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Kundenrezensionen

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am 25. März 2013
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Auch wenn die Aufnahmequalität manchmal zu wünschen übrig lässt (deshalb nur 4 Sterne) ist hier Rockgeschichte auf einer CD gepresst worden. Die Highlights der ersten Rainbow Dekade sind hier sämtlich vertreten, mit allen möglichen und unmöglichen Interpretationen von diesen Ausnahmekönnern. Heutzutage wäre dieses eine All-Star Band im Götterhimmel der Rockgeschichte. Ich selbst habe dieses Konzert als 16 jähriger erleben dürfen was meinen Musikgeschmack bis heute prägend beeinflusst hat. Als Support Act wurde damals übrigens eine junge australische Nachwuchscombo namens AC/DC !!! auf die Bühne geschickt.
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Da hatte ich wirklich Glück am 25.9.1976, denn ich hatte mir für das Konzert in der Kölner Sporthalle keine Karte besorgt, obwohl mich ein Freund gefragt hatte, ob ich mit ihm und einem Bekannten mitgehen wollte. Wie es der Zufall für mich ergab, wurde der Bekannte meines Freundes krank und die Karte war damit frei für mich zum Kauf. Zum damaligen Zeitpunkt 1976 hatte ich 'Rainbow' als Live-Band noch gar nicht richtig 'auf dem Radar' und war noch mehr mit Deep Purple MK II/III und Genre-Bands dieser Zeit beschäftigt.
Das änderte sich aber schlagartig nach dem Besuch dieses Kölner-Konzertes der Band, da ich mir danach die Doppel-LP 'On Stage' anschaffte.

Eine großartige Show, die die Band in Köln ablieferte, bei der auch AC/DC als Support Act einen kurzen Set vorweg spielte.
Um so mehr war ich erfreut, als ich 2006 las, dass man zum 30-jährigen Jubiläum der ersten 'World-Tour' der Band drei komplette Deutschland-Konzerte der Tour veröffentlichen wollte (in Japan sogar als 6-DC-Set).
Ich erinnere mich daran, dass das Konzert damals sehr laut war und die alte Sporthalle (ca. 6.000 Zuschauer) in Köln-Deutz dabei keine so gute Akustik hatte. Das kann man von der CD wirklich nicht sagen, denn der Sound ist für mich persönlich mehr als gut, wenn man bedenkt, wie alt die Tapes sind. Der Mix der Instrumente und des gnadenlos guten Sängers Ronny James Dio ist wirklich klasse, das macht beim Hören mit Kopfhörer richtig Laune und so gut habe ich das damals live bestimmt nicht in der Halle gehört.

Richie Blackmore kommt ohnehin mit seiner Stratocaster gut herüber; was mir aber besonders gut gefällt, ist der treibende Bass von Jimmy Bain, der sich mit Cozy Powell ergänzt und die laute Hammond von Tony Carey, den ich in der Band immer als hervorragenden Keyboarder empfunden habe. Besonders Carey hatte auf dieser Tour einen ziemlichen Freiraum für seine Hammond- und Keyboard-Arbeit, z.B. bei 'Stargazer' und 'Still I'm Sad'. Bei dem Yardbirds-Cover kann man hören, dass er bei seinem Keyboard-Solo im Mittelteil Richie Blackmore mit seinem Spiel verwirrte, in dem der sich verspielte und dann bis nach Ende des Drum-Solos die Gitarre wegstellte.

Vielleicht war ihm das alles zu viel des Guten, denn Carey und Bain flogen Ende 1976 beide aus der Band und wurden durch David Stone und Bob Daisley ersetzt. Wie auch immer, die Doppel-CD ist durchgängig sehr gut, der letzte Song '"Do You Close Your Eyes'" mit Einschränkungen, da der vom Sound leichte Fehler hat und nicht so gut klingt.

Für mich war das die beste Besetzung der Band, aber das ist natürlich subjektiv und das Personal wurde von R. Blackmore in den darauf folgenden Jahren unzählige Mal gewechselt Auch wenn sich sechs der Songs mit dem Album '"On Stage"' überschneiden, so lege ich diese CD aus 2006 immer noch gerne und häufig in den Player. Beigelegt ist ein 6-seitiges Booklet mit Fotos und Info's zu der World-Tour 1976. Weniger als ***** mag ich da für das sehr gute Kölner Konzert vom 25.9.1976 nicht geben, 'vielleicht auch, weil es für mich halt ein Glückstag war.
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am 14. April 2007
Rainbow war auf der Ž76 Tour mindestens so gut wie Deep Purple 1972. Nicht nur dass man hier die Original Rainbow-Rising Besetzung erlebt. Nein, man kann auch endlich Stargazer live erleben.

Kill the king: Ist extrem agressiv und wirkt fast schon wie ein Heavy Metal Song.

Mistreated: Hier kommt Dio leider nicht ganz an die bluesige Stimme von Coverdale heran, kann jedoch mit einem tollen Gitarre-Gesang Duell aufwarten.

Catch the rainbow: Der Song dauert durch Ritchies Solo fast um 10 Minuten länger, das muss man gehört haben.

Sixteenth century greensleeves: Fängt extrem ruhig an mit Greensleeves von Heinrich dem VIII und geht dann über in den heavy-mäßigen Hammersong, bei dem man einfach headbangen muss.

