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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
17
Saint Ralph
Format: DVD|Ändern
Preis:8,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. Juni 2014
Vorbemerkungen
Der theologische Hintergrund für das Internatleben ist auf kanadischem Boden der irische Katholizismus. Es huselt die Konfession insgesamt in allen Bereichen des Gewissens herum, setzt ihre Duftmarken und bektritzelt die Wände zarten Lebens mit dogmatischen Parolen.
Die meisten Menschen mühen sich den Rest ihres Lebens, sie wieder abzukratzen und die verunreinigten stillen Winkel zu säubern.
Ralphs Entscheidungen sind elementar gewachsen und aus der Leibesmitte gerechtfertigt. So bleibt das Wunder auch Zeichen familiärer Mitte, Freunde und Förderer eingeschlossen. Zelebrieren lässt sich das nicht. Das macht das Epos so unvergleichlich dramatisch und impulsiv geglückt.
Das Werk
Der 14-jährige Ralph lebt in einem katholischen Internat und gilt als Nichtsnutz, den der Schulleiter beständig zu reglementieren habe. Nur die Krankheit seiner Mutter hat den Jungen bislang vor dem Hinauswurf bewahrt. – Ralph fingiert die Existenz seiner Großeltern und lässt sich in deren Namen von seinem vertrautesten Freunde Chester notwendig werdende Entschuldigungen ausfertigen.
In der Auseinandersetzung mit seiner Konfession mündet Ralphs lebhaftes Interesse für die Genesung seiner Mutter in das Phänomen Wunder. Er beschließt, selbst eines zu vollbringen, um dadurch seine Mutter aus dem Koma zu befreien, indem er aus sich einen Marathonläufer trainieren möchte. Durch die Förderung seines qualifizierten Lehrers und die Ermutigungen seiner Freunde wächst ihm die Kraft, sich für den Boston-Marathon zu qualifizieren, und als er doch nur 2. wird, und obwohl das seine Mutter nicht sofort aus dem Koma befreit, hat sich der Junge in der Schule als charakterlich und physisch stark offenbart und kann auf bleibende Anerkennung rechnen.
Der ethische Aspekt
Siegen ist nicht alles! – ist der Wahlspruch unter den schöpferisch Sonderbegabten. Wenn also ein Junge mit solcher Begabung die Qualen eines harten Trainings auf sich nimmt, muss schon Großes dahinter wachsen.
Der Leistungssport lebt nur vom Wettkampf, vom ständigen Beweis, wie stark man ist und wen man zu fürchten und wen hinter sich zu wissen hat.
Ralph setzt sich in der Achtung seiner Lehrer und Mitschüler, seiner Freunde und sogar Gegner an die Spitze – verdientermaßen, weil er es nicht für sich will, sondern für die Genesung seiner Mutter.
Es kann nur eine solche Ethik gelten, die ein Übermaß an Kräften herausfordert und die normale Leistungsgrenze weit hinausschiebt. Dass Ralph nicht gesundheitliche Schäden davonträgt, verdankt er seinem Lehrer, selbst einmal Läufer der Spitzenklasse gewesen, und der Respekt vor ihm ist begründbar, nicht nur als hierarchische Pflicht eingefordert.
Sport bekommt durch den konfessionell-philosophischen Überbau sein Dach über dem Kopfe, und ein blinder Heroismus, den man herbei-zaubern möchte, wütet in diesem Film nirgend.
Das Wissen um Grenzen und Leistungsvermögen rechtfertigt das Maß an Anstrengung. Die Absicht, die Begründung für die Entscheidung für dieses Training, ist die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben der Mutter, die den Sohn motiviert, für sie aus sich selbst etwas Einzigartiges zu machen. Das löst nicht einzuschränkende Bewunderung aus
Der schöpferische Vollzug
Jede Kraftanstrengung, die für das Wohl anderer nötig ist, drückt die Liebe zum Nächsten, die Hingabe an das Leben des anderen aus, und dann ist der Sport nicht mehr Selbstzweck, sondern ein bewundernswertes Mittel der Hilfestellung für den Schwachen.
Aus dem Sport die Ethik zu entwickeln, Hilfe bei Bedarf bereitstellen zu wollen, ist die Kraft, die sich von den Tempeldienern eigener Körperlichkeit wohltuend abspaltet. Höhere Leistung als Wohltat für jene, die das nicht erreichen können, veredelt den Sport als Auftrag an den Nächsten.
Was sich der 14-jährige Erwachte abverlangt, wohl auch unter kompetenter Anleitung, macht aus dem Entdecken des bloßen Heranwachsens einen mutig Entschiedenen, den nichts mehr aufhalten kann und der sich Opfer abverlangt, deren Erfolge auch den anderen zukommen werden Diese Erkenntnis, die mit der Szene ihren Höhepunkt erreicht, dass die Mutter am Ende doch aus dem Koma erwacht, bringt einen Geist besonderer Erneuerung in die staubigen Gemächer konservativistischer Gesinnungshärte.
Was nun die Konfession darin bewirken konnte, lässt sich durch die Brille der Lehrmeinung wenig erläutern. In dem Jungen selbst rebelliert das Ringen um Erkenntnis gegen das Prinzip dogmatischer Verschleierungstaktik. Der Wille Gottes hängt in seiner Erkennbarkeit vom jeweilig klerikal verhängten Bilde des Göttlichen ab, und so bleiben Ralph Gebet und Reinheit zwei wenig verlockende Krücken, um sich die Eintrittskarte in die Welt der Wunder kaufen zu können. Letzlich entscheidet sein Gewissen, das sich durch niemanden die Wahrheit verbieten lässt. Und das eben ist Schöpferwille.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Mai 2006
Was wäre das Leben, wenn man nicht bereit wäre, an Wunder zu glauben. Überhaupt spielt der Glaube in diesem sympathischen, sehr humorvollen Film eine sehr große Rolle. Ort der Handlung ist Hamilton im Kanada der 50er Jahre. Ralph Walker besucht eine private katholische Schule, Lehrer und Direktor sind Basilianer. Jedoch ist Ralph eben nicht nur Kirchgänger und geht regelmäßig zur Beichte, sondern er ist eben auch Teenager und kämpft mit seinen Hormonen. Als seine alleinerziehende Mutter ins Koma fällt, bemüht sich der 14-jährige nach Kräften, das dringend notwendige Wunder zu bewirken. Der Gewinn des legendären Boston Marathons scheint ein probates Mittel. Wie besessen trainiert er daraufhin. Unterstützt wird er von seinem unorthodoxen Lehrer Pater Hibbert, während der strenge Direktor, Pater Fitzpatrick, diese Blasphemie verhindern will.

