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am 6. Juni 2006
... verabschiedet sich wohl hier für immer von der Musik, die sie zu großem Teil mitgeprägt haben. Neben Darkthrone, Enslaved, vielleicht Gorgoroth und Immortal (wenn man "revivals" mitzählt auch Celtic Frost) die ältesten und letzten Urgesteine, die den heutigen Black Metal nicht unbedingt erfunden aber doch heftig inspiriert haben, waren Satyricon eigentlich schon immer das Aushängeschild des extremen Black Metals, auch wenn sich einige der "Szene" mit dieser Aussage schwer tun dürften, haben sie doch einen Vertrag mit einem Major Label.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, das "Dark Medieval Times", "The Shadowthrone" und "Nemisis Divina" wohl zu den Top Black Metal Alben gehören dürften.

Aber auch die neuren Alben der Norweger hatten es in sich, das bewies nicht zuletzt der letzte Langspieler "Volcano", auf welchem man sich wieder weg vom technisch und komponistisch aufwändigen und äußerst kaltem Sound der "Rebel Extravaganza" in Richtung der "alten" Scheiben hinbewegte.

Das wird beim neuesten Album der beiden Hauptmusiker Satyr und Frost weiterverfolgt, wobei der Begriff Black Metal wohl nicht mehr zutrifft. Besonders der Opener und der zweite Song ("Now, Diabolical" und "K.I.N.G") stampfen, zerstören und mördern in feinster Black'n'Roll Manier, wobei man schon alleine von der Produktion sehr weit von der aktuellen Darkthrone entfernt ist.

Aber der Rest des Albums straft alle Lügen, die behaupten, dies sei ein reines Black'n'Roll Album.

Angefangen schon beim dritten Song "The Pentagramm Burns" offenbart sich das wirkliche Ausmaß des Albums. Hier wird ganz klassischer Trash/Speed (!) der späten achtziger und frühen neunziger mit Black-Metal anleihen, also dem typischen Satyricon-Sound und morderner Produktion, also hämmernder und stampfender Drums, sägend-wütende Gittaren (sehr oft zweistimmig) und wummerndem Bass mit vielen Breaks, einer relativ kleiner Anzahl von Riffs (zumindest für Satyricon Verhältnisse), etlicher Spielereien mit exzessiven Gebrauch der Toms und Snaredrums gepaart mit Slayer-Typischen Gitarrenabeit ("A New Enemy"), aber auch bedrückend knarrend und nachschnarrend wie Morbid Angel zu "Covenant"-Zeiten ("To The Mountain"); "Delirium" erinnert mich sogar teilweise an die fantastische "Odium" von Morgoth.

Selbstverständlich liegt aber hier kein Werk voller Plagiate vor, ich wollte nur in etwa skizzieren, mit welchen Albem ich dieses am ehesten vergleichen würde.

Da fällt es nicht schwer zu erkennen, das gerade für den Ausnahmedrummer Frost eine enorme Spielwiese entstanden ist. So gut er auch bei 1349 gefallen weiß, so sehr er bei Albem wie der "WW" von Gehenna überzeugt, seine Meisterleistungen ruft er immer wieder erst bei Satyricon so richtig ab.

Ganz im Stile von Dave Lombardo wird das ganze Schlagzeug ausgenutzt (und das ist wirklich nicht klein), wird bei langsamen Passagen fleisig mit High Hat und Toms gespielt, auch mal absichtlich gegen den Rhythmus. Fantastische Einleitungen (hört euch mal "To The Mountains" an), Hammerharte Trommelwirbel ("A New Enemy") und wirklich verdammt schnelles Drumming zeichnen ihn mal wieder über alle Maße aus (ja, ich bin ein Fan von dieser Art die Drums zu bedienen, wir hören ja schließlich Metal, oder?).

Und meiner Meinung klingt er Präziser als Dave Lombardo, das könnte aber auch an der Klasser Produktion liegen.

Aber auch Satyr zeigt, das er zu den besten (Metal-)Musikern der Welt gehört und schleudert uns wieder mit einer Leichtigkeit Wahnsinnsriffs um die Ohren, das einem die Spucke wegbleibt (der "neue" Thrash-Einfluss wundert mich bei solchen Riff-Maschinen ehrlich gesagt gar nicht so wirklich). Eine solche Wandlungsfähigkeit zwischen den einzelnen Songs hört man extrem selten, ohne das die betreffende Band in andere Musikstile abrutscht. Erstaunlich.

