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Kundenrezensionen

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am 28. Juni 2016
Wissen Sie, was es bedeutet, wenn man sich "dizzy" (S. 73) fühlt? Wissen Sie, dass "spear" (S. 73) das englische Wort für "Speer" und englisch "dive" (S. 26) das deutsche Wort für "Tauchen" ist? Auf Seite 51 wird dann noch erklärt, dass "diver" ein(e) "Taucher(in)" ist.Wussten Sie, dass das "purple" (S. 27) in der bekannten Ballade Purple Rain tatsächlich "violett" bedeutet? Wussten Sie, dass englisch "shrimp" auf Deutsch "Garnele" (S. 21) heißt? Und "dusk" ist übersetzt "Abenddämmerung" (S. 4). "To urinate" bedeutet "urinieren" (S. 4). "To shiver" aus dem schönen Lied American Pie bedeutet "zittern" (S. 4). "To waken" bedeutet "(auf)wecken" (S .26). "Unworthy" ist "unwürdig" (S. 52) und "improvise" heißt übersetzt "improvisieren" (S. 49). "Species" ist "Spezies, Art, Gattung" (S. 12). "Whore" ist "Hure" (S. 27). Halten Sie sich jetzt ganz fest: eine "sea turtle" ist eine "Seeschildkröte" (S. 28)!
Ach, das wussten Sie schon?
Nun: all diese Wörter werden in den Fußnoten erklärt.

Und was bedeutet das Wort "pivoted" (S.72)? Was bedeutet "iridescent"? (S. 10)? "Thwart" (S. 35)? Was bedeutet es, wenn der Kopf des Mannes "full of resolution" (S. 84) ist? Was bedeutet "to deceive" auf Seite 88? Was sind "oars" (S. 87)? Was bedeutet es, wenn jemand etwas "to one's time" (S. 96) getan hätte? Was ist ein "proprietor" (S. 102)? Was ist ein "spring leaf" (S. 104), aus dem man eine Klinge fertigen kann? Was ist eine "worn coral rock road" (S. 105)?

All dies Bedarf offenbar keiner weiteren Erläuterung, denn es wird nicht in den Fußnoten erklärt. Und nein, ich habe nicht übersehen, dass Wörter nur bei der ersten Erscheinung in der Fußnote übersetzt werden. Die Wörter, Phraseologismen und schwierigen Wortkonstruktionen werden an keiner Stelle des Buches übersetzt oder erläutert.
Mir kommt es vor, als hätte man geradezu ausgewürfelt, welche Wörter man in den Fußnoten erklärt. Da hätte wirklich jeder Oberstufenschüler für 10€ die Stunde bessere Arbeit leisten könnten, als die Verlagsarbeiter bei Reclam. Es ist wirklich vollkommen beliebig und wahllos, welche Wörter man in den Fußnoten findet. Von den Klettbüchern bin ich es gewohnt, unten zu schauen, wenn ich ein Wort nicht kenne und zu 90% finde ich es dort dann auch vor und werde nicht von überflüssig übersetzten Wörter wie "hurricane = Hurrikan" (S. 50) oder "phosphorescent = phosphoreszierend" (S. 38) oder "unnecessarily = überflüssigerweise" (S. 31)" behindert.
Sorry, aber dann brauche ich keine Hilfen, da kann ich genauso gut das ein oder andere Wort selbst nachschlagen oder die Wörter ganz überspringen, die ich nicht verstehe. Dann kommt man wenigstens nicht dauernd in Versuchung, unten bei schweren Wörtern nach einer Übersetzung zu suchen, die man dann nicht findet, während mir aber auf der anderen Seite erklärt wird, dass "slimy = schleimig" (S. 28, also auch die Seite mit "sea turtle") ist.

