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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
7
My Name is Joe
Format: DVD|Ändern
Preis:24,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 7. November 2016
Der Regisseur zeigt unverhohlen das dreckige Gesicht der unteren sozialen Schicht in Glasgow, der Teufelskreis aus Hilflosigkeit, Drogensucht und Kriminalität. Aber auch die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung und Hoffnung auf ein kleines Stückchen Glück. Die Düsternis, die diesen Film vor allem am Ende umgibt wird immer wieder erhellt durch eine wundervolle humorvollle Erzählweise, die den Zuschauer von Anfang bis Ende am Bildschirm hält und die Tragik ertragen lässt.
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am 19. Oktober 2014
Realistisches Kino mit authentisch wirkenden Darstellern: das trifft auf viele Filme von Altmeister Ken Loach zu. Doch hier hat er sich selbst übertroffen: In Glasgower Sozialwohnungen spielen sich Dramen von „kleinen“ Leuten ab, die Mitten im Leben stehen und teils vom Schicksal gebeutelt sind. Sie haben mit Arbeitslosigkeit, Drogenabhängigkeit und Perspektivlosigkeit zu kämpfen; dies wird teilweise von Laiendarstellern verkörpert, die aus diesen Milieus kommen. Ohne Schnickschnack und Produktionsbombast werden hier Geschichten erzählt, die direkt und ungefiltert auf den Zuschauer einwirken. Ein Entkommen aus den Verhältnissen scheint nicht möglich, ein Happy End bleibt aus.
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am 18. Februar 2018
Wirklich realistisch und ohne Happy End. Der beste Film, den ich je gesehen habe. Den Kapitalismus runtergebrochen auf die untersten Klassen, hier wird mit Drogen und Schwarzarbeit ums Überleben gekämpft, Gewinner gibt's keine. Aber immer noch Hilfsbereitschaft und Miteinander, man kann es kaum glauben. Ich habe den Film schon dreimal gesehen und immer war ich hinterher für ne Woche deprimiert. Wer das nicht will, sollte vielleicht einen anderen Film wählen. Ansonsten Hut ab, Ken Loach! Wie immer ausgezeichnetes Kino!!!
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am 7. April 2008
Paul Laverty schreibt seine Drehbücher nie im stillen Kämmerlein. Fü diesen Film trieb er sich mehrere Monate in den ärmeren Gegenden Glasgows herum, beobachtete Leute, befragte sie und hörte sich ihre Biographien an. Er traf Sozialarbeiter, Drogenabhängige und Prostituierte. Mit seinem Film wollte er zeigen, daß das Milieu der Dickens- und Zolaomane noch immer existiert, in modernem Gewand.
My Name is Jo läßt nichts aus, was am Rande, oder besser mitten in der Gesellschaft passiert.
Der trockene Alkoholiker Joe hilft einem Freund gegen einen Dealer, gerät dabei selber auf Abwege und riskiert seine Liebe zur Sozialarbeiterin Sarah.
Regisseur Ken Loach engagierte Berater, die den Absprung aus der Drogenszene gerade so geschafft hatten und den Darstellern beibrachten, wieman etwa die Nadel richtig benutzt. Dabei traten neben Schauspielprofis auch Laien auf....
Ken Loach macht seit 30 Jahren engagiertes Kino und gehört zu den bedeutenden Filmschaffenden seines Landes. Er kokettiert hier nicht mit dem tristen Milieu. Er betont die Ausweglosigkeit des Lebens seiner Helden, die vorallem durch soziale Verhältnisse bedingt ist.
Aber es gibt auch Momente der Hoffnung, die sich aus der Solidarität derSchwachen nährt, ihre Freundschaft und Liebe und nicht zuletzt ihre Zuversicht..
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am 30. August 2006
Wenn es Sterne für schauspielerische Leistung gäbe, hätte Peter Mullan für seine Darstellung mehr als 5 Sterne verdient. Es gibt keine Sekunde, in der man ihm den trockenen Alkoholiker, der sich gegen alle Vernunft verliebt und um seine Liebe kämpft, nicht abgenommen hätte.

Ich möchte nicht zuviel verraten, aber ich finde an dem Film schade, dass offen bleibt, warum Sarah soviel Angst vor einer Bindung hat. Ich hätte mir hier eine Erklärung gewünscht, denn dies ist sicher nicht nur für mich von grossem Interesse. Leider bleibt das unerklärt. Auch das Ende bleibt offen, es bleibt dem Zuschauer überlassen, sich den Ausgang der Liebesgeschichte vorzustellen. Vielleicht habe ich einfach zu wenig Phantasie, aber ich sehe eigentlich gerne ein "Ende" ob gut oder schlecht ist dabei eher unwichtig...
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am 25. Februar 2011
Eigentlich harter Tobak, aber ein Film voller Hoffnung. Hier trifft der Spruch: "Ein lachendes und ein weinendes Auge" zu. Originalton schwierig zu verstehen, aber trotzdem empfehlenswert, weil echt!
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am 19. Juni 2010
Mal wieder ein typischer Vertreter eines Ken Loach Filmes. Er zeigt die Welt aus der harten Perspektive und erspart einem dabei wenig.

Wie eigentlich immer klasse umgesetzt und absolut sehenswert.
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