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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
23
Serpico
Format: DVD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 500 REZENSENTam 22. März 2013
Filz, Korruption und Habgier durchwuchern die verschiedenen New Yorker Polizeidepartements. Serpico, ein frisch gebackener Abgänger der Polizeischule weiß vom "wahren" Leben dort draußen noch nichts und tritt voller Elan und Idealismus seinen ersten Job an. Schon bei der ersten Patrouillenfahrt mit seinem altgedienten Partner will letzterer einem Funkspruch nicht nachkommen, woraufhin Serpico sich der Sache annimmt und eine Vergewaltigung verhindern kann. Den Kollegen scheint diese Arbeit jedoch ein wenig den ruhigen Tagesablauf zu stören....Im Laufe der Zeit öffnet sich ihm immer stärker, wie dicht der Dschungel aus Korruption innerhalb des NYPD gewuchert ist. Er lässt sich immer wieder versetzen, und hat außerdem bald einen Freund gefunden, der viele Ansprechpartner innerhalb der "oberen Zehntausend" kennt. Er meldet regelmäßig seinen Vorgesetzten was da gespielt wird; dass Polizisten wie die Mafia quasi Schutzgelder kassieren und sich dabei noch supertoll fühlen, weil sie sich diverse Luxusgüter leisten können. Serpico will da nicht mit reingezogen werden und legt seine Einstellung dazu auch immer seinen Kollegen offen dar...man sagt erst, dass sei kein Problem und "seinen Anteil" würde man ihm zu Seite legen, falls er ihn mal bräuchte....soweit so schlecht...
Im Lauf der Story entwickelt sich Serpico zu einem Underground-Cop und läuft als Hippie herum, der Frust im Job zerfrisst ihn allmählich und alle seine Meldungen "nach oben" fruchten nichts, ja werden sogar auf fadenscheindige Weise blockiert...zu guter Letzt crasht seine Beziehung...er ist fertig mit der Welt und da wird er auch noch zu einem Treffen mit seinen Kollegen bestellt, die ihm in einer regelrechten Standgerichtsverhandlung eröffnen, dass er seinen Anteil aufgrund seines wortwörtlich "VERRATS" abschminken könne...Die ganze Stadt weiß was er da los getreten hat und jeder Bulle kenne ihn nun...Serpico wird am Ende zum Drogendezernat versetzt und bekommt nun zu spüren, was es bedeutet keine Kollegen mehr zu haben....er kommt nur knapp mit dem Leben davon, und zieht am Ende die einzig machbare Konsequenz...traurig aber wahr! Leider hat sich bis heute nichts verändert, und je länger eine Gesellschaftsstruktur oder auch ein Unternehmen besteht, umso mehr "Filz" wird sich zwangsläufig ansammeln, durch Vetternwirtschaft, Habgier oder einfach nur Machtgeilheit, um zu erproben wie weit man gehen kann um Regeln und Gesetze auszuhebeln; denn jeder hat seinen Preis, wie es so schön heißt!----
ein schöner Spruch aus dem Film war sinngemäß:
Wenn Du der einzige Normale unter Verrückten bis, dann bist Du für die ganze Welt der Verrückte...
Ich denke jeder kennt sowas aus der eigenen Erfahrung irgendwoher, egal von welcher Seite
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am 23. August 2012
Die DVD habe ich aus nostalgischen Gründen gekauft. Der Film ist auch nach heutigen Maßstäben spannend und sehr gut gemacht. Die Musik hat mir damals sehr gut gefallen und geht auch heute sofort unter die Haut. Guter Film mit guten Schauspielern.
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am 21. April 2014
Al Pacino in seinen jungen Jahren.......Dialoge teilweise sehr einfach gestrikt. Aber wen stört das bei diesem Gigantischen Film ?
Einfach ein Klassiker
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am 2. Januar 2014
Korruption innerhalb der Polizei, auch ein spannendes Thema, gut umgesetzt, aber teilweise etwas lang gezogen. Nicht unbedingt einer meiner Topfilme.
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am 15. Oktober 2014
Nachdem Al P. in "The Godfather" erstaunliche Schauspielerfahrungen hat sammeln dürfen, scheint er zumindest in meinen Augen noch besser geworden zu sein, so kam es zu einer weiteren Steigerung in "Serpico", zum Beinahe-Höhepunkt im zweiten Paten und als Tony Montana erreichte er sozusagen seinen persönlichen Zenit. Serpico vermag einen zwar auch angenehm zu unterhalten, verfolgt hier und da jedoch auch eine äußerst ernste Thematik und die Darsteller sind allesamt passabel bis teilweise gar sehr gut. Die DVD ist ebenfalls akzeptabel, ein wahrlich sehenswertes Werk der Vergangenheit, in guter Qualität in die Gegenwart getragen.
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am 1. Februar 2017
Der Film wirkt (mittlerweile?) derartig altbacken, dass er dadurch fast alles verliert, was ihn einst berühmt machte.

