Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos Mehr dazu TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
4
4,8 von 5 Sternen
Most Beautiful Pain
Format: Audio CD|Ändern
Preis:25,08 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 2. April 2006
Kenner des niederländischen "Wunderkindes" wissen hier eh schon was auf sie zukommt: Eine vielzahl verarbeiteter Einflüsse vereint/verschmolzen zum mittlerweile unverkennbar legendären "Valentine Sound". Die Heimkehr auf den europäischen Markt nach 10 Jahren "Auslandsgastspiel" in Japan führt eben auch dazu, dass viele hierzulande Robby Valentine komplett neuentdecken/begreifen müssen. Das sich also derzeit allerhand "Metal" Magazine anmassen , das aktuelle Werk rezensieren und verreissen zu können, ist wirklich unverständlich denn in dieser Sparte hat Valentine weissgott nix verloren...diese Magazine trauen sich ja auch keine CD Besprechung eines Peter Gabriel oder John Waite Albums zu...
Wegen mitgelieferter Promo Infos (von wegen in früher Kindheit von Queen beeinflusst) wird dann VALENTINE gleich wieder in die QUEEN Clone Schublade geschmissen...ist ja auch am Einfachsten ;o)
Hier wird man dem Genie des Multi-Instrumentalisten aber keineswegs gerecht. Kleinere Queen Zitate sind seit seinem 3. Longplayer aus 1995 eben höchst selten und ständig mit einem Augenzwinkern vermittelt. Wie derzeit Kritiker hier auf 'Pain' aufeinmal doch wieder "ständige Queen Anleihen" hören wollen ist für mich nicht nachvollziehbar. Bis auf kleinere (gewollte) Queen Reminiszensen in den Tracks Magical Memories oder Magnum Opus vermittelt Robby hier einen absolut eigenständig unverkennbaren Stil in dem sogar moderne deutlich gitarrenlastigere Elemente gekonnt verbaut werden (z.b. A new World+ Should have known). Eines sollte man ausserdem nicht übersehen. Hier ist alles "selbstgemacht". Robby Valentine "schmeisst" quasi die ganze Party nahezu im Alleingang, Songwriting, Gesang, Arrangement, Mix bis zum Spielen fast aller Instrumente...persönlicher/authentischer geht wirklich kaum noch.
Gerade im Zeitalter zusammengeschusteter "KAROKE" Pop Projekte oder Superstars, die ausser ihrer Stimme meisstens nicht viel zu ihren "zugewiesenen" Songs beisteuern können/dürfen, ringt mir eine derart konsequente Verwirklichung des "Singer-Songwriter" Gedanken in der hier gebotenen handwerklichen Perfektion wirklich den allerhöchsten Respekt ab.
aufgeschlossene, "open minded" Musikliebhaber sollten hier ruhig mal reinhören, es lohnt sich.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Mai 2006
Mein Vorredner hat eigentlich schon alles wichtige zur Geschichte und momentanen Situation von Robby Valentine gesagt, auch wenn ich mit der Reduzierung von Queen-Zitaten nicht ganz übereinstimme. Es sind schon noch massig Anspielungen in Richtung der Königlichen vorhanden, gerade was Chor-Arrangements (z.B. I'm going under) oder den ein oder anderen Gitarrenpart angeht (z.B. Back to the future). Bewundernswert ist auf jeden Fall die Leistung, dass alle Instrumente bis auf die Drums von Valentine selbst gespielt werden, ein rares Können heutzutage.

Die gesamte CD ist ein sich ständig veränderndes und neues Gebilde, dass mit zwei Metal-Pop-Stücken beginnt und dann über ein punkig angehauchtes "I'm going under" und eine Rock-Hommage an Künstler wie Britney Spears & N'Sync übergeht in eine extrem gelungene Mischung aus symphonischem Rock, die die besten Elemente dieses Genres aus den letzten 30 Jahren unter einen Hut bringt. Mal vermischt mit 80er-Pop, mal die unten bereits erwähnten Queen-Zitate, mal eine schon fast progressiv anmutende Song-Struktur ("Supernova"). Alles in allem ist diese CD ein perfekt produziertes Erlebnis, dass ich jedem in Rock und Pop interessierten Hörer wärmstens empfehlen kann.

