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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
18
Garden Ruin
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,76 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. Juli 2014
Ich hab mittlerweile fast alle CDs von Calexico - 2 CDs sind Tour bzw Konzertmitschnitte und damit in Hinblick auf die Titel Doubletten. Auf manchen CDs sind auch Video Clips.
Musik ist immer Geschmackssache - mir gefällt die Stilmischung (Mexican, Latin Jazz) sehr gut
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am 7. Dezember 2007
Es ist ja ehrenwert, wenn Künstler etwas Neues versuchen, nur leider überzeugt mich diese Fortentwicklung hier nicht, vor allem weils hauptsächlich in eine Richtung geht: poppiger, seichter. Calexico drücken hier in eine Nische, die schon vielfach besetzt ist und hinterlassen an anderer Stelle ein Vakuum. Den Opener "Cruel" würde ich ja noch als ganz nettes Stück durchgehen lassen, aber dann folgen 4 Songs ähnlichen Kalibers (zwar fein arrangierter, aber langweiliger Country-Pop oder so was). Roka mit seinen Latino-Anklängen wirkt wie ein Alibi-Stück für die Liebhaber des (M)exico-Anteils von Calexico, trotzdem ganz gelungen. Mit "Lucky Dime" folgt der Tiefpunkt, ehe ab "Smash" eine Art Endspurt beginnt mit Songs, die durchweg o.k. sind, hervorzuheben, eben jenes "Smash" und ein Stück, das merkwürdigerweise kaum einem meiner Vorredner aufgefallen ist: "Nom de Plume". Ein ganz zauberhafter, melancholischer Song mit einer Art französichem Sprechgesang wie ich ihn noch nicht gehört habe, und der doch so ein spezielles Calexico-Feeling aufkommen lässt. Ja, und obwohl ich eigentlich gar kein übertriebener Instrumental-Fan bin, bei Calexico finde ich es Schade, dass sie die Instrumentalstücke weggelassen haben, ich glaube sie waren ein wichtiger Beitrag, der die früheren Alben irgendwie zu Gesamtkunstwerken zusammenwirken lies. "Garden ruin" ist eher nur eine Aneinanderreihung besserer und schlechterer Songs.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2006
Hört man "Garden Ruin" zum ersten Mal, muss man tatsächlich immer wieder aufs Cover gucken, um sich zu vergewissern, dass hier tatsächlich Calexico am Werk ist. Viel geblieben von den schillernden Americana-Moritaten des Meisterwerks "Feast Of Wire" ist nicht. Einzig "Roka" erinnert noch an alte Zeiten. Der Rest ist einer Mischung aus zartem Folk und deftigem Rock gewichen.

Die Stiländerung zeichnete sich schon bei der Zusammenarbeit mit "Iron & Wine" ab. Calexico driftet so langsam ab in die Belanglosigkeit. Die meisten Songs auf "Garden Ruin" sind austauschbar. Und wären der Band nicht zwei gigantische Songs geglückt, die das Jahr überdauern werden, könnte man fast von einem Reinfall sprechen. Die Rede ist von "Smash", dem ersten Lied, bei dem man das Gefühl hat, etwas Besonderes zu hören. Reichlich spät, wenn das erst auf Track Acht passiert. Überragend ist aber der Closer "All systems red", an dem sich die Geister scheiden werden. Die einen finden den sich langsam aufbauenden Rocker genial, die anderen viel zu dick aufgetragen. Aber wenn ein Album sonst nicht viel hergibt, dann nimmt man so etwas gerne hin.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Februar 2018
...Vielleicht nicht das, was man als Calexico-Fan erwarten würde, aber dennoch ein interessantes, sanftes Album. Schön auch das Lied Roka mit dem Gesang von Amparo Sanchez oder das düster anmutende Lied Nom de Plume mit französischem Gesang. Interessantes Album, wenn auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig....
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am 30. Mai 2007
Als langjähriger Fan von Calexico konnte (wollte?) man sich im Grunde gar nicht mehr vorstellen, dass diese Band etwas Anderes als fein instrumentierte, tendenziell eher ruhige Tex-Mex-Musik veröffentlichen würde. Umso überraschender das neue Album, das sicherlich gewöhnungsbedürftig ist.
Aber bereits nach dem zweiten bzw. dritten Anhören bin ich mir sicher, dass Calexico mit "Garden ruin" ihr Spektrum um Spielarten erweitert haben, die sie beherrschen und die eine Bereicherung des Band-Kosmos darstellen. Allein Joey Burns Gesang ist facettenreicher und dominanter geworden, was den - nicht mehr so belanglosen - Texten zu gute kommt. "Roka" und "Nom de plume" knüpfen da noch eher an alte Traditionen an, mit den restlichen Songs betreten die Burns und Convertino neue Pfade und liefern vor allem mit "Cruel", "Panic open string" und das grandios, wütende "All systems red" Lieder ab, die sicherlich Eckpfeiler zukünftiger Calexico-Auftritte sein werden.

