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Kundenrezensionen

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am 30. April 2006
4 Jahre sind seit der Veröffentlichung von "Release" vergangen, ein Album was durch Gitarrenklänge bestach und die Musikwelt wohl sehr gespalten hat. Trotzdem war und ist es immer noch ein schönes Pop Album. Nach einer Best of Compilation mit 2 Hitsingles und den Auftritten zu The Battleship Potjemkin sind Neil Tennant und Chris Lowe mit einem weiteren Studioalbum zurück und wie...

Der Höhrer wird um das eine und andere Mal immer wieder ins Staunen fallen, so unterschiedlich sind die Facetten und Sounds.

1. Psychological: Ein düsterer Opener, ungewöhnlich aber sehr retro. Man fühlt sich in die 80er zurückversetzt. So einfach wie überzeugend.

2. The Sodom & Gomorrah Show: Der eigentliche Start für Fundamental. Via Ankündigung startet der Song wie in einem Theater. Typisch Pet Shop Boys - Klassik meets Pop. Sehr eingängig und einer der von Neil angekündigten Kracher des Albums auch durch Gitarren unterstrichen. Ein Ohrwurm. In editierten Form einer Single würdig. Popbombast.

3. I made my excuses and left: Nun gehts ruhiger daher, ein Intro ca. 1,5 Minuten anhält und durch einen Türschlag nun des Song starten lässt. Neils gefühlvolle Stimme und die Instrumentierung vor allem die Streicher laden zum träumen ein. Wieder sehr viele klassische Elemente.

4. Minimal: Hat nichts mit der bekannten Supermarktkette zu tun, aber vielleicht wäre die Geschäftsleitung stolz mit so einem Song. Frisch und peppig kommt Minimal daher. Wieder ein anwärter für eine Single. Klasse Elektrosound und ein überqualifiziertes Ending - wie man es nur von den neueren New Order Stücken gewohnt ist. Elektrobeat - Bassgitarre - und ein Arragement von Streichern und Holzbläsern.

5. Numb: Nach dem Tanz kommt wieder die Entspannung; diesmal mit Numb. Der einzige Song der nicht aus der Feder der Pet Shop Boys stammt. Pompöser Auftakt des Songs. Synthiechöre, Klavier und wieder Streicher, ein Refrain der nicht mehr aus dem Gehör will. Wenige aber passend eingesetzte Popballade. War ursprünglich als 2. Single für "PopArt" vorgesehen, bis man sich doch für Flamboyant entschied. Vielleicht gibts nun ne 2. Chance? Mit viel Gefühl zum Dahinschmelzen

6. God Willing: Ein 1,5 minutiges Instrumental das eigentlich mehr als Einleitung zu...

7. Luna Park: ...dient. Wieder einer sehr starke Ballade diesmal durch das Piano bestimmt. Minimalistischer als Numb aber ebenso verträumt. Wunderschön.

8. I'm with stupid: Die 1. Single und auch die richtige Wahl. Frecher Text, frische Sounds, treibende Beats wie man die Boys aus den 80ern kennt. Läuft jetzt schon im Radio rauf und runter - zu recht.

9. Casanova in Hell: Könnte aus dem Musical der Boys stammen, ruhiges Intro, pompöser Mittelteil. Das was die Beatles in Ihrer Ära geschafft haben, in einen Song der nicht länger als 3 Minuten Laufzeit hat, alles reinzupacken was den Zuhörer nicht mehr loslässt. Das haben die Boys mit dieser Popperle auch wieder bewiesen. Ein ruhiges Stück was fasziniert.

10. Twentieth Century: Nun wird der Zuhörer mit Chill-Out Klängen verwöhnt. Ein Song gemacht um sich nach Feierabend auf die Couch zu legen und zu relaxen, in die Musikwelt der Pet Shop Boys einzutauchen...am besten über Kopfhörer.

11. Indefinite leave to remain: Wieder eine Ballade, die ebenso durch klassische Inzenierung überzeugt sowie diemsal mehr elektronischer Elemente. Das Stück soll dem Zuhörer wohl schon langsam darauf vorbereiten dass die musikalische Reise sich langsam dem Ende neigt bevor sie mit...

