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am 30. August 2003
Hier haben wir ein weiteres Meisterwerk der Briten von Anathema, und es steht sowohl seinem Vorgänger „Alternative 4" als auch seinem Nachfolgealbum „A Fine Day To Exit" in nichts nach. Wie jede Scheibe dieser großartigen Band besitzt auch „Judgement" ihren ganz eigenen Charme, der sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Gleich der Opener „Deep" lädt mit wunderschön komponierten Melodien und tollen Gitarren zum Träumen ein. Schon hier ist zu erkennen, dass Anathema anno 1999 noch rockiger zu Werke gegangen sind als heute. Allerdings finden sich auf diesem Album auch eine Reihe entspannterer und einfach angenehm trauriger Songs, wie etwa „Forgotten Hopes" oder das wundervolle „One Last Goodbye". Letzterer steht bei näherer Betrachtung seiner Lyrics (die leider nicht vollständig im Booklet zu finden sind) übrigens in inhaltlichem Zusammenhang mit dem folgenden Track „Parisienne Moonlight", eine Situation wird aus zwei Perspektiven beschrieben und dadurch gewinnen beide Songs zusätzlich eine ganz besondere Faszination. „Parisienne Moonlight" ist überdies dominiert von einer Klavierbegleitung und wurde vom Gitarristen Danny sowie von Lee Douglas eingesungen, die auch auf dem folgenden Album ein paar Gesangslinien beisteuerte.
Wo wir schon beim Gesang sind: Einmal mehr beweist Vincent Cavanagh hier, was in seiner Stimme steckt; er singt sanft und gefühlvoll in tiefen wie in hohen Tonlagen und erzeugt an besonders mitreißenden Stellen nicht selten eine Gänsehaut beim Hörer. Zudem singt er sehr verständlich und deutlich, sodass man die Lyrics von „One Last Goodbye" auch ohne vollständige Präsenz im Booklet fast perfekt nachvollziehen kann.
Die Instrumentierung tut ihr übriges, um die Kompositionen im perfekten Glanz erstrahlen zu lassen. Die Gitarren klingen angenehm und sind häufig akustisch, können in rockigen Passagen aber auch eine entsprechende Kraft entfalten, ohne dabei allerdings zu hart zu klingen. Die Keyboards, für die diesmal noch Danny verantwortlich zeichnete, dienen der Schönheit und Atmosphäre und wurden diesbezüglich optimal eingesetzt, ohne jemals aufdringlich oder - wie im Gothic-Bereich allzu häufig der Fall - pseudo-düster zu klingen. Drummer John hält sich soweit zurück, dass die Songs nicht an ihrer Entspanntheit verlieren, und spielt somit ebenfalls genau richtig; ähnliches gilt für Dave Pybus, der hier erstmals bei Anathema die Bassgitarre übernommen hat, nachdem Duncan Patterson die Band verlassen und Antimatter gegründet hatte.
Ferner ist löblich, dass jeder Song einen hohen Grad an Eigenständigkeit besitzt und sich gut einprägt, ohne dass dabei seine Faszination aufgrund zu einfacher Strukturen vergänglich wäre. Trotz der Prägnanz jedes einzelnen Titels fügt sich das Album am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Überraschungen wie das traumhafte Klavier in „Anyone, Anywhere", für das die Band extra einen Gastmusiker verpflichtet hat, tun ihr Übriges, um dieser Scheibe den letzten Anstrich zu verpassen.
Was noch erwähnt werden sollte, sind die durchweg überzeugenden Texte, in denen es sich um Einsamkeit, Isolation und verlorene Zeit dreht und die so perfekt formuliert und gesanglich umgesetzt wurden, dass man sich auf Anhieb von absolut jedem Lied angesprochen fühlt und die beschriebenen Emotionen nachempfinden kann. Dies ist wohl eine Kunst, die neben Anathema nur sehr wenige Musiker beherrschen - Musik zu machen, in die man sich hineinversetzen kann. Die Stimmung wird durchweg von einer angenehmen Traurigkeit dominiert, die niemals unangenehm depressiv wird und außerdem gelegentlich durch etwas hoffnungsvollere, lockrere Melodien aufgelockert wird.