Vergleicht man die Inszenierung, die Regie, die teilweise aufgesetzte Mimik und das Overacting zahlreicher Akteure mit zeitgleich entstandenen Filmen wie Der Pate 1 & 2, Rocky oder Der Clou (alle 72-76), dann ist das auch handwerklich einfach schlecht.

Während die genannten Werke kaum gealtert sind, sieht man hier teilweise Grimassen wie im Stummfilmzeitalter. Amateurhafte Schnitte und hanebüchene Dialoge tun ein übriges. Der Film hinkt handwerklich mindestens 10 Jahre hinter der Zeit her. In den 60ern sah man noch vereinzelt sowas. Das eine Regiearbeit in der "Qualität" von Sidney Lumet und nicht von einem B-Movie Regisseur stammt, ist schon erstaunlich.

Verschärft wird das Ganze von der ausgesprochen miesen deutschen Synchronisation. Die erste Freundin von Serpico z.B. intoniert ihre Sätze wie so ein Huch-ich-werde-gleich-ohnmächtig-Fräulein aus einem Heinz-Rühmann-Film aus der Nachkriegszeit. Aber die sprechen alle so wie in den 50ern. Die Filmmusik, die da meistens dudelt, klingt (besonders auf der Party) wiederum nach einem 70er Jahre-Porno. War wahrscheinlich extra günstig zu haben. Man sieht da also Bilder aus den 70ern mit einer Tonspur aus den 50ern in einer Kintopp-Inszenierung mit Pornoflair.

In den 70ern oder 80ern konnte das vielleicht noch akzeptiert werden oder fiel nicht großartig auf. Da habe ich ihn auch im TV gesehen und hatte ihn eigentlich als gut in Erinnerung. Sonst hätte ich ihn auch nicht nach der langen Zeit nochmal geguckt. Für mich fällt er heute aber unangenehm aus der Zeit.

Al Pacino hat ja dafür eine Oscar-Nominierung bekommen. Der fällt auch nicht negativ auf. Aber der Film wirkt heute halt so veraltet, dass seine Leistung auch nichts retten kann. Wahrscheinlich vergebe ich wegen ihm sogar (immerhin) den 2.Stern.
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am 5. März 2012
"Serpico" machte Al Pacino zum Star. Im Verbund mit Regisseur Lumet drehte er ein paar Jahre später das gelungene Bankräuberdrama 'Hundstage`.

Der enorm spannende Film profitiert von Pacinos Talent die Aufmerkasamkeit des Zuschauers zu fokussieren und ihn damit zu elektrifizieren. Lumet als Dirigent konzentriert sich darauf, eine hässliche Großstadt zu zeigen, die für ihn zu großen Teilen aus Gassen, Hinterhöfen, Feuertreppen, Mülltonnen, kaputten Häusern und Tapeten, vollgemüllten Treppenhäusern und abgesplitterten Holzsegmenten besteht.

Sein New York ist ein endlos weiter und gemeiner Dschungel, in dem fair zu kämpfen den Tod bedeuten kann, was an Vietnam erinnert, das zum Entstehungszeitpunkt in Amerika hoch aktuell war. Sehr gut wie Lumet aufzeigt, wie weit verzweigt die Korruption innerhalb der Polizei ist und Serpico zuzuschnüren droht, der ohnehin sein geregeltes Privatleben aufgegeben hat.

Seine korrekte, idealistische und -wahrhaft kollegiale- Einstellung zum Job kostet Serpico fast das Leben. "Wir müssen den Kontakt zur Straße herstellen", sagt er, was das für ihn heißt, weiß man spätestens am Ende des Films, denn die Straße ist die Realität, auf der sich die Polizei wie ein Haufen wilder Tiere austobt und Serpico sich früh behaupten und akklimatisieren muss.

Seine Naivität wird treffend durch sein glatt rasiertes Gesicht verbildlicht: Schon bald jedoch prangt als Schutz vor seinen steinernen Minen und als Zeichen seiner erlangten Härte ein Vollbart inmitten diesem, welcher mit dem ebenfalls längerem Haupthaar konform geht.