Nachtrag: Das Album ist, wie viele andere Melodic Rock-Granaten der letzten Jahre, auf dem italienischen "Frontiers Records"-Label erschienen, dass mit wenigen anderen die Fahne des guten Rocks hochhält. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Hafen noch weiter existiert und man sich dort dazu entschließt auch den Back-Katalog von Robby Valentine in Europa neu zu veröffentlichen. Das nächste Album ist auf jeden Fall schon fertig geschrieben und soll laut der Valentine-Homepage noch dieses Jahr erscheinen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. Januar 2011
Nicht zu verwechseln mit den US Amerikanern Valentine (schwer begehrtes 1990er Debüt unter AOR Fetischisten) ist diese Einmann benannte Combo aus den Niederlanden. Robby Valentine, so sein Künstlername, veröffentlichte zu meinem Erstaunen schon reichlich Stoff in den Neunzigern und konnte vor allem anhand einiger Singlehits in Japan und seiner Heimat Holland stattliche Erfolge verbuchen. Glasklarer, von Labelseite vorweg genommener Haupteinfluss: Queen - die Initialzündung hierzu erfolgte beim damals sechsjährigen Robby während der Ausstrahlung des "Bohemian Rhapsody" Videoclips, wie man da erfährt.

Geprägt von der Rock Legende einerseits, dank Mozart und Chopin rein klassisch andererseits, versteht es der fundiert ausgebildete Sänger/Gitarrist/Pianist/Komponist, kurz Multi-Instrumentalist, mitunter problemlos, stilvolle, farbenprächtig popig wie zart progressiv und betont symphonische Songs zu schreiben, welche zunächst aufgrund ihres kapriziösen Wesens allerdings so was wie eine amtliche Runzelstirn verursachen können. Nach mehrmaligen, Toleranz fordernden Audioverzehr entdeckt man dann doch irgendwie einen gewissen Charme, ja eine gerade sich edel verkörpernde Attitüde und lassen den um Objektivität bemühten Kritiker gar lang am Grad zwischen Plagiatsvorwurf und Lobsang für jene schiere Unbekümmertheit herum tänzeln. Gleich ganze siebzehn Sträuße voller Melodien (einige Schwachblütler sind auch darunter) spendiert uns Robby auf "The Most Beautiful Pain" - wobei Airplay Absichten bzw. Kommerzfaktor selbstverständlich hoch im Kurs stehen und daher nicht zu streng unter die Lupe genommen werden sollten, denn das androgyn wirkende Cover nimmt ohnehin den Wind aus dem Segel.

Dennoch: ein Album, für dessen Bandbreite und Mutbereitschaft man fast nicht genug Respekt zollen kann! Anspieltipps: "A New World", "She" (ähnelt mit seinen Pianoeinsprengseln an Jimi Jamison's Baywatch Titeltrack "I'm Always Here"), das genial komponierte und mächtig bombastische "Supernova" (Whitesnake's "Judgement Day" lässt grüßen), "How Many Tears" (mehr Queen geht echt nimmer, was "Now Or Never" ebenso anbelangt), aber jeweils gut in Szene gesetzt wurde und das saucoole, auf Dixieland basierende "Magical Moments".
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. April 2006
Erst dachte ich ja, Freddy Mercury sei leibhafteig auferstanden von den Toten, so genial kommt dieses Album daher! Zärtlich wie ein unschuldiger Frühlingsvorbote, umschmeicheln leichte Weisen unsere Gehörgänge („Everyday hero“). Abwechslungsreich, vielseitig, musikalisch perfekt umgesetzt, mehrstimmiger Gesang, unwiderstehliche Melodien, die an die genialen QUEEN in ihren absoluten Glanzzeiten erinnern! Gefühlvolle Balladen, aber auch durchaus knackige Rocksongs und selbst radiotaugliche Rock-Pop-Hits („I�m going under“), kurz: Zuschlagen, Leute!
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken