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am 20. August 2006
Allgemein gilt die Ansicht, daß unter den Stummfilmen Hitchcocks "The Lodger" der interessanteste sei. Das ist insofern richtig, da dies der einzige echte Thriller war, den Hitchcock in dieser Phase drehte, während die restlichen acht Filme - darunter auch "Easy Virtue" - eher in die Kategorie Gesellschaftsstudie fallen. Dennoch legt jeder der frühen Filme mindestens ein Unterthema vor, das in späteren Hitchcock-Klassikern enorm wichtig wird: So ist "Easy Virtue" der erste Hitchcock-Film, welcher eine "böse" Mutter zeigt, während das Kennen- und Liebenlernen des Pärchens "Rebecca" (1939) vorwegnimmt, das spätere Gefangensein der Frau im 'Goldenen Käfig' Filme wie "Notorious" (1945), "Under Capricorn" (1948) oder "Marnie" (1964).

Zu recht warnt Donald Spoto in seiner Hitchcock-Biographie davor, Hitch's frühe Versuche mit hoher Kunst zu verwechseln - doch ist es immer interessant zu erleben, wie sich, Stück für Stück, hohe Kunst entwickelt...
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am 1. Dezember 2011
Was beim Betrachten dieser DVD als erstes auffällt, ist das Logo des DVD-Produzenten Screen Gems, das im ganzen Film groß und unübersehbar als Dauerbildstörung ins Bild eingeblendet ist. Gerade bei einem Stummfilm, von dem man nur etwas hat, wenn man das Bild aufmerksam betrachtet, ist dies extrem störend und inakzeptabel.

Die Filmkopie hat viele deutlich sichtbare Beschädigungen. Das Bild ist unscharf, wackelt gelegentlich und schwankt in der Helligkeit. Dies fällt umso mehr auf, da das Screen-Gems-Logo immer scharf und fest im Vordergrund steht.

Die DVD enthält keine Extras. Der Film hat englische Zwischentitel. Es gibt keine Untertitel oder sonstige Übersetzung.

Die Musik auf der Tonspur scheint aus alten, knisternden Mono-Schallplatten zusammengestückelt zu sein. Es gibt mitunter recht abrupte Übergänge zwischen den einzelnen Musikstücken.

Auch wenn die violett gefärbten Fotos auf der Verpackung etwas anders suggerieren, ist der Film nicht gefärbt.

Die DVD verwendet die amerikanische Auflösung von 720×480 mit 30 DVD-Bildern pro Sekunde (NTSC), wobei der Film mit 18 Filmbildern pro Sekunde umkopiert wurde. Die Bewegungen wirken dabei recht natürlich. Die Spieldauer beträgt fast 78 Minuten. Ich habe gelesen, dass es eine restaurierte Version mit einer Länge von 89 Minuten geben soll. Dies könnte auf eine langsamere Geschwindigkeit der restaurierten Fassung von 16 Bildern in der Sekunde hindeuten. Wenn man aber von derselben Geschwindigkeit ausgeht, könnte dies auch bedeuten, dass diese DVD die amerikanische Zensurfassung enthält, denn in Amerika wurde der Film von 2253 auf 1981 Meter gekürzt. Leider scheint die restaurierte Fassung (noch?) nicht auf DVD erschienen zu sein.

In den ersten 18 Minuten des Films erleben wir den Scheidungsprozess des Mr Filton gegen seine Frau Larita, den Hitchcock spannend wie einen Kriminalfall inszeniert. In Rückblenden sehen wir den Konflikt zwischen Larita, ihrem Ehemann und dem Maler Claude, der sich in sie verliebt hatte. Dies gipfelte darin, dass Claude auf Mr Filton schoss.

Claudes Selbstmord ist in dieser Version des Films offensichtlich zensiert worden. Nachdem er auf den Ehemann geschossen hatte, sehen wir ihn aus dem Fenster schauen, wo ein Polizist herbeigeholt wird. Er betrachtet die Pistole in seiner Hand. Es folgt ein Schnitt, wie ihn wohl kein Regisseur jemals machen würde. Für drei Sekunden, sieht man dann wie der Polizist und zwei andere Männer, die bisher gar nicht da waren, sich über etwas nicht klar erkennbares, am Boden liegendes beugen: vermutlich Claudes Leiche.

Nach diesen ersten 18 Minuten lässt die Spannung deutlich nach. Larita lernt John kennen, heiratet ihn, wird aber von seiner Mutter nicht akzeptiert.

Auf der DVD-Hülle wird die Handlung anders dargestellt, als sie in der hier vorliegenden Version des Films erscheint. Larita betrügt ihren ersten Mann nicht, er glaubt das nur. Claude begeht nicht Selbstmord, weil er mit ihrer "unmoralischen Einstellung" nicht zurechtkommt. Wenn man sich den fehlenden Selbstmord hinzudenkt, so begeht er ihn, weil sie ihren Mann nicht für ihn verlassen will und ihm das Gefängnis bevorsteht. Larita setzt in Frankreich nicht "ihre unmoralische Lebensweise" fort, sondern flieht vor der Öffentlichkeit, von der sie zu Unrecht als unmoralisch abgestempelt wurde. Sie verfällt nicht "letztlich völlig der Unmoral", sondern opfert ihre Ehe mit ihrem zweiten Mann, weil sie ihm ersparen will, wegen der ihr angedichteten Unmoral ins Gerede zu kommen.

