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TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2016
1981, Bad Godesberg: Ein gewaltige Detonation tötet israelische Diplomaten nebst einem Kind.
Das kann der Mossad nicht auf sich beruhen lassen und setzt alles daran die Drahtzieher aufzuspüren.
Helfen soll dabei die eigentlich Pro-Palästinensisch eingestellte Theater und TV Schauspielerin Charlie.
Durch einen "Romeo-Agenten" wird sie nach Thessaloniki gelockt wo sie letztendlich Major Martin Kurz anwirbt....nach einigem Hin und Her.
Nun kann die Komplexe und Präzise geplante Operation anlaufen....aber wird Charlie dem Druck standhalten?
Schließlich begibt sie sich in die Höhle des Löwen wo jeder kleine Fehler tödlich ist.

Die Libelle aus dem Jahr 1984 beruht, mal wieder, auf einem Buch von John Le Carré.
Wahnsinn wie wie viele Romane von Le Carré verfilmt wurden und welche Qualität sie alle haben.....so auch Die Libelle.
Interessantester Faktor hier sicherlich die Sichtweise.
Mal keine Amerikaner sondern der Mossad steht im Mittelpunkt was ja nicht allzu Üblich ist.
Der Plot ist hierbei das Highlight des Films.
Authentischer kann man den Alltag der Mossad Agenten wohl nicht Darstellen wenn man aber auch Anmerken muss das die "Anwerbung" von Charlie etwas....schnell von Statten ging.

Die Dialoge sind permanent auf hohem Niveau.
Genauso verhält es sich mit Settings, Atmosphäre und dem dezenten Soundtrack.
In meinen Augen ist Die Libelle ein 1 A Agenten-Thriller der Fans des Genre begeistern dürfte.
Und für John Le Carré Anhänger ist er eh ein Muss.
Darsteller sind u.a.: Diane Keaton, Klaus Kinski, Sami Frey, David Suchet, Bill Nighy, Michael Cristofer, Yorgo Voyagis und Eli Danker.
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am 12. Juni 2015
Abseits der 007 Episoden und anderer auf Klamauk gemachter Agentengeschichten ist hier systematische, prognostisch exelente Geheimdienstarbeit (beschrieben noch besser) zu erleben. Das diese Arbeit auch Menschen benutzt, ausnutzt und oftmals zerbrechen läßt ist unbestritten und wird 'meistens nicht deutlich. Erstaunt sein kann man darüber nicht. Und jetzt die Frage: War es das wert? Und die Antwort: gibt sich jeder selbst.
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am 15. September 2014
Das Buch war gut und die Vefilmung steht dem nichts nach. Es macht Spaß diesesn Film anzuschauen, vor allem wenn man die Darsteller mag.
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am 20. Januar 2013
Bad Godesburg, Deutschland, 8. September 1981: Eine junge Frau gibt in einem vornehmen Haus einen Koffer ab, sagt es sei für eine Bekannte, die dort wohne, und ist bald darauf wieder verschwunden. Wenige Augenblicke später gibt es in dem Haus eine riesige Explosion. Das ruft den Geheimdienst auf den Plan. Für die in Israel tätige Abteilung steht fest, dass es ein Anschlag von radikalen Palästinensern war. Wenig später in England: ein vermummter hält vor einem mehrheitlich studentischen Publikum einen Vortrag, in dem er die Gewalt der Palästienser gegen Israel rechtfertigt. Die junge Amerikanerin Charlie (Diane Keaton), die in Grossbritannien als Bühnenschauspielerin tätig ist, schaltet sich in die Debatte ein und pflichtet ihm schliesslich bei. Damit erlangt sie seine Aufmerksamkeit. Wenig später schickt ihr ein gewisser Michel Blumen ins Theater und sie nimmt an, dass es sich um den vermummten handelt. Während ihr die Begegnung nicht aus dem Kopf will, nimmt sie den Auftrag an, für eine Weinwerbung nach Griechenland zu reisen und dort Aufnahmen zu machen. Dort trifft sie einen Mann, von dem sie glaubt, er sei Michel. Dann erkennt sie aber, dass der israelische Geheimdienst Interesse an ihr hat. Nach einer nächtlichen Unterredung (oder war es Gehirnwäsche?) überzeugt man sie einigermassen, für den Geheimdienst zu arbeiten. Es handelt sich angeblich um ein ungefährliches Unterfangen. Nachdem dieses einigermassen erfolgreich über die Bühne gegangen ist, bringt man sie dazu, sich als Maulwurf bei den Palästinensern in einem Trainingslager zu betätigen. Das gelingt ihr, doch sie hadert mit ihrem Gewissen, als eine Situation entsteht, in der ein mutmasslicher jüdischer Spitzel abgeknallt wird. Hätte sie eingegriffen, wäre ihre Tarnung wohl aufgeflogen und sie selber geliefert gewesen. Als die Palästinenser sie für einen Anschlag einplanen, wird die Situation brenzlig. Und Charlie muss feststellen, dass ihr die Israelis nicht die ganze Wahrheit gesagt haben.
Wenn es um Spionagegeschichten geht, sind die Geschichten von John Le Carré ein Garant für Spannung und Realitätsnähe. Das gilt auch für die Verfilmung von "The Little Drummer Girl" (Warner Bros., 1984), die George Roy Hill in gewohnt souveräner Art und Weise gedreht hat. Nach einem buchstäblich explosiven Anfang geht es zwar wieder eine Weile, bis richtig Spannung aufkommt, aber es entwickelt sich kontinuierlich eine immer komplexere Geschichte, die den weiteren Verlauf schwer voraussagbar macht. Dabei hilft auch die gute Leistung der Darstellerinnen und Darsteller, von denen man aber heute ausser Diane Keaton und Klaus Kinski kaum jemanden gut kennt. Freunde des gepflegten Spionagefilms sollten sich einen Blick auf diesen Film bestimmt nicht entgehen lassen.
Die Warner-DVD ist eine magere Sache. Zu sehen gibt es im Grunde nur den 135 Minuten langen Film. Sprachen: nur Deutsch und Englisch in Mono, qualitativ nicht umwerfend, aber in Ordnung. Untertitel: nur Deutsch für Hörgeschädigte optional durchgehend oder als "Inserts". Bonusmaterial und Kapitelauswahl fehlen. Das Bild im Format 1,78:1 (16:9) ist dem Alter entsprechend gut. Gesamturteil: eine viel zu mager ausgestattete DVD zu einem sehr gediegenen Film. Dafür gibt es noch knapp drei von fünf Gläsern Rotwein und einen sorgfältig im Auspuffrohr versteckten Schlüssel.
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am 16. Dezember 2011
Eines vorweg: Ich bin 37 Jahre alt und hatte bis vor kurzem nie von diesem Film oder der ihm zu Grunde liegenden Literaturvorlage gehört.

