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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
5

am 18. März 2013
das Thema hat mir gut gefallen wenn auch das Ende viele fragen offen lässt wie bei den meisten Queer Filmen
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am 9. Januar 2010
Vordergründig ist Grande école ein Film über einen zwischen seiner attraktiven Verlobten und den Reizen der Männer hin- und hergerissenen Studenten. Tatsächlich ist der Film jedoch sehr facettenreich und letztlich vor allem eine Kritik der französischen Gesellschaft und ihren elitären Ansprüchen, der mit vielen subtilen Bildern überzeugt.

Erzählt wird die Geschichte Pauls, des Sohnes aus bestem Carcassonner Hause, dem sein Vater schon früh beigebracht hat, dass man sich nicht mit Arbeitern bzw. Arbeiterkindern abgibt. Seine Zukunft liegt selbstverständlich an der Spitze der Gesellschaft und dorthin führt in Frankreich naturgemäß das Studium an einer der Grandes Écoles. Dieser behütete Jüngling gerät nun an einen äußerst attraktiven Mitbewohner, der nicht nur unkonventionell denkt und ihn in die Welt der Philosophie einführt, sondern ihn auch mit seinen körperlichen Reizen verführt. Die erwachenden homosexuellen Sehnsüchte erfüllt ihm jedoch der maghrebinische Hausmeistergehilfe, mit dem abzugeben selbstverständlich den gesellschaftlichen Tod bedeuten würde. Schafft Paul es schließlich, sich aus den Zwängen zu befreien?

Neben einiger nackter Haut reizen beim dritten und vierten Sehen des Filmes auch die kleinen Spitzen, wie etwa die Bauarbeiterkolonne, die an den Fenstern des Hörsaales vorbeimarschiert, in der der Schulleiter das neue Semester begrüßt, untermalt von der "Internationale" als Filmmusik.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. November 2006
Die Handlung: Ein Schnösel aus gutem Haus mit schöner Freundin zieht in eine hübsch designte WG eines Schnösel-Internats. Da verliebt er sich in seinen schönen WG-Partner während sich ein schöner türkischer Hilfsarbeiter wiederum in ihn verliebt. Das ergibt natürlich allerlei amouröse Irrungen und Wirrungen, zumal der Schnösel nicht zu seinem Schwulsein stehen kann und der schöne Hilfsarbeiter zwar schön ist, aber natürlich aus einer unschönen sozialen Schicht stammt.

Es wird viel gestelzt gequasselt und pseudointellektuell philosophiert, über die Liebe, das Leben, soziale Unterschiede undsoweiter, das Ganze wurde in geschmackvoll hergerichteten Kulissen gefilmt und - wohl um Tiefe vorzutäuschen - mit flauschigster Kuschelklassik untermalt (Soundtrack bestimmt irgendwo erhältlich). Dazu gibt's einiges an "Frontal Nudity" zu sehen, und man wird den Verdacht nicht los, dass es sich bei diesem Produkt um eine schwule Altherren-Phantasie handelt.

Wer sich ausschliesslich für Filme mit Homo-Thematik interessiert (wie gewisse andere Rezensenten) und sonst keinerlei Ansprüche hat, ist hier aber gut bedient. Ein Stern für den Inhalt und ein zweiter für die Frontansichten sollten reichen.
26 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. November 2006
Ich bin ein echter Fan von Grande Ecole, seit ich den Film letztes Jahr in Frankreich im Kino gesehen habe. Wollte mir den Film schon von dort bestellen, aber mit der zusätzlichen deutschen Synchro ist die DVD jetzt perfekt! Grande Ecole ist schlichtweg grossartig - spannend, unterhaltsam und mit einem überraschenden Finale...

Für Schwule sowieso, aber auch für alle offenen Heteros wärmstens zu empfehlen - mein TIPP: KAUFEN!

... und Fab3000 schaut lieber Mainstream, wenn er kein Gespühr für unsere 'schwule Seele' hat!
33 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. März 2007
Ich hatte mir diesen Film aus den USA bestellt, als es ihn in Deutschland noch nicht zu kaufen gab und ich hatte es sehr bereut, denn vom französischen Kino ist man echt mehr gewohnt.

Es ist ein Coming-Out-Film wie es bereits viele gibt. Der Titel und das Cover sind irre-führend und suggerieren eine sexuelle Handlung. Weit gefehlt, denn der Film handelt vom Coming-Out eines Studenten, der sich eigentlich in seinen WG-Mitbewohner unendlich verliebt hat, dieser jedoch hetreo ist und eine Beziehung mit einer Mitstudentin führt, und nun mit einem ausländischen Landschaftsgärtner oder ähnlichem "aus der Not heraus" eine Affaire anfangt, aus der sich zum Schluß mehr entwickelt. Dies ist die Kurzversion. Und viel mehr gibt es leider auch nicht zu sagen.

Der Film ist jetzt nicht unbedingt schlecht, aber allein der Titel und das Cover wecken Erwartungen an den Film, den dieser in keinsterweise erfüllt. Es ist vielmehr Emotions-Kino. Liebe, Leid, sexuelle Identitätsfindung und die damit verbundenen Probleme werden hier thematisiert, das ganze dann noch mit ethnischen-kulturellen Problemen (emigrierter Landschaftsgärterner)gespickt. Und das Ganze auf eine nicht ganz so leichte Art und Weise wie man es eigentlich vom französischen Film gewohnt ist, eher mit Tragik und Schwere verbunden. Zudem erinnerte mich das Thema so etwas auch an "Einsam, Zweisam, Dreisam", und den fand ich schon damals nicht besonders!

Mein Geschmack war es nicht! Es gibt wesentlich bessere Coming-Out-Filme bzw. solche die dieses Thema behandeln, wie z. B. "Maurice", "Mambo Italiano", "Beautiful Thing"... Daher auch nur 2 Sterne für diesen!
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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