Über den Text selbst muss man nicht reden, es ist ein Klassiker. Und was bei einem Klassiker zählt ist ganz allein die Aufmachung. Bei einem Easy Reader sind die Fußnoten das Wichtigste. Bei den roten Reclams finde ich es immer umständlich, die Wörter unten mithilfe der Zeilenangabe finden zu müssen. Dies führt bei mir allerdings nicht zu einem Sterneabzug, weil es für den Preis von wenigen Euros und wegen des handlichen Formats der Reclams nicht anders zu machen ist. Beispielsweise wegen des Schwarzweißdrucks.
Was man jedoch auch bei diesem geringen Preis von einem professionellen Verlag erwarten kann: keine Spoiler auf dem Klappentext auf der Rückseite. Ich habe den Klappentext gelesen und da steht doch tatsächlich: "In der Geschichte vom alten Fischer Santiago, der nach 84 Tagen vergeblichen Bemühens einen großen Fisch fängt, ihn aber schließlich an die Haie verliert". Damit kenne ich bereits das Ende der Geschichte. Vielen Dank Reclam. Ihr hättet doch einfach nur vom Kampf zwischen Mensch und Natur schreiben können und vom Durchhaltevermögen des alten Mannes, des Fisches oder sonstwas. Aber man verrät doch um Gotte Willen nicht das Ende, auch wenn ihr alten Füchse sicher seid, dass jeder Mensch auf der ganzen Welt den Plot dieser Geschichte kennen SOLLTE.
Auch die Information mit den 84 Tagen stimmt nicht, weil der Mann nach 84 erfolglosen Tagen ohne gefangenen Fisch mehrere Tage lang mit seinem Skiff angeln geht, was der Haupt-Plot der Geschichte ist, an dessen Ende der Fisch gefangen wird. Bis zum Fang des Fischs vergehen also mehr als 84 Tage. Das sind so diese Schlampigkeiten, die keinen Spaß mehr machen.

Auf Seite 15 steht gar in einer Fußnote "Jota" sei ein griechischer Buchstabe, obwohl ihn doch gerade ein Spanischsprechender Junge gesagt hat und man in Kuba spanisch spricht. Da kann man doch nur den Kopf schütteln, wenn so ein Lektor oder Herausgeber eines 100-Seiten-Buchs solche groben Fehler übersieht.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich meiner Rezension eine Auflage aus dem Jahr 2000 zugrunde lege. Vielleicht wurde einiges nachträglich verbessert?!?
Falls nicht: ich wäre noch als Lektor zu haben, Reclam. Suche sowieso einen neuen Job. Also wenn das hier jemand von euch liest... ;)
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am 17. Februar 2003
Hemingways zeitlos grandiose Geschichte vom kubanischen Fischer Santiago, der den Fisch seines Lebens fängt, ihn auf der Heimfahrt an Haie verliert und doch nicht aufgibt (wie könnte er auch, schließlich ist das, was er tut, sein Leben), ist so atemberaubend wie sie kurz ist. Eine große Metapher der Hoffnung und der Verzweiflung, des Verlierens und des trotzdem nicht Verloren-Habens.
Die englische Original-Version ist empfehlenswerter als die deutsche Übersetzung, und demjenigen, der ob der fremden Sprache etwas Sorge hat, sei gesagt: Hemingways im Vergleich zu vielen anderen Autoren recht einfach (aber dafür um so mitreißender) gehaltene Sprache ist auch für den Nicht-Muttersprachler durchaus zu verstehen. Und zu genießen.
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am 28. Juni 2008
The old Man and the Sea ist wohl die bekannteste Kurzgeschichte von Ernest Hemingway. In ihrer Einfachheit und gleichzeitig voller Symbolik und sprachlicher Genialität hat sie Hemingway nicht umsonst den Nobelpreis eingebracht.

Die Geschichte handelt von Santiago, einem alten Fischer der vor der Küste Kubas nach 84 Tagen ohne einen einzigen Fang, endlich den Fisch seines Lebens fängt. Nach dem langen erschöpfenden Kampf gegen den Fisch, wird seine Beute auf der Heimfahrt zum Hafen von Haien gefressen, obwohl der alte Mann unermüdlich versucht seine Angreifer zu besiegen.

Die Geschichte vereint viele Elemente in sich, die Freundschaft des Jungen zu dem alten Fischer, die höhere Gewalt der Natur und den aussichtslosen Kampf sich gegen diese Gewalt aufzulehnen. Gleichzeitig behält das Schicksal Santiagos eine optimistische und hoffnungsvolle Note; obwohl sein Kampf aussichtslos war, hat er sich nicht tatenlos seinem Schicksal ergeben. Eben diese Verneinung der Resignation lässt ihn als wahren Sieger aus diesem Kampf hervor gehen.

