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Kundenrezensionen

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am 15. April 2013
So ist das mit der Nostalgie... Vor vielen Jahren hat man einmal einen Film im Fernsehen gesehen - und aus irgendeinem Grund, der vielleicht gar nichts mit dem Film selbst zu tun hat, hat man das Gefühl, dass er ausgezeichnet war. Nach langer Zeit, in der man nicht an den Streifen gedacht, sogar den Namen vergessen hat, sieht man ihn zufällig im Geschäft oder im Netz und greift zu. Die Vorfreude ist groß und auch die ersten Minuten sind durchaus in Ordnung, nach dem Ansehen regiert allerdings die große Enttäuschung und man merkt: Nur eine nostalgisch verklärte Sicht hat den Film so toll erscheinen lassen, wie er in Wirklichkeit nie war.

Lange Einführung, kurzer Sinn: "Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis" habe ich einmal gesehen und der Film wurde in meiner Erinnerung zum Klassiker. Warum das so war kann ich bis heute nicht verstehen. Objektiv betrachtet ist der Film von Kathryn Bigelow (u. a. "Strange Days" und "Zero Dark Thirty") zwar gar nicht schlecht, das Zeug zum Klassiker hat er definitiv nicht.

Beginnen wir aber mit dem Positiven: Der Film aus dem Jahre 1987 ist ein Vampirfilm, der stilistisch und auch von der Handlung her stark an den wesentlich bekannteren und erfolgreicheren "The Lost Boys" (ebenfalls 1987) erinnert. Wobei in "Near Dark" das Wort "Vampir" und seine Synonyme kein einziges Mal ausgesprochen wird. Ist auch nicht notwendig - die Bilder sprechen ja für sich. Die Optik entspricht dem in den 1980er Jahren offensichtlich sehr beliebten "moderner Western"-Setting, dementsprechend wird die Vampir-Gang als eine Art "Outlaws" portraitiert. Die Bilder sind sehr gut gelungen, alles wirkt stimmig und wurde wunderbar fotografiert. Zu beachten ist die teilweise recht explizite Gewaltdarstellung, insbesondere wenn Vampire dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Der Soundtrack stammt von den Elektro-Pionieren Tangerine Dream, ist und entspricht im Wesentlichen dem, was man von einem Film dieser Epoche erwartet. Spektakulär geht anders, aber immerhin gibt es wesentlich schlechtere Filmmusik.

Zu den Charakteren ist zu bemerken, dass der Film abgesehen von kleinen Andeutungen keinerlei Wert auf tiefe Einblicke legt. Man erfährt nichts relevantes über die Hintergrundgeschichte der Protagonisten - alle sind einfach so, wie sie sind. Die Vampirbande ist - mit einer Ausnahme - eine Gang von sadistischen, gefühllosen Outlaws, die von ihren Schauspielern zumindest gut verkörpert werden. Was das betrifft ist eigentlich alles im grünen Bereich, speziell Bill Paxton als Cowboy-Vampir "Severen" und Lance Henriksen als Ober-Blutsauger "Jesse Hooker" können überzeugen.

Woran es letztlich krankt ist die Story, die einerseits absolute Standardkost ist, andererseits unter einem relativ trägen Drehbuch leidet, wodurch sich letztlich wohl auch die Schauspieler nicht richtig in Szene setzen können. Im Prinzip ist es das Übliche: Ein Mensch verliebt sich in einen Vampir, wird selbst zum Vampir, weigert sich, sein neues "Leben" zu akzeptieren (also: zu töten), wird schließlich doch Teil der Vampirgesellschaft und wird dann noch vor die Wahl der Rückkehr in ein menschliches Leben gestellt. All das wurde stark komprimiert und passiert ohne jegliche Überraschungsmomente, bis hin zum erwartungsgemäß kitschigen Finale. Mehr ist es nicht - wer möchte, kann noch die Themen der körperlichen und psychischen Abhängigkeit in den Film interpretieren, aber auch dazu gibt es besseres Material.

