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Kundenrezensionen

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am 12. Juli 2006
das ist sie wirklich!

gegen den sound und die laenge mit 14 songs ist absolut nix zu sagen.

sicher, der eine haette lieber den einen oder anderen titel neu intrepetiert von ihm - aber das gibt es bei jeder zusammenstellung.

die mitspieler sind auch top, und die songs wurden auch wirklich nicht nur nachgespielt, sondern klingen schon anders.

klaro sind die praegnanten riffs ala "smoke on the water noch drin", aber sie unterscheiden sich hoerbar von den urversionen.

auch die stimme von ian ist erstaunlich gut. wobei man schon genau hinhoeren muss. er ist ein alter fux - der weiss wie er etwas schwierigere passagen umschiffen kann.

bei songs wie "trashed" oder "speed king" ist z.bsp. die stimme verzerrt.

und bei den softeren songs ala "loving on borrowd time" oder "when a blind man cries", da wurde einfach etwas tiefer gesungen. und nehmen damit den stimmlichen druck etwas.

und es duerfte sich auch rumgesprochen haben, warum er live seit vielen jahren einen der klassiker von purple namens "child in time" nicht mehr singt...

daher auch ein ehrlicher zug das jetzt nicht im studio einzuspielen mit dem wissen, dass der song live nicht geht. man muss wissen, dass er ne solotour angekuendigt hat.

die typ. gilan schreie sind sehr stark vertreten. staerker als bei purple.

wer das nicht mag, der wird hier ab und an die stirn in runzeln legen. denn da tobt er sich echt aus.

genauso jemand der die eher ruhigeren songs (die ja u.a. auf der gilan&glover soloscheibe, und auf der gillan scheibe "naked thunder" drdauf sind) mag.

hier ist meist ordentlich dampf im kessel. er und seine mitspieler lassen es satt krachen.

fuer fans von gelungenem hardrock, in kombi mit topleuten und topsound!!
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am 2. Mai 2006
... so hätte dieses Werk auch heißen können, oder - wie schon eine Bonus LP der Band GILLAN - auch "for Gillan Fans only". Der Käufer findet ein Sammelsurium von Songs vor, die Ian Gillan in seiner langen Karriere (mindestens) einmal aufgenommen hat, und jetzt noch einmal mit wechselnden Musikern neu eingespielt hat. Dies hat manchen Stücken gut getan (z.B. No laughing ...), manchen nicht so sehr (Loving on borrowed time!) und wer bitteschön, WER braucht die 156ste Version von "Smoke on the water"?.

Frischer klingen die Stücke trotzdem allemal, man merkt, Ian ist noch mit Spaß dabei.

Trotzdem Vorsicht: Wer meint, eine Fortsetzung der letzten zwei, drei Purple CDs zu bekommen, sollte die Finger von diesem Projekt lassen. Daher gelten die vier Sterne auch nur "For Gillan Fans only" ;-)
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am 24. April 2006
Nach der letzten Schreibe vo Deep Purple habe ich mir geschworen keine neuen CDs mehr von Deep Purple zu kaufen. Die letzte gute Scheibe war eindeutig die "Purpendicular" von 1994.

Als ich dann diese CD hörte, war ich überrascht wie gut Ian Gillan doch noch sein kann insbesondere mit seinen Kollegen von Deep Purple, die bei einigen Songs mitspielen.

Am besten gefallen mir die Songs aus der "Gillan" und "Black Sabbath"-Ära und das absolute Highlight: "When a blind man cries" mit Jeff Healey an der Solo Gitarre. Eindeutig die beste Verson dieses Titels seit der Originalversion 1972. Ein göttliches Gitarrensolo, das Jeff Healey da abliefert.

Durch die geniale Arbeit der Studiomusiker wirken die größtenteils 23 Jahre alten Songs wieder frisch und im neuen Gewand.

Gut, Gillans Stimme ist nicht mehr wie vor 23 Jahren aber das wilde Leben ging auch an seiner Stimme nicht spurlos vorbei.

Zu einzelnen Songs:

"Unchain your brain":

Energiegeladen mit einem genialen Solo von Joe Satriani, der das wohl 'mal ganz locker als Improvisation eingespielt hat.

"Bluesy Blue Sea":

Man hat die Instrumente heruntergestimmt, um den treibenden Charakter des Stückes zu forcieren. Die Stimme von Gillan ist genial mit wunderschönen Schreien. Jannik Gers, der bei "Gillan" Gitarrist war, spielt hier das zweite Solo. Gers ist übrigens jetzt Gitarrist bei Iron Maiden.

