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am 19. Dezember 1999
Klaus Schulze, der bei Blacher, Ligeti und Dahlhaus experimentelle Komposition studiert hat, und zunächst Mitglied der Anfänge von Tangerine Dream war, suchte nach dem ersten Album dieser Formation neue Wege um seine eigene musikalische Kreativität widerspruchslos ausleben zu können. Auf seinem ersten Werk "Irrlicht", das mit "Quadrophonische Symphonie für Orchester und E-Maschinen" untertitelt ist, bedient er in drei Sätzen (Ebene, Gewitter und Exil Sils Maria) E-Maschinen (Ringmodulatoren, Sinusgeneratiren), Orgel, Gitarre, Zither und Schlagzeug sowie Stimme und Chor!! Ferner "spielen" auf dieser Platte die Berliner Symphoniker mit 28 Mitgliedern, die auf der Plattenhülle aber nicht genannt werden wollen, da die Nennung diskriminierend sein könnte, denn Schulze verlangte von ihnen zunächst nur einen Ton, der sich erst nach zehn Minuten veränderte. Man kann nicht feststellen, ob der gehörte Klang vom Orchester stammt oder synthetisch erzeugt wird; auch Chor und Schlagzeug werden verfremdet und nahezu unkenntlich in den Gesamtklang eingeschmolzen. So wird die Starre der rein elektronischen Musik aufgelockert und der Klang erhält Wärme. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 500 REZENSENTam 15. Mai 2008
K.Schulzes Erstling besticht durch viel Substanz und läßt reichlich Raum zur Imagination. Schwere, schwelgerische Klänge bestimmen das Geschehen und die Verschmelzung analoger Elektronen mit den eigenartigen Orchesterparts entwickelt sehr viel spezielle Stimmung. Das muß damals sehr fremdartig gewirkt haben. Heute wäre das es in etwa der Standard für progressive "Anders-töner". Eine große Leistung, wenn man das Alter der Platte berücksichtigt. Sie klingt immer noch sehr relevant. Womöglich ist sie gar zeitlos.
Ich möchte sie dem geneigten Interessenkreis wärmstens empfehlen!
Grüße und viele intensive Momente damit.
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am 14. Februar 2009
Manchmal fragt man sich, warum musikalische Meisterwerke wie Irrlicht (1972) von Klaus Schulze(1947-2250)bei manchen Personen nicht ankommen. Denn wenn ich mir die beiden negativen Rezensionen angucke kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Denn dieses Werk hier ist wirklich seiner Zeit voraus gewesen, für 1972 klingt diese Cd genial und futuristisch.Es gibt kaum Cds aus diesem Zeitraum die man auf die selbe Stufe stellen könnte, besonders im Krautrock Sektor (Ausnahme die Platten von Faust, Can, Neu und Popul Vuh).

Dieses Album ist eine Mischung aus einer Bach-Overtüre, Tibetan-Style Droning, Wagnerianische polyphonische Architektur, Pink Floyd kosmischer Psychedelia, Gregorianischer Lithurgie und John Coltranes metaphysischen Jazz Werken (besonders A Love Supreme).

Insgesamt ein anspruchsvolles, elektronisches Werk. Wobei ich zustimmen kann das es für Personen die noch nie Constance Demby, Stars of the lid oder Supersilent gehört haben vielleicht nichts ist, aber dennoch finde ich, ist dies kein Grund hier nur 1 Stern zu geben.

Irrlicht ist wie Musik vom anderen Stern! Galaktisch gut!
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am 7. Februar 2012
Hier hat Schulze etwas wirklich Neues geschaffen; diese kreative Hochphase hat er nie wieder erreicht. Mehr braucht man von ihm nicht kennen, wenn man auch Eno, Eberhard Schoener und TD (Virgin-Phase) mag; um ihn kennen zu lernen, ist es der perfekte Einstieg.
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am 15. Oktober 2015
vom Krautrock der ersten Stunde sein. Mir gefällt es eigentlich sogar besser, als Body Love u.ä. Man hört schon das Trancehafte, aber halt noch nicht so perfektioniert.
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am 22. Februar 2010
Wer Klaus-Schulze-Fan ist kommt auch an Irrlicht nicht vorbei. Das erste Album zeigt seine erste Möglichkeiten noch ganz ohne Sythy und Moog. Mit Keyboard und Verstärker werden esotherische Klangwelten erzeugt die gut die Szene Anfang der 70 charakterisiert. Für Einsteiger von Klaus Schulze ist Irrlich eine schwierige Sache.
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am 11. Januar 2009
die Musik die Klaus hier spielt ist wirr und ohne erkennbare Linie. Ich mag lange Stücke sehr! egal ob von Tangerine Dream, Mike oldfield oder ganz andere Sachen wie Get Ready von Rare Earth. Eine LP mit ganzen 2 Stücken das war immer was ganz besonderes.
Ich kann nur eine Empfehlung aussprechen - nicht mit dieser Scheibe zu starten. Für den Schulze Einsteiger taugen z.B. Dune, Body Love oder vielleicht sogar Veröffentlichungen neueren Datums besser.
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am 2. Februar 2009
Ich bin zwar auch ein Fan von Klaus Schulze, aber die -Irrlicht- muss es nun auch nicht unbedingt sein. Die ersten Werke von KS sind nur was für "Hardcore-Fans" der elektronischen Musik.Sehr schwer zu verdauen und irgendwie bedrohlich - wie eben das Cover.... - Nichts für schwache Nerven. Wer unbedingt in diese Musikrichtung mit KS einsteigen möchte, sollte wirklich den Tipp meines Vor- Rezensenten befolgen. Nämlich mit Bodylove , Dig It , Mirage , oder die neueren Werke wie Kontinuum, Moonlage oder der Contemporary Works 2.
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