12. Integral: ...ähnlich bombastisch endet wie 1993 "Go West" auf dem Album "Very" Ein Hi Energy Sound der nun wieder an die frühen Jahre der Boys erinnert. Italo Dance und Elektrosounds vergleichbar mit "Introspective" 1988. Dieser Song hält keinen auf den Sitzen und erinnert auch ein wenig an Tatu.

Das perfekte Pop-Album, vielschichtig, so dass man es sich immer wieder anhören muss um alle verschachtelten Sounds zu entdecken. Bestimmt liegt das auch im Sinn der Protagonisten. (-:

Trevor Horn der auch schon 1988 für "It's alright" und "Left to my own devices" der Boys verantwortlich war, hat beste Arbeit geleistet. So hat man mit Neil Tennant - Gesang - Chris Lowe - Keyboards - und dem Produzenten Trevor Horn 3 alte Hasen, oder Popstrategen? Man könnte dies vermuten, denn für jede Lebenslage gibt es einen Song. Perfekt und überdurchschnittlich im Vergleich zur gegenwärtigen Musikwelt. Eben wofür die Pet Shop Boys stehen - Musik in der es über das Leben geht. Die Pet Shop Boys sind schon Legende und unterstreichen dies um ein weiteres, um als Künstler der zeitlosen Musik und des perfekten Popsongs in den Geschichtsbüchern zu stehen.
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Das Fazit vorweg: die 5-Sterne-Wertung wird schon alleine durch einen einzigen Song gerechtfertigt - Track 4, "Minimal".

Als Kind der 80er habe ich Synthipop quasi mit der Muttermilch aufgesogen; Depeche Mode, Yazoo, OMD, New Order und wie sie alle heißen waren als Teenie meine Helden (und sind es zum Teil noch heute). Die Pet Shop Boys haben dabei immer eine Sonderrolle gespielt. Ich fand sie zwar durchaus ganz gut, meinen Geschmack trafen sie aber nie wirklich zu 100%. Sie waren mir einfach eine Spur zu glatt, zu unnahbar, zu sehr Disco.

Trotzdem haben sie auch für mich persönlich Songs für die Ewigkeit geschrieben, die ich zu den Besten aller Zeiten zähle, "Love Comes Quickly" etwa oder "Rent". Es gibt da so eine ganz eigenartige Stimmung der Belle Tristesse, eine besondere Art des durchgestylten Upper Class Schwermutes und atmosphärischer Melancholie, die nur Pet Shop Boys in Hochglanz-Pop verpacken können - in den genannten Songs eben.

Nachdem ich gelesen hatte, "Fundamental" sei sehr 80ies-like, hatte ich durchaus Interesse an der Scheibe. "I'm With Stupid" als erste Single entsprach dann aber wieder meinem alten Geschmacksschema: Sehr nett und typisch PSB, aber kein Volltreffer. Dann hörte ich jetzt im Radio "Minimal", die zweite Single-Auskopplung - und der Blitz hat wieder eingeschlagen.

Seit den 80er PSB-Songs hat keines ihrer Lieder mehr das transportiert, was ich oben beschrieben habe und was mich am allermeisten bei ihrer Musik faszinierte. "Minimal" hat dieses gewisse Etwas wieder; einfach ein Hammersong, ein der Welt entrücktes Kunstwerk wirklich minimalistischen (sic!) und 100% passenden Textes in einem nur perfekt zu nennenden Disco-Arrangement. Mann oh Mann, wie machen die das nur?

Was würde ich drum geben -mache selber Synthi-Zeug aus Spaß an der Freud- mal mit Chris Lowe im Studio zu stehen und zu erfahren, wie man etwas so genial umsetzt.

Wer kein Faible für Disco und Synhti hat, braucht "Fundamental" nicht zu erstehen. Da werden natürlich viele alte Klischees durchexerziert und so manchen Song hört sich gleich beim ersten Hören vertraut und eben typisch PSB an. Aber es tut gut, dass sie ihre Nische weiterhin auf so hohem Niveau pflegen - und es mit einem einzigen Song schaffen, den Kauf eines ganzen Albums zu rechtfertigen.

