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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
9
4,3 von 5 Sternen
Carnivale - Season 2 [UK Import]
Format: DVD|Ändern
Preis:13,37 €+ 3,00 € Versandkosten


am 15. September 2006
Wie auch schon die erste Staffel ist auch die zweite Staffel absolut genial und kann nur jedem Fan von epischen Serien mit einem Schuß Mystik und viel Dramatik empfohlen werden.

Die Ereignisse der ersten Staffel werden hier konsequent fortgeführt und der Kampf gut gegen Böse (in Form der beiden Avatare) spitzt sich gegen Ende immer weiter zu. Allerdings werden auch neue Fragen und Handlungsstränge aufgegriffen und man erfährt auch mehr über die anderen Reisenden des Wanderzirkuses. Dadurch wird die Welt um einiges lebendiger, da man sich nicht nur auf die "Hauptpersonen" beschränkt, sondern auch Charakteren Spielzeit zugesteht, welche sie in anderen Serien so wohl nicht bekommen hätten. Im Vergleich zur ersten Staffel merkt man, dass die Produzenten hier schon etwas Druck von HBO hatten die Serie etwas schneller zu machen, weshalb hier die Ereignisse etwas schneller voran schreiten als es noch in der ersten Staffel der Fall war. Aber es bleibt trotzdem eine Serie, welche viel mit ihren Bildern spielt und sich Zeit für alles nimmt ohne jedoch auch nur Ansatzweise Langweilig zu werden.

Das einzige was richtig Schade ist ist die Tatsache, dass die Serie nach dieser zweiten Staffel leider aufgrund schwacher Quoten eingestellt wurde und so viele Handlungsstränge nicht abgeschlossen sind. Die Serie war von Anfang an auf sechs Staffel ausgelegt, wovon jeweils zwei einen bestimmten Zeitraum abdecken sollte. Die ersten beiden Staffel decken so den Zeitraum Anfang der 30er ab, Staffel drei und vier hätten 1939 und 1940 gespielt und die Serie hätte dann in den Jahren 1944 und 1945 geendet. So kann man leider nur die ersten beiden Staffeln geniessen, aber was einem da geboten wird ist schon mehr als genial.

Fazit: Kauft diese Serie und vielleicht, wenn die DVD-Verkäufe gut genug sind, kann man die Verantwortlichen von HBO dazu bringen die Serie zu vollenden, so wie sie von Anfang an geplant war. Verdient hätte sie es auf jeden Fall.
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am 22. Juni 2008
Ich werde nicht müde, diese TV-Serie zu loben. Sie hebt sich aufgrund ihrer Komplexität, ihrer großartigen schauspielerischen Einzelleistungen und des ungewöhnlichen Settings vom Einheitsbrei Hollywoods deutlich ab. Sie gewann fünf Emmy Awards und war für weitere zehn nominiert. Wahrscheinlich war gerade diese hohe Qualität Schuld daran, dass statt der geplanten sechs Staffeln nur zwei produziert wurden - das Mainstream-Publikum konnte dem Plot nicht mehr folgen. Also setzte die Sendeanstalt HBO "Carnivàle" Ende März 2005 nach 24 Folgen ab. Seitdem decken 'Carnies' aus aller Welt den Sender mit Post ein, um eine Fortsetzung der Serie zu erreichen.

Staffel zwei bringt Licht in die erste Saison, es kristallisiert sich deutlich heraus, wer gut und wer böse ist. Die Mythologie hinter "Carnivàle" scheint verworren, ist aber im Prinzip ganz einfach. Irgendwann in grauer Vorzeit existierte ein weibliches Wesen namens 'Alpha', sie gebar sowohl einen Sohn des Lichts als auch einen der Dunkelheit. Das setzt sich seither fort, von Generation zu Generation wird sowohl ein Avatar des Guten als auch einer des Bösen geboren, wobei ein guter Vater einen üblen Spross und vice versa hervorbringen kann. Gegen Ende der Zeiten werden der Vorbote der Apokalypse ('the Usher') bzw. ein ultimativ schlechtes weibliches Geschöpf ('Omega') geboren werden. Hinter dieser dualistisch-magischen Weltsicht steckt Mastermind Daniel Knauf. In "Carnivále" führte er die Herolde Armageddons zusammen. Leider endet Staffel zwei mit einem Cliffhanger, so dass offen bleibt, ob die Avatare des Lichts oder aber jene der Dunkelheit den Sieg davontragen.

