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am 1. März 2010
Mit dieser Referenzaufnahme zollt Edita Gruberova einem zuvor praktisch in Vergessenheit geratenen Meisterwerk von Donizetti Tribut und präsentiert sich in der Rolle der englischen Königin Elisabetta als unerreichte 'Regina del Bel canto assoluta': Elisabetta ist zweifelsohne eine der - um nicht zu sagen: DIE - Paraderolle der slowakischen Primadonna und technisch wie auch darstellerisch extrem anspruchsvoll. Diese DVD ist einerseits ein (weiteres) Dokument, das von der unglaublichen stimmakrobatischen Brillanz und einem enormen musikalisch-künstlerischen Verständnis der Gruberova zeugt; sie offenbart dem Hörer aber gleichzeitig auch Gruberovas darstellerische 'Vollendung' dieser dramatischen Partie der Tudor-Königin in voller Wucht. Edita zeichnet das packende Schicksal einer beeindruckenden Herrscherin nach, die durch den inneren Konflikt zwischen rationalen Handlungsmaximen und der Stimme ihres eigenen Herzens so lange hin- und hergerissen wird, bis die Tragödie erst auf ihren eigentlichen Höhepunkt zusteuert - und zwar gerade dann, als die Herrscherin verzeiht und den Lauf ihres schmerzhaften persönlichen Schicksals großmütig-tapfer ('Vivi ingrato') und in königlicher Würde ('non sia chi dica in terra: La regina d'Inghilterra ho veduta lagrimar') anzunehmen scheint. Gruberova versetzt sich dabei bei jedem Ton, jeder Bewegung, jedem Gesichtsausdruck, jedem Seufzer, jedem Atemzug, derart authentisch in die Situation der englischen Königin, dass dem Zuhörer - angesichts der außergewöhnlichen Intensität der Darbietung - fast ein wenig angst und bange wird...Im Rahmen einer erschütternden Schluss-Cabaletta ('Quel sangue versato') muss Elisabetta schließlich erkennen, dass sie letztlich alles, was sie aus Kränkung zunächst siegessicher aufs Spiel gesetzt hat, durch unglückliche Umstände tatsächlich - und unwiederbringlich - verloren hat (als ernüchternde Schlussbilanz bleibt ihre Einsicht: "...non regno, non vivo..."): Als gealterte und gezeichnete Monarchin zieht sich Elisabetta in einer mittlerweile weltberühmten Szene, die einem ob der Vergänglichkeit und Endlichkeit jedes menschlichen Lebens den kalten Schauer über den Rücken jagt, ihre Perücke vom Kopf sowie ihre letzte Konsequenz: 'Dell'anglica terra sia Giacomo il re'...Bemerkenswert auf dieser DVD auch die Philharmonie unter der Leitung von Friedrich Haider. Erst vor wenigen Tagen hat die Primadonna der Zeit zum Trotz wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise 'live' bewiesen, dass es ihre szenische Darstellung der Elisabetta auch heute noch mit dieser hervorragenden Produktion aufnehmen kann. Ich kann dazu nur demütig und dankbar anmerken: La regina d'Inghilterra ho veduto lagrimar...
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am 21. Oktober 2007
Wer glaubte, dass Belcanto-Opern "nur" schön zum Anhören seien, wird hier eines Besseren belehrt. Hier wird nicht nur sehr gut gesungen, sondern auch höchst ausdrucksvoll gespielt. Die Geschichte der Beziehung einer alternden Monarchin (Elizabeth I) und eines jüngeren Günstlings (Robert Devereux) hat historische Wurzeln, wurde aber sowohl von Donizetti als auch vom Regisseur Christoph Loy verändert. Was besonders spannend ist? Dass eine Frau, die sich Gefühle normalerweise verbietet, hier von diesen Gefühlen überwältigt wird. Und die bittere Erkenntnis, dass auch eine "allmächtige" Monarchin Liebe nicht befehlen kann, dass ihre Drohungen und Machtmittel nichts nützen...
Das alles ist psychologisch meisterhaft in Musik gesetzt in herrlichen Melodien und virtuosen Koloraturen.
Edita Gruberova ist eine ideale Vertreterin der Elisabetta, gerade weil sie sich im "Herbst" ihrer Karriere befindet. Sie auf der Bühne zu erleben (und auch auf dieser sehr guten DVD) ist und bleibt ein ganz besonderes Erlebnis. Das hat nichts mit Lobhudelei zu tun - es ist ganz einfach wahr!
Alle anderen Protagonisten (auch die der kleineren Partien) können sich sowohl hören als auch sehen lassen.
Orchester, Chor und Dirigent Friedrich Haider garantieren hohes Niveau.
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am 15. Dezember 2006
Eine grossartige Aufnahme einer grossartigen Oper - und endlich einmal Donizetti nicht einfach als ein Konzert in Kostuemen! Eine Aktualisierung, die Sinn gibt, und ueberdies eine Personenefuehrung, die die Staerken eines Meisterwerkes herausarbeitet (etwa in der grossen Szene des Titelhelden im letzten Akt). Hinzu kommt die gute bis exzellente Besetzung mit einer desungeachtet herausragenden Edita Gruberova als Elisabetta, kurz: wer auch bei Belcanto etwas mehr wahrnehmen moechte als nur Opulenz und glanzvolle Oberflaeche, kommt hier voll auf seine Kosten.