Denn es gibt sie noch, die 80ies und Synthi-Freaks! :-)
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am 15. Mai 2006
Die Pet Shop Boys haben dieses Mal ein fantastisches Album auf dem Markt gebracht. Back to the roots! Sehr atmosphärische Synthie-Klänge gepaart mit melodischem Gesang und teilweise recht bissigen Lyrics. Meiner Meinung nach stellt dieses Album eines der besten dar, was die Jungs seit langem abgeliefert haben.

Sehr empfehlenswert, der Kauf lohnt sich allemal!!!
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am 22. Mai 2006
Vier Jahre sind vergangen seit dem letzen Album der Pet Shop Boys und so waren Erwartungen und Vorfreude an 'Fundamental' gleichermaßen hoch. Und meiner Meinung nach nicht umsonst: 'Fundamental' zeigt, warum wir die Pet Shop Boys lieben.

Der erste Titel "Psychological" eröffnet dann auch das in bester PSB-Manier: ein interessanter Text und ein mitreißender Beat.

The "Sodom and Gomorrah Show" ist ein klares Highlight. Eine absolut eingängige Melodie gepaart mit einem typisch strange-kryptischem Text. Der Song geht ins Ohr und nicht mehr so schnell aus dem Kopf.

"I made my excuses and left" erinnert von der Art des Gesanges an "The night I fell in love" aus dem Album 'Release', hat aber gänzlich anderen Inhalt. Sehr gefühlvoll und traurig, herrlich.

"Minimal" ist wiederum Pet Shop Boys at their best. Ebenfalls ein Song mit Ohrwurm-Qualität.

Es folgt "Numb", einer der traurigsten Songs, den die PSB je produziert haben. Die Emotionen, die hier transportiert werden, gehen ans Herz.

"Luna Park" ist meiner Meinung nach der schwächste Song (aber was heißt das bei den Pet Shop Boys schon...), da durch viele Textwiederholungen etwas nervig.

"I'm with stupid" ist die erste Singel-Auskopplung und ein wirklich toller Song mit einem Text, der zum Nachdenken anregt, aber auch einer Melodie, die einfach zum Mitsummen einlädt.

In "Casanova in Hell" räumen die Briten auf mit dem Klischee vom Frauenhelden Casanova. Äußerst amüsant.

"Twentieth century" ist relativ unauffällig, aber sicher gut tanzbar.

Ein wunderbarer Lovesong ist "Indefinite leave to stay"; herzanrührend und in bester Tradition von Liedern wie "Red letter day" und "Footsteps".

Den Abschluss bildet "Integral", ein Song über die moderne Informationsgesellschaft, die alles über ihre Mitglieder weiß und sie hoch kontrolliert. Ein Text zum Nachdenken und eine Melodie, die ins Ohr geht - Herz, was verlangst Du mehr?

Mein Fazit: ein wirklich starkes Album mit Klassikerqualität. Kaufen, Hören, Lieben!
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am 13. Mai 2006
A return to form - könnte man meinen. Allerdings waren die Vorgängerscheiben auch schon stark. Psychological ist sehr Kraftwerk-like. Starke, geheimnisvolle Nummer. Sodom and Gomorrah Show hätte eine Single werden müssen. Warum fiel die Wahl eigentlich auf das sehr schwache I'm with stupid? Minimal klingt ein wenig wie Rent, ist aber eingängig und und enthält nette Wortspiele: Make a decision less decisional... Die Standout-tracks sind aber Luna Park - eine Allegorie auf das moderne Post 9/11-Amerika: It's always dark in Luna Park - sowie Casanova in Hell über einen alternden, nachdenklichen Casanova, der eine Lösung für seine schwindende Mannskraft (He couldn't get an erection) findet. Außerdem: Integral, das sich auch auf Very gut gemacht hätte: Böse, bissige Lyrics mit verführerisch simpler, poppiger Musik, die sofort ins Ohr geht. Für Fans von Very und Behaviour. Todtraurig die Ballade I made my excuses and left: die undeutlichen Gesangsfetzen am Anfang stammen der Legende nach von einer Spontanaufnahme, die Chris auf dem Heimweg in sein Handy (!) gesungen haben soll.

Unbedingt hörenswertes Album. Ich komm gar nicht mehr los davon.
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am 28. November 2006
Lange haben wir auf das neue Album der Pet Shop Boys gewartet - und es hat sich doch gelohnt!