Fazit: dem "New Hollywood" angehörender, spannender Polizeikrimi mit jeweils einem lebendem und einem toten Weltstar des Films vor bzw. hinter der Kamera.
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am 7. August 2008
Serpico,-zu diesem Klassiker des Polizeithrillers muß man eigentich keine Worte mehr verlieren.
Vorbildfunktion für recht aktuelle Streifen wie "Depardet",Street Kings" oder "Helden der Nacht" .

Das bisher gesehene Bild auf DVD oder TV-Ausstrahlung stellt diese HDDVD in den Schatten!
P
lastisch und scharf in den Tagszenen glaubt man stellenweiße eine aktuelle Produktion zu sehen,-bei im Dunkel/Halbdunkel spielenden Szenen geht zwar Schärfe verloren aber jedes Detail bleibt deutlich sichtbar.
In den Nahaufnahmen kann man die Haare von Pacinos Bart zählen-das ist HD!Bei den bunten 70er Straßenkreuzern kann man sogar kleine Rostflecken erkennen.
Der Ton in Mono ist klar aber etwas blechern-daß ist aber bei einem dialoglastigen Film völlig unerheblich.
Also,danke kinowelt-wie auch bei "Die 3 Tage des Condor"wurde hier wieder gute Arbeit zum Wohl echter Cineasten geleistet,-danke !
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am 31. Mai 2006
Ich habe mich jahrelang gefragt, was an diesem Film so grausam sein soll, daß man ihn nur ab 18 freigeben kann. Ich weiß noch, was das für ein Akt war, ihn zu bekommen, ein 18er-Stempel kostet in Deutschland ja immer gleich das doppelte, wenn der Film schon älter ist. Naja, endlich neu geprüft und (natürlich) ab 16 freigegeben worden. Im ganzen Film wird glaube ich, einmal jemand von einer Pistolenkugel getroffen, das wars mit Gewaltdarstellung.

Der Film selbst ist (für die damalige Zeit) unglaublich gut gelungen. Er gibt die damaligen Umstände glaubhaft wieder und zeigt einen jungen Al Pacino, der langsam anfängt zu merken, wie gut er eigentlich ist. Aus heutiger Sicht vielleicht etwas überholt und nicht gerade actionreich ist der Film für mich einer von Pacinos fünf Goldenen. Handlung und Ablauf des Films bewegen sich auf hohem Niveau. Allerdings fehlt ihm die gewisse Zeitlosigkeit eines Paten

Sollte man gesehen haben, wenn man sich Fan dieses Mannes schimpft.
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am 10. März 2015
Wer einen Film wie "Scarface", "Donnie Brasco" oder "Carlito`s Way" erwartet, wird mit "Serpico" den falschen Film in seinen DVD-Player legen.

Der Film ist sehr dialoglastig und Actionszenen gibt es so gut wie keine. Auch genretypische Ballereien und wilde Verfolgungsjagden per Auto gibt es bei "Serpico" nicht. Vielmehr begleitet man Officer Frank Serpico auf seinem Weg durch ein korruptes Polizeisystem hin zum heißbegehrten goldenen Detective-Abzeichen.

Trotz der relativ langen Laufzeit von über 2 Stunden fand ich die Charakterzeichnung des standhaften Serpico als zu kurz geraten. Nie kommt er auch nur ansatzweise in Versuchung sich auch an dem polizeiinternen Geldverteilungssystem zu beteiligen, immer ist er auf dem Pfad der Tugend. Ein mit sich und seinen inneren Dämonen kämpfender Nachwuchscop hätte dem Film sicher mehr Tiefe verliehen und wäre für den Zuschauer interessanter gewesen.

So läuft alles nach Schema F. Der Held kämpft gegen Windmühlen und erkennt, daß er nur ein kleines Rädchen in einem großen Polizeiapparat ist. Dabei wiederholen sich die immer gleichen Handlungsabläufe: Serpico wird Geld angeboten, Serpico lehnt ab. Serpico will daß sich die korrupten Kollegen ihrer Verantwortung stellen, Serpico scheitert...

Für mich ist "Serpico" ein inzwischen ziemlich altbacken wirkender, von Sidney Lumet streckenweise ermüdend wirkend inszenierter Film, der imo nicht zu den besten Pacinos gehört, auch wenn Al Pacino mit langen Haaren, Zottelbart und Ohrring natürlich sehenswert ist!
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