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am 29. Mai 2002
A.I. - Artificial Intelligence ist ein bemerkenswerter Film in nahezu jeder Hinsicht.
Ähnlich wie beim Kultstreifen "Matrix" zieht sich ein unverkennbarer Look durch den gesamten Film. Der Zuschauer bekommt Science-Fiction und visuelle Effekte vom feinsten geboten. Dazu eine gehörige Portion Philosophie und Ethik - das erinnert alles etwas an "Blade Runner"!
Gegen Ende hin erinnert der Film ein wenig an die psychedelisch-surrealistischen Endsequenzen von "2001 - Odyssee im Weltraum" (minutenlanges Schwelgen in Bild und Ton).
Leider blieb aber auch A.I. nicht vom Hollywood-Kochrezept "Ein erfolgreicher Film braucht Action, Thrill und Liebe" verschont. So übertreibt es Spielberg am Schluß etwas mit der Sentimentalität, was so manchem Zuschauer zu platt sein dürfte und das Niveau des Filmes etwas herunterzuziehen droht.
Denn der Film an sich kann schon als sehr niveauvoll bezeichnet werden.
Ich bin, nachdem ich den Film gesehen habe, mit sehr viel philosophischer Inspiration aus dem Kino gekommen, so vielen Eindrücken, Visionen und Gefühlen... und obwohl es ein Science-Fiction-Film ist, lassen sich doch sehr viele Motive aus dem Film auf unseren Alltag übertragen und stimmen den Betrachter nachdenklich.
Prädikat: anschauen!
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am 30. Dezember 2007
David (Hollywood wo bleibt euer Oscar für minderjährige Hauptdarsteller ???) ist ein Roboterjunge, der auf menschliche Gefühle programmiert ist. Als der leibliche Sohn seiner Adoptiveltern aus dem Koma erwacht hat man für ihn keine Verwendung mehr und setzt ihn im Wald aus. Dort begibt er sich auf die Suche nach der blauen Fee die schon aus Pinoccio einen echten Jungen gemacht hat. Auf seiner Suche nach der Märchengestalt findet er eine Roboterzitadelle in der alle Bewohner mit menschlichen Gefühlen ausgestattet sind.

Dem Zuschauer stockt das erste mal der Atem wenn die ausgemusterten Roboter in einer Arena unter dem Applaus der Masse mit Säure und Elektroschocks hingerichtet werden. Die Bitte eines Roboters den Schmerzchip vor der Exekution abzuschalten spricht für sich. Hier gelingt David zusammen mit einem ebenfalls mechanischen Teddy die Flucht aus der Arena und er setzt seine Suche fort.

HIER WERDEN ROBOTER MIT MENSCHLICHEN GEFÜHLEN ERSCHAFFEN UM SIE DANN UNTER SCHMERZEN HINZURICHTEN !!!!!!

Soviel ganz kurz zur Handlung. Die gesamte Geschichte wird mit einem gewaltigen Feingefühl erzählt und man wartet als Zuschauer immer darauf, dass der Plot ins Peinliche wechselt. Tatsächlich werden die Charaktere (auch die der Roboter) mit dermaßen großem Respekt vor der Handlung aufgebaut, dass jegliche Chance auf Kritik im Keim erstickt wird.

FAZIT :

Wenn David nach ca. 2 Stunden Film mit einem U Boot in das Meer eintaucht kann sich der Zuschauer noch einmal bequem im Sofa zurücklehnen und noch 10 Minuten mit offenem Mund vor dem Fernseher verweilen und geschockt und erschüttert den Rest genießen. Ohne auch nur eine Sekunde ins Lächerliche abzurutschen wird uns hier ein Filmende präsentiert, dass sich mit den ganz großen Finalen der Filmkunst messen kann.

5 verdiente Sterne für ein Stück Kinogeschichte auf das ich viel zu spät aufmerksam wurde.
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am 19. Juni 2012
Meine Bewertung betrifft nicht den Film - der ist Spielberg at his best.