Man on the silver mountai: Der Song beginnt mit Lazy. Leider fehlt ihm das von On stage bekannte Starstruck. Trotzdem gigantisch.

Stargazer: Stargazer ist das für Rainbow was Child in time für Purple ist. Das absolute Highlight. Der Song dauert über 16 Minuten, was an dem etwa 5-minütigem Keyboard Intro (von Tony Carey) und dem Irrsinnssolo von Mr. Blackmore liegt. Am meisten überzeugt jedoch Dios unglaubliche Simme.

Still IŽm sad: Dauert etwa genauso lange wie Stargazer und ist noch sololastiger. Zwar gibt es die 1812-Überleitung von Cozy Powell hier nicht, aber das macht den Song nicht schlecht.

Do you close your eyes: Die Zugabe ist meiner Meinung nach der schwächste Song auf dem Album, wobei er allerdings dennoch top ist. Obwohl er eigentlich nur 3 Minuten dauert wird er hier 15 Minuten lang gespielt, ohne seine Power zu verlieren.

Jeder Rainbow-Fan sollte ein Live-Album der Ž76 Tournee besitzen, auch wenn nur 2 Songs von Rising gespielt wurden.
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am 28. Mai 2006
Nach "On Stage" und "Live In Germany 1976" liegt nun ein drittes Live-Album mit Material von der Welttournee 1976 vor. Grund für die Veröffentlichung soll das dreißigjährige Jubiliäum der ersten Welttour von Rainbow sein; als ob gute Musikpublikationen einen Grund für die Veröffentlichung bräuchten - aber gut, wir leben in einer Welt, in der Sprache und ihr Gebrauch von Marketingidioten mitbestimmt wird.

Es ist kein Wunder, daß immer wieder Liveaufnahmen dieser Rainbow-Formation publiziert werden, ist sie doch von den vielen Besetzungen, die Rainbow erlebte, klar die beste, eben die "klassische".

Die erste Live-Scheibe "On Stage", die den Ruf der Band steigerte, besteht v.a. aus Tracks aus Japan. Eine sehr eingängige Auswahl wurde hier getroffen, wohl auch nicht uneditert, sprich (zusammen-)geschnitten.

"Live In Germany 1976" zeigte Rainbow roher, sperriger, aber für mich auch interessanter. Ganz abgesehen davon, daß dort vom Knaller "Stargazer" eine erste Liveversion veröffentlicht wurde.

Nun liegt also ein ganzes Konzert von 1976 vor, "uneditiert" wie das Booklet vermerkt. Die Wahl fiel auf das Konzert am 25.9. in der Kölner Sporthalle. Womöglich v.a. wegen der erwähnten Version von "Stargazer", eine von drei Nummern, die schon den Weg auf "Live In Germany 1976" fanden. Was natürlich etwas schade ist, denn so sind nur fünf Tracks wirklich neu. Ein Vergleich der anderen Stücke mit der "Live In Germany 1976" drängt sich geradezu auf.

Im Einzelnen:

- Intro: geschenkt, "...we are not in Kansas anymore." Achwas?!

- Kill The King: Flott wie immer, Dio setzt etwas andere Akzente als bei der Münchner Version von "Live In Germany 1976".

- Mistreated: Klingt arg wie die Münchner, nur das Schluss-Duett Blackmores mit Dio ist anders. Aber gut.

- Sixteenth Century Greensleeves: Identisch mit "Live In Germany 1976". Aber besser abgemischt.

- Catch The Rainbow: Hier fängt das Album endlich an, interessant zu werden. Blackmores Spiel ist fein wie immer bei dieser Nummer.

- Man On The Silver Mountain: Wieder mal als eine Art Medley. Beginnend mit "Lazy" spielt Herr Blackmore mal wieder zuerst ein paar Melodien an, die ihm gerade einfallen, es folgt das eigentliche Stück, darauf der "Blues", der schon auf "On Stage" Premiere hatte. Zum Schluss improvisiert Dio den Text(!) sehr schön.

- Stargazer: Identisch mit "Live In Germany 1976", aber diesmal schlechter abgemischt.

- Still I'm Sad: Identisch mit "Live In Germany 1976"

- Do You Close Your Eyes: Die Überraschung des Albums. Auf "Live In Germany 1976" eher eine schwächere Nummer, dreht Blackmore hier zum Schluss richtig auf. Obwohl vielleicht nicht jede Rückkopplung gewollt ist (ja, auch der Meister macht Fehler), traktiert er sein Arbeitsgerät richtig (bestimmt mal wieder mit den Füssen und/oder der Bühnenkante). Das mündet in eine herrliche Krachorgie und nachdem man die Nummer zu Ende gebracht hat, gibt das gequälte Saiteninstrument noch einen jaulenden Dauerton von sich, der dann gnadenvoll auch beendet wird.

Fazit: Eine gute Scheibe für Fans. Noch-nicht-Rainbow-Fans sollten weiterhin zu "On Stage" greifen. Wer zwischen "Live In Germany 1976" und diesem Album schwankt, dem empfehle ich dieses, denn ein komplettes Konzert ist meiner Meinung nach eigentlich immer vorzuziehen. Wer "Live In Germany 1976" schon hat, muss schon ein Fan sein, der alles von Rainbow haben muss, wenn er Freude an dieser CD haben will. Aber davon gibt es ja einige.
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