Überhaupt wimmelt der satirisch angelegte Film von skurillen Figuren, wie z.B. Ralph's Freundin Claire, die Nonne werden will und sich eingehend mit Bußübungen und Enthaltsamkeit beschäftigt. Der karikierende Blick auf die Figuren streicht zwar deren Schwächen, Ticks und Unzulänglichkeiten heraus, ohne sich aber über diese lustig zu machen. Vielmehr werden die Protagonisten erst dadurch liebenswert, dass der Film mit einem breiten Schmunzeln ihre empfindlichsten Seiten offenbart. Die Charaktere funktionieren nicht als psychologisch durchdachte Personen, sondern als Typen: Menschen wie du und ich im humanistischen Vergrößerungsglas.

Der sehr menschliche Film kann als Liebeserklärung an das Leben und die Jugend verstanden werden, feiert deren Träume und beschwört den Glauben an die eigene Kraft.
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am 6. Februar 2013
Toller Film, ein Drama bei dem es auch was zu Lachen gibt. Da aber Filme Geschmackssache sind, ist das nur meine persönliche Meinung.

Zur Bild- und Tonqualität lässt sich sagen, dass die DVD gut produziert ist, feiner Film für abendlichen DVD Abend mit Leuten für die Qualität eines Filmes sich nicht in der Anzahl der Explosionen pro Minute bestimmt!
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am 25. September 2014
Nicht so groß wie das "Forrest Gump" Highlight, aber ähnlich bewegend. Ein Junge der mit dem Leben kämpft und als Sieger daraus hervorgeht - um seiner Mutter willen, seiner Freunde willen, um seiner selbst willen! Ein Film über Mut, Tatkraft, Freundschaft und Liebe weit über manchen Streckenlauf hinaus! "Go, Ralph, go!"
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am 21. Juni 2015
Anstrengung lohnt sich, nicht aufgeben..dass möchte Ralph den Jugendlichen Heute in diesem Film mitteilen. Ein Gebet unterstützt sein Vorhaben und der Glaube seiner Freunde und Begleiter an Ihn hilft ihm zum fast Sieg....und er läuft weiter
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am 6. März 2015
Gefällt mir als Läufer natürlich besonders. Habe ich bereits mehrfach verschenkt (...auch an Läufer). Die Geschichte finde ich toll, eine Menge gute Szenen und eine "wundervolle Geschichte"
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am 23. April 2014
Der Film ist sehenswert und war auch als Gebrauchtvariante in gutem Zustand. Er schafft die Gradwanderung zwischen anrührend sein und kitschig werden und ist deshalb für die Filmarbeit in und außerhalb kirchlicher Filmarbeit sehr geeignet.
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am 13. September 2011
Für sportlich ambitionierte ganz guter Film, aber auch etwas für Menschen, denen der Glaube an sich selbst in gewissen Situationen fehlt.
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am 15. Januar 2008
Ich bin nur per Zufall auf diesen Film gestossen, aber ich muss sagen, er gehört jetzt mit zu meinen Lieblingsfilmen. Ich frage mich wirklich, warum er so unbekannt ist. Ich finde ihn sogar noch besser als Billy Elliot. Saint Ralph ist außerdem ziemlich witzig, aber zugleich auch traurig. Es geht um Freundschaft, Erwachsen werden, Träume verwirklichen und Schicksal.
Diesen Film kann ich jedem empfehlen, vor allen den Menschen, die schon andere Filme wie Billy Elliot oder Das Wunder von Bern gut fanden.
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am 26. Mai 2010
Der Film ist einfach süß, witzig und herzerwärmend! Wer auf älterer Schnulzen mit Charme und Witz steht, der ist hier sicher richtig! Einfach süß!!
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