"Men Of War":

Hier schreit sich Gillan die Seele aus dem Leib. Wer 'mal versucht mitzuschreien wird feststellen, dass die Schreie unglaublich hoch sind. Eine geniale Version des Songs. Steve Morse spielt das Solo.

"When A Blind Man Cries":

Meiner Meinung nach die beste Version seit der Original-Version von 1972. Jeff Healey mit einem göttlichen Gitarrensolo und Jon Lord, der mittlerweile nicht mehr bei Deep Purple ist, mit einem gefühlvollen, energiegeladenen Hammondsolo.

"Trashed":

Man könnte die Besetzung mit "Deep Sabbath" oder "Black Purple" bezeichnen: Ian Gillan (voc), Roger Glover (bs), Ian Paice (dr), und Tony Iommi (gt). Endlich gibt es diesen Song in gescheitem Sound. Als Ian Gillan 1982 das endgültige Cover der "Born Again" gesehen und anschließend den Sound gehört hat, sei ihm schlecht geworden.

Auf der DVD Seite erklärt Gillan auch kurz, wie es dazu kam, dass er bei Black Sabbath gesungen hat.

"Smoke On The Water":

Tausendmal gehört. 10000 mal gecovert. Auf dieser Version zeigt Ian Gillan, dass das Original doch immer noch am Besten ist. Über den Chor beim Refrain kann man sich streiten... Schade nur, dass die auf der DVD angepriesene E-Geige auf der CD, außer in verschiedenen Songs für 2-3 Sekunden, so gut wie nicht zu hören ist.

"No Laughing In Heaven":

Mein absoluter Lieblingssong von "Gillan", der in der Besetzung mit Gillan, Glover, Paice noch kraftvoller 'rüberkommt als auf der Originalaufnahme aus den Achtzigern. Die Stimme ist nicht ganz so gut wie damals aber immer noch spitzenmäßig.

Ein Tipp: Mal auf den Text achten!

"Speed King":

Gute Version, allerdings fehlt mir bei diesem Song einfach die Stimmgewaltigkeit, die Gillan in den Siebzigern hatte. Sorry Ian. Interessant hört sich die Gitarre von Satriani mit dem Octavierer an.

"Loving On Borrowed Time":

Wunderschöner Song, der hier wohl das erste Mal mit kompletter Band gespielt wurde. Sehr schön ist die Kombination von Steve Morse und Uli Roth an den Gitarren.

Die anderen Songs sind nicht so mein Fall, deshalb überlasse ich dort die Rezension lieber anderen.

Fazit: Absolut empfehlenswert. Für Deep Purple und Gillan-Fans ein Muss.
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am 1. Mai 2006
Es sind zwar keine neuen Songs auf diesem Album, aber dennoch ist es ein Muss für alle Deep Purple-Fans. Alte Songs von Deep Purple, Black Sabbath (da hat Ian ja auch mal ein Album aufgenommen) und Ian Gillan nochmal neu (mit reichlich prominenter Unterstützung) aufgenommen.

Der Sound auf der CD-Seite könnte etwas kräftiger sein. Aber auf der DVD-Seite ist das Ganze in 5.1 abgemischt. Das klingt gleich um einiges fetter. Das Bonus-Material ist klasse. Da sieht man mal, dass auch Leute um die 60 noch unheimlich Spaß haben können, Musik zu machen. Die Spielfreude der "alten" Herren ist fantastisch.

Ich war ja skeptisch, ob man die ganzen alten Sachen nochmal wieder aufnehmen muss. Das Ergebnis hat mich aber absolut überzeugt.
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am 18. Mai 2007
Da hat sich der gute Ian ja was nettes ausgedacht, eine Art Best Of-Album seiner gesamten musikalischen Schaffenszeit. Es handelt sich hier aber nicht um ein `normales` Greatest Hits-Album, sondern alle Songs wurden neu aufgenommen.

Während der Aufnahmen zu "Rapture Of The Deep" hat Ian noch genug Zeit gefunden das o.g. Album in Angriff zu nehmen. Die Herren Glover, Paice, Morse und Airey waren eh greifbar und haben alle mitgeholfen. Ausserdem konnte Ian noch Jon Lord, Tony Iommi, Janick Gers und andere hinzugewinnen.