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am 12. Juli 2014
Diese Aufnahme ist einfach phantastisch - schon wegen der großen GRUBEROVA !!! Diese DVD habe ich schon mehrfach gehört und gesehen.
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am 13. August 2007
ist diese Inszenierung, die ich live in München erleben durfte ganz sicher. Obwohl ich auch eine "Einführungsveranstaltung" besuchte, und mir die Intension der Regie anfangs recht einleuchtend klang, habe ich dann doch meine Zweifel bekommen, ob Elisabeth I. von England mit einer Konzernchefin in der heutigen Zeit zu vergleichen ist. Der private Konflikt mit Roberto, der auch die geschäftliche Beziehung der Beiden beeinflußt, und auch die Weitergabe der "Krone" sind nicht stimmig in diesem Konzept. Aber immer noch besser, als die grauenvolle "Rigoletto"-Inszenierung in München, in der alle SängerInnen, außer Gilda, in Affenkostümen und Masken agieren. Während Gilda aussieht wie Prinzessin Leia aus "Star Wars". Und obwohl E. Gruberova nicht mehr die Jüngste ist, mit ihrer Stimme, Ausdruckskraft und Schauspielkunst steckt sie alle "Netrebkos" in die Tasche.... Aber das ist nur meine Meinung! Etwas komisch fand ich nur, da ich direkt vom Büro aus ins Nationaltheater ging, daß ich sowohl hier wie dort auf der Bühne einen "Raumpfleger" mit seinem Wägelchen mit Eimer, Schrubber, Besen usw. sehen mußte! Irgendwie war mir dann gar nicht mehr nach Feierabend und Kulturgenuß! ;-)
Ich weiß, dass es auch im klassischen Bereich einen vielleicht zu schwärmerischen "Fan-Block" gibt, aber die Verehrung und Anerkennung der großartigen Gruberova mit "Lobhudelei" zu bezeichnen, finde ich - gelinde gesagt - eine Frechheit.
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am 27. Juli 2006
Das Bühnenbild und die Kostüme sind zwar nicht schlecht - aber leider nicht passend für die Zeit unter Königin Elizabeth I. Die Kostüme sind wie bei einer Modeschau von Dior oder sonstigen Coutiers der 50er Jahre, elegant aber alle haben (vielleicht durch die Großzügigkeit der Königin - an alle) das gleiche Kostüm grau in grau. Die Herren haben Armani Anzüge und ich finde, wenn einem Bühnenbildner und Kostümbildner nichts einfällt, wie hier, dann sollte man alle Opern in Europa, konzertant aufführen. Was Staubsauger und große Wasserflasche hier zu suchen haben ist mir zumindest schleierhaft. Ich denke, dass Donizetti sich schon im Grab umdreht, wie ein Ventilator. Das muss nicht sein, gerade die Musik ist packend und Edíta Gruberova trägt bei der Hinrichtungszene wenigstens ein schwarzes Abendkleid, wahrscheinlich aus Pietät. Die Sänger der anderen Partien sind gut bis sehr gut, aber der Chor bewegt sich wie in einem Bürogebäude, samt Zeitungsjungen und Zeitungspult. Das muss nicht sein. Entweder "richtige" Inszenierungen - oder wie schon oben erwähnt konzertante Inszenierungen, wie in Wien es die "Norma" war. In Wien wird diese Oper in den Kostümen der Zeit der Königin Elisabeth I. gebracht und da passt auf einmal alles.
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am 20. Februar 2007
Jedem, der die Tudor Dynastie studiert hat, wird Donizettis "Rewrite" zumindest etwas lächerlich erscheinen. Jedoch die Verkleinerung der großen Herrscherin zur liebessüchtigen, japsenden Idiotin gibts erst hier. Bette Davis, Glenda Jackson, Helen Mirren....und in diesem Machwerk Leyla Gencer & Beverly Sills.....Sie alle brachten es fertig, zumindest einige Facetten der historischen Elizabeth I. zu erfassen und darszustellen. Gruberova reduziert sie zu einem alten Jammerweib, zieht die Tragödie ins Lächerliche....das ist eher Lucia di Lammermoor......aber nicht Elisabetta!

Ihr Gesang ist weder das Wunder das die Kritiker anbeten als wärs ne goldene Kuh (Fachmännische Kritik gibts bei ihr nie, nur Lobhudelei) noch schrecklich. Es ist ein Gemisch aus Piano Sucht (Ihr Forte ist mittlerweile unerträglich hart), infantilem Gejapse & Scooping & HIE & DA noch ihr lyrisch, zaubrisches Timbre aus den frühen Jahren.

Offenbar glauben die Regisseure, daß man modernes Theater nur dann machen kann, wenn man die Handlung entwurzelt. Feige und dumm.

Die DVD mit der Sills ist zwar gesangstechnisch auch kein Wunder...aber sie ist wenigstens nicht so geschmacklos wie diese hier.
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