Zu meiner Freude hat sich dieser Kauf als lohnenswert erwiesen.

Denn der Film ist einfach richtig gut! Er bescheibt an einer fiktiven Geschichte sehr glaubwürdig die ebenso schmutzige wie präzise Arbeit des israelischen Geheimdienstes und seiner Verbündeten im Kampf gegen nicht minder perfide palästinenische Bombenattentäter:
Außerst effektiv führen uns Drehbuch und Regie vor, wie sich die gut ausgebildete Gruppe (angeführt von einem altersmilden Klaus Kinski) für IHRE Vorstellung von einer Sicherung des Existenzrechts Israels einsetzt.
Unnachgiebige Härte, Entführung, Folter-Verhöre und Mord zählen zu den Mitteln ihrer Wahl. Daneben List, Charme und augeklügelte Psychologie.
Gleiches gilt auch für das fein austarierte und klug recherchierte (Dreh)Buch. Es bringt seine Botschaft konsequent unters Volk, ist dabei aber nicht ausschließlich brutal oder schonungslos.

Denn statt grimmiger Finsterlinge a la Jack Bauer oder Rambo steht eine lebenshungrige Bühnenschauspielerin im Fokus des Geschehens. Trotz grausiger 80er-Jahre Frisur sehr gelungen verkörpert von der wunderbaren Diane Keaton, die es schafft, ihrer Figur die nötigen Nehmerqualitäten ebenso zu verleihen wie die Leidenschaft und innere Zerrissenheit bis hin zur für die Güte des Films so wichtigen finalen "Todmüdigkeit". Richtig was zum Mitfiebern!

Der Film ist aus dem Jahr 1984 und insofern durchaus altmodisch als er nicht vordergründig auf Action setzt sondern eben auch auf Gefühl, romantische Tragik und aufwändige Schauplätze. Sich noch Zeit nimmt, im Luxus schwelgt, Atmosphäre schafft und Erinnerungen weckt an die vergleichsweise "heile Welt" des Kalten Krieges.