Wie man sieht, gibt es an „Judgement" eigentlich absolut nichts zu meckern - Anathema haben hier ein weiteres Glanzstück emotionaler, atmosphärischer Rockmusik abgeliefert, das viele andere Bands - sogar die eigentlichen Vorbilder - beizeiten in die Lächerlichkeit versinken lässt. Ein einziger Kritikpunkt wäre, dass das instrumentale Outro „2000 & Gone" etwas eintönig ist und von seinen Melodien nicht ganz mit der Qualität des restlichen Albums mithalten kann, aber sein wir mal ehrlich - wegen dieser witzlosen Kleinigkeit braucht man sich nun wirklich nicht in die Hose zu machen, und ob der überragenden Gesamtqualität kann man mehr als getrost darüber hinwegsehen. Reine Metal-Headbanger sowie Freunde von emotionsloser Plastikmusik sollten die Finger davon lassen, allen anderen gebe ich hiermit den offiziellen Kaufbefehl. Widerstand ist zwecklos! Ach ja, Anspieltipps braucht ihr nicht, die Songs sind alle genial.
Spielzeit: 56:49 Min.
Klangqualität / Produktion: 10/10
Eingängigkeit: 8,5/10
Innovation: 9/10
Wiederspielwert: 10/10
Stimmigkeit: 10/10
---------------------------------
Kaufempfehlung: 10/10
22 Kommentare| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2003
Judgement ist meiner Meinung nach das Meisterwerk von Anathema und nebenbei noch eines der intensivsten Rockalben aller Zeiten. Textlich behandeln die Songs in unglaublich bewegender Weise Themen wie Alkoholsucht ("Forgotten Hopes"), Einsamkeit ("Anyone, Anywhere), Enttäuschung und Tod ("One last goodbye"). Der hochemotionale, zu Tränen rührende Gesang von Vinnie Cavanagh setzt dem musikalischen Genuss die Krone auf. In Verbindung mit den schaurig-schönen Gitarren, die nicht selten an Pink Floyd-sche Klangwelten erinnern, entsteht ein musikalisches Erlebnis,das nur schwer in Worte zu fassen ist. Judgement ist ein 60-minütiges Wunderwerk an trauriger, aber niemals destruktiv-depressiver, zeitloser Rockmusik, die fast schon Therapie-Charakter hat und in dunklen Stunden eine unvergleichliche kathartische Wirkung entfaltet.
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am 15. April 2009
Judgement ist meiner Meinung nach das Meisterwerk von Anathema und nebenbei noch eines der intensivsten Rockalben aller Zeiten. Textlich behandeln die Songs in unglaublich bewegender Weise Themen wie Alkoholsucht ("Forgotten Hopes"), Einsamkeit ("Anyone, Anywhere), Enttäuschung und Tod ("One last goodbye"). Der hochemotionale, zu Tränen rührende Gesang von Vinnie Cavanagh setzt dem musikalischen Genuss die Krone auf. In Verbindung mit den schaurig-schönen Gitarren, die nicht selten an Pink Floyd-sche Klangwelten erinnern, entsteht ein musikalisches Erlebnis,das nur schwer in Worte zu fassen ist. Judgement ist ein 60-minütiges Wunderwerk an trauriger, aber niemals destruktiv-depressiver, zeitloser Rockmusik, die fast schon Therapie-Charakter hat und in dunklen Stunden eine unvergleichliche kathartische Wirkung entfaltet.
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am 16. Januar 2004
Nach zwei fabelhaften Vorgängeralben haben Anathema mit "Judgement" ihr Meisterwerk abgeliefert. Ich kann mich gar nicht erinnern, wie oft ich in den letzten vier Jahren dieses Album angehört habe. Selten gab es ein Album welches so phantastisch kitschfrei-emotionale Songs mit Eingängigkeit, Rockigkeit und tonnenweise Feeling verband. Auf "Judgement" erreicht Anathemas eigenständiger Stil seine Vollendung: Vincent Cavannaghs einzigartiger Gesang, Danny Cavanaghs bluesiges Gitarrenspiel und ein Songwriting zwischen Metal, Rock, Pop und Gothic. Die beiden Alben danach können leider nur noch als Abklatsch dieser Grösse angesehen werden.
Wer sich als Liebhaber von ruhiger, ehrlicher und emotionaler Rockmusik diese Perle entgehen lässt, sollte mit mehreren Jahren Limp Bizkit Dauerberieselung gefoltert werden.
Das hier angelegte Geld bekommt ihr in Gold zurück, ehrlich. Kann man nichts falsch machen.
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am 10. Oktober 2010
"Anathema? Nie gehört...." sagte ich damals zu meinem Kumpel, als er mir die "The Silent Enigma" vorspielte. Ach du gute Güte... Das war übelster Dark-/Death-/Black-/WieAuchImmer-Metal mit dem ich recht wenig anfangen konnte. Hinterläßt eine Band bei mir solch einen Eindruck wie ANATHEMA es an diesem Abend taten, hat sich in der Regel bei mir alles erledigt...hehe...

Aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt - Jahre später las ich in einer Zeitschrift eine Kritik über ein Album namens "Judgement" von eben der Band, die ich schon längst abgehakt hatte. "Floydiesque Töne...blablabla" war da zu lesen und die Scheibe wurde über den Klee gelobt. Hmm... Mal reinhören... Herrgott... Was bin ich dankbar, daß es mir - meinem gewohnten Verhalten zum Trotz - gelungen ist, mal objektiv gewesen zu sein und mir ohne Vorbehalte diese Scheibe anzuhören! Heute hat sie nicht nur in meinem CD-Regal, sondern ganz besonders in meinem Herzen einen echten Ehrenplatz.

"Judgement" präsentiert sich musikalisch sehr Melodien- und Harmonien-orientiert. Die Affinität zu Pink Floyd können (und wollen) die Musiker nicht leugnen, aber es wirkt nicht als Kopie, sondern eher wie eine Verbeugung - und eine sehr graziöse und elegante noch dazu.

Emotional geht man beim Hören dieses Albums durch einige Ressorts, die das Gefühlsleben zu bieten hat. Mich persönlich berührt hier am tiefsten das Lied "One Last Goodbye", welches der Sänger und Kopf der Band, Danny Cavanaugh, seiner verstorbenen Mutter gewidmet hat. Gerade in diesem Lied zeigen die vier Briten, was sie mit Instrumenten in der Lage sind, an Emotionen zu erzeugen.

"Judgement" klingt leidenschaftlich, oft traurig, ab und zu wütend, nie fröhlich. Eigentlich ist das Album ein echter "Runterzieher", aber dies macht es so elegant und gekonnt, daß man sich seiner Anziehungskraft nicht entziehen kann.

Ich habe mir nach "Judgement" alle Folge-Alben gekauft, sowie den Vorgänger, aber nie wieder ist eines dieser Werke auch nur annähernd so gut geworden. Einzig das aktuelle Werk "We're here because we're here" (Stand: Oktober 2010) erreicht wieder ein ähnliches abgerundetes Bild. Allerdings muß ich an dieser Stelle betonen, daß es sich dabei um Jammern auf allerhöchstem Niveau handelt!