Die beiden zentralen Charaktere sind auch in Saison zwei wieder der Wanderzirkusarbeiter Ben Hawkins (Nick Stahl) sowie der fundamentalistische Methodistenprediger Brother Justin Crowe (Clancy Brown) Schon die Nachnamen der Beiden: "Falke" bzw. "Krähe" verraten einiges über ihre Zugehörigkeit. Clancy Brown spielt seinen Part besonders charismatisch. Seine Filmschwester Iris wird von Amy Madigan ebenso brillant dargestellt. Clea DuVall als Kartenlegerin Sofie, Carla Gallo als Tänzerin Libby - und vor allem Michael J. Anderson als kleinwüchsiger Zirkusdirektor Samson sind ebenso überzeugend. Im Grunde genommen ist jede einzelne Rolle hervorragend besetzt.

Was die Geschichte betrifft, bleibt aufgrund der Absetzung weiterer Folgen manches unerklärt. Welche Rolle spielten die Templer? Was hat es mit dem Sauniere-Manuskript auf sich? Warum bluten Avatare - sobald sie 'the boon' empfangen haben - blau? Was bedeutet die Vision, in der Sofie und Ben eng umschlungen und küssend auf dem Testgelände von White Sands vom Atompilz überrollt werden? Fragezeichen über Fragezeichen. Wenigstens wird in Season Two ein großes Geheimnis gelüftet, nämlich wer oder was das geheimnisvolle Wesen mit dem Pseudonym 'Management' ist.

Mein Tipp: ansehen, mitfiebern und miträtseln. "Carnivále" ist ein Filmerlebnis der außergewöhnlichen Art; "Omen", "Highlander" und "Twin Peaks" in einem - und doch einzigartig!
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am 5. Juli 2008
Carnivale entwickelt sehr, sehr langsam eine Bedrohung, die erst zum Ende der zweiten Staffel, und somit auch dem Serienfinale, einen Höhepunkt findet. Die erste Season fand ich weniger fesselnd; der Fokus lag zu stark auf den individuellen Problemen der Charaktere und weniger auf der alles zusammenhaltenden Story. Dies ändert sich jedoch in der zweiten Staffel. Schade das die Serie keine Fortsetzung fand. Vor allem zum Ende hin wird die Größe und Komplexität der Geschichte deutlich, die in den vorherigen Folgen aufgebaut wurde.

Dennoch ist Carnivale eine tolle Serie, die permanent eine unheimliche und bedrohliche Stimmung erzeugt. Erwähnenswert ist noch die großartige Kameraführung. Vor allem die Folge "Lincoln Highway" liefert Bilder, die man so noch nie in einer TV-Serie gesehen hat. Klasse
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TOP 1000 REZENSENTam 28. September 2009
Ich fand die erste Staffel von Carnivale sehr gut, war aber noch skeptisch, ob der groß aufgebaute Kampf zwischen Gut und Böse auch wirklich interessant und ohne lächerlich zu werden, dem Ende zugeführt werden kann. Antwort: Er kann!

Die zweite Staffel erzählt weiter die Entwicklung des 'guten' Atavar Ben Hawkins, der als Arbeiter in einem Carnivale-Wanderzirkus mitreißt, und des 'bösen' Atavars Brother Justin. Ben wird vom geheimnisvollen 'Management' des Carnivale auf Missionen zur Erkundung seiner eigenen Herkunft geschickt, Brother Justin baut weiter am Aufbau seiner eigenen, ihm treu ergebenen Gemeinde. Die mytischen Kennzeichen an den beiden und ihn Träumen und Visionen werden dabei immer mehr. Nach und nach enthüllt sich die Vorgeschichte der beiden und die Rolle, die viele der Mitreisenden im Carnivale in der ganzen Geschichte spielen. Parallel werden einzelne Geschichten innerhalb des Carnivale - vor allem die der 'Stripper'-Familie - weiter erzählt.

