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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
12
A Death-Grip on Yesterday
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 21. April 2006
A Death-Grip on Yesterday stetzt den Weg von the curse fort. Atreyu sind definitiv weit aus weniger hart als zu ihrer Anfangszeit. Was in anbetracht der leider nur 9 neuen Songs nicht all zu schwer ins gewicht fällt. Das Album mag wohl an der einen oder anderen Stelle etwas popig wirken, aber das nimmt man für die hervorragenden Melodien, mehr dynamik und guten Refrains gerne in kauf.

4 Sterne vergebe ich nur weil mich die Laufzeit von ungefähr 30 Minuten doch etwas kurz fand.

Aber jeder Fan dieser Band darf bedenkenlos zugreifen!
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am 2. April 2006
Es ist schon merkwürdig wie sich Atreyu in den letzten Jahren verändert hat. Vom extrem Hardcore-lastigen Metalcore auf ihrer ersten EP 'Fractures In The Facade Of Your Porcelain Beauty' bis zum eher Metal-angehauchten 'Suicide Notes And Butterfly Kisses' bis hin zum doch recht poppig-poserhaften, aber sehr guten Metal auf 'The Curse'.
Ich persönlich hätte mir gedacht, dass nun wieder so ein Popmeisterstück wie The Curse unsere Gemüter erwarten wird, aber dies sollte nicht so sein...
Anfang des Jahres erschien ihr neues Lied 'Her Portrait In Black' (leider nicht auf 'A Deahtgrip On Yesterday'), Soundtrack zu Underworld: Evolution und auch schon bald als kostenloser Download erhältlich. Musikalisch war es extrem hart, viel härter als man es normalerweise von Atreyu gewöhnt war. Gut, es gab wieder einen weinen Ohrwurm-Refrain, aber abgesehen davon schlug das schon ziemlich ein.
Wie sich später jedoch herstellen sollte, führte das Lied irre, denn ihre erste Single vom Album ('Ex's And Oh's) ist musikalisch deutlich weicher. Und nicht nur von den Instrumenten, auch von den Stimmen. Frontman Alex Varkatzas singt nun auch die Strophen clean in dem Lied und gibt dem Lied nur sehr selten einen ordentlichen Schrei. Aber nach schon kurzem Hören war man einfach gefesselt von diesem Lied. So viel Melodie, ein tolles Video und ausgezeichneter Lyric.
Die Vorfreude auf ihr neues Album war verhaltensmäßig groß, wenn nicht sogar rießig. Wieder saß man schon Wochen vor dem Release vor dem PC und versuchte irgendwo her neue Lieder von der Platte zu kriegen um die Wartezeit zu verkürzen.
Ungefähr 2 Wochen vor dem offiziellen Release gab es die Gelegenheit sich 'Shameful' anzuhören und wieder war mal bluff. Statt Metal ist hier Hard Rock ganz klar großgeschrieben, lieber ein tolles Riff als ein Solo. Der Gesang kam wieder relativ viel zu Geltung (auch der vom Frontman), aber hier wurde wieder mehr geschrieen und auch ein Mitschrei-Part in dem Lied für das Publikum ist auch dabei. Ganz klar Ohrwurm Nummer 3 und die Vorfreude noch großer.
Und 2 Wochen später kam dann die CD...
01. Creature - 10/10: Toller Opener. Musikalisch sehr Hardcore-angelehnt, jedoch hat auch dieses Lied einen toll eingesungenden Refrain vom Drummer Brandon Saller. Und im Vergleich zu ihren anderen Alben gab's hier nichts Intro-mäßiges, sondern es beginnt gleich ohne Vorwarnung und reißt einen fast vom Hocker. Sehr geiles Lied, live sicherlich eines der besten Lieder.
02. Shameful - 10/10: Wie schon erwähnt, ist dieses Lied mehr Hard Rock als Metal oder Hardcore, aber auf jeden Fall sehr gelungen. Atreyu beweisen nicht nur einmal, dass es auch anders geht. Viel Gesang vom Frontman und Drummer, aber auch das Schreien kommt letztendlich nicht zu kurz. Nur den Songtext mag ich nicht so besonders, sonst ein echt tolles Lied.
03. Our Sick Story (Thus Far) - 10/10: Einen der Tracks, den ich oft hören musste, bis ich gefallen daran fand, aber jetzt mag ich ihn sehr. Die Strophen sind verhältnismäßig hart, der Refrain wieder eher weich. Es gibt auch hier einen Part, der zum Mitschreien animiert und live sicher das Haus rockt. Übrigens schreit jetzt der Bassist auch mit bei einigen Liedern und das kommt hier doch sehr zur Geltung. Tolles Lied.
