächtig ins Zeug und kombiniert alle bisherigen Accept-Elemente zu einem furiosen musikalischen Cocktail. Da gibt es die pure Powerchord-Kraft aus Restless and wild (zB: Don't give a Damn), die Heavy-Hymnen aus Balls to the Wall (zB: Hard Attack, ein überaus genialer Opener mit genialen Riffs und Licks), die melodiöseren Stücke aus Metal Heart (Run through the Night beinhaltet eigentlich ein typisches Glam-Riff, wird aber nicht langweilig, weil es eben jenes gekonnt mit Sept-Akkorden varriiert), die düsteren teutonischen Chöre, wie sie auf Russian Roulette zelebriert wurden (Predator) und auch die modernere Riff-Fixierung von Death Row, nachzuhören in Crucified, einem absolut gelungenen Up-Tempo-Song, bei dem Wolf Hoffmann im Vordergrund steht und wieder mal ein grandioses, technisch anspruchsvolles Solo schmettert oder plötzlich seine funkige Seite herausholt.

Dieser Heavy-Metal-Cocktail trifft genau den richtigen Nerv und überzeugt mit seinen verschiedenen Elementen. Düstere Riffs gibt es auch zuhauf in Making me scream, bei dem Haare fliegen werden oder im Accept-typischen Diggin' in the Dirt. Richtig genial wird es aber dann in den neuen Elementen. Zum Beispiel wenn Peter Baltes mit Lay it down einen grandiosen, brachialen Rocker abliefert und dabei mal eben eine tierisch fesselnde Hook verbrät, wie sie Accept auf Eat the Heat wohl nur zu gern gehabt hätten. Neben einiger Standard-Ware wie Take out the Crime gibt es zum Schluss sogar eine Überraschung. Primitive bietet einen Old-School-Funk-Drum-Computer-Beat und Peter singt im passenden Stil dazu. Dazu verbrät Wolf mal eben heftige Gitarrensounds und im Refrain setzen mal wieder düstere Chor-Shouts ein. Hört sich schräg an? Ist es auch, aber nach einiger Eingewöhnung eine tolle Abwechslung zu den vielen brachialen Riffs, die man auf diesem Album zur Genüge hört.

Fazit: Wider Erwarten geht die Band zum (vorläufigen) Schluss nochmal auf's Ganze und versteht es gekonnt alle typischen Accept-Elemente zusammen zu tragen und zu perfektionieren. So finden sich hier viele große Riffs, aber auch gekonnte Melodien wieder. Dass Peter wieder mal singen darf, steht dem Album eben auch nicht schlecht, aber auch Udo und Wolf sind wie immer gut in Form. Wer Accept mochte, findet mit dieser Platte einen grandiosen Nachfolger zu den großen 80er-Platten wie Balls to the Wall oder Russian Roulette. Unbedingt zulegen!

Wertung: *****
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