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am 28. Dezember 2006
DER FILM - 5 Sterne

"Flucht in die Zukunft" wirkt heute ein wenig angestaubt, da viele klassische Elemente, mit denen in diesem Film die Dramatik erzeugt wird, zum Anfang des 21. Jahrhunderts doch schon sehr abgegriffen sind. Trotzdem finde ich den Film sehr gut und kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen, weil er sehr gut umgesetzt ist: Die Darsteller, allen voran Malcolm McDowell in ungewohnter Heldenrolle, spielen sehr präsent und der Kontrast zwischen dem Idealisten, der nicht weiß, wo er hingehört, dem kranken Mörder, der in keiner Zeit seinen Frieden findet und der oberflächlichen jungen Frau, die nichts weiter als ein Kind ihrer Zeit ist, kommt sehr eindrucksvoll rüber. Überhaupt empfinde ich "Flucht in die Zukunft" viel mehr als ein Charakterdrama als einen Abenteuerfilm, da der Spannungsbogen und die Handlungselemente zwar eindeutig eine Mischung aus Fantasy und Thriller darstellen, die drei Charaktere und ihre Situationen aber weit mehr Eindruck machen.

DIE DVD - 3 Sterne

Die DVD-Ausgabe ist sehr mager. Die Verpackung ziert ein Aufkleber "NICHT REMASTERED!". Trotzdem ist der Ton keinesfalls schlecht, nur entspricht er nicht digitalen Standards und wirkt dumpf und undifferenziert, was etwas schade ist, da "Flucht in die Zukunft" tolle Filmmusik zu bieten hat. Extras sind absolut keine vorhanden, noch nicht mal eine Kapitelauswahl. Es sind zwei Sprachversionen vorhanden: Das englische Original und die deutsche Version. Ordentliche Untertitel gibt es auch nicht, nur "deutsch für Hörgeschädigte", was die Beschreibung von Umgebungsgeräuschen und den Namen der Akteure einschließt. Englische Untertitel, um den aufgrund der schwachen Qualität nicht besonders gut verständlichen Originalton verstehen zu können, sind auch nicht vorhanden. Insgesamt hätte man in die DVD-Umsetzung ruhig ein paar Arbeitsstunden mehr investieren können, drei Punkte sind hier noch ein mildes Votum.
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am 5. Juli 2006
Im Jahre 1893 stellt der Schriftsteller und Erfinder H.G. Wells (Malcolm McDowell) seinen staunenden akademischen Kollegen die von ihm konstruierte Zeitmaschine vor. Just in diesem Augenblick tauchen Inspektoren von Scotland Yard auf, um Dr. Stevenson (David Warner) zu verhaften, der sich ebenfalls unter Wells' Gästen befindet und seit geraumer Zeit als "Jack The Ripper" ganz London in Angst und Schrecken versetzt. Bevor ihn die Polizisten festnehmen können, unterzieht Stevenson die Zeitmaschine einem ersten praktischen Test, indem er sich von ihr nach San Francisco in das Jahr 1979 transportieren lässt (warum die Zeitmaschine gleichzeitig als Reisevehikel funktioniert, um von England nach Amerika zu gelangen... darüber schweigt sich der Film geflissentlich aus). Da die Zeitmaschine darauf programmiert wurde, selbsttätig zu ihrem Ursprungsort zurückzukehren, kann Wells dem Killer in die Gegenwart folgen. Während sich Stevenson aufgrund seiner kriminellen Instinkte sehr schnell in der modernen Welt zurechtfindet und fröhlich dort weitermacht, wo er in seiner Heimat gezwungenermassen aufhören musste, stolpert der sanftmütige Wells in seiner altmodischen Kleidung wie ein unbeholfener Welpe durch die Häuserschluchten. Glücklicherweise weckt er damit auch die mütterlichen (und weniger mütterlichen) Gefühle der bezaubernden Bankangestellten Amy Robbins (Mary Steenburgen)...

"Time After Time" (dt. "Flucht in die Zukunft"), 1979 von Nicholas Meyer inszeniert, ist eine phantasievolle Kombination des Zeitmaschinen-Themas mit dem Mythos des berühmten Serienmörders Jack The Ripper und liefert eine interessante Erklärung, warum der Killer nie geschnappt wurde. Abgesehen von ein paar logischen Ungereimtheiten bietet der Film eine originelle Handlung und spannende Unterhaltung mit routiniert agierenden Darstellern. Malcolm McDowell darf sich nach seinen dämonischen Auftritten in "Clockwork Orange" und "Caligula" als ausgesprochener Symphathieträger präsentieren, während David Warner (der als enthaupteter Fotograf in "The Omen" einem weltweiten Publikum bekannt wurde) einen durchaus angsteinflössenden Mörder abgibt. Mary Steenburgen hingegen konnte schon mal Erfahrungen in Sachen "Zeitreisen" sammeln und war somit prädistiniert für eine der Hauptrollen in "Back To The Future III".

Malcolm McDowell spielt Wells als gutmütigen Träumer, der nur aufgrund seines Veranwortungsgefühls versucht, den von ihm verursachten Schaden wieder gutzumachen - von wahrem Heldenmut merkt man zunächst wenig. Dass er im Grossstadt-Dschungel nicht unter die Räder kommt, hat er in erster Line Amy zu verdanken, die sich rettungslos in den schüchternen jungen Mann mit den guten Manieren verliebt (ein Motiv, das in ähnlicher Form auch in "Kate & Leopold" und "Blast From The Past", dt. "Eve und der letzte Gentleman", auftaucht). Wells' Versuche, Stevenson aufzuhalten, scheitern kläglich und spitzen sich auf dramatische Weise zu, als Amy ins Visier des Killers gerät...

Kein Meilenstein des Genres, aber dennoch unterhaltsam und spannend gemacht und besser als so manche Hollywood-Mega-Produktion.
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