04 . The Theft - 10/10: Ich hätte ja vieles erwartet, aber das? Ein Lied, das komplett mit Streichern ist. Gitarren und Schlagzeug kommen auch zum Einsatz, aber ich habe immer das Gefühl, dass hier die Streicher die erst Geige spielen ;) Es gibt fast ausschließlich nur Gesang, aber ab und zu kommt dann auch mal ein echt sehr aggresiver Schei. Vielleicht DAS Ohrwurm-Lied, ich erwische mich immer wieder selbst, wie ich das Lied immer und immer wieder neu an mache. Einfach nur geil. Nur stelle ich mir das live eher nicht so toll vor, wer weiß, aber irgendwie werden das Atreyu schon hinkriegen oder gar nicht spielen. Auf jeden Fall ein sehr geiles Lied.
05. We Stand Up - 10/10: Schon beim ersten Hören hat es mich gefesselt, sehr geiles Solo, tiefe Gitarren, harte Strophen und supergenialer Refrain. Das ist Atreyu. Ich kann mich echt nicht beschweren, eines der Perlen auf dem Album.
06. Ex's And Oh's - 10/10: Neben The Theft das Lied mit dem Größten Ohrwurm-Charakter. Das geht einfach nicht raus. Auch, wenn es vielleicht zum Teil ein bisschen zu weich ist, will man es immer und immer wieder hören. Wie damals Right Side Of The Bed sehr poppig, aber dennoch total eingängig. Man findet eigentlich nichts, was einem daran. Liebeskummer kann echt so schön sein. In allen Lebenssituation ein klasse Lied. Und der Songtext... nur göttlich, es spricht bestimmt jedem aus der Seele.
07. Your Private War - 09/10: Ich weiß nicht, das bestimmt schwächste Lied vom Album. Ich finde, dass es übertrieben hart ist und nicht wirklich zu Atreyu passt. Klar, Refrain mal wieder echt toll und die Gitarren haben Stellen an denen richtig geposert wird, aber insgesamt für mich das schlechste Lied vom Album. Aber was heißt hier schon schlecht? Bestimmt besser als sehr viele andere Lieder von anderen Platten.
08. My Fork In The Road (Your Knife In The Back) - 10/10: Das allerbeste Atreyu-Lied aller Zeiten. Beste Gitarren, bester Gesang und Geschrei, bester Text, bester Arrangment, nur geil. Allein schon deswegen hat sich das Album gelohnt. Erinnert mich ein bisschen an Demonology And Heartach von The Curse. Live bestimmt ein Hammerstück. Und was mich am meisten beindruckt hat: Wie Alex in den Strophen abgeht... mein lieber Scholli. Nur geil!
09. Untitled Finale - 10/10: Wieder ein Lied, dass bei mir länger gedauert hat, bis ich angefangen habe es zu kommen. Es kam mir am Anfang so richtig langweilig vor, aber mittlerweile habe ich gut gefallen daran gefunden. Am Besten ist das Ende. Atreyu-typisch wieder so ausgelegt, dass sich das ganze Publikum einfach am Endgesang beteiligen MUSS! Zwar kein zweites Lip Gloss And Black, aber immerhin ein tolles Ende für ein Album.
Bonus:
10. Her Portrait In Black - 10/10: Wie schon oben geschrieben, kam Her Portrait In Black eigentlich nur für den Soundtrack von Underworld: Evolution raus, dennoch gebe ich eine Bewertung ab, weil es bestimmt hätte auf diesem Album drauf sein können. Die Strophen sind sehr hart, der Refrain ein einziger Ohrwurm, das Solo der Hammer und der Text zum weinen schön. Typisch Atreyu: Ein geniales Lied.
So, das war's. Meine Finger tun schon vom Tippen weh ;) Viel Spaß mit einem der tollsten Alben überhaupt. Zwar bleibt bei mir The Curse als das beste Atreyu-Album, aber A Deathgrip On Yesterday ist bestimmt eins, wenn nicht DAS HIGHTLIGHT des Jahres. Kaufen und viel Spaß beim Hören!!!!
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am 2. Februar 2013
Nach dem Überalbum "The Curse" lag die Messlatte für Atreyu ziemlich hoch, eine der Bands die im Bereich Metal, HardCore und Emo-Einflüßen den Ton angaben. Nun also erscheint das auf Victory letzte veröffentliche Album " A Death-Grip on Yesterday", dass mit Josh Abraham erneut von einem echten Profi produziert wurde. Dementsprechend geht der Sound damit auch in Ordnung und lassen sich auch Naturgemäß andere Kontinuitäten sofort erkennen. Ausgeweitet und abwechlungsreicher haben Shouter Alex Varkatzas und Drummer Brandon Seller ihr Wechselspiel zwischen Screaming und Cleanen-Gesang. Kompositorisch lässt auch nichts zu wünschen übrig. Wenn da nicht ein Haken wre: Mit NUR 9 Songs doch eher etwas mager, wie ich finde. Schade ist auch dass der Titel "Her Portrait in Black" vom Kino-Film Underworld: Evolution enthalten ist. Naja.