Aber trotz allem halte ich diese Album nicht für "Massentauglich" (was hat das eigentlich mit Metal zu tun), weil die beiden Norweger ähnlich wie Darkthrone keinen Cent auf Trends (auch wenn beide ein ähnlicher Album abgeliefert haben, man bemerke die Wiederholung der Ereignisse von vor 15 Jahren!!!) und spielen nur das nach denen ihnen gerade der Kopf steht. Und das können sie eindeutig, das hat nichts damit zu tun das sie den Fans sympathischer sind, weil sie in Luxus wohnen (was hat das mit der Musik zu tun?), wenn wir in solchen Standarts messen würden, sollten wir schleunigst zu den Mainstream Strömen HipHop oder Techno überwandern.

Aber lassen wir das. Fans der Band dürften das Album sowieso schon zuhause haben, Black Metal Anhänger sollten sich dieses Album zunächst mal in aller Ruhe anhören, aber auch Anhänger der alten Sepultura (also zu "Arise"-Zeiten), alten Slayer (so bis "Seasons In The Abyss") oder den Morbid Angel Teilen mit David Vincent sollten mal reintesten.

Mir persönlich gefällt diese Album sehr gut, weil ich quasi mit den eben genannten Bands und Sounds aufgewachsen bin und erst spät zum eigentlichen Black-Metal gewechselt bin, deswegen auch guten Thrash/Speed/Black-Metal vertragen kann. Und genau der liegt vor. Einfach Spitze.

Und keine Angst, Satyricon sind nicht in Richtung Mainstream abgerutscht, auch wenn hier und da mit solchen Ausdrücken um sich geworfen wird. Man merkt den Jungs eindeutig die Liebe zum Metal an und kann keine Vegleiche zu langweiligen Six Feet Under oder Dimmu Borgir Alben ziehen.

Wer wirklich dreckigen Black'n'Roll hören will, dem sei "The Cult Of Goliath" von Darkthrone empfohlen, oder das eine oder andere Album von Ajatarra (z.b. "Äpäre").

Mal sehen, was diese Album für Auswirkungen hat...
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am 20. April 2006
Nach dem Meilenstein "Volcano" war man sehr gespannt darauf, was das dynamische Duo Satyricon und Frost als nächstes fabrizieren würden.

Das neue Album "Now, Diabolical" folgt einem groben Rahmenkonzept: keine Tempowechsel, relativ klassische Strukturen.

Auf Platte ist das Ganze aber doch nicht so streng und eintönig, wie man befürchten könnte. Dennoch entsteht ein gesteigertes Maß an Kälte, da die Platte irgendwie autoritär und kalt kaltkuliert (im positiven Sinne) klingt.

Zu den Songs selbst: Auf Blastbeats wird außer bei "The rite of our cross" verzichtet, die Songs rocken dafür alles in Grund und Boden. Allzu schwärzlich klirren die Riffs nicht, sie grooven eher, wie schon bei Volcano angedeutet, hier aber stärker. Jedoch gibt es immer wieder disharmonische, erhabene Melodien, ähnlich wie bei "Angstridden" oder "With Ravenous Hunger" von Volcano.

Auf einzelne Songs möchte ich eher nicht eingehen, das Album funktioniert, wie immer bei Satyricon, im Prinzip nur als Ganzes.

Es finden sich aber wohltuende Überraschungen, wie cleaner Gesang, cleane Gitarren und Bläser.

Man kann es sich ja schon anhand des bisher gesagten denken: Diese Platte ist alles andere als True-Hyperfast-Demoproduction-Black Metal. Puristen, die auf typische Black Metal Trademarks lauern, sollten die Finger davon lassen, oder zumindest vorher reinhören. Mit Frosts anderer Band, 1349, hat das jedenfalls nicht viel zu tun.