Nicht alle Versionen finde ich jetzt besser als die jeweilige Orginalfassung. `Speed king` und besonders `Smoke on the water` hätten nicht sein müssen. Diesen Liedern kann man auch beim besten Willen nichts neues mehr entlocken. Dafür hätte ich hier gerne die Stücke `Mr. Universe`, `Fighting man` und `On the rocks` gehört. Dafür punktet `Jesus Gillan Superstar` aber mit `Unchain your brain`, `Bluesy blue sea`, `When an blind man cries`, `Trashed `(mit T. Iommi), `No laughing in heaven` und `Loving on borrowed time`.

Das Album macht Spaß, Gillan singt wirklich gut, die jeweiligen Musiker sind super. 4 Sterne von mir. Für 5 Sterne hätte die Auswahl etwas anders ausfallen müssen (es gäbe ja auch noch Songs wie `Born to kill` und `Demon driver`).
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am 2. Mai 2006
Wirklich ein schönes Geschenk, das Ian Gillan hier sich und seinen Fans gemacht hat. Knackige Songs, gute, tight spielende Studioband und absolut hochkarätige Gastmusiker. Wann hat man schon mal Ian Gillan, Jon Lord, Ronnie James Dio, Steve Morse, Joe Satriani und Tony Iommi etc. auf einer Platte vereint? Bein Anhören über Kopfhörer merkt man allerdings, dass so manches Solo in den Song hineingebastelt wurde. Hab schon bessere Overdubs gehört. Aber egal, Lautsprecher an und Volume-Regler aufreißen, damit wird man der Musik ohnehin am ehesten gerecht. Schön ist auch, dass Steve Morse scheinbar endlich den Blackmoreschen Grundcharakter des Smoke-Riffs verstanden hat und die wunderbaren Quarten nicht durch irgendwelches Füllmaterial verschandelt.

Ebenso aller Ehren wert ist die DVD. Zwar erschreckend wenig Foto-Material, aber in der Tat ein wirklich sehenswertes Making-Of-Video mit musikalisch beeindruckenden Ausschnitten (Jon Lord, Joe Satriani). Und wann sieht man schon ein E-Violinen-Solo bei Smoke On The Water.

Aber warum muss man so etwas als Dual Disk herausbringen?! Wer denn eine Doppelhülle mit CD und extra Bonus-DVD so viel teurer gekommen. Wenigstens wär man dann nicht andauernd mit dem Problem konfrontiert, dass viele Player so eine Dual Disk partout verweigern.

Außerdem ist es schade, dass auf der CD eines der Lieder im Booklet fehlt! Deshalb - lieber Ian nicht weinen - kriegst Du nur 4 Sterne für Deine Jubiläumsplatte! Aber insgesamt hast Du das gaaaaaanz toll gemacht!
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am 4. Mai 2006
Er kann's noch. Und mit ihm eine handverlesene Liste von Gästen, deren Namen alleine das Herz jedes Hardrock-Fans höher schlagen lassen. Heraus gekommen ist eine sehr erfreuliche CD mit tollen Hardrock-Songs, allesamt klasse gespielt, und extrem gitarrenorientiert. Leider abgemischt in sehr schwankender, manchmal fragwürdiger Qualität - nichts für audiophile Ohren. Dabei geht auch mancher der im Booklet aufgelisteten Gäste unter: so soll Ronnie James Dio "harmony vocals" auf "Day Late and A Dollar Short" singen, nur hören kann man es leider nicht. In anderen Stücken tummeln sich so viele Musiker, dass es kaum zu unterscheiden ist, wer jetzt wann welches Solo beisteuert oder undercover als "Fanny Craddock" (eine englische TV-Köchin der 50er Jahre????) die Rhythmusgitarre bedient. Warum um alles in der Welt Herr Gillan eine weitere Version von "Smoke on the Water" und "Speed King" kredenzt ist ebenso wenig nachvollziehbar, wie die Auswahl des Bonus Tracks (Dylan's "I'll Be Your Baby Tonight"), der mit einer völlig anderen Besetzung eingespielt weder musikalisch noch klanglich ins Bild passt. Die Double Disk hat drei Stärken:

1. Auf CD und DVD neu eingespielte - man muss eher sagen neu interpretierte - hervorragende Songs aus dem Backkatalog von Ian Gillan, insbesondere "Unchain Your Brain", "Bluesy Blue Sea", "Day Late And A Dollar Short", "Sugar Plum", "Men of War" und das überraschend bluesige - und zudem neue! - "No Worries" mit Gästen wie Joe Satriani, Steve Morse, Uli John Roth, Don Airey, Jon Lord, Roger Glover, Ian Paice, u.a. Mit einer Besetzung aus Iommi/Glover/Paice und Gillan zudem ein Remake von "Trashed" aus Gillan's Zeit bei Black Sabbath. Der eigentliche Star - neben Ausnahmegast Joe Satriani und einem stimmlich hervorragend aufgelegten Ian Gillan - ist aber die Kernband aus Michael Lee Jackson (E-Gitarren), Rodney Appleby (Bass) und Michael Lee (Drums). Der blinde Blues/Blues-Rock-Gitarristen Jeff Healey haucht dem Deep Purple Klassiker "When A Blind Man Cries" neuen Geist ein und jammt beseelt mit Jon Lord durch den leider nur als Bonus auf der DVD-Seite enthaltenen anderen erwähnenswerten DP Track "Demon's Eyes".

2. "Building Bricks" eine Art "making of" Video-Dokumentation, die einige spannende Einblicke in die Entstehung des Albums gibt - auch hier wieder mit einem wie entfesselt aufspielenden Joe Satriani.

3. Alle Audio-Tracks als WMA- und AAC-Dateien.

Es ist schon ein sehr gutes Album, wenn auch sowohl in der Aufmachung als auch im Inhalt einige Schwächen stecken (wer braucht 3 Versionen von "Smoke on the water" mit je einem anderen Solo-Gitarristen oder ein Bootleg von einem DP Live-Auftritt mit Joe Satriani in gräuslichster Video- und Audioqualität?). Noch ein Tipp: den Lautstärkeregler an der Anlage weit nach rechts drehen sonst kommt es nicht so druckvoll wie es sollte - immerhin ist es ein Hardrock-Album und sollte auch so aus den Boxen tönen!
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am 21. April 2006
Man nehme einen netten älteren Herren (siehe Bild im Booklet), eine Bande von Kumpels (Deep Purple and relatives) und rocke mal so richtig ab. Der Mann wird nicht alt. Die Stimme kommt gut wie immer, die Mucke rollt vor sich hin. Und dann die Ausstattung. Eine CD/DVD zum Umdrehen. Alles komplett in 5.1 DD und mit vielen visuellen Extras. Danke Ian, dass Du an die Portemonnaies Deiner Fans gedacht hast. Der Preis ist einzig und allein durch den Inhalt schlagbar. Rock on!
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am 28. April 2006
Ian Gillan, seines Zeichens die Überstimme von Deep Purple, wurde wegen seines 40jährigen Bühnenjubiläums gebeten, ein Compilation-Album, das die Gesamtheit seines Schaffens umfaßt, zusammenzustellen. Nach dem Durchhören der Bänder war er der Meinung, daß die einzelnen Stücke, die in verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Leuten aufgenommen wurden, irgendwie nicht zusammenpassen. Also entschloß er sich, alle seine Favoriten neu einzuspielen, wobei er für jeden Song verschiedene Gäste einlud, darunter die gesamte (aktuelle) Deep Purple - Mannschaft plus Jon Lord, Uli Jon Roth (Ex-Scorpions), Joe Satriani, Janick Gers (Iron Maiden und kurzzeitig Mitglied der Gillan-Band), Joe Elliot (Def Leppard) und noch einige mehr.

Um es kurz zu machen, herausgekommen ist ein Gillan-Album wie aus einem Guß, auch wenn nicht alle Versionen mit den Originalen mithalten können.

Erst mal das Negative, damit wir das schnell hinter uns bringen: Das "Booklet", das nur ein zweifach auffaltbares Blatt ist, auf dessen einer Seite uns ein gutgelaunter Ian Gillan angrinst (ist das ein Poster? Heilige LP-Zeiten!), nennt uns zwar die aktuellen Mitstreiter, jedoch nicht die Herkunft der Originale. Da Episode Six und - besonders - die Javelins vielen unbekannt sein dürften, dürften die meisten Schwierigkeiten haben, die Songs der entsprechenden Ära zuzuordnen. Es werden nicht einmal die Autoren erwähnt, was die nötige Eigenrecherche zusätzlich erschwert. Mangelhaft!