Die zweite Staffel hält das grandiose handwerkliche Niveau der ersten Staffel. Ausstattung, Kostüme, Kameraführung, Schauspielerei, etc. sind weiter auf allerhöhstem Niveau. Die Geschichte wird weiterhin mit viel Ruhe und elegischer (aber nie langweiliger) Breite erzählt (tatsächlich fand ich lange keine Serie mehr so spannend - '24' ist ein Langweiler dagegen). Im Gegensatz zu Staffel 1 erhält das ganze durch die langsame Enthüllung der Hintergründe und Zusammenhänge etwas mehr Substanz und Drive. Auch wenn Staffel 1 nie langweilig war, tut das der Serie doch gut. Wie sich die einzelnen Enthüllungen und die Entwicklungen der Figuren dabei langsam aufeinander zu bewegen - das ist ganz große Klasse gemacht. Ebenso die vielen kleinen Nebengeschichten und -figuren, die neben den Hauptsträngen brillieren und immer wieder fesseln und beeindrucken.

Ganz große Kunst auch das abschließende 'Finale'. An sowas kann so eine Serie ja leicht kippen - nämlich wenn das Finale zu unglaubwürdig oder kitschig wird. Tatsächlich spielt sich alles bis zum Ende so in der kleinen Welt des Carnivale ab und ist es so wenig aufregend und dramatisch, dass man fast für einen Moment enttäuscht ist - aber nur für ca. eine Sekunde und dann sieht man schnell, wie wahr, packend und in sich stimmig das ganze dadurch ist. Es bleibt kein ganz riesiges "Boahhhh" zurück, aber ein lang nachwirkendes Gefühl des stillen Beeindrucktsein.

Großes deutet sich freilich in den diversen Visionen an, bis hin zu explodierenden Atombomben. Leider, leider bleibt uns diese geplante Fortsetzung mit dem Kampf zwischen weiteren Atavaren in späteren Zeiten aber momentan verwehrt - wenn höhere Wesen oder HBO nicht ein Einsehen haben vielleicht für immer :-(((
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am 14. Oktober 2017
Irrtümlich gekauft, keine Rückabwicklung möglich. Habe zu spät gemerkt, dass es die Serie nur in OV und ohne Untertitel gibt.
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am 13. Mai 2009
Handlung:
Oklahoma, 1934:
Die Große Depression hat Amerika fest im Griff.
Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger sind alltäglich.
Die Präriestaaten werden von den gewaltigen Sandstürmen des berüchtigten Dustbowls heimgesucht.
Vorboten der Apokalypse?
Hier ist Ben Hawkins (Nick Stahl) aufgewachsen.
Nach dem Tod seiner Mutter schließt er sich einem Carnival an.
Der Wanderzirkus besteht aus einer bunten Truppe von Freaks, Zauberkünstlern und Striptease-Tänzerinnen und wird vom zwergenwüchsigen Samson (Michael J. Anderson) und dem mysteriösen 'Management' geleitet, das noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat.
Bald wird klar, dass es kein Zufall war, der Ben zum Carnival geführt hat:
Er verfügt offenbar über übernatürliche Fähigkeiten und wird von schrecklichen Visionen geplagt.
Auch der charismatische Methodistenprediger Justin Crowe (Clancy Brown) hat eine Macht, die nicht von dieser Welt zu sein scheint.
Bewahrheitet sich die Prophezeiung, dass in jeder Generation eine Kreatur des Lichts und eine der Dunkelheit geboren wird?
Wer von beiden ist der Bote des Bösen? Und wer wird den Kampf für sich entscheiden?

Folgende Episoden sind enthalten:

01 Auf Sendung
02 Der Tempel von Jericho
03 Suche nach der Wahrheit
04 Das alte Weib
05 Die Totenmaske
06 Der Weg nach Damascus
07 Damascus, NE
08 Outskirts, Damascus, NE
09 Lincoln Highway
10 Cheyenne, WY
11 Outside New Canaan
12 New Canaan

Diese Serie ist in jedem Fall für den geneigten Zuschauer sehenswert.

Bedauerlicherweise verfügt diese Box über keine deutsche Synchro.

Jedoch gibt es mittlerweile eine deutsche Synchro bis hin zu Staffel 2, da diese Serie seit 2009 auf dem Sender FOX Channel ausgestrahlt wird.
Daher stehen die Chancen für eine künftige VÖ mit deutscher Tonspur gut.
Wer auf eine deutsche Synchro nicht angewiesen ist kann zugreifen.

Bedauerlicherweise wurde die Serie nach insgesamt 24 Episoden aufgrund geringer Einschaltquoten eingestellt.