Dennoch besitzt Die Libelle" eine erstaunliche Frische und Aktualität: Der Nahostkonflikt hat sich seitdem nicht wesentlich gebessert. Das Dilemma "zwei Völker, ein Stück Land" bleibt! Die im Film verwendeten Geheimdienststrategien und -Methoden wirken trotz vergleichweise beschränker technischer Ausrüstung auch in unserer Zeit noch packend und realistisch. Und auch wenn eine Aussage des Films ganz sicher lautet: "Leg Dich nicht mit den Israelis an", verliert er nie den moralischen Kompass, der zu Recht auch die fatale Kehrseite einer vermutlich unverhältnismäßigen "Auge um Zahn, Zahn um Auge-Politik" aufzeigt!

Erwähnen muss ich, dass ich nicht verstehe, wie man auf den deutschen Titel "Die Libelle" gekommen ist. Auch begreife ich nicht, warum man das Cover der DVD unnötig martialisch gestaltet hat und im Klappentext vor allem den "Diane-Keaton-im-Terror-Lager-Aspekt" betont (Diese Sequenz dauert im Film ganze zehn Minuten.

Denn der Film ist schließlich weniger ein Actionstreifen. Sondern vielmehr eine Mischung aus Politthriller und Spionagefilm. Und diese Mischung ist sehr gelungen!
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am 23. Mai 2009
Das Buch ist eines der besten von John le Carré, aber dieser Film ist völlig misslungen. Diane Keaton ist nicht die faszinierende Frau aus ihren aktuellen Filmen, sondern eine spröde, dauergewellte 80-Jahre-Figur ohne jede Tiefe. Klas Kinski als israelischer Geheimdienstmann ist fehl am Platz, und die Athmosphäre des Buchs ist weg.

Wer das Buch mag, wird von diesem Film schwer enttäuscht sein.
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am 8. November 2008
Ich kenne den Film schon aus seit seiner Entstehungszeit. Die schauspielerischen Leistung sind durch gut bis sehr gut. Das Klima des Filmes ist sehr realistisch. Alles passiert in langsamen, aber logischen Schritten. Aus heutiger Sicht scheinen solche Filme eher "unmodern" zu sein. Ist ja logisch, schauen wir mal was wir in 25 Jahren zu "Stirb Langsam 4.0" sagen. Die Machart ändert sich eben. Aber das Thema des Film ist aktueller den je. Mein Tip: Unbedingt ansehen!
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am 29. November 2007
Diane Keaton ueberzeugt einmal mehr durch ihre Unfaehigkeit, Rollen authentisch darzustellen. Sie wirkt zutiefst unglaubwuerdig, ueberdreht und stellt imgrunde wieder nur sich selbst dar, oder zumindest immer die gleiche nervige, ueberkandidelte Emanze.
- Jede Filmfigur laesst sich aber leider nicht ueber den selben Darstellungsraster scheren.
So auch hier passiert, furchtbar anzusehen.

Die Terroristenstory ansich ist auch nur dann maessig spannend, wenn man George Roy Hill's Regiestil mag. Schon in "der Clou" sehr gewoehnungsbeduerftig, wirkt auch hier die Inszenierung irgendwie hoelzern und abrupt, es fehlt eine einheitliche Grundstimmung, eine Linie, von der man sich gerne durch den Film fuehren lassen wuerde.
Insgesamt ein Film zum Knicken, der nur durch die Einflechtung einiger haerterer Szenen ein wenig an Glaubwuerdigkeit gewinnt.
Ein wahrhaft ambitioniertes und praezises Filmschaffen hat ein solches Vorgehen als Aufputz aber widerum gar nicht noetig, um eindringlich zu wirken.
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am 5. August 2007
nach einer Roman-Vorlage von John Le Carré. Die Handlung spielt in einer nicht näher definierten Gegenwart Anfang der 80er.
Die Story wirkt recht authentisch und hält sich nahe an der Romanvorlage. Das Filme immer ein Bisschen ändern bzw. kürzen ist klar, aber hier ist das Gesamte durchaus gelungen. Der technische Standard entspricht den damaligen Möglichkeiten. Was auch positiv auffällt ist, dass für keine der Parteien, also weder für Palästinenser noch für die Israelis, besonders Partei ergriffen wird, sondern eher die Spirale der Gewalt als Fehler dargestellt wird.
Die Besetzung ist durchaus gut und mit Diane Keaton und vor allen Dingen Klaus Kinski sind auch namhafte Schauspieler mit dabei die Ihre Rollen sehr glaubwürdig spielen.
Besonders Kinski zeigt, dass er auch in einer nicht-Psychopathen-Rolle überzeugen kann, was ja viele seiner Kritiker in Abrede stellten.
4 Sterne. Kaufempfehlung!
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