Auch die Sprache ist einfach gestrickt, gleichzeitig jedoch wunderbar zu lesen. Dadurch das Santiago immer nur der alte Mann ist und auch der Name des Jungen in der Geschichte keine große Rolle spielt, haften der Geschichte fast schon märchenhafte Züge an, in denen nicht die Personen selbst im Vordergrund stehen, sondern ihre Taten und Kämpfe.
The old Man and the Sea sollte jeder der Interesse an Literatur hat, mal gelesen haben. Da die Geschichte nicht allzu lang und leicht lesbar ist, können sich auch Nicht-Muttersprachler problemlos an das Original wagen. Es lohnt sich allemal.
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10 July, 1999 A.D./2542 B.E. Chiang Mai, Northern Thailand
THE OLD MAN AND THE SEA, Hemingway's greatest work, leads to a reading of THE EPISTLE OF JAMES and to the entire BIBLE. Santiago means St. James in Spanish. Remember, Hemingway had first heard the story of a fisherman's struggle for four days at sea from his good friend Carlos Guiterrez in Cuba in 1934. Hemingway waited sixteen years to write THE OLD MAN AND THE SEA in Dec., 1950-early Feb., 1951. In the years between his first knowledge of the story and his own lyrical rendering of it, Hemingway took Mass in Spanish in Cuba on far more than one occasion. Examine, for instance, the fact that all the characters in THE OLD MAN AND THE SEA are named after Catholic saints or Apostles. "La Carta de Santiago" is from the Spanish New Testament; its English translation is "The Epistle of James." Like THE OLD MAN AND THE SEA, "The Epistle of James" focuses on themes of patience in the face of adversity, of enduring life's struggles for the sake of a greater good, and of gaining inner peace. Manolin, the Cuban boy's nickname, is the Spanish nickname for Manuel, a name derived from the prophecy of the Christ child Emmanuel in "The Book of Isaiah" in THE OLD TESTAMENT. Perico is the Spanish nickname for Pedro, which means Peter in English. Peter, of course, is another of Christ's apostles. Intrigues me that Santiago is the name of two vital figures in Christianity, Santiago del Zebedeo/St. James of Zebedee (whom Christ first met as a fisherman) and Christ's brother, Santiago/St. James the Martyr, who was stoned to death in Jerusalem. Martin, the owner of The Terrace bar who is generous to the impoverished Santiago, is also the name of two famous Catholic saints who were extraordiarily helpful to the poor, St. Martin of Tours of France and St. Martin de Poores. St. Martin of Poores is regarded as the patron saint of Afro-Cubans due to his incredibly generosity and sacrifice for African slaves in South America in the 1600s. And from the time he returned from Spain in 1939 to the time he wrote THE OLD MAN AND THE SEA at the Finca Vigia, Hemingway attended Spanish Mass in Cuba. Readings from "La Carta de Santiago"/"The Epistle of James" figure prominently in the Catholic Liturgical Calendar Year B, Ordinary Time(normally, in the September of every B cycle year). Santiago makes his journey for his marlin in September, "the month when the big fish come." September is hurricane season in Cuba, by the way, meaning Santiago knows he is risking his life. No, it's not too bad that this is Hemingway's shortest novel. In many ways, it is his richest and deepest work, and moreover, truest to his aesthetic. Five stars are not enough! Rock hard and ride free, Cool Papa H.! Hemingway evidences an incredible understanding of Cuban culture in THE OLD MAN AND THE SEA as he tells a story of one man's struggle to carry his dream at high sea in the face of death. Ultimately, his journey is spiritual at its core: Santiago's ability to accept the butchering of the marlin by the sharks, and his resolution at the end to continue going out to sea, teach us volumes on how to carry our own dreams in the seas we sail in our time. Santiago's story is timeless as love and endures with all the grace of every wave hitting all the shores of all the beaches of all the world. Reviewer: Mike Tucker
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am 11. November 2015
Ich mag die Vintage Reihe von Pinguin sehr. Hier bekommt man ein schönes kleines Taschenbuch mit klassischem cover.

Zur Geschichte: Sehr interessant da man selbst viel hineininterpretieren kann. Die Erzählung selbst ist recht kurz gehalten aber im großen und ganzen gefällt sie mir sehr gut. Sollte man mal gelesen haben.
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Der kubanische Fischer Santiago hat seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen. Sein Schützling Manolin möchte ihn am 85. Tag begleiten, doch Santiago sticht letztendlich alleine in See. Er kämpft drei Tage lang mit einem gewaltigen Marlin, tötet ihn und tritt völlig ausgelaugt und sogar selbst verletzt den Heimweg an. Haie kreuzen seinen Weg daraufhin und verspeisen den Marlin, von dem am Ende nur sein Skelett übrig bleibt. Völlig aufgelöst und hoffnungslos kehrt Santiago zu Manolin zurück und verspricht ihm eines Tages wieder mit ihm zusammen auf Fischfang zu gehen...