Fazit: Klasse Album, was aber leider etwas zu kurz geraten ist - Da wäre mehr drin gewesen. Und für ca. 20€ doch schon etwas happig.
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am 13. Oktober 2014
Als ich die CD bestellte fiel mir gar nicht auf, dass noch eine DVD dabei war.

Super cool für einen solchen preis gleich zwei Sachen der Gruppe in der Hand zu halten
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am 24. August 2006
Ich muss ehrlich sagen, als ich zum ersten Mal A DEATH-GRIP ON YESTERDAY hörte, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Mir war sofort klar, dass dieses Album eingefleischte VISIONS/ FRACTURES und/ oder "SUICIDE NOTES" Fans die Haare zu Berge stehen lassen würde.
Denn Fakt ist, mit A DEATH-GRIP haben Atreyu ein ganzes Stück an "Metalcore" verloren und dieses durch eine gehörige Portion "Pop" ersetzt.

Doch ist es deshalb gleich schlechter als die Vorgängeralben??

Definitiv nicht! Es ist "anders", das auf jeden Fall, aber nie und nimmer ist es schlecht!! Im Gegenteil die Weiterentwicklung Atreyus, deren Richtung sich ja schon mit dem poppigeren und auch dunkleren Album THE CURSE angedeutet hat, gefällt - mir zuminderst - richtig gut!
Und keine Angst - auf A DEATH-GRIP gibt es zwar einige Songs, die nun fast durchgehend clean gesungen werden (wie z.b. die erste Single Auskopplung "Ex's and Oh's" - der wohl poppigste Song, den Atreyu je geschrieben haben, mit wunderschön eingängigem Refrain, oder der wohl eher Atreyu untypische, balladeske Song "The Theft" - das Sahnestück auf dieser CD), aber dennoch verleugnen sie ihre "Hardcore-Roots" nicht: "Creature", z.b. beginnt ganz locker mit lässigem Geschrei, das sich immer mehr steigert, bis der Refrain kommt - eine für die Band typische Screamo-Hymne, die einem sofort Gänsehaut über die Arme jagt!
Und auch wenn das Album etwas "chartstauglicher" ausgefallen ist, so bleiben sich Atreyu doch treu. Denn die perfekte Verschmelzung aus lupenreinem Sound, großartigem Songwriting und beinahe lyrischen Texten - einfach das was die Band so besonders gemacht hat - findet man auch auf A DEATH-GRIP ON YESTERDAY wieder!
Ich jedenfalls finde das es das beste Album ist, dass Atreyu jemals veröffentlicht hat!

Einziges Mancko: Mit seinen nur 9 Tracks ist das Album ein bisschen sehr kurz ausgefallen und das der Underworld Titeltrack nicht mit drauf ist find ich auch mehr als bedauerlich.
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am 13. August 2006
Also erst einmal muss mich erwähnen, dass ich ein absoluter Atreyu-Fan bin. Deswegen kann diese Rezention etwas unter der fehlenden Objektivität leiden. Ich bitte mir das zu verzeihen.

Ich fang dann mal an:

Ich bin zum ersten mal auf diese Band aufmerksam geworden, als die Gruppe Ihr können für das Spiel "Burnout 3 Takedown" zur Verfügung gestellt hatten. Das Lied "Right Side of the Bed" rockte einem bei dem besagten Spiel das Nitro von alleine aus dem Auspuff!

Der Contrast zwischen wirklich fettem geshoute und diesen klaren Gesangslinien des Drummers haben für mich Gänsehautpotenzial.