Gewagt (was nicht heißt, dass alles gleich gelungen ist), ein Fortschritt mit offenem Ausgang und 'dennoch' sehr unterhaltsam.
Ähnlich mutig und musikalisch gar nicht mehr WILCO so unähnlich.
"Garden ruin" macht Vorfreude auf die nächsten Alben.
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am 12. Juli 2007
Eine Veränderung im Sound von Calexico war absolut notwendig und auch logisch. Wäre man beim Stil der letzten drei Alben geblieben (die natürlich auch jedes für sich ein wenig anders klingen), hätte die Band ganz schnell in die Belanglosigkeit abrutschen können. Es wäre wahrscheinlich ein kommerziell besserer Schachzug gewesen - ich glaube aber nicht, dass das der vorherrschende Grund für diese Band ist Musik zu machen. Calexico ist wirklich eine der interessantesten Formationen unserer Zeit - musikalischer Stillstand ist da eine Katastrophe. Und die Songs von "Garden Ruin" sind wirklich hervorragend (in dieser Hinsicht wahrscheinlich das bisher beste Album der Band) - man muss halt nur akzeptieren, dass es eben weiter geht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, was als nächstes kommt...
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am 19. Mai 2006
Ich mag mich mit dem Album nicht wirklich anfreunden. Der dicke Vogel auf dem Cover deutet es doch schon an, die Band ist etwas aufdringlich geworden, wo ihren Sound sich doch früher vornehmste Zurückhaltung auszeichnete. Die Songs sind sicher alles andere als schlecht, wobei Bisbee Blue doch schon nach Formatradio lechzt und Letter To Bowie Knife dürfte auch in größeren Hallen die Wirkung nicht verfehlen. Cruel und All Systems Red bleiben mir am angenehmsten in Erinnerung. Soviel vorerst zu den neuen Calexico und wenn dann, wie bei Roka, doch mal wieder die alten grüßen muß es dann aber auch gleich wieder spanischer , oder im Falle Nom De Plume, französischer Gesang sein und der Blick zurück gerät zum Klischee. Feast Of Wire war dem ein oder anderen vielleicht auch schon zu zugänglich, aber dort stimmte Balance noch eher als hier, wenn das nun wirklich nur ein Übergang ist werde ich mir das kommende Album doch einmal ganz genau zuvor anhören. Kann sein, dass ich an der Station Garden Ruin vorerst aussteige. Andererseits ist auch dieses Grundsolidität, die dieses Album auszeichnet, dass man mit Abstand nicht wirklich verteufeln mag. Nur der typische Calexico Zauber von Alben wie Black Light ist verflogen. Schade.
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am 2. Mai 2007
Ich habe mir die limited Edition mit DVD sofort nach der Veröffentlichung zugelegt. Calexico kaufe ich grundsätzlich ungehört. Die Erfahrung hat mir recht gegeben. Nun ja, wie bei den anderern Rezensenten hat es auch bei mir etwas gedauert, bis Garden Ruin sich mir voll erschlossen hat. Heute muss ich sagen: Ja, das passt. Calexico hat sich weiter entwickelt. Schöne Balladen, Joey Burns intensiver, unverwechselbarer Gesang, harte Rocker und Tex Mex. Was will man mehr? Der herausragende Titel für mich persönlich ist: All Systems Red. Der Titel ist Programm. Gegen Ende befindet sich die Gefühlswelt im roten Bereich. Der Song entwickelt sich aus einer gefühlvollen Ballade hin zum brachialen aber melodiösem Rocker. Das Stück ist ähnlich angelegt wie der legendäre All Time Klassiker "Loan me a dime von Boz Scaggs". Wahnsinn. Play this song loud!! Das Ganze kann nur von einem Live Gig von Calexico getoppt werden. Wer je die Möglichkeit hat, die Jungs Live zu erleben, sollte das tun. Ein Calexico Konzert ist mit nichts zu vegleichen. Das muss amn erlebt haben.
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am 3. Mai 2009
Viele Fans waren enttäuscht von diesem Album, weil der typische Sound der Band nicht so ausgeprägt zu hören ist. Ich finde das schadet dem Album aber ganz und gar nicht. Vom Songwriting her ist dieses Album sehr anspruchsvoll. Es klingt frisch und ist teilweise etwas rockiger.
Beste Songs daraus: Cruel und All Systems Red.
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am 6. Mai 2006
Nun gut, der Stilbruch schockierte mich Anfangs durchaus. Ich musste während des Hörens der CD zwei mal aufs Cover schielen, um wirklich sicher zu gehen, dass es wirklich Calexico ist.

Nicht nur die Musik wurde verändert und weiterentwickelt (oder rückentwickelt?), sondern auch Cover und Länge der Platte. Irgendwie scheint sich diese Platte nicht wirklich in die Riege der tollten Calexico-Werke einreihen zu wollen.

Und das wohl auch Zurecht. Es fehlen fast gänzlich die legendären Tropen und die jazzig angehauten Klang-Experimente. Die Platte wirkt insgesamt Mainstream-gängiger und ist wohl auch gerade deshalb für Calexico-"Einsteiger" besser geeignet. Ich habe die Platte meinen Freunden in den Ferien vorgespielt, die davon schlichtweg begeistert waren. Für Werke wie Feast of Wire oder Spoke konnten Sie sich nur schwer erwären, was meine oben stehende Theorie wohl bestätigt.

Insgesamt ist die von mir rezensierte CD eine sehr gute Platte, die wohl an Kreativität und Komplexität nicht ganz an die Vorgänger-Werke heranreicht. Jedoch nach dem Motto "Eine Band muss immer ihren Stil wieder suchen, ansonsten ist die Band tot", können wir die CD durchaus auch als ein ganz eigenes Calexico-Musikexperiment verstehen. Ich bin auf weitere Werke gespannt.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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