Meine Rezension betrifft ausschliesslich die technische Qualität der Blue Ray.
Wer bereits die DVD besitzt, kann sich den Kauf der Blue Ray absolut sparen. Es gibt keinerlei Qualitätsgewinn.
Blue Ray ist eine feine Sache und, wenn sich die Herausgebende Firma Mühe gibt, auch ein echter Gewinn - wenn.
Man muss leider auch bei Blue Rays neuerer Filme unbedingt auf die Qualität achten.
Leider gibt es einige schwarze Schafe, die sich offenbar für super clever halten, wenn sie dem Verbraucher das gleiche Material zwei Mal verkaufen. Diese Blue Ray ist so ein eindeutiger Fall.
Ich honoriere diese Cleverness mit 1 Stern (leider muss man ihn vergeben) und ich rate allen diese Blue Ray nicht zu kaufen.
66 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2004
Ich habe mir die DVD schon vor längerem gekauft und muss sagen das es viele Informationen mit dabei gibt. Ich persönlich mag sehr gerne das Making off leider stört es mich das das Making off auch leider hier nicht ins deutsche übersetzt wurde, sondern einfach nur deutsche Untertitel hinterlegt wurden.
Über den Film kann man sicherlich keine Meinung äußern denn das ist Geschmackssache, aber für den gemütlichen Fernsehabend bietet der Film wirklich alles was man braucht, von Spannung, Unterhaltung bis tränenreiche Szenen und natürlich auch eine Menge Überraschungen.
Im großen und ganzen ist der Preis Top für dieses Produkt und ich kann jedem empfehlen sich diese DVD einmal an zu schauen und sich seine eigene Meinung von der ergreifenden Storie zu machen.
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am 22. April 2002
Es ist erstaunlich, wie stark dieser Film die Zuschauer polarisiert: entweder gefällt er überhaupt nicht oder er wird euphorisch beurteilt. Beides ist meines Erachtens überzogen, wobei man generell sagen muß, daß derartige Filme Geschmackssache sind. Daß der Streifen tricktechnisch absolut brillant ist, versteht sich bei den beteiligten Personen und Studios von selbst. Somit muß das Hauptaugenmerk auf den Inhalt gerichtet werden. Hierbei ist Kubricks Handschrift vor allem in der ersten Hälfte unverkennbar. Danach übernimmt zusehends Spielberg die Regie. Und hier kann man durchaus kritische Anmerkungen machen. Der Schluß zieht sich sehr lange hin, auch wenn die Bilder wunderschön sind. Leider ist auch eine Tendenz zur Verschnulzung nicht zu verkennen. Und ob der Teddy wirklich notwendig war ... Hinsichtlich der Aussage jedoch habe ich den Film als Offenbarung empfunden. Ein Roboterkind, befähigt zu Gefühlen, hergestellt, um kinderlosen Eltern als Ersatz zu dienen, wird von seinen Besitzern, die damit nicht zurande kommen, ausgesetzt. Nun hat es nur noch einen Wunsch: endlich ein richtiger Junge zu sein, damit seine Liebe von den Menschen erwidert wird. Diese Suche ist bewegend dargestellt und wird letztendlich belohnt.
Ich habe mich gefragt, was wohl der gute alte Isaac Asimov zu diesem Film gesagt hätte, wenn er ihn denn noch hätte sehen können. Ich glaube, er hätte ihm gefallen.
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am 28. Dezember 2002
P>Auf jeden Fall wird man dem Film nicht gerecht, wenn man allzu schnell den Daumen nach unten zeigt.
Schließlich sind die komplizierten Zukunftsvisionen nicht in vergleichsweise knappen 140 Minuten abzuhandeln.
A.I. ist ein Film, den man sich mehrmals anschauen kann und über den es sich lohnt nachzudenken. Gerade der Schluß - und damit meine ich nicht die wohl unvermeidbare Spielberg/Hollywood-Kitsch-Soße - ist recht originell.
Insgesamt "nur" 4 Sterne, weil der letzte "Kick" fehlte, um den Film zum Kult werden zu lassen. Es bleiben halt Fragen über
Fragen. Angesichts der komplexen Thematik war das aber auch kaum anders zu erwarten.