Fazit: "Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis" ist eine Mischung aus Horrorfilm, Western, Road-Movie und Liebesfilm, die von den Grundvoraussetzungen her bestens ausgestattet wurde und mit großteils ambitionierten Schauspielern aufwarten kann. Leider machen eine Story, die auf Nummer sicher geht und ein wenig durchdachtes Drehbuch dem Erfolg einen Strich durch die Rechnung. Damit sind maximal drei Sterne möglich, von denen einer nur aus Nostalgiegründen vergeben wird. Von einem "frühen Meisterwerk" der Regisseurin kann aus meiner Sicht leider keine Rede sein.
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am 26. Oktober 2010
Near Dark ist ein Vampirfilm der modernen Art. Anstatt auf Gruft und alte Schlösser setzt der Film auf Autos mit abgedunkelten Scheiben und Blutsauger in Rock 'n Roll Outfit. Kombiniert mit einem elektronisch düsteren Soundtrack und einer clever gemachten Bildsprache, die ganz vom Gegensatz Licht/Dunkel lebt, ergibt das einen sehr überzeugenden Midnightmovie, der verzaubern und erschrecken kann.

Der Aufbau der Story ist ganz schnell erzählt:
In der amerikanischen Wüste treibt eine Bande von Vampiren des nachts ihr Unwesen. Ihr jüngstes Mitglied, die schöne Mae, macht sich eines nachts selbstständig und lernt einen jungen Cowboy namens Caleb kennen. Die beiden finden sich sofort unwiderstehlich. Doch beim ersten Kuss vergisst die junge Blutsaugerin kurzzeitig auf alle Vorsicht und beißt den jungen Mann. Dieser stellt schon bald darauf fest, dass er sich tagsüber nicht mehr in der Sonne bewegen kann und muss lernen sich mit seinem neuen Schicksal abzufinden, ein Geschöpf der Nacht zu sein... Nur Mae kann ihn nun helfen, indem sie ihm lehrt wie man als Vampir lebt. Doch die anderen Vampire wollen den jungen Mann nicht so schnell als Mitglied ihrer Gang akzeptieren und verlangen, dass er sich schnellstens bewährt: Caleb muss bereit sein zu töten, denn die Nacht hat ihren Preis.

Die Regisseurin, Kathrin Bigelow, sagt dass der Film aus der Idee entstanden sei, eine Mischung aus Western und Vampirfilm zu machen. Die Westernelemente sind hier allerdings mehr Versatzstücke, die eingebaut werden um die Atmosphäre des rauen Amerikas spürbar zu machen. So benutzt etwa die Vampirgang auch Feuerwaffen und liefert sich eine Schießerei mit der Polizei und die Hauptfigur reitet auf einem Pferd zum finalen Showdown. Genau so wird auch verfahren mit einigen der klassischen Vampirmotive: Sonnenlicht verbrennt die Haut der Blutsauger, der Anführer der Gang hat spitze Fingernägel die an Nosferatu erinnern und gegen Gewehrkugeln ist die Bande natürlich immun.
Diese zunächst ungewöhnliche Kombination funktioniert indessen ganz wunderbar und man wundert sich, warum das nicht schon viel mehr Regisseuren eingefallen ist, wo doch so viele Vampirfilme immer noch primär auf Kreuze und Spinnenweben setzen (zB der nette, aber doch etwas grobe und eindimensionale B-Movie "Subspecies", der ungefähr zur selben Zeit entstand wie "Near Dark".)

Die Atmosphäre und die gelungenen Popkulturrefferenzen sind indessen auch wirklich das, was den Film zu einem großartigen Erlebnis macht. Die wunderbar düsteren Nachtaufnahmen werden von einem gekonnten Soundtrack der deutschen Synthesizer Pioniere Tangerine Dream unterlegt, der alles noch wunderbar verstärkt aber niemals zu aufdringlich wird. Ebenso hervorzuheben sind natürlich die Schauspieler: Allen voran Lance Henriksen, der vielen als Android aus Aliens oder als FBI Agent Frank Black bekannt sein dürfte. Hier darf er seine düstere Seite so richtig ausleben und bereichert den Film durch eine wirklich furchteinflössende Performance.