Wer aber ein düster und böse rockendes, gut produziertes Album mit Krächzgesang und künstlerischem Anspruch will, wird voll bedient.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. August 2014
Satyricon teilen mit Bands wie Darkthrone, Emperor, Enslaved etc. das Problem, auf ewig dem "wahren" Black Metal der Frühneunziger zugeordnet zu sein und somit in der Erwartungshaltung vieler Freunde dieser Stilrichtung auf ewig dazu verdammt sind, genau diese Spielart immer wieder zu reproduzieren. Erfüllen sie diese durch nichts begründbare Vorstellung nicht, wirft man ihnen gerne Ausverkauf und schlimmeres vor. Es wäre allerdings unnatürlich, wenn sich potente Musiker, die als Teenager mit ihren Bands durchgestartet sind, nicht über die Jahre und Jahrzehnte weiterentwickeln wollen würden und dürften.

Satyricon haben über die Jahre schon einige Entwicklungsstufen passiert - nicht immer haben sie dabei vollständig meinen Geschmack getroffen, aber das kann ich ihnen wohl kaum vorwerfen. Die beiden Mini-CDs "Meggido" (1997), "Intermezzo II" (1999) und die beiden nachfolgenden Alben "Rebel Extravaganza" (1999) und "Volcano" (2002) blieben bei mir nicht so wirklich hängen - zu technisch und zu unpersönlich und überproduziert kam mir das Ganze damals vor. Nach längerer Auszeit wartete ich daher 2006 nur mit mäßiger Erwartungshaltung auf "Now, Diabolical" und war dafür schon nach den ersten Hördurchläufen umso begeisterter. Jerzt - immerhin acht Jahre später - kann ich nur bekräftigen, dass dieses Album den "test of time" bei mir 100 %ig bestanden hat.

Die Produktion ist großartig - die Power der einzelnen Stücke wird perfekt transportiert. Bereits der Opener "Now, Diabolical" ist ein Übersong mit einem phantastischen Riff, die Gitarrenarbeit ist erstklassig, der stampfende Rhythmus pumpt ohne Ende und Satyrs Vocals klingen boshaft und bewegen sich eher in mittleren Lagen. Die finsteren Vibes dieser Musik haben ihre Wurzeln nach wie vor im Black Metal, Satyricon gehen aber deutlich einen Schritt weiter und beweisen auch im folgenden, dass extremer Metal trotzdem catchy und eingängig sein kann.

Mit "K.I.N.G." knallt dann auch schon der nächste Hammer aus den Boxen - ohne Qualitätsverlust geht es von Track 3 "The Pentagram Burns" (Wahnsinn!) bis zum achten und letzten Song "To The Mountains" aus einem Guß weiter. Das Album bewegt sich hauptsächlich im Midtempo-Bereich, die Songs stampfen ohne viele Schnörkel und setzen dabei auf Atmosphäre und Wucht. Das Songwriting ist überdurchschnittlich, ich kann auch nach unzähligen Durchläufen über die letzten acht Jahre keinen Durchhänger ausmachen.

Mittlerweile wurden mit "The Age Of Nero" (2008) und "Satyricon" (2013) zwei weitere Alben veröffentlicht, die dieser stilistischen Orientierung weitgehend treu bleiben. Man darf gespannt sein, was Satyricon in Zukunft entwickeln werden. Für mich sind schon immer eine großartige und authentische Band, die der Szene hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

Die Frage, in welche Schublade man ihre Musik stecken will, finde ich einfach nur total entbehrlich.
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am 20. April 2006
Meine Güte, Satyr und Frost haben es tatsächlich hinbekommen ein Album zu entwerfen, dass an die Überalben "Rebel Extravaganza" und "Volcano" anknüpfen kann. Und das ohne sich selbst zu kopieren. Insgesamt kann man sagen, dass das Album sich sicherlich besonders an "Volcano" orientiert, insgesamt jedoch rockiger und vor allem hypnotischer ist. Alle acht Songs überzeugen dabei auf ganzer Linie. Mittelmaß gibt und gab es bei Satyricon noch nie und wird es wohl auch nie geben. Auf weibliche Vocals wie bei "Volcano" wurde diesmal verzichtet. Man hat irgendwie das Gefühl, als wenn die Band für dieses Album 50 Songs geschrieben hätte, von denen man dann letztendlich aber nur die 8 besten ausgewählt hat und der Rest einfach in die Tonne gekloppt wurde. Anders ist diese Perfektion kaum noch erklärbar. Um trotzdem noch mal kurz auf die Songs im Einzelnen zu kommen. "Now, Diabolical" prügelt gleich drauf los und hat einen tollen Refrain, "K.I.N.G" ist der rockigste und eingängigste Song, "The Pentagram Burns" und "To the Mountains" sind etwas schleppender und atmosphärischer, "The Rite of our Cross" ist am schwierigsten uneingängigsten und brutalsten,"Delirium" wie könnte es anders sein am hypnotischsten und ungewöhnlichsten während "A New Enemy" und "That Darkness Shall Be Eternal" irgendwie alle Elemente ausstrahlen und das Album vielleicht insgesamt am besten repräsentieren, weswegen man diese auch als Anspieltipps empfehlen könnte. Es gibt aber meiner Meinung nach keinen Song, der sich von den anderen besonders abhebt. Alle sind Güteklasse 1A.