Der Gitarrist hat das Talent in seiner Kindheit auch mit Löffeln gefressen...was der Typ an den Tag bringt, ist der absolute Hammer. Messerscharfe Riffs und lange, ausdauernde und wirklich gute Soli, die einem wirklich den letzen Gedanken aus dem Kopf schütteln lassen, sind auf jeden fall mit von der Parti.

Bis jetzt war das Album "The Curse" eindeutig das Beste.

Kleiner Anspieltip "The Crimson" oder wie gesagt "Right Side Of The Bed".

Das neue Album ist auch wieder sehr gut geworden, allerdings verliert es meiner Meinung nach, bei den hinteren Liedern etwas an Speed und Ohrwurmqualität. Mit "Creature" als Anfang und "Exs and Ohs" + "My Fork in The Road" als Folgende haben die Typen echt was auf die Scheibe gezaubert. Was dann aber folgt, kann nicht wirklich mit den vorhergenannten mithalten, trotzem machen sie aber auch unheimlich Spaß!

Wer also diesen Contrast zu schätzen weiß und sich auf die Scheibe einlässt, wird trotzdem einen heiden Spaß damit haben.
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am 19. März 2006
Atreyu wissen immer wieder zu überraschen, klang doch ihr erstes Album "Butterflies & Suicide Notes" recht rau und hart, so ging es bei "The Curse" deutlich poppiger und teilweise auch dunkler zu. Nun legen sie mit "A Death-Grip On Yesterday", zwei Jahre nach "The Curse" ihr drittes Album vor. Ja, und was soll man sagen? Es ist eine Mischung aus Pop, Emo und Hardcore. Hört man sich die erste Single "Ex's And Oh's" an, vermutet man ein reines Pop-Rock-Album, bei dem jeder Song eine Melodie hat. "Ex's And Oh's", ist durchaus auch in Deutschland ein charttauglicher Song, und er würde dort auch bestimmt einiges reißen. Der Song ist fast komplett clean gesungen, nur wenig Gebrülle, er hat wohl die poppigste Melodie die Atreyu je gemacht haben, und das macht ihn so einzigartig. "Shameful" ändert die Meinung zum Pop-Album auch nicht, der Song ist zwar anfangs nicht so zugänglich wie die erste Single, aber das kommt nach 3 oder 4mal hören dann auch durch. Der Refrain ist klasse und bleibt fast so gut ihm Ohr wie "Ex's And Oh's". Anfangs kannte ich nur diese beiden Songs, und hatte schon im Hinterkopf eine Vermutung:
Atreyu werden aufgrund des steigenden Erfolgs immer poppiger, melodiöser und kommerzieller!
Aber als ich dann noch einige andere Songs kennen lernte, wurde ich eines besseren belehrt. "Creature" beginnt ganz locker mit lässigem Geschrei, das steigert sich, bis der Refrain kommt. "My Fork In The Road" beginnt mit schönen Gitarrenklängen, hat saugute Riffs aber als Pop kann man den Song nie und nimmer bezeichnen, wahrscheinlich ist es der unzugänglichste auf dem Album, er ist aber auch nicht mein Liebling. "The Theft" ist ein schöner, eher balladesker, Song, kennt man von Atreyu bisher nicht, gerade deshalb so geil. Auch wieder eher ein Pop-Song, komplett clean gesungen, sehr schöner Refrain. Nun nochmal kurz zu "Untitled Finale", beginnt eher langsam mit schönen cleanem Gesang, wird in der Strophe aber recht schnell und heftig.
Man kann sagen, das "A Death-Grip On Yesterday", Atreyu's poppigstes und vielleicht auch bestes Album bisher ist. Die üblichen Songstrukturen "Strophe-schreien-Refrain-singen" wurden mal nebenhin gelegt, und jetzt gibt's auch mal komplett clean gesungene Songs. Mit nur 9 Songs ist das Album ein bisschen klein ausgefallen, wobei mich stört, das der "Underworld" Titeltrack "Her Portrait In Black" nicht mit drauf ist, zudem es ja auch ein Video gibt, und er auch schon dieses Jahr veröffentlicht wurde, an diesem einen Songs hätte es an Platz sicher noch gereicht. Neben Atreyu-Fans, können auch mal New Metal und sonstige Rock-Fans reinhören, da das Album doch sehr mainstream-orientiert ist, und die Bandbreite größer wird.
Anspieltipps:
The Theft - Ex's And Oh's - Shameful - Untitled Finale
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am 6. April 2006
... zumindest lässt sich diese Tendenz gut erkennen. Viele Bands produzieren immer massentauglichere Alben (Alexisonfire, Thrice...) und es kommt scheinbar an.
Eigentlich hatte ich aber gehofft, dass das bei einer meiner Lieblingsbands Atreyu nicht der Fall sein würde - nun, sie haben mich sowohl positiv als auch negativ überrascht.
Negativ an dieser Platte sei zu bemerken, dass sie kurz ist. 9 Songs in knapp einer halben Stunde ist einfach zu wenig. Und sie ist poppig, Alex Varkatzas darf zwar immernoch Grunzen als gäb's kein Morgen, aber nicht mehr so häufig. "The Theft" kommt sogar fast ganz ohne sein mächtiges Organ aus. Schade, echt jetzt, Junge.
Dafür sei allerdings positiv zu bemerken, dass es musikalisch zwar wesentlich poppiger zugeht als auf "The Curse" oder gar "Suicide Notes...", man jedoch auch richtig schöne hardcorelastige Knüppelpassagen um die Ohren gepfeffert kriegt, die sich einem im Gedächtnis festsetzen. Wer allerdings hofft, die Doppelfußmaschine würde hier "wie früher" eingesetzt werden, hat sich leider geschnitten. "Our Sick Story" geht noch am ehesten in die Richtung Metalcore, einige Soli erinnern an Größen des Metal der 80er Jahre, aber das war's auch in Sachen Metal. Ob das nun gut ist oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden.
Alles in allem kann man sich die CD ruhigen Herzens kaufen, ist ein sehr solides, aber leider auch poppiges Melodic Hardcore/Emometalalbum (oder wie auch immer man das nennt). Ein Pflichtkauf ist sie allerdings mit Sicherheit nicht - außer man ist nur einer von vielen Seitenbescheitelten Piercingträgern dort draußen. ;-)
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am 23. April 2006
...empfand ich, als ich nach dem Kauf das erste Mal die Platte durchhörte! Man merkte sofort, dass Atreyu noch eine Ecke weicher geworden und dadurch durchaus massentaugliche Lieder entstanden sind. Einerseits ärgerte mich diese Entwicklung, weil noch auf "The Curse" die perfekte Mischung zwischen Härte und Melodiösität herrschte und sicher bald MTV oder VIVA die Trend-Qualitäten des US-Fünfers entdecken werden(ganz ähnlich wie es auch bei Bullet For My Valentine gerade der Fall ist). Andererseits kann man sich diesen, wirklich gut produzierten und gelungenen Melodien, einfach nicht entziehen!