Die Story des ganzen ist vergleichsweise einfach gestrickt, allerdings durchaus durchdacht und in sich schlüssig. Der Film zeigt die düstere Romantik des Vampirlebens in der Nacht, thematisiert aber deutlich den hohen Preis den man dafür zahlen muss. Die Hauptfigur gerät in einen massiven moralischen Konflikt. Um weiter mit seiner großen Liebe zusammen sein zu können und die Schönheit der Nacht zu genießen, müsste der Cowboy Caleb zum kaltblütigen Mörder werden, so wie die anderen in der Gang.
Der Film lässt sich so durchaus als Metapher überhaupt verstehen, denn schließlich muss man sich auch in der realen Welt entscheiden ob man eine Art Outlaw/Freak oder doch lieber ein braver Familienmensch sein möchte - gerade in der Jugend, wo die Gefahr und das Abenteuer besonders anziehend wirken. Das Vampirmotiv überhöht das ganze noch einmal und macht das Thema zum Stoff für einen eindrücklichen Film.
Im Gegensatz zu anderen Rezensenten hier, halte ich auch das Ende für gelungen und folgerichtig.

Wegen seines innovativen Umgangs mit Mythen der westlichen Welt und seinen großen Schauspielern ist dieser Film also sicherlich eine klare Empfehlung für alle Vampirfreunde.
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am 27. Januar 2015
Vampire goes Roadmovie - hatte den Film etwas bildgewaltiger in Erinnerung - das liegt aber vielleicht mittlerweile an dem langen Zeitraum seit ich ihn das letzte mal gesehen habe - hebt sich dennoch wohltuend von manchen heutigen Vampirstreifen ab
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am 7. Juli 2007
Lange bevor Regisseurin Kathryn Bigelow durch Blockbuster wie "Gefährliche Brandung" und den genialen "Strange Days" zu einer der erfolgreichsten Frauen in Hollywood wurde debutierte sie 1987 mit diesem legendären Kultfilm!Dieser ungewöhnliche Vampirfilm definierte das Genre damals neu und war wirklich stilprägend.Der junge Aufreißer Caleb lebt irgendwo auf dem Land im Süden der USA.Eines Abends,als er mal wieder vor einer Kneipe abhängt trifft er auf ein junges Mädchen die ihm sofort ins Auge sticht.CalebŽ s Vorhaben eine heisse Nacht mit dem Mädchen zu verbringen endet mit einem Kuss.Einem Kuss der Folgen hinterlässt,denn das Mädchen ist ein Vampir und hat Caleb infiziert.... In western Ästhetik mit durchaus blutigen Bildern aber auch einen gewissen Hauch von Romantik und Road Movie Attitüde präsentierte Mrs.Bigelow einen genialen und visionären Vampirschocker der sich wohltuend von dem Einheitsbrei des Genres abhebt.Muß man gesehen haben!!

Die DVD Veröffentlichung ist ein kleines Juwel wie der Film selbst,denn der Independend Anbieter MIB packte dieses Meisterwerk in ein schönen 2 er Digipack samt informativen Booklet.Bei der Bild und Tonqualität hat man sich sichtlich Mühe gegeben,aber von Brillianz ist man leider etwas entfernt.Die Extras sind dafür sehr informativ und reichhaltig!

Film:*****
Bild:***
Ton:***
Extras:****
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am 9. November 2006
Treffender könnte ein Titel kaum sein. Anders als im Mainstream findet der Zuschauer hier keine glamourösen Vampire oder billige Schreckgestalten, sondern trifft auf eine Gruppe entwurzelter, ausgestoßener Charaktere, die mehr schlecht als recht mit ihrem Dasein zu Recht kommen.

Am Rande der Gesellschaft lebend, sich aber von ihr ernährend, erringen sie nur dann kurze Siege, wenn sie ihren Zorn an dieser ausleben können.

Gleichzeitig spiegelt das Vampirrudel aber eben diese Gesellschaft, wenn auch durch eine Zerrspiegel betrachtet wieder. Mutter und Vater mit drei Kindern. Diese Familie funktioniert so lange, bis ein Fremder ihr beitritt.

Nicht bereit, oder nicht fähig sich dem neuen Leben anzupassen bringt er seiner neuen Familie den Tod und zugleich die Erlösung.

Klingt als sei das ganze eher ein Sozialdrama, denn ein Actionfilm warum sollte man sich so etwas antun?

Ganz einfach:

Weil der Film wunderbar vielschichtig ist!

Zum einen ist er Gesellschaftskritik, zum anderen wartet er mit herrlichen Actionszenen, guten Bildern, und tollen Sprüche auf.

Wer also nur einen Vampirfilm sehen will, wird hier also auch bedient, wenn ihn die Pausen zwischen der Action vielleicht auch etwas langweilen mögen.