Die Jungs haben erstklassige Lieder geschrieben. Am besten gefallen mir "Minimal", "I Made My Excuses And Left" und "Luna Park". Sehr zu empfehlen ist auch die Bonus Disc "Fundamentalism": Hier ist besonders das Duett mit Elton John "In Private" hervorzuheben! Ganz toll!

Nach wie vor unverständlich ist mir allerdings, warum man als erste Single "I'm With Stupid gewählt" hat. Da gibt es stärkere Songs auf dem Album. Immerhin erreichte "Fundamental" Platz 3 der deutschen Charts... Wenn man mit "Minimal" gestartet hätte, wäre sicherlich mehr drin gewesen!

Das Album ist solide und beinhaltet wirklich gute Stücke - Daher auch 5 Sterne! Ich teile aber nicht die Auffassung, dass zu den besten der Boys gehört. Ich erinnere nur an "Very", "Behaviour" aber auch das von vielen verkannte Meisterwerk "Release".
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am 22. Mai 2006
Nach einem experimentalen Ausflug mit der Vertonung des Stummfilklassikers "Panzerkreuzer Potjemkin" und diversen Remix- und Best of-Alben, veröffentlichen die 'Jungs von der Tierhandlung' nun endlich wieder ein klassisches Studio-Album mit 12 neuen Songs.

Das Produzentengeschick von Trevor Horn (Frankie goes to Hollywood, Tatoo uva.) ist deutlich rauszuhören. Die Pet Shop Boys besinnen sich auf Ihre Disco Pop-Wurzeln mit eingängigen Melodien ("Minimal"), tanzbaren Rhythmen ("I'm with stupied") und traumhaftschönen Bombast-Balladen ("Numb").

Wer die Aufnahmen aus Anfang/Mitte der Neunziger der Alben "Very" und "Billingual" mag, wird auch mit "Fundamental" garantiert auf seine Kosten kommen.

Alles in allem ein ECHTES Pet Shop Boys Album!
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am 21. Mai 2006
Sage und schreibe fünf potentielle Dancefloor-Hits verstecken sich auf diesem Album von zwei 47 & 52 Jahre alten Engländern. Nicht schlecht. Aber das sind ja auch die "Pet Shop Boys", wobei das mit dem "Boys" in diesem Alter schon wieder witzig ist.

Dass die beiden sich wieder auf alte Stärken besinnt haben ("Release" war teilweise etwas Gitarren-lastiger) hört man dem Album an. Die Tracks waren bislang soundtechnisch eh schon fast zeitlos, jetzt aber schließt sich endlich der Kreis und man kann einen Song von 2006 direkt neben einem von 1986 hören. Und beide klingen irgendwie modern.

Die Texte sind versiert-bissig-ironisch wie eh und je. Und diesmal wieder politisch. "Psychological", ein glasklares, "Kraftwerk" - angehauchtes Meisterstück, handelt von Angst im tiefenpsychologischen Sinn. Wobei hier der düstere Unterton den Inhalt noch unterstreicht. Bei "The Sodom and Gomorrah Show" ist die Geschichte schon anders: ein hymnischer Knaller, der gar nicht vermuten lässt, dass es hier um die Geschichte einer verlorenen Seele in unserer schnellebigen mediengeilen Zeit geht. Herbe Kritik superb verpackt in wuchtigen Synthie-Sound. "Integral" ist auch so ein Fall. Das Teil wummert so wundervollst vor sich hin, dass man direkt die Anlage auf vollstes Laut stellen möchte, die Melodie hat absoluten Ohrwurmcharakter und der Text - ja, der zitiert mächtige Politiker, die in Terrorzeiten Grundrechte beschneiden! Und die neue Single "I'm With Stupid" kann man locker aus der Sicht vom englischen Premierminister Tony Blair lesen, dann macht sie echt Spaß. Und geht auch ohne Textstudium ins Tanzbein.