Fazit:

Wer auf melodiösen Rock à la Pink Floyd steht, gerne mal in seiner Melancholie verharrt und einem guten Gitarrensolo und etwas zu viel Pathos gegenüber nicht abgeneigt ist, dem sei "Judgement" wärmstens empfohlen! Etwas gleichwertiges läßt sich nur schwer im heutigen Einheitsbrei ausmachen. Die Band "Riverside" kann da eventuell noch mithalten, aber nur eventuell :-)
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am 26. November 2014
"Judgement" ist bislang das Nonplusultra von Anathema, das meine Ohren erreichte...ein derartiger Spannunsgbogen zwischen Metal & Emotion, PInk Floyd-Sound und Originalität vermittelt keine andere Scheibe....man höre sich nur das letzte Drittel der CD an..Akademische Vergleiche sind zwecklos, hört einfach rein und gwenießt es!
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am 25. März 2001
Seit ihren Anfängen mit 'Crestfalen' und 'Serenades' entwickelten sich Anathema ständig weiter. Als der neue Sänger Vincent Cavannagh dann die `Silent Enigma'- Scheibe einsang, waren sie nicht mehr aufzuhalten. Und das vorliegende Produkt ist nun die Krönung ihres Schaffens. Das typische Ana-thema-Feeling voller Melancholie und Power auf den Punkt gebracht. Kraftvolle und doch gefühlvolle Songs. Eine CD, die keine Schwächen hat. Wer Zeit und Muße mitbringt, sich gefangen nehmen läßt vom Zauber Anathemas, der wird wunderschöne Momente mit dieser CD erleben. Last euch diesen Geheimtip nicht entgehen. Sowas gehört eigentlich ganz nach oben.
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am 18. Oktober 2001
Ein ganz grosser Wurf ist Anathema nach dem herrlichen 'Alternative 4` mit 'Judgement` gelungen. Konsequent verfeinert man die im Vergleich zum vorherigen Schaffen erheblich gemässigtere Linie des Vorgängers und produziert dabei 14 vor Emotion und Tiefe überbordende Songperlen, die nur eines vor der Höchstnote rettet, nämlich das mit zwei Instrumentalstücken recht unglückliche Ende der Platte. Ansonsten ergreift diese herrliche Platte wirklich in jeder Sekunde. Songs herauszuheben erübrigt sich fast, besonders fantastisch sind jedoch das orgiastische Titelstück (was für ein Spannungsaufbau!), das ergreifende `Make it Right' (was für eine Gesangsmelodie!) und der Opener 'Deep` (was für Gitarren!). Anathema haben auf 'Judgement` die perfekte Mischung zwischen zuckersüssen Balladen und hart rockenden Gefühlsausbrüchen gefunden, und dafür gebührt dieser aussergewöhnlichen Band Respekt. Eines der wichtigsten Alben einer 'Metal`-Band im weitesten Sinne zum ausgehenden Jahrtausend.
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am 24. Dezember 2000
Ein wahrer Silberling. Judgement ist ganz klar das Beste Album von Anathema. Es sind zwar bessere und schlechtere Lieder auf diesem Album zu erkennen, trotzdem sollte man die CD als Ganzes sehen. Die Spielzeit von gut 56 Minuten kann sich auch sehen lassen. Nur ganz wenige Bands schaffen es einen so in den Bann zu ziehen wie Anathema. Ein wahrer Genuß !!!!!!!!!!
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am 11. Juni 2010
Meine erste CD von Anathema. Athmosphäre wird groß geschrieben, wenn gleich sie im Vergleich mit den beiden folgenden CDs noch konventioneller daher kommt. Es zieht sich eine melancholische aber relaxte Grundstimmung durch, die getragen wird von dem ausdrucksstarken Gesang, der niemals gezwungen wirkt. Die Stücke ruhen in sich. Einige ganz unverschämt tolle Melodien finden sich. das Gaspedal wird nahezu nie durchgedrückt, trotzdem ist das Album spannend und unterschiedlich in den Songs. Ein bißchen Luft geht der CD am Ende aus, aber das ist schon Kritik auf hohem Niveau. Konsequenter wird das Konzept noch auf der folgenden Fine Day to exit durchgezogen, aber auch Judgement bietet schon alle Trademarks eines kompletten - wahrscheinlich unterschätzen - Meisterwerkes.
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