Alle Satyricon Fans können aufatmen, auch Album Nr. VI ist ein Meisterwerk geworden. Satyr und Frost haben wieder mal gezeigt wer die K.I.N.GŽs of Black Metal sind. Als bestes Album würde ich es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht unbedingt bezeichnen wollen, aber auf jeden Fall als perfekte Fortsetzung!!!!
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am 23. September 2016
SATYRICON sind Kult. Die norwegische Black Metal Band hat sich spätestens mit ihrem Song "Mother North" ein Denkmal gesetzt. Und auch das letzte Werk der Band "Volcano" bot Unterhaltung vom feinsten. Mit "Now, Diabolical" setzt man aber nicht diesen zählflüssen, schweren Sound fort, der auf dem Vorgänger zu finden war, sondern setzt mehr auf die Thrash Roots im Black Metal. Gleich der Opener und Titelsong zeigt mit seinen Old School Gitarren den Weg. Überraschend in diesem Sound ist nur, dass Drummer Frost merklich nach hinten gemischt wurde und nur selten den Sound bestimmt, wie beispielsweise in "The Pentagram Burns". Vielleicht mischt er doch in zu vielen Side Projects mit, so dass Satyr diese Unterordnung des wohl besten Black Metal Drummers als Understatement sieht? Dies bleibt mal so dahin gestellt.

