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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
23
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 2. Juni 2008
Seit über einem Jahrzehnt verehre ich dieses Spielfilmdrama wie kein anderes.
Nymans Musik untermalt die Geschichte nicht nur, sie ist ihre Grundsubstanz: Man hört die trauervolle Klage einer einsamen Seele, ausgedrückt in einer Sprache, die der eines Liszt oder Rachmaninov verwandt zu sein scheint.
Poetische Klaviersoli und die Feinheit der Instrumentierung geben ihr oft den Charakter einer Träumerei, mozartisch leicht, voll harmonischer Wendungen. Doch immer wieder wird aus sanfter Ergebung inständiges Aufbegehren, das am Ende geradezu hymnisch gesteigert wird.

Höhepunkte sind dabei zweifellos "The Heart asks pleasure first" und "Big my Secret". - Wann haben Klavierstücke je so mühelos die Waage zwischen Wehmut und Verspieltheit gehalten? Musikalisch brillant und ekstatisch interpretiert, entführen sie in eine Welt lyrischer Sehnsüchte und unbeugsamer Entschlossenheit.
"The Piano" - das Werk eines großen Meisters für einen großen Film.
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Der Londoner Komponist Michael Nyman zählt zu den populärsten Vertretern des Minimalismus in der Musik. Mittlerweile hat er erstaunliche Popularität erlangt, obwohl er eigentlich aus der Filmmusik sein Kapital schuf. Seit der Anerkennung Ennio Morricones als ernstzunehmender Komponist scheint die Grenze zwischen ernster Kunstmusik und unterhaltsamer Popularmusik aufgehoben zu sein. Man sagte sogar, dass der Film "Spiel mir das Lied vom Tod" nur aufgrund der Musik so populär wurde. Das mag auch für einige Greenaway - Filme gelten.

Michael Nymans Stil orientiert sich stark an der amerikanischen Minimal Music, die vor allem von den Komponisten Steve Reich und Philip Glass vertreten wird. Variierende Wiederholungen kurzer und einfacher musikalischer Struktur- und Formteile bilden die Basis der Mehrzahl seiner Arbeiten. Dabei findet sich vorwiegend eine schlichte tonale Gestaltung mit wenigen Modulationen in andere Tonarten. Die harmonische Einfachheit wird dabei durch um so abwechslungsreichere Rhythmus- und Tempovariationen bereichert

Natürlich war auch der Minimalismus selbst, ebenso wie auch der abstrakte Expressionismus zur natürlichen Darstellung in der Kunst, eine Protestbewegung zur manchmal überkomplizierten Kunstmusik. Erfolgreich war die Minimal Music vor allem in der Disziplin der Filmmusik. Der Erfolg Nymans war eng mit den in England populären Filmen des umstrittenen Regisseurs Peter Greenaway verbunden, für den er lange Zeit tätig war. Der internationale Durchbruch gelang dem Duo mit dem Film "Der Kontrakt des Zeichners." In diesen Kompositionen greift Nyman immer wieder auf Stilelemente des englischen Barockmusikers Henry Purcell zurück, der ihn immer wieder von Neuem inspirierte. Dabei reduziert er die Barockmusik auf ihr harmonisches Skelett und auf Fragmente der Melodik. Durch die historischen Anleihen wirkt seine Musik einerseits vertraut und andererseits durch die moderne Instrumentalisierung ungewohnt.

Seit den 1970er Jahren komponiert er allerdings neben Filmmusik, Opern auch sinfonische Werke und Stücke für diverse oft innovative Besetzungen von Streichquartett bis Rockband. Außerhalb Englands wurde er 1993 durch seine Kompositionen für den Film "Das Piano" von Jane Campion bekannt. Die neoromantischen bis minimalistischen Klaviersoli, die im Film Hauptdarstellerin Holly Hunter überwiegend eigenhändig spielt, sind sowohl als Soundtrack als auch in der Notenausgabe für Klavier bei Amateurpianisten sehr beliebt geworden. Diese Audio CD beschränkt sich ausschließlich auf die Filmmusik zu dem australischen Kinostreifen "Das Piano." Die bekanntesten Stücke dieser Audio CD lauten "The Heart asks Pleasure first," "The Promise" oder "The Sacrifice." Die anderen Stücke sprechen die Sinne leider etwas weniger an. Ebenso empfehlenswert könnte für Interessierte an dieser CD das Album "Nyman/Greenaway Revisited" sein.