Hemingway behandelt hier den Konflikt zwischen Mensch und Natur, der schon seit Urzeiten Bestand hat. Das Besondere an dieser Novelle ist, dass die Figur Santiago als eigentlich grober, professioneller Fischer beginnt, für den Fisch Mitleid zu empfinden und ihn gar "Bruder" zu nennen. Hemingway setzt die "Stream-of-Consciousness-Technik" ein, indem er innere Monologe der Figur Santiago einbaut. Desweiteren benutzt er den sogenannten "Flashback", indem er Momente der Vergangenheit mit in die Erzählung spinnt. "Slow action" und "Fast action" sind auch Dinge, die er hier benutzt, um einmal Momente des Kampfes verlangsamt darzustellen und Momente, in denen nicht viel passiert, zu verkürzen und so z.B. den Zeitraum von drei Stunden verkürzt als schnelle Aktion darzustellen. Dieses Werk ist zutiefst berührend, vermutlich aufgrund der kreierten Atmosphäre auf dem Meer, die sich zu einem aufbrausenden Kampf entpuppt und die eigentliche Ruhe und Einsamkeit durchbricht. Die vorhandene Reclam-Ausgabe auf Englisch ist leicht zu lesen, fremde Begriffe werden jeweils unten auf der gleichen Seite auf Deutsch übersetzt und somit gibt es keine Probleme für das Textverständnis. Sehr empfehlenswerte, tief (er-)greifende Lektüre eines fantastischen Autors, der wusste wie man Landschaften liebevoll beschreiben kann.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 18. Mai 2015
Bin begeistert!

Die Art und Weise wie Hemmingway den Mensch als dominantes Wesen mit der mächtigen, über allem stehenden Natur verbindet ist einzigartig.
Der Fisch als Symbolik - ein Geniestreich

Falls mir jemand ähnliche Werke empfehlen könnte, bitte einen Kommentar unter meine Rezension posten - danke! :-)
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am 7. Januar 2016
Das Buch kam als Briefsendung, war also im Briefkasten. Schönes kleines Taschenbuch, dem Alter entsprechend etwas vergilbt, aber prima in Ordnung. Keine Eselsohren, keine Knicke. Liest sich auf Englisch sehr gut.
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am 8. Juli 2012
Ich finde den Schreibstil Hemingways ja sehr gewöhnungsbedürftig: Mein Englisch ist sicherlich nicht perfekt, aber die Texte sind extrem einfach geschrieben u. durch kurze Sätze so gut wie immer direkt zu verstehen. Er beschreibt i.d.R. alltägliche Dinge u. das Leben von armen Leuten. Neben The Old Man and the Sea habe ich nur noch To have and have not gelesen, aber diese Buch war relativ ähnlich (sowohl vom Schreibstil als auch von den Handlungen/Themen/Orten. Aber: Ich denke, mann sollte es mal gelesen haben.
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am 19. Juni 2015
I have, I think, read everything that Hemingway ever had published. As a youngster he was my favorite fiction writer and has remained so, although I have read a great many books in the interim, some by great writers.

Ernest Hemingway has had many detractors, but his writing speaks for itself. He needs no other champion.

Of all his stories, "The Old Man and the Sea" is perhaps his best. In it, an old Cuban fisherman, Santiago, fishing by himself, catches a giant, magnificent marlin, after a terrible struggle, and makes it fast to his small boat. On the way home, however, it is eaten by the sharks, leaving only a skeleton.

The story is, reputedly, autobiographical. The story itself is the great marlin, and the sharks are the critics, which have dogged Hemingway's declining career, panning such efforts as "Over the River and Into the Trees," and disparaging him generally as an aging has-been.

With "The Old Man and the Sea," Hemingway proved, to them and himself, that he could still write magnificent prose. For it he was awarded the Nobel Prize for literature--a prize at which he had previously scoffed, saying that no one who had ever received it had subsequently written anything worthwhile.
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