Kommen wir zum Eigentlichen, der Musik.
Es wurde keine Ära ausgespart. Natürlich wird das Gros der Songs von Deep Purple und Gillans Solo-Schaffen in den 70ern und frühen 80ern gebildet. "Smoke on the Water" und "Speed King" hätten nicht unbedingt sein müssen. Diesen Songs kann man nichts mehr hinzufügen, das noch niemand versucht hat. Eine gewisse Ironie empfindet man, wenn bei "When a Blind Man Cries" als Gast (der blinde) Jeff Healey Gitarre spielt. Aus Gillans Soloschaffen muß man "No Laughing in Heaven" herausheben, das ich als einen seiner besten Songs bezeichnen möchte. Die Originalversion hat nicht die Power, die Liveversion (auf "Double Trouble") hat einen schlechten Klang, sodaß diese Version die beste ist, die ich - mit Ausnahme der eines Live-Konzerts 1982, dessen Ohrenzeuge ich war - jemals gehört habe. Erfreulich auch, daß sein Abstecher zu Black Sabbath ("Trashed") nicht ignoriert wurde, der hier Tony Iommi zu seinem Gastspiel verhalf. Wo allerdings Ronnie James Dio zu hören sein soll, versuche ich immer noch herauszufinden.

Was noch auffällt, und was ich nicht zum ersten Mal erwähne (!), ist, daß Ian Gillans Stimme besser klingt als seit Jahren. Nach seiner eigenen Aussage hat die Entfernung seiner Mandeln dafür gesorgt, daß frühere Probleme nicht mehr auftauchen. Auf "Gillan's Inn" beweist er, daß er immer noch schreien kann.

Das Beste dieser Veröffentlichung (neben der Musik natürlich) ist die "andere Seite". Dies ist nämlich eine Dual Disc. Dreht man sie um, hat man noch eine DVD. Gab's schon, aber hier hat man nicht nur das Album im 5.1-Mix, sondern noch ein paar Leckerlies. Da ist erst mal das "Making Of", das viele Impressionen (und Gaststars) bei den Aufnahmen zeigt. Dann kann man bei "Smoke on the Water" noch wählen, welches Solo man hören möchte. Zur Auswahl stehen Joe Satriani, Jeff Healey, Steve Morse und Michael Lee Jackson. Dazu gibt's noch den (leider nicht auf der CD-Seite enthaltenen) Song "Can I Get A Witness", im Original von Marvin Gaye. Purple-Fans werden besonders verwöhnt, da sie hier die einzigen verewigten Aufnahmen der Band mit Joe Satriani (nach Blackmores Ausstieg 1993) bewundern können. Allerdings sollte man hier keine Ansprüche an Bild- und Tonqualität stellen. Es handelt sich um Amateuraufnahmen und ist nicht umsonst als "Bootleg-Basement" betitelt.

Im Gegensatz zu vielen Neueinspielungen vergangener Großtaten ist dieses Werk im Großen und Ganzen gelungen. Daß man hier eine CD UND eine DVD - ohne Aufpreis - bekommt, sollte alle Unentschlossenen überzeugen. Mit einem informativeren Booklet wäre für dieses Teil die volle Punktzahl drin gewesen.
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am 28. Juli 2006
Was hab ich mich auf die Scheibe gefreut. Gillan`s Inn klingt nach Spaß nach guter Laune. Dann kam die Enttäuschung. Eine Best-of ist es geworden nicht mehr und nicht weniger. Kaum neue Interpretationen. Sieht man davon ab, dass hier viele unterschiedliche Musiker zu Werk gehen, die natürlich etwas Eigenes mitbringen. War meine Erwartung falsch, hab ich zu sehr an Gillan/Glover gedacht und mir mehr Fun erwartet ? Es scheint so. Kein Augenzwinkern, keine coole Version eines Klassikers.

Die DVD ist noch viel enttäuschender. Grottenschlechte Live-Videos, sowohl in Bild als auch in Ton. In der Qualität hab ich schon lange nichts mehr gesehen.

Zudem werden die restlichen Stücke zwar in guter Tonqualität präsentiert, aber bitte, wer braucht dazu eine lustige Dia-Show, mit Bildern von Ian und seinen Haudegen ?

Alles in allem nicht mehr als ein Best-of-Album, mit ein paar mehr oder eher weniger brauchbaren Schmankerln.

Fans werden hier sicher anders urteilen. Aber es gibt viel bessere Sachen von Gillan
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