Interessante Klavierstücke finden Sie übrigens auch in "Glassworks (z.B. Opening)" von Philip Glass oder in "Rue de Cascades" von Yann Tiersen, beide auch im Segment der Minimal Music tätig.
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am 23. Januar 2008
Träumerische Musik wird uns hier von Michael Nyman geboten. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Voller Emotionen und Magie. In der einen Sekunde wird dir das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermittelt, man könnte die Welt umarmen, doch in der darauffolgenden reißt dich die Musik aus deiner kleinen Nische heraus und fordert dich. Du bastelst und erlebst deinen eigenen Film. Meterhohe Wände bauen sich auf, bewegen sich, greifen nach dir und nehmen dich mit auf eine Fahrt in dein tiefstes Inneres. Seien es schöne oder auch schmerzhafte Erinnerungen, Träume, Sehnsüchte oder auch Hoffnungen, Michael Nyman hat es geschafft, mit dieser Musik Menschen zu fesseln. Es ist kein gewöhnlicher Soundtrack, der einfach nur eine untermalende Funktion des Films einnimmt, sondern hier wurde Musik komponiert, die die Kraft und Eigenständigkeit besitzt, um sich eine komplett eigene Ebene zu erschaffen, die den Zuhörer abseits des Films von Jane Campion in eigene Dimensionen eintauchen lässt. Viel mehr als nur ein Soundtrack.
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am 11. Januar 2010
Ich kaufe mir eigentlich nicht so gerne Soundtracks, aber die Musik von "The Piano" ist wirklich einzigartig. Noch nier vorher habe ich eine solche Traumreise gehört, die einen derart hinein zieht wie der SOund von Michael Nyman. Absolut fantastisch!
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Das ist das was mir dazu einfällt, wenn ich mir solchen akustischen Schrott wie diesen hier von Nyman reinlege. Ich bekomme bei solchen Aufnahmen immer einen Schreck und denke meine Boxen haben einen Schaden genommen. Schnell wieder was von Stockfish rein ... und siehe da - alles wieder Referenzwürdig.
Das Werk ist aufnahmetechnisch und von der Abmischung her eine mittlere Katastrophe. Die Aufnahme ist völlig unausgewogen, was man an den dynamischen Peaks der einzelnen Tracks gut erkennen kann (siehe meinen Link im Kommentar). Die Dynamik wurde auf einigen Tracks bis zum absoluten Max von 0 dB hochgezogen. Das führt zwangsläufig zu Verzerrungen und Clipping, was man dann auch leider sehr deutlich im Mittel- und Hochtonbereich hört. Dann sind Aufnahmen dabei bei denen die Peaks bis auf -9.8 dB runtergepelt wurden; das ist extrem. Ich habe sowas noch nie gesehen. Was musste hier gerettet oder versteckt werden? Der Klang dieses Tracks hört sich an wie Schmirgelpapier.
Im Übrigen wirkt das Ganze recht platt, geringe akustische Bühne und Detailreichtum vorhanden. Damit ist diese CD tonal unterste Schublade.
Allenfalls mit billigen Ohrstöpseln oder im Auto erträglich.

Musik:
Die Stücke sind zum Teil sehr repetitiv. Die meisten sind geleitet von dem Motiv "The heart asks pleasure first". In irgendeiner Form kommt es in fast jedem Stück vor. Sind mal gegen Ende 3 Stücke in Folge nicht davon geprägt kann man schon froh sein. Das Motiv gefällt mir dennoch sehr gut, nur etwas mehr Abwechslung hatte dem Album auch gut getan. Masse ist zwar nicht Klasse, aber man muss auch anerkennen, dass immerhin 20 Titel auf diesem Album vorhanden sindd.

Fazit: Guter Soundtrack, der allerdings klanglich nicht mehr zum Durchschnitt gezählt werden kann. Mehr als nur grenzwertig - kann ich nicht empfehlen.
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am 11. Januar 2013
Diese CD gehört in die Reihe meiner Lieblingsstücke. Klarer Schwerpunkt liegt auf den Klavierstücken, das Hauptthema wird jedoch auch mithilfe weiterer Instrumente mehrfach interpretiert.
Kein Chartgänger!
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vorweg: für den film gibt's sowieso 5 sterne, das ist ein guter, sogar ein sehr, sehr guter.

michael nyman ist ja auch ein innovativer komponist, der zumeist in die schublade der minimal music gestopft wird und dort wohl auch recht gut hineinpasst.

wirklich gut finde ich seine filmmusik zu den peter greenaway filmen ("der kontrakt des zeichners", "ZOO", "drowning by numbers"). hier bilden die wunderschönen kunstbilder der filme eine wunderbare einheit mit der zeitweise bewußt redundanten musik von MN.

ganz so gut ist diese hier nicht, auch wenn dies beim betrachten des filmes kein thema ist, beim "nur" hören ist es aber stellenweise ein kleines bisschen langatmig und lässt ein wenig an kreativität vermissen.

MN kann es noch besser und hat das auch schon bewiesen, nur deshalb ziehe ich einen stern ab.

wem dies hier gefällt, der wird mit zb "the best of philip glass" (siehe eine meiner anderen rezensionen) auch eine große freude haben...

der sound ist wuchtig, durchhörbar und ausgewogen, verdient ebenfalls vier sterne.

das ist wunderschöne musik - dicke empfehlung!
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2015
Man muss den Film nicht mögen oder gesehen haben um den Soundtrack zu lieben. Wirklich tolle Stücke, die man sich immer wieder anhören kann.
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am 8. Juli 2007
Ich habe die CD bei der DVD dabei gehabt. Der Film ist schon Spitze, aber Michael Nyman's Musik dazu ist einfach nur perfekt. Solche harmonischen Klänge gehen sicher in die Klassik ein und werden auch noch in ferner Zukunft gehört werden.
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am 1. Februar 2017
Tolle Pianomusik zum Film. The Promise ein wunderbarer Titel und einige andere auch.
Kann es nur empfehlen. Ich bin sehr zufrieden.
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