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am 14. Juni 2002
dieser film bringt mich zum nachdenken...
ist es rechtens, dass der mensch sich als gott darstellen will?
dieser film war eine grandiose und superinszenierte erfahrung für mich und ich kann ihn nur weiterempfehlen! "the fast and the furious- begeisterte" werden ihn wahrscheinlich nicht mögen! :)
unsere zukunft sieht ja auch ncih allzu rosig aus...
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am 21. April 2002
Die Erschaffung eines künstlichen Lebewesens als Krönung der Bestrebungen des Menschen nach Transzendenz und Unsterblichkeit und als Beginn einer neuen Stufe der Evolution.
Man diskutiert leidenschaftlich über die Ethik der Gen- und Biotechnologie und übersieht dabei dieses entschieden fundamentalere Zukunfsthema, das die Welt weitergehender verändern wird als jedes Menschenwerk zuvor. Ob in 20 oder in 100 Jahren, die Vision der Künstlichen Intelligenz wird Realität werden. Vielleicht werden dann diejenigen, die diesen Film geflissentlich übersehen oder aburteilen, ihr Urteil revidieren.
Sollte es einem nicht zu denken geben, wenn der wohl genialste Filmemacher des 20. Jahrhunderts (Stanley Kubrick) sich einem Filmstoff im tiefsten Inneren jahrelang nicht gewachsen fühlt, sich daraufhin mit dem wohl grössten Regietalent unserer Zeit (Steven Spielberg) austauscht und berät, und ihm schliesslich dieses Thema gewissermassen als sein Vermächtnis überlässt ?
Die beiden brechen mit allen erzählerischen Traditionen - einach weil es für ihre Geschichte weder nach Form noch nach Inhalt ein Vorbild gibt - und überfordern damit offensichtlich ihr Publikum. "A.I." scheint - man kann sich diese Bemerkung kaum verkneifen - zu seinem Verständniss ein gewisses Mass an "Natural Intelligence" seitens des Zuschaueres zu erfordern, vor allem aber Geduld, da der Film mehr Fragen aufwirft als er (auf den ersten Blick) beantwortet.
"A.I." ist in diesem Sinn weniger ein Science-Fiction-Film a la "Matrix" (immerhin ein stilgewatiges Werk ...) , "Stars Wars" (verworrenes, unbedeutendes Popcorn-Kino, das schnell vergessen sein wird ...) oder selbst "2001" (ein Mythos in sich ...).
Die wissenschaftliche Fiktion in "A.I." wird real werden; die Begegnung mit Ausserirdischen wohl nie.
Eher ist er Märchen (die Pinocchio-Thematik wird mehrfach zitiert), sogar Liebesfilm. Wo zuvor hat man eine reinere, bedingungslosere Liebe als die des Roboterjungen zu seiner vermeintlichen Mutter gesehen?. (Die Wunden dieser unerfüllten Liebe werden am Ende geheilt sein - nach 2000 Jahren!)
Am Ehesten aber ist "A.I." ein Mysterium philosophisch-religiöser Dimension, seine eigentliche Wurzel Milton's "Paradise Lost": Dem Schöpfergott wird seine absolute moralische Authorität aberkannt. Nachdem er sich an ihm vergangen hat, steht er letztendlich seinem Geschöpf staunend-hilflos gegenüber und entlässt es nach seinem eigenen Abgang in eine ungewisse Zukunft - ganz auf sich gestellt, wie einst die ersten Menschen.
Was dort die Erkenntnis über Gut und Böse war, ist in "A.I." das Wissen des neuen Wesens über seine Herkunft. Der Mord des Roboterjungen an seinem Bruder (moralisch nachvollziehbar, nachdem sich sein Schöpfer - ein selbstverliebter Wissenschaftler - von ihm abgewandt hat), wird hier zum Sündenfall und gleichzeitig zum Urknall einer neuen Welt; das Ende des Menschen als Aufbruch in ein neues Zeitalter, das im Schlussteil des Films skizziert wird.
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am 28. Januar 2016
Im Fernsehen hatte ich zwischendrin einmal die Sequenz gesehen, als der Junge vor der blauen Fee verharrte. Dieses Bild kam mir in Erinnerung und bewegte mich zum Kauf des Filmes: Es war eine Offenbarung.