Dann musste mich nochmals ärgern, weil der ganze Spaß schon nach ca. 33 min.(9 Songs) vorbei war. Zwar hatte auch "Suicide notes..." in etwa die selbe Spieldauer, doch ich hatte mir eigentlich schon erhofft, dass mit den in der Vergangenheit gefeierten Erfolgen und Verkäufen, 2/3 Lieder mehr drin sein könnten.

Doch die Bonus-DVD mit Videos, von fast allen bei "Victory" gesignten Bands, hat dann die Wogen wieder ein bisschen geglättet und am Ende musste ich mir dennoch eingestehen, dass eine spitzen Platte abgelieferte wurde.

Den einen Stern Abzug lass ich mir allerdings nicht nehemen!
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am 23. Mai 2006
Trotz gewisser Vorfreude auf das neue Atreyu - Album

"A death grip on yesterday" Konnte mich das Album (für Atreyu Verhältnisse) nicht vom Hocker hauen.

Schon die ersten beiden Tracks "Creature" und "Shameful" klingen ein wenig desinteressiert was durch die Spielzeit von nur knapp einer halben stunde noch einmal unterstrichen wird.

Außerdem wäre ein so brillianter Introtrack wie auf "The Curse" wünschenswert gewesen.

Ich kann aber beruhigen: Von Track 3 an geht es besser weiter,sofern man mit dem zu Weilen extrem Mainstream lastigen

Tracks auf dieser LP zurecht kommt.

Einsteigern und Fans des echten Metalcores würde ich empfehlen "Butterfly Kisses and Suicide Notes" oder "The Curse" zu kaufen, obwohl die mitgelieferte Bonus-DVD der absolute Hammer ist!

mfg de hüber
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