Wer jedoch bereit ist tiefer zu blicken, wird mit Near Dark: Die Nacht hat ihren Preis sehr gut unterhalten.
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am 16. Juli 2012
Wenn ich gelegentlich feststellen muss, wie oberflächlich manche Rezensenten meine Lieblingsfilme beurteilen, dann sehe ich mich genötigt Dinge klarzustellen, so auch bei diesem filmischen Meisterwerk von Kathryn Bigelow "Near Dark".

Rezensionen, die nur den Hüllentext der DVD abschreiben und uns folglich mitteilen, das sei (Zitat:) "Der härteste Film, der je von einer Frau gedreht wurde" brauche ich nicht. Und auch der Hinweis "gekürzt" ergibt für mich nur dann einen Sinn, wenn gleichzeitig darauf hingewiesen wird, dass selbstverständlich eine ungekürzte (deutsch synchronisiert) DVD-Version erhältlich ist (Katalog-Nr. MB 5116 incl. Bonus-DVD) .

Über die Regisseurin:
Kathryn Bigelow, die 1951 geborene Regisseurin gilt als Spezialistin für "knallharte" Thriller (u.a. "Blue Steel" +++ "Gefährliche Brandung" +++ "Strange Days"). Sie studierte zunächst am 'San Francisco Art Institute' und später noch das Fach Film an der 'Columbia University'. Von 1989 bis 1991 war sie mit dem berühmten Regisseur James Cameron ("Terminator" +++ "Titanic" +++ "Avatar" u.v.a.) verheiratet.

Zum Film:
"Near Dark" ist ein "moderner Vampir-Film", der ganz ohne die sonst oft übliche Verklärung und Romantisierung (die besonders in den diversen Teenager-Vampirserien gepflegt wird) auskommt. Er zeigt eine brutale Vampir-Gang, die rücksichtslos mordend durchs Land zieht und eine Spur der Verwüstung hinterlässt. Ein nur widerwillig in die Gang aufgenommener junger Hinterwäldler, der noch nicht ganz verwandelt wurde, wird zur tödlichen Bedrohung der Vampir-Sippe '

Die irgendwo zwischen Road-Movie und Horror angesiedelte Handlung und deren filmische Umsetzung kamen bei Kritik und Publikum so gut an, dass Bigelow zahlreiche Auszeichnungen erhielt und der Film schließlich sogar als 'State Of The Art' seines Genres ins berühmte 'New York Museum Of Modern Art' aufgenommen wurde.

DVD-Beurteilung:
"Near Dark" zählt, neben dem originellen Schocker "30 Days Of Night" und der HBO TV -Serie "True Blood" (letztere mit einigen Einschränkungen, wegen der unerträglich naiven Charaktere) für mich durchaus zu den besseren Vampir-Stories (obwohl dem Genre eigentlich wohl kaum noch etwas wirklich neues abzugewinnen sein dürfte), weil er all den Schwulst und Kitsch, der in vielen anderen Vampir-Filmen vorkommt, konsequent zu vermeiden weiß.

Da auch die Bild- und Tonqualität der DVDs in Ordnung sind, vergebe ich hier aus voller Überzeugung FÜNF STERNE.

PS
Wer erwachsen ist, sollte sich unbedingt die ungekürzte (ab 18 Jahre) Version zulegen, sonst erhält er nicht den kompletten Original-Film.

Ich war noch nie ein Freund von zensierten und damit verstümmelten Filmen. Allerdings lehne ich Filme, deren einziger Zweck in der Zelebrierung und Verherrlichung von Gewalt liegt, genauso konsequent ab; die lege ich mir dann aber auch erst gar nicht zu. Schließlich gibt es durchaus kompetente Filmkritiken ('CINEMA' usw.), die ich lesen kann, bevor man sich eine DVD kauft.
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am 13. April 2011
..welches einen guten Vampirfilm erst zu einem Genuss werden lässt. Statt nebelverhanger Wälder, gemütlicher Gasthäuser und altmodischen Schlössern bekommen wir hier ein trockenes Endzeitszenario a la "Mad Max" zu sehen. Holzpfähle, Knoblauch, Kreuze und Nostalgie ade
- es lebe die Wüste, in welcher ein Großteil dieses tristen Filmes spielt.

Über die Handlung braucht man keine drei Sätze zu verlieren, und die Schauspieler sind Mittelmaß, wie der ganze Film halt auch.

Wer eine düstere Wüstenatmosphäre mit Endzeitflair sucht, kann hier zuschlagen. Aber ob der Film etwas für hartgesottene Vampir-Fans ist,
wage ich anzuzweifeln.

Von mir leider nur 2 Sterne für "Near Dark".
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am 3. März 2016
Der Film an sich,ein kleines Meisterwerk.. Um so schlimmer die technische Umsetzung... Ich weiß nicht wie mancher hier eine gute Wertung dafür abgeben kann....Finger weg.
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am 1. Juni 2009
Story: Caleb lacht sich eine hübsche Anhalterin an, doch die beisst ihn, als er sie nicht rechtzeitig nach Hause bringt. Ausserdem hat sie sich in ihn verliebt. Gerade noch so schafft er es nach Hause, nur um von einer Bande Vampire entführt zu werden. Er wird selbst zu einem und muss das erste Mal töten, doch das kann er nicht und lässt sein Opfer laufen. Die Polizei ist hinter ihnen her und auch der Vater will seinen Sohn wieder haben. Seine kleine Schwester ist ein besonderer Leckerbissen, was bleibt ist der Endkampf um Tag oder Nacht.

Extras: Audiokommentar

Bild/Ton: Das Bild ist akzeptabel, recht gut eigentlich für eine Billig Produktion. Der Ton ist in englisch und deutsch jeweils DD 5.1 und kommt auch ganz ok rüber.

Fazit: Was die Aufschrift auf dem Cover "Der härteste Film der je von einer Frau gedreht wurde" soll, weiss wohl nur der Coverdesigner, den von härte kann hier gar nicht die Rede sein. Es gibt mit Sicherheit noch brutalere Splatterfilme von Frauen. Das bisschen Blut und verbrannte Fleisch, kann ja wohl nicht das sein wovon er redet. Also ist es wohl auf die Romantik bezogen, den die ist Hammerhart, eigentlich kein Splatterfilm sondern ein Liebesfilm. Durchaus aber einer der besseren Vampirfilme, wenn nicht sogar einer der Besten.
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am 16. November 2006
„Near dark“ von 1987 ist einer der ganz frühen Filme der Regisseurin Kathryn Bigelow, die heute mit James Cameron verheiratet ist. Ihm voraus gingen nur ein Biker-Film mit Willem Dafoe („The Loveless“) und ein Kurzfilm in den Siebzigern („The Set-Up“), und man merkt, dass die Regisseurin von großartigen Filmen wie „Blue steel“ und „Strange days“ 1987 noch in ihrer Experimentierphase war. Der Plot hat seine kleinen Macken – woher will Caleb zum Beispiel wissen, wie man den Vampirismus wieder aus den Adern bekommt? –, die Charaktere sind recht oberflächlich gehalten und die Effekte, die über Maske und Pyrotechnik hinausgehen, sind nicht sehr gelungen.

Was Bigelow allerdings gelungen ist, ist die durchgehend beklemmende, etwas triste Atmosphäre, die auch maßgeblich unterstützt wird durch die hypnotische Elektro-Musik von Tangerine Dream. In diesem Film schon zeigt die Regisseurin ihr Können, wenn es um intensive Bilder, dichte Spannung und Szenendramaturgie geht.

So ist dieses Vampir-Roadmovie mit Western-Flair nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren ist vermutlich in besonderem Maße dem Tavernen-Massaker zuzuschreiben, bei dem die Regisseurin gnadenlos mit der Kamera den Spaß der Vampire am Morden einfängt. Lance Henriksen als Jesse hebt sich schauspielerisch ein wenig vom Mittelmaß der übrigen Besetzung ab, was aber vermutlich daran liegt, dass er das mit seinem markanten Gesicht und seiner rauen Stimme grundsätzlich tut. Auch Bill Paxton, der mit Severen die blutrünstigste Rolle hat, hat schon bessere Leistung geboten.

„Near dark“ ist kein Film, den man gesehen haben muss, aber eine nette moderne, schlichte Vampirgeschichte, die man durchaus mitnehmen kann, wenn man sie irgendwo zu einem günstigen Preis findet. Kathryn Bigelow im Frühstadium ihres Schaffens macht einiges richtig und einiges nicht, und wer Tangerine Dream mag, sollte ohnehin zugreifen.
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