David wird als Kindroboter - als Ersatzkind - geschaffen. Der Plan ist, dass dieser Roboter menschluche Gefühle widerspiegeln soll, die den Elterrn ein echtes Kind suggerieren. Dieser Gedanke, nämlich die Wunscherfüllung durch Technik für den Menschen verkehrt sich nun plötzlich ins Gegenteil. Die harmlose Frage der Mitarbeiterin ganz am Anfang des Filmes ist "Können dann die Menschen der Verantwortung gegenüber einem gefühligen Roboter entsprechen?". Nein können sie nicht, denn der Mensch hat schon mit dem "anderen" Menschen Schwierigkeiten, er ist gar nicht erst in der Lage und willens, den Roboter als "wert" zu akzeptieren. Auch für die Mama ist David zunächst Spielzeug und sie ist wegen der "Menschähnlichkeit" Davids verletzt und verwirrt, spiegelt ihm gegenüber sukzessive eigene Gefühle wider. Sie wird dem bedürfenden Gefühl Davids selbst nicht gerecht. Das verdichtet sich, als David vernichtet werden soll. Wohl mehr der eigenen Gefühle "zu" einem Roboter als "wegen" der zu beachtenden Gefühle des Roboters setzt sie diesen zum Schutze aus.

Ein Roboter stirbt aber nicht, er überdauert die Zeit in der eigenen, urechten wenn auch aufprogrammierten Sehnsucht nach "seiner Mama" - dem stärksten aller Gefühle! Diese unstillbare Sehnsucht wird nicht erfüllt, denn "Mama" ist tot. Da ist ein Gefühl programmiert worden, das keine Erfüllung mehr finden kann, eine Frage ohne Antwort, eine Quälerei.

Weil Mama ihm den Pinocchio vorgelesen hat, glaubt David, über die blaue Fee in einen echten Jungen verwandelt zu werden und so dann wieder zu "seiner Mama" zurückzufinden. Also s u c h t er.....hingebungsvoll und hartnäckig.

Auf seiner Suche trifft er viele Roboter, die nur den Ansatz - aber doch - eines menschelnden Gefühles andeuten und es erinnert schon ein wenig an den Holocaust oder das alte Rom, wenn diese fühlende Mechanik bedenkenlos gefoltert wird. Darf ich mit einer Säge einen fühlenden Roboter ungerührt öffentlich zur Belustigung zerschneiden ?? David unterscheidet sich in seiner Verletzlichkeit und seiner "Liebe" zur Mama und in seinem Glauben, diese zu finden von diesen andeutungsvoll fühlenden Robotern um ein Vielfaches. Darf David gefoltert werden? Und schon verengt sich die Antwort unmerklich.

David findet die blaue Fee - eine Jahrmarktfigur - und verharrt 2000 Jahre vor ihr, im Eis umschlossen und eingecshlossen in seiner Bitte, ihn der Mutter wegen zu einem richtigen Jungen zu machen, während die Welt und alls hierauf befindliche Leben untergeht, bis ihn nicht "Außerirdische" freisetzen. Da ist dann kein Vorwurf an die Menschen, dass sie den Jungen so gequält haben. Der Außerirdische achtet dieses Gefühl was die Menschen hatten sehr hoch und wegen des Gefühls David, der das weitergetragen hat.