Wenn auch im Hintergrund, bleibt die Leistung von Frost perfekt. Was aber an "Now, Diabolical" besonders gefällt, ist die Dynamik des Albums als Ganzes. Mit "A new Enemy" und "That Darkness shall be eternal" wird das Tempo immer weiter angezogen, bevor man mit "Dehrium" nochmal einen schleppenden, bösen Song setzt, um den Hörer am Ende mit "To the Mountains" mit Gänsehaut zu entlassen, und das mit unkonventionellen Mitteln, erklingen doch Bläser gegen Ende ganz extrem. Und diese Neuerung wirkt sich sehr positiv aus, soviel Stirnrunzeln sie beim lesen auch verursacht. Alle Black Metal-Fans dürfen also beherzt zugreifen, um ein klischeefreies, einfach gutes Album zu bekommen. SATYRICON erfinden sich nicht neu, beweisen aber mit ihrem Songwriting, warum sie zur absoluten Champions League im schwarzen Sektor gehören und erweitern sich mit den immer wieder erklingenden Bläsern ein ganzes Stück.
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am 12. April 2006
Ach, wie werden sich unsere sogenannten, ewig in der Vergangenheit verbleibenden "old school Black Metaller" über diese Scheibe entzürnen. BM Anhänger die sich spätestens seit "Rebel Extravaganza" nicht mehr mit Satyrs Musik idendifizieren bzw. anfreunden konnten sollten an dieser Stelle aufhören weiter zu lesen. (Ich komm mit den alten und den neuen Veröffentlichungen sehr gut aus!) Die Band hat immer ihren eigenen Pfad beschritten und befindet sich mit diesem Album auf gutem Wege, ihrem Ziel, und zwar die Erklimmung des Black Metal Olymp, wieder ein Stück näher zu kommen. Ein mächtiges Album, dass uns die 2 Norweger hier vorlegen: Es besitzt die Zähigkeit von Volcano gepaart mit rockigen Melodien, progressiven Parts und einer wahrlich "diabolischen" Atmosphäre. Satyr weiss ganz genau welches Feeling seine Songs haben müssen und setzt einzelne Elemente, wie zb. vereinzelte Trompeten, gezielt ein. Thema der Platte ist, wie man aus dem Titel unschwer erkennen kann, der Gehörnte selbst bzw. Okkultismus in gewollt primitiver und erschreckender Art. Songs wie "The rite of our cross" oder " To the mountains" sorgen für eine herrlich bedrohliche Weltuntergangsstimmung der man sich schwer zu entziehen weis. Frost besticht wieder mal durch seine Präzision und setzt seine Schläge genau dort an wo der Song sie braucht. "K.I.N.G" besticht durch seine Eingängigkeit und ist (Vergleichbar mit Fuel for Hatred vom Vulcano Album) der Mosh und Mitgrölsong auf der Platte. Eigentlich will ich hier nicht im einzelnen auf die Songs eingehen, da ich sie als Einheit sehe und in einem Stück genossen werden sollten.
Fazit: Für alle Satyricon Anhänger und für jeden der etwas für innovativen BM übrig hat, kann ich Now, Diabolical nur wärmstens ans Herz legen. So muss Black Metal 2006 klingen!
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am 13. März 2008
An den üblichen Diskussionen über Black oder Nicht- Black -Metal möchte ich mich nicht beteiligen.
Wer Schubladen braucht, wird sie auch finden...
Die ersten 3 tracks klingen erstmal recht ähnlich im Aufbau. Mit längerem Hören ändert sich das dann aber doch drastisch. Hypnotische Wirkung, habe ich so bisher noch nie gehört! Wenn man einmal drin ist, kommt man nicht wieder raus - horror! Das sind echte Meisterwerke!
Die folgenden Tracks schweifen etwas mehr aus. Komplexität ist angesagt. Zum Schluß wirds nochmal ganz böse. Warum das so sein muß, kapiere ich allerdings bis heute nicht.
Ich konnte im Laufe der Zeit (knappes Jahr) 3 verschiedene Qualitäten aus dem Album heraushören, wie eben beschrieben - das kann einem schon Angst machen.
Eigentlich kann man sich als Fan extremer Musik nur wünschen, daß Satyr und Frost ihr Ding weiterhin so konsequent durchziehen - alle Achtung. Meine faves sind aber auf jeden Fall die ersten 3 Songs, ob's nun black oder sonstwie metal genannt wird.
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am 19. April 2006
Der Nachfolger zu Volcano kommt eine Ecke rockiger daher, was aber nicht heissen soll, das sich Satyr und Frost dem Mainstream zugewandt hätten. Die beiden Satansbraten schaffen mit jedem Album ein neues Meisterwerk und liefern nicht wie diverse andere Kapellen aus diesem Genre immer den selben Brei ab. Das Album wurde sauber produziert und die Songs kommen schön klar rüber, auch wenn man die Anlage mal ein wenig lauter dreht (Gruß an meine Nachbarn an dieser Stelle.)Ich kann dieses Album jedem aufgeschlossenem Black-Metal-Fan wärmstens empfehlen. Die Nummern auf Now, Diabolical sind grösstenteils im Mid-Tempo-Bereich angesiedelt, was den Songs noch zusätzliche Wucht verleiht. Anspieltipps sind neben dem Titeltrack das grandiose "K.I.N.G." oder "That Darkness shall be eternal." Pflichtkauf für alle Metalheads!!!
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am 20. Mai 2006
Wenn man die CD das erste Mal durchhört, fallen einem sofort die recht primitiven Stücke auf, stellenweise sehr an Rock-Nummern angelehnt. Diese Zutaten versüßten stellenweise auch das Album Volcano. Hier werden diese Zutaten komplett eingesetzt und machen das Album sehr interessant. Die Drums sind auch ziemlich gut, wenn auch nicht mit den älteren Satyricon Alben zu vergleichen.

Anspieltipps: Now, Diabolical (der opener ist richtig aggressiv und hat ind er Mitte einen doomigen teil), K.I.N.G. (DER Black N Roll Song auf dem Album, erinnert an Fuel For Hatred), A New Enemy (ein melodischer Teil wechselt mit einem reinen schwarzmetallischen Teil ab).

Unbedingt reinhören, für Fans der Schaffensphasen Nemesis Devina etc PLUS Volcano Hassern ist dieses Album nicht zu raten!
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am 3. Juni 2015
Geniale Black Metal-Scheibe. Hier wird mit unterschiedlichsten Stilelementen gearbeitet und nicht nur infernalisch zu Schlagzeug und Gitarrenatacken gekreischt. Insbesondere die Slow Motion-Parts machen diese CD so einzigartig.
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