Die ruhigeren Stücke sind wunderbar chillig und auch mal wieder melancholisch. Alles natürlich aseptisch von Neil Tennants sphärischer Stimme getragen. Hervorstechend hier: "Numb" aus der Feder von Diane Warren, die schon für eine ganze Menge großer Schnulzen zuständig war. Die Produktion übernahm Trevor Horn, den man mit "ABC" und "Frankie goes to Hollywood" sowie zuletzt "T.A.T.U." gleichsetzen kann. Das bedeutet mehr Streicher und ein paar orchestrale Sprengsel.

Alles in allem: die "Pet Shop Boys" stehen wieder mal allein da. Ganz oben auf dem Dance-Thron. Kann man gar nicht mit irgendwem anders vergleichen - Sorry, Madonna...
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am 4. Mai 2006
Von manchen Unbelehrbaren als Plastikpopband immer in die eine selbe Schublade gestoßen, beweisen die Jungs auch mit ihrem neuen Album Fundamental - glücklicherweise unaufhörlich - daß Sie nicht nur begnadete Soundtüftler sind, sondern auch funkelnde Songschreiber, die unvergleichlich sind, und das seit bald einem viertel Jahrhundert!

Zwar mag man gerne zugeben, daß die eine oder andere Passage aus den neuen Songs schon Ähnlichkeit besitzt zu früheren Songs (inklusive gute B-Seiten), doch trösten die frischen Texte, Ideen und Gedanken, wegemutig vorgetragen immer noch leicht darüber hinweg!

Diese Platte kommt als Zuckerwatte, warme Karamelcreme und reichhaltige Seifenblasen-Orgie. Man kann nie genug davon bekommen, auch wenn es einem fast schlecht geworden ist.

Mit wachen Kinderaugen folgt man Neil Tennant und Chris Lowe in romantische Welten und dramatische Alltäglichkeiten ohne den Gesamtzusammenhang zu verlieren. Im Einzelnen:

Psychological ist zunächst ein trance-monotoner Antritt, inklusive Ausflug in die Anfänge der Pet Shop Boys-Beat-Lines.

The Sodom and Gomorah Show ist typische Machtprobe mit Showeinlage und lausbübischem Witz und Applaus, zurecht!

I made my excuses and left entführt mit reichlich Streichern auf eine Sommerwiese

Minimal buchstabiert starken Discobeat in "Time and Space" unserer Nachtträume.

Numb trommelt unsere Tagträume Richtung Schmerzlosigkeit

Luna Park entführt in eine weiche Melancholie, leider ohne tiefe musikalische Überraschungen

I'm with stupid ist Politik und Ohrwurm zugleich, gar nicht dumm!

Casanova in Hell beweist einmal mehr, wie Neil Tennant stimmlich immer wieder unterschätzt wurde... der Text tragischkomisch und echt!

Twentieth Century erinnert melodisch an Commercial Breakup (Bizarre Love Triangle), schraubt sich auch nicht weiter hoch in weitere Atmosphären, aber gute Vorlage für

Indefinite leave to remain, was mit Waldhörnern beginnt und niemand ernsthaft weh tut

Integral, der den neuen britischen Personalausweis zum Thema hat ist schlicht perfect und hätte auch die erste Single werden können, er hat alles was ein guter Song braucht, erinnert lustigerweise melodisch etwas an Nenas Leuchtturm! If you do nothing wrong, you have nothing to fear....

Insgesamt ist das Album der einzige Fundamentalismus, denn wir brauchen:

Hoffnung für eine bessere Welt, Optimismus statt Miesmacherei und Weltverständnis statt Krieg.

Die Pet Shop Boys sind wahrlich in Ihrem zweiten Frühling! Danke!
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am 30. Mai 2006
Ich bin schon seit 1984 ein Fan dieser Band. Also quasi von der ersten Stunde an. Und ich bin in all diesen Jahren dieser Band treu geblieben. Sie sind für mich die Meister der Pop-Musik. Der Sound ist unverwechselbar und die Stimme von Neil Tennant einmalig. Und auch dieses Album ist wieder mal spitze. Mir gefällt die CD total, die Soundkulisse ist beeindruckend. Es gibt die tolle Dance-Nummer "Integral", die voll abgeht. Und wunderschöne romantische Songs wie "Numb". Ich drück den Jungs von PSB die Daumen, dass dieses Album ein großer Charterfolg wird. Verdient hätten sie es allemal ! Pet Shop Boys forever !
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