Mag sein das nicht jeder Zuschauer geneigt ist eine Serie kontinuierlich zu verfolgen, hat man einige Episoden versäumt ist der Einstieg schwierig aber dies kennt man auch aus anderen Serien. Aber auch dies wurde als Problem und damit ausbleibenden Quoten angeführt.

Petitionen u.ä. konnten leider die Absetzung nicht verhindern, da die Kosten pro Episode nicht unerheblich gewesen sind.
Eine Straffung auf 2 Mio. Dollar pro Episode, waren in Anbetracht der laufenden Kosten leider nicht machbar.

Ob eine Mini Serie oder ein Fernsehfilm folgt, ist noch offen, es wäre wünschenswert damit ein runder Schluss erfolgen kann und nicht soviele offene Fragen den geneigten Fan zurücklassen.
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am 8. Juni 2008
Ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass Season 2 nicht so gut sein könnte, wie Season 1. Immerhin war zu Season 1 klar, dass eine Person, die für mich zu den charismatischen Charakteren gehört hatte, nicht mehr dabei sein wird.

Dennoch spitzt sich die Lage auf ein brisantes Finish zu, wobei Clancy Brown für mich von Episode zu Episode in seiner Darstellung brillianter wird. Lustig wird es dann, wenn er gegen Ende der Season die Parallelen zu einer seiner anderen berühmtesten Rollen offenkundig werden.

Manche sprechen davon, dass die letzte Folge ein Cliffhanger ist. Ich entgegne dem: Ja, es gibt durchaus ungelöste Teilstränge, aber man kann durchaus auch Season 1 + Season 2 als ein Open End bezeichnen, dass einen wesentlichen Strang beendet und eben die Zukunft offen lässt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2011
Carnivale ist weniger eine TV Serie im klassischen Sinn als ein sehr langer Film, unterteilt in 24 Episoden. Die komplexe Handlung spielt während der Depressionszeit in den 1930er Jahren in den Vereinigten Staaten und dreht sich vordergründig um die zwei Hauptcharaktere Ben Hawkins und Brother Justin. Der eine ein junger, stiller Mann, der sich dem Carnivale anschliesst, der andere ein charismatischer Methodistenpfarrer, der auszieht, um eine neue Gemeinde zu gründen. Beide verfügen über übernatürliche Gaben, denen sie sich stellen müssen.
Das Schlechte vorweg: Nach der zweiten Staffel ist Schluss und nicht alle Erzählstränge werden aufgelöst, so dass eine gewisse Unzufriedenheit, ich möchte fast sagen, Trauer, verbleibt. Der Rest ist grandios.
Die Story in Worten wiederzugeben, ist fast unmöglich .... natürlich geht es um Gut und Böse, Moral, Liebe, Sex, Rausch, Mystik und Magie, vor allem ist es aber grosse Erzählkunst in tollen Bildern, präsentiert von aussergewöhnlichen Schauspielern in ausgesuchten Settings. Zugegeben, am Anfang braucht man etwas Zeit, um sich auf diese Art der Erzählweise einzulassen. Das Ungewöhnliche wird als selbstverständlich gezeigt, Magie als etwas Reales verstanden, wenn auch nicht alltäglich und als Zuschauer muss man sich erstmal in der Welt der Carnies zurechtfinden. Lässt man sich darauf ein, wird man mit etwas belohnt, was ich in der Form noch nicht gesehen habe. Entfernt erinnert es mich an Deadwood, vor allem wegen der bedächtigen Vorgehensweise, der fantastischen Drehbücher und den fein ausgearbeiteten Charakteren, dennoch ist Carnivale etwas eigenständiges und unvergleichbar.
Warum diese Serie nicht im deutschen TV lief, versteht man schnell, wenn man sich das aktuelle Programm ansieht....leider.
HBO hat hier etwas ganz Tolles realisiert und etabliert einmal mehr die Fernsehserie als einen Qualitätssprung zum Kinofilm. Ich erinnere hier auch gerne an The Wire, Deadwood und Rom.
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am 30. Mai 2013
Viel Atmosphäre, viel Geheimnis und super Schauspieler. Die 1930er Jahre kommen authentisch rüber. Die unter dem ganzen liegende christliche Symbolik vermischt sich auf sublime Weise mit der psychischen Ebene.
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