Fazit: ein stellenweise durchaus interessantes Frühwerk Hitchcocks in einer in jeder Hinsicht inakzeptabel schlecht aufbereiteten DVD-Ausgabe.
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am 30. Dezember 2013
Dass man aus alten Filmen etwas machen kann, weiß man spätestens seit der Restaurierung von Metropolis. Wenn eine Firma eine GOLD COLLECTION herausbringt,
erwartet man ein wenig mehr als ein wenig gold auf dem Cover.
Schön an dieser DVD ist das Screen-Gems Logo, ohne auch nur einmal zu wackeln bleibt es einem den ganzen Film über klar und deutlich erhalten und stört!
Obwohl, eine Störung macht bei dieser DVD auch nichts mehr aus. Weder von dem Film, noch von den englischen Untertiteln oder der Musik hat man viel, ich hatte den Eindruck, jemand hat bei einem Experimentalfilm versucht, wieeviel Rauschen, Knistern und Flackern man auf einer DVD unterbringen kann. Es ist
schon erstaunlich, wie lieblos diese Ausgabe vorgenommen wurde. Irreführend ist das klare Bild auf dem Cover, im Film gibt es kein klares Bild
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, mir eine vollständige Hitchcock Sammlung zuzulegen, da ich ihn als Regiesseur verehre, aber bei den qualitativ sehr
schlechten Ausgaben seiner Filme auf DVD habe ich mir das doch noch einmal überlegt.
Der Film an sich ist auch nicht besonders interessant, es geht um eine junge Frau, die auf das Glück in einer zweiten Ehe verzichtet, da ihr, ob verdient
oder unverdient, ein schlechter Ruf anhängt und sie ihren neuen Ehemann nicht unglücklich machen will.
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am 24. März 2015
Larita Filton ist mit einem Alkoholiker verheiratet und verliebt sich in einen jungen Maler. Als dieser Selbstmord begeht, lässt sich Larita scheiden und flieht nach Frankreich, wo sie John Whitaker trifft und ihn bald darauf heiratet. Johns misstrauische Mutter forscht in Laritas Vergangenheit nach und erfährt über den Skandal, der damals zum Selbstmord des Malers geführt hat.

*

“Lockere Sitten” wirkt auf den ersten Blick gar nicht wie ein richtiger Hitchcock-Film, da man fast meint, keine experimentiellen Elemente darin zu finden, von ein paar Überblendungstechniken einmal abgesehen. Aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man das Ausprobieren des Regisseurs, um auf ganz spezielle Weise dem Zuschauer etwas nahezubringen.
Das beste Beispiel in diesem Drama ist ein Heiratsantrag, bei dem man weder Mann noch Frau sieht, sondern nur eine Telefonistin, die das Gespräch belauscht. Ihre Mimik ist grandios und man vermeint förmlich, die Worte der beiden Liebenden zu hören, obwohl es sich bei “Lockere Sitten” um einen Stummfilm handelt. Dieses Experiment ist Hitchcock absolut gelungen und zeigt, wie beeinflussbar das Publikum sein kann. Es folgt dem Gespräch zweier turtelnder Liebender, obwohl diese nicht einmal zu sehen sind!

Dennoch ist “Lockere Sitten” kein kleines Meisterwerk wie zum Beispiel “Der Mieter”. Das Thema Schuld und Sühne wird (wieder einmal) von Hitchcock zwar sehr intensiv und emotional verarbeitet, hebt sich aber nicht besonders von Stummfilmen aus jener Zeit ab, wenn man einmal von den oben erwähnten inszenatorischen “Experimenten” absieht. Obwohl Hitchock mit vielen Schnitten arbeitet, fällt die Kameraarbeit bei diesem Film irgendwie gar nicht so richtig auf. Schauspielerisch kann man nicht meckern, da sind ein paar wirklich gute Aktionen dabei, ansonsten ist “Lockere Sitten” eine eher unscheinbares Liebesdrama, das ohne Zweifel interessant und kurzweilig ist, aber eben kein Meisterwurf.

*

Fazit: Für Hitchcock-Liebhaber durchaus interessant, aber im Grunde genommen relativ einfacher Stummfilm, der nichts Weltbewegendes zu erzählen hat.

© 2015 Wolfgang Brunner
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am 16. Juni 2010
Actually, this 1927 Alfred Hitchcock version of Noel Coward's play is close to the book but annoying having to keep up with the screen cards. They do not look like they match the verbiage. In addition, this version is much darker than the newer film version. I suggest you read the play first.

We start with the trial and flash back to where a woman (Isabel Jeans) hides her sordid past from her new husband and family.

We learn what easy virtue really means.

A fun sideline is trying to figure out where you have seen the actors before.

Coward Plays: 1: Hay Fever; The Vortex; Fallen Angels; Easy Virtue: "Hay Fever", The "Vortex", "Fallen Angels", "Easy Virtue" Vol 1 (World Classics)

Easy Virtue [UK Import] ~ Jessica Biel
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am 5. Februar 2016
Ich habe mir den Film ausgeliehen da als Sprache deutsch drinsteht und als Stummfilm auch nicht ersichtlich war, wenn wenigstens Untertitel auf deutsch dabei wären hätte ich das ja noch akzeptiert, so gut sind meine Englischkenntnisse nicht dass ich hier den Film richtig verfolgen könnte.
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