Damit hat die Frage ihre Antwort - und die ist nicht 42: "Nein, der Mensch kann die Schaffung des Gefühls nicht verantworten", denn für David bleibt es unreflektiert und unbeantwortet.

Schliesslich schafft es der Außerirdische aus den Genen überdauerter Haare "seine Mama" für einen Tag wieder zu schaffen, die diesen Tag mit David erlebt. Er findet so erst die Erfüllung, als "Mama" ihm endlich sagt "Ich hab Dich lieb" ! Naja, dann darf David, der bis dahin nicht gestorben ist, mit der "Mama" dorthin gehen, wo die Träume geboren werden.

Wie ergreifend! Das tut schon weh.

Stanley Kubrik war ein genialer Visionär. Er zielt ganz direkt auf unsere Achillesferse mit der Vorstellung der Auswirkung gefühlschaffender Technik nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf das Geschaffene und der neu geborenen Verantwortung hierfür, die freilich entsteht. Freilich, weil es das Gefühl ist, v.a. die Liebe, die das Menschsein ausmacht. Schaffen wir also Gefühl, ist es kein Gegenstand mehr, sicher auch kein "Mensch", aber gleichwohl etwas "Heiliges". Steven Spielberg versteht das umzusetzen, langsam und aufdringlich in einem erzählenden Tempo, das uns Kubricks Message zuführt - über das Gefühl.
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am 6. Februar 2014
Diese Ausgabe des Films wird in einem aufwändig und liebevoll gestalteten Klappcover geliefert, das durch einen Pappschuber gesichert wird. Die verschie-
denen Tonspuren und das Bild des Hauptfilms sind einwandfrei. Das kann auch für den größten Teil des Bonusmaterials gesagt werden.
Disc 1 liefert neben dem Hauptfilm noch die Dokumentation 'Die Entstehung des Films', welche interessante Informationen enthält. Auf der zweiten Disc findet man
eine Fülle von Bonusmaterial, das mehr oder weniger ansprechend ist. Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit einzelnen Schauspielern,
Spezialeffekten, Kostümen, Entwürfen (Schauplätze) und Animationen. Zusätzlich sieht man Spielberg hinter den Kulissen und kann seine Meinung zum Thema
hören, auch eine Menge von Fotos ist zu sehen. Da ich die Musik teilweise wirklich gut fand, hat mich der Bereich Sound und Musik besonders angesprochen.

Der Film beschäftigt sich einmal mit der philosophischen Frage, was denn eigentlich das Menschsein ausmacht, und dann mit der Frage, welche Probleme die
Erschaffung von immer menschenähnlicheren Robotern aufwerfen könnte. Daran schließt sich auch gleich die Frage an, ob die Erschaffung solcher Ersatzmen-
schen wünschenswert wäre.
In der Geschichte ist die Erschaffung künstlicher Intelligenz schon Realität geworden. Die Hauptfigur ist der Roboterjunge David (Haley Joel Osment),
dessen 'Menschlichkeit' durch eine Fehlentscheidung seiner Ersatzmutter (Frances O'Connor) erweckt wird und nicht wieder abgeschaltet werden kann. Die
Wegwerfmentalität der Gesellschaft wird angeprangert. Tragisch und berührend ist, dass David in kindlicher Naivität immer auf der Suche nach Pinocchios
'Blauer Fee' ist. Seltsamerweise ist Davids treuester Freund der Sexroboter Gigolo Joe (Jude Law). Es gibt aufregende und erschütternde Szenen, doch hat
der Film auch Schwachstellen, und zwar immer dann, wenn Spielberg auf seine ihm eigene Art zu sentimental und melodramatisch wird. Die Darsteller sind
durchweg gut, für mich erbringen aber die schon erwähnten Frances O'Connor und Jude Law die überzeugendsten Leistungen.
Ein Film, der allen zu empfehlen ist, die relativ